Beiträge von Sarta

    Ich habe verstanden, dass du keine Turnschuhe mahst, die nicht aus Leder sind und hast dann bemerkt, dass es keine mehr gäbe aus Leder bzw. nur noch aus Kunstleder. Dem habe ich entgegengesetzt, dass es sehr wohl welche aus Leder gäbe. Dann hast du nachgefragt, sehr forsch, wie ich fand, kann aber auch falsch angekommen sein, die Gefahr besteht bei geschriebenen Botschaften ja leider, welches Modell usw.. Ich nannte dir meine Modelle und du hast darauf entgegenet, kein Textil innen usw.... Fein. Ist angekommen. Davon war in deinem ersten Beitrag nicht die Rede. Habe ich dich da irgendwo falsch verstanden? Ich wüsste nicht, wo. Ich wollte nur eine Möglichkeit aufzeigen, dass es vielleicht doch so etwas auf dem Markt gibt. Mehr nicht. Tut mir leid, wenn das falsch aufgefasst wurde.

    Reden wir nicht mehr drüber. Ist es nicht wert.

    Turnschuhe hatte ich in den 80ern und 90ern, irgendwann waren weiße Turnschuhe out und dann trug ich keine mehr (als die letzten abgetragen waren)


    Heutzutage sind Turnschuhe alle aus Kunstfasern und daher für mich quasi untragbar....

    Da muss ich leider widersprechen. Ich habe eine Menge, ganz wunderbare Turnschuhe aus Leder, Glatt- als auch Wildleder.

    Also, es gibt sie schon, wollte ich sagen....

    Ich habe eine Hüftdysplasie von Geburt und Hallux Valgus an beiden Füßen seit frühesten Kindesbeinen an. Ich bin noch im Vorschulalter immer zur Fußgymnastik geschickt worden und musste so schreckliche Zehenverbieger nachts tragen, die ich, kleines Kinde, das ich war, immer heimlich abgestreift habe, weil ich damit nicht schlafen konnte. Das werde ich nie vergessen.

    Jahrelang hatte ich keine Probleme damit. Aber allmählich....

    Die Hüfte habe ich 2023 links neu bekommen, aber schlimmer sind mittlerweile eigentlich meine Knie mit Arthrose im Endstadium. Seit etwa 1, 2 Jahren pisackt mich der rechte Hallux auch. Der linek Fuß geht, da kann der große Onkel sich ohne Hilfe zur Seite bewegen, aber der linke kann das nicht und fühlt sich in letzter Zeit zusehends steifer an. Dann noch Senk-, Knick...ach, ich habe die Übersicht verloren. Der Arzt verschrieb mir unlängst Einlagen, der Physiotherapeut hält nichts davon. Ich wechsele immer, mal ein, zwei Tage ohne Einlagen, mal mit.

    Schuhe sind so eine Sache. Ich liebe Sportschuhe. neulich hatte ich Glück und habe ein Paar erwischt, das wirklich sehr bequem ist und auch vorn nicht einengt. Ich wollte Nike Air (wegen der Dämpfung) und ging mit Puma Trail.... Adidas geht gar nicht mehr, das sind die schmalsten Turnschuh auf dem Markt. (Allrounds hatte ich auch als Teenie, und später den Nachfolger, die Tennis Spezial mit der dunklem Sohle...was habe ich dafür kämpfen müssen bei meinen Eltern...).

    Wie gesagt, fürs Trekking hat Hanwag einen Leisten für Hallux, die Zehenbos ist höher und weiter und hat keine störenden Nähte. Schwer sind die halt.

    Waldläufer ist nicht mein Stil. Obwohl ich neulich ein Paar Waldläufer Sandalen probiert habe, die einigermaßen aussahen, aber derart unbequem waren....jeder Fuß ist halt individuell - wie der Mensch, den er tragen muss.....

    Mein erster Entwurf meiner Wulsthaube nach "Um 1504" war irgendwie nicht zufriedenstellend. Das Ding ist keine Haube, sondern eher ein Stirnband mit Wulst.

    Also habe ich heute Morgen mit einem zweiten Entwurf begonnen, diesmal so, wie es Cathrin Ahlen (Katafalks Clothing) macht.

    Zuerst näht man eine Wulst und stopft diese formbar aus. Gut.

    Dann legt man sich ein Stoffstück (ca. 85x60cm) über den Prachtschädel und steckt das dann hinter dem Kopf straff zusammen. Stecken klappte bei mir nicht ohne Blutverlust, also habe ich das mit ein paar Stichen auf der Maschine zusammengenäht.

    Dann wirft man das Tuch nach vorn über den Kopf und sieht erstmal nichts mehr. Trotzdem wird dann hinter dem Tuch am Hinterkopf die Wulst platziert, Tuch wieder drüber und erstmal grob feststecken. Viel Gefuddel und Gepfriemel, klappte aber.

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    Dann nimmt man das vorsichtig (!!!!!) vom Kopfe und stülpt es einem Perückenkopf über, den man idealerweise besitzt. Ich habe 3, ein Glück. Dann wird auf der Hinterseite der überschüssige Stoff drapiert und zusammengesteckt.

    Letztlich war das Stoffstück viel zu großzügig bemessen, aber das weiß man ja immer nicht vorher, wenn man die Anleitung nicht kennt.

    An dieser Stelle bin ich von der Anleitung etwas abgewichen und habe die drapierten Partien direkt angenäht und nicht nur gesteckt, da ich das Puzzle sonst nie wieder entwirrt bekommen hätte. Aber....es wird.

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    Plötzlich war es schon fast 12.00. Huch! Erstmal frühstücken. Und raus, die Sonne lacht (mich aus....Scherz), am Wohnmobil arbeiten und nebenbei habe ich dann noch den Stoff für das Steuchlein zugeschnitten. Mein Gartentisch ist riesig, da geht das gut, selbst bei leichter Brise.....

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    So, jetzt muss ich leider(!) erstmal was anderes machen, dabei nähe ich so gern im Garten....


    To be continued....

    Nachtrag: Ich habe den Beitrag noch mal editiert, da mir beim Bildereinfügen der Text etwas durcheinandergeraten ist. Sorry....

    Ich bügel nicht für den Markt, ich muss nur die NZ noch ausbügeln usw.... ein wenig Feintuning zur Fertigstellung.

    Aber man hat früher tatsächlich schon mit Hitze an Stoffen gearbeitet. An Wollstoffen sogar. Ich habe es gerade nicht hundertpro auswendig im Kopf. In "The Tudor Tailor" (Ja, eher schon Renaussance, ich weiß) habe ich sowas gelesen.

    In meiner kleinen Kemante gab es heute ein Zwischenprojekt....

    Ein Hemd für den Mittelaltermarkt, das "nur ein Bisschen so aussieht".....ist ahlt alles nicht so seins....naja, was tut man nicht alles.

    Es ist noch nicht gebügelt, die Fäden wehen auch noch wie Trauerfähnchen still im Wind und die Ösen am Schlitz vorn muss ich auch noch einschlagen.

    Die Stickerei am Kragen war laut Anleitung nicht vorgesenen, aber ich fand, sie musste sein.

    Meine immer wieder gern genommene "Fehlerkaschierstickerei".

    Was sagt ihr zu meinem Schnellschuss?


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    Im normalen Sattel mit Rock zu reiten, auf die Idee wäre ich nie im Leben gekommen. Auch nicht zu meinen Reiterzeiten. Das stelle ich mir unbequem vor. Warum macht man sowas? Ich kenne aus dem historischen Bereich einige, die sich "Riding Habits" nähen, aber das ist dann tatsächlich für den Damensattel gedacht.

    DaniTQB27: Wenn ich die Beschreibungen richtig verfolgt habe, ist das nur der Muster-Dummy.

    Ganz dumme Frage (vermutlich noch zu früh): Was ist denn ein Reitrock? Ist damit richtig ein Rock zum Teiten gemeint für Leute, die noch im Damensattel reiten? Aber als Umstandsmode? Ich glaube, ich brauche mal eine Erläuterung des Einsatzzweckes.

    Welchr Pattydoo-Bluse ist das? Breeze?

    Ich habe zu meiner Philipps-Dampfstation ein Bügelbrett mit Absaugung und Aufblasfunktion von Leifheit. Das habe ich mal beim Aldi bekommen. Das Ding möchte ich nicht missen. Klar ist es etwas schwerer als ein normales Brett. Aber ich baue das ohne Hilfe und Krafttraining auf und ab. Zusammenklappen, im HWR an die Wand hängen, fertig.

    Ich mag weder Leggings noch Strumpfhosen. Strumpfhosen ziehe ich nur "für fein" an. Ich mag schon das Material nicht auf der Haus haben....brrrrr....und mit meinen blöden Fingern, die eben nie manikürt sind, muss ich Strumpfhosen immer mit Handschuhen anziehen, sonst ziehe ich sofort Fäden. Also, Strumpfhosen nur für schicke Sachen. Wenns muss.

    Röcke und Kleider trage ich nur im Sommer, also im Urlaub. Die Tage, wo es so warm ist, dass ich ich sowas anziehen kann, kann ich hier in SH am Nordpol an 10 Fingern abzählen. Leider....

    Im Alltag zu meinen Hosen trage ich normale Socken, meist bunt. Wollsocken habe ich auch, aber die kann ich nicht auf der bloßen Haut tragen, leider...fühlt sich bei mir an, als wäre ich in einen Ameisenhaufen getreten.

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