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Beiträge von mucneko

    Ich habe an allen relevanten Stellen eine Stütznaht - wie macht man die eigentlich richtig? Ich habe mal einen weiten, schmalen Zickzackstich genommen - gewählt. Also auch die Stellen, die ich mit diesem Band 'verstärkt' habe. Aber die Ausschnitte sind alle nicht auf Elastizität angewiesen.


    LG
    neko

    Entscheidungen auf dem Weg bis dahin: soll ich aus dem "Schneller-Erfolg-Projekt" doch eines machen, bei dem die NZG mit Schrägband eingefasst werden? Sollen die Säume blind von Hand genäht werden, oder doch einfach gecovert? ... :rolleyes:


    Vor der Entscheidung habe ich heute Mittag auch gestanden... und das Thema vertagt. Frei nach dem Motto: Nahtzugaben mit Schrägband einfassen kann ich auch nachträglich machen :D Hauptsache erst mal was Tragbares...


    LG
    neko

    Okay, dieses Band bringt also nichts. Auch nicht schlimm.


    Zum Material: das ist ein 40-60 Woll-ViskoseMix. Daran kann es natürlich auch liegen, daß sich das nicht toll verarbeitet. Tragen tut es sich sehr gut, es ist allerdings etwas rauer und härter im Griff. Fast schon rustikal.


    Ich denke, ich weiß, was Du bezüglich des Materials meinst, Bianca. Aber ich wollte jetzt keine 100EUR nur mal für einen Versuch in den Sand setzen. Das kann ich machen, wenn ich wieder viel und gut bezahlt arbeiten kann. Bzw. das kann ich jetzt machen, wo ich weiß, wie ich damit umgehen will/kann und daß ich daraus auch für mich etwas nähen kann, was ich tragen mag.


    Bianca: 40/50EUR/m im Einkauf oder im Einzelhandel :D ?


    In Sachen Lisierband, habe ich jetzt auch eine klarere Vorstellung, was das ist. Nächstes Mal.


    Schnägge: diese 'richtigen' Eingrifftaschen habe ich auch mal gemacht. Das war nicht so mein Fall. Irgendwann, wenn ich mal nicht hoppladihoppschnell ein Ergebnis haben will, kann ich mich da ja auch noch einmal ransetzen...


    LG
    neko

    Ja. Also entweder hat Alfatex mir was Falsches eingepackt, oder das Zeug verarbeitet sich wirklich absolut ... naja.
    (Ich werde eine kleine Menge eines anderen Farbtones noch einmal nachbestellen, ich will was ausprobieren)


    um 10 rief Oma an: Kinder krank, wäre besser, wenn Mama vielleicht nicht erst morgen Abend zum einsammeln kommt... (*kreisch* Sabotage)


    Anyway: Der Stoff, der Schnitt und ich, wir sind keine wirklichen Freunde geworden. Aber wir haben uns im Guten getrennt. Und wenn ich mir so die Bilder ansehe...


    Augenfutter für Euch, die Galerie bekommt ein 'großes' Bild.


    Schnittmuster: oben rum die 121 aus Burda 11/2012, Unterteil selbst 'erstellt' und alles in einem Stück zugeschnitten. (Arm- und Halsuausschnitte etwas erweitert)


    PB132136_bearbeitet_x600.jpg


    Ich habe im Sommer 'die Reste' aus Omas Nähkasten bekommen (ich näh nichts mehr, nimm Du...) und da dieses 'Zeug' gefunden:
    PB132135_x500.jpg


    Ich vermute, dass ist Liesierband. Das dünne Gewebe ist es, das dickere ist ein Papierstreifen, der damit zusammen aufgewickelt war. Ich habe es jedenfalls mal 'verwendet' (richtig gemacht? Keine Ahnung, aber jetzt isses drin):
    PB162150_bearbeitet_x500.jpg (Schulter)
    PB162151_bearbeitet_x500.jpg Seitennaht Armausschnitt-Tasche. So ist das sicher nicht gedacht, aber praktisch :D (ich habs wie ein Schrägband einmal rundherum gefalten)


    Und das kam raus:
    PB162144_bearbeitet_y600.jpg
    PB162146_bearbeitet_y600.jpg
    (man beachte die türkiesfarbenen Kloggs :D
    und die Nahttaschen. Wie immer bisserl zu tief, trägt allerdings leicht auf. Nächstes Mal lieber aufgesetzte Taschen)


    Abnäher sichtbar gemacht:
    PB162144_bearbeitet_y600_Abnaeher.jpg
    PB162145_bearbeitet_y700.jpg



    Von vorne habe ich kein brauchbares Bild hinbekommen, bei dem man auch die Abäher sieht...


    Wer genau hinschaut: die Fäden sind noch nicht verstochen. Ich nehme das Teil mit, das ist Handarbeit und die kann ich auch bei Oma machen.


    Probetragen: es trägt sich aber scheinbar gut. Der Rocksaum ist 'hochgerutscht', wie Ihr seht, ich will noch eine Tunika-Version mit aufgesetzter Tasche versuchen. Mag sein, daß sich das Zeug nervig verarbeitet, aber es ist angenehm warm.


    Und jetzt bekomme ich ein Mittagessen und danach versuche ich den dummen Unterrock endlich mal zusammenzunähen.


    LG
    neko

    Kurze Zwischennotiz: ich nähe.


    Aber entzückt bin ich nicht.


    Elastisch wie Jersey, aber die Nähte lassen sich nicht ohne weiteres übereinanderschieben, weil das Zeug so rau ist (man ist permanent am schütteln). Dazu verzieht es sich gerne mal wieder weiter, weil es auch nicht eben leicht ist... Also Stecknadeln benutzen ist das Mindeste.


    Als Strafe möchte ich den Stoff (noch) nicht bezeichnen, aber anfängertauglich stelle ich mir anders vor.


    In ca 1h weiß ich mehr.


    Ich hoffe, es trägt sich besser, als es sich näht ;)


    LG
    neko

    Doris: So ein Exemplar habe ich hier auch. Was haben wir uns schon über Blautöne 'gestritten'. Mein Lieblingsmann sieht da kleine Veränderungen massivst.


    Bei uns gibt es da übrigens den Begriff leuchtgrau.


    CeBit Hannover vor *vielen* Jahren. Aufbautag, spät geworden. Zum dunklen Parkplatz gegangen (unser rotes!! Auto einsammeln). Fast leerer Platz, nur vereinzelte Fahrzeuge. Ich zeig auf eines: da ist unseres, unter der Laterne! Mann guggt, schaut nochmal, ist skeptisch... "Du meinst das leuchtgraue da hinten?" :D (War nur ein rotes Auto noch am Platz) Na, von mir aus auch leuchtgrau.


    Übrigens: wer jetzt glaubt, ein 100%rot-grün-Blinder kann rot nicht erkennen, irrt. Der kann das sehr gut. Der Helligkeitswert der Farbe ist charakteristisch anders. pasteltöne sind da in Sachen austricksen schon deutlich erfolgreicher (Kalbsleberwurst!!! :D) ;) Rote Ampeln sind übrigens entgegen landläufiger Meinungen kein Problem. Auch nicht, wenn man wegen Nebels den Ampelkorpus nicht sieht. Problematischer ist da eher grün und die komischen gelbgrünlichen Straßenlaternen. (Welches der Lichter da vorne ist meine grüne Ampel und welches nur die Straßenlaterne?)


    So, ich gehe mal schlafen.


    :nacht:
    neko

    Das ist die Nachkriegsgeneration. Bei denen war Recycling gleichbedeutend mit Mangelwirtschaft und es war ein großer Fortschritt, wenn eben das nicht nötig war und man es sich 'leisten' konnte einfach in einen Laden zu gehen und dort etwas mitzunehmen und anzuziehen.


    Denen ist Selbstgeschneidertes (die waren damals Kinder und die sind meist keine geduldigen Anprobierer) ein Gräuel und Recycletes ein Zeichen von Armut.


    Sieh es ihr nach. Die hat den Draht dazu nicht, sie wird ihn wohl auch nie bekommen.


    Das ist Generation: endlich ins Kaufhaus gehen, aus 10 Schnitten in je 5 Ausführungen und 20 Größen eine aussuchen, anziehen, bezahlen, heimgehen, tragen... Das ist für die ein Zeichen von Wohlstand.


    (Bei uns ist die Maßschneiderei eher Zeichen von Luxus... so ändern sich die Zeiten).


    LG
    neko

    Also unser Ding hat 2 verschiedene und in 2 unterschiedlichen Fächern untergebrachte Batterien. Irgendwelche Microdinger (AA) und eine Flachbatterie...


    Wir haben letztens sicherheitshalber beide getauscht, weil keiner Lust/Nerven hatte herauszufinden welche das jetzt ist. Aber wenn man die beide entfernt, ist das Ding ziemlich schnell mundtot. 'Anlernen' (vernetzte Melder) muß man sie danach wieder....


    LG+N8
    neko

    Ich versuche auch immer passendes Garn zu nehmen. Zumindest für die Stellen, an denen man Nähte sieht. Also auch da, wo eventuell unter Zug mal der Faden einer ansich unsichtbaren Naht durchblitzt.


    Finde ich kein passendes Garn, weiche ich auch mal auf Kontrastfarben oder ähnliches Garn aus (schwarz für dunkelblau und umgekehrt). Dies aber nur an Stellen, an denen man den Faden im Normalfall nicht sieht oder nicht erkennen kann. Ansonsten denke ich über Kontrastfarben nach. Die versuche ich passend zu wählen, aber ich habe ein unbegreifliches Talent daneben zu greifen :D


    Für meine Overlock habe ich Basisfarben: versch. Grautöne, Beigetöne, weiß, schwarz und viel verwendetes dunkelblau und dunkelgrün. Von einer ganzen Reihe anderer Farben habe ich jeweils ein bis zwei Konen, die dann auf die Nadeln kommen. Aber ich habe da nicht jede Farbe. Eher so nach Gefühl. Klares rot für das Standard-Stenzo-rot, Leuchtblau für das allgemein übliche klare blau, ein paar Sonderfarben auch im Hinblick auf Kontrastnähte (ich steck das Overlockgarn auch einfach in meine Maschine - bisher ohne erkennbare Probleme). Eine ganze Kiste voll zum aussuchen ...


    Aber ich bin kein Meister im 'richtigen Ton treffen'. Das weiß ich und gebe das einfach auch mal zu.


    Ich gebe aber auch zu, für Probestücke kann mir die Farbe auch mal egal sein. Meine jetzt doch erstaunlich geliebte rot-schwarze-Pellwormjacke hat vorne an den Taschen dunkelblaue Nähte. Sieht man nur, wenn man darauf achtet, aber sie sind da und amüsieren mich immer wieder (der ultimative Sehtest für Außenstehende - wer es sieht und was sagt, hat ein Gefühl für selbstgenähtes/näht meist selbst. Allen anderen fällt es nicht auf.)


    LG
    neko

    Ohja, solche "Motivationssprüche' kenne ich hier auch. Solche Leute bekommen von mir weder etwas genäht, noch zeige ich ihnen alles, was ich nähe. Wenn sie nachfragen erfahren sie es, wenn nicht, wird nicht darüber geredet.


    Ich finde den Mantel super gelungen. Ein schönes Unikat und wenn alle Beteiligten ihn mögen... Nörgler gibts immer und überall. Nicht ärgern oder provozieren lassen.


    LG
    neko

    Französiche Naht und Schlitz: Nur mit irgendwie-hintricksen. D.h. es hängt dann vom Material und den Umständen ab.


    Ich habe im Internet nicht viel dazu gefunden, aber was ich gefunden habe, sagt auch sowas in der Art. Fummelei, geht nicht wirklich elegant. Kann man aber hinwurschteln. Mir wird was einfallen, is ja nur ein (alberner) Unterrock.



    An den Seitenteilen passen Oberstoff und Verstärkung / Futter nicht zusammen. Und die Seitennaht vom Innenteil stimmt auch nicht.
    An der anderen Seite konnte ich es so-geradeso hintricksen. Hier muss ich morgen noch ein Stück ergänzen.


    oopsala, was ist denn da passiert? Irgendwo etwas zu großzügig Soff zugegeben?




    3. an einem Unterrock würde ich etwas möglich wenig auftragendes anbringen, möglichst dünn, schmal und unauffällig. Meine Unterröcke Haben an der Oberkante Dessousgummi, leicht unter Zug angenäht an die genau passende Oberkante. Hält Top und sieht gut aus.


    Zuschnitt: bei Neva Viscon (man kann das auch ohne Sterne schreiben ;) ) Unterröcken schneide ich gerade zu, meine Röcke sind weder weit schwingend noch brauchen sie aus anderen Gründen schräges Futter.


    Hmmm... da kommt mir noch eine andere Idee, aber das habe ich im Zuschnitt verschenkt: oberen Rand einfach umklappen, Knopf dran, fertig. Ich werde einen einfach Bund aus Futterstoff machen. Ganz einfach und wenn es sein muß dann eben mit der Hausfrauenmethode (Schulmeinung hin oder her, Hauptsache, es tut, was es soll)


    Eine andere Idee hatte ich heute Nacht noch: lass die eine Seitennaht doch komplett offen. Gibt eine lange Geschenkeliste: oben Schlitz, unten Schlitz, kein Gefummel mit franz. Nähten und die andere Seite kann man komplett französisch schließen. (Ich weiß, ich sollte nachts besser schlafen...) Könnte aber unpraktisch sein, wenn der Unterrock sich dann großflächig so verschiebt, daß das Kleid dann doch wieder auf der Strumpfhose zum klettern kommt. Versuch macht kluch...


    Ich habe N*Viscon geschrieben, weil der Handel sich mit dem Namen von dem Zeug nicht einig zu sein scheint. Die verkaufen das als Neva Viscon und als Neo Viscon. In beiden Fällen exakt die gleiche Zusammensetzung. (zu besichtigen z.B. bei alfatex)


    Unterrock im schrägen Fadenlauf zuschneiden: ich habe es gelesen und bis zum Zuschnitt eh wieder vergessen gehabt und somit ganz 'normal' zugeschnitten. :D


    So, heute: Haushalt, Kinder, Chaos (kurzer Tag mit Abendprogramm...) Wir lesen uns.


    LG
    neko

    Sieht gut aus. Wie trägt man sowas? Innen noch einen kopfgeformten Beutel (zu nähdeutsch: Futter) rein und den Zwischenraum mit Watte oder sowas auspolstern? Sonst rutscht Dir das Teil doch munter auf dem Kopf rum (oder Du klemmst es mit Klemmen am Haar fest) oder beult aus.


    LG
    neko

    Okay, dann mache ich das 'so wie immer'.


    Und noch was... ich zerbreche mir gerade den Kopf. Kann es sein, daß man mit französischen Nähten keinen Schlitz machen kann? Einfacher Weise macht man den doch so:
    1. beide Teile versäubern
    2. bis zum Schlitz zusammennähen
    3. Nahtzugaben auseinanderbügeln
    4. rund um den Schlitz knappkanntig absteppen.


    (über die Reihenfolge von 1 und 2 kann man sich streiten, ich machs meist so herum)


    Da kriege ich aber im Zusammenhang mit den Franzosen einen Knoten ins Hirn. Das will nicht passen.


    LG
    neko

    1:1 ich warte mal noch bisserl mit Zuschnitt.


    Es ist übrigens der Bund für den Unterrock und das Material ist ein Futterstoff (N*Viscon). Da ist mir das Muster schnuppe (hat keines).


    Und wenn ich so drüber nachdenke, könnte man auch auf die Längs-Idee kommen. Also parallel zur Webkante. Da sind die meisten Stoffe am wenigsten elastisch...


    Ich wollte keinen Gummi einziehen, sondern einfach einen Wäscheknopf an der Seite setzen.


    LG
    neko

    Danke, Wirbelwind. Mit Doppelgrößen habe ich kein Problem, ich schwebe sowieso immer zwischen mindestens 2 Größen laut Tabelle. Aber trotzdem gut zu wissen, besondern, wenn ich mal 'sortenrein' arbeiten will/muß.


    Hier liegt übrigens die 4/2013 bei mir (gehört mir :D) und ich bin auch ganz angetan, die meisten Schnitte sind im Baukastenprinzip. Und das mag ich. Runder Ausschnitt? Mach heute doch mal ein V mit Beleg. Langer Ärmel, kurzer Ärmel, keiner... usw... Viele Dinge kann man natürlich schnell selbst konstruieren (besonders Ärmel weglassen), aber so muss man einfach nicht nachdenken :)


    LG
    neko
    PS: vor drei Tagen 'zugelaufen': V 22175 - muss ich das jetzt als Aufforderung verstehen? 'Meine' Größe wurde auch schon freundlicher Weise einmal ausgeschnitten...

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