Beiträge von Aza

    Jetzt ist der Tipp natürlich zu spät - beim Ansetzen dicker Stoffe für Gurte die Naht diagonal setzen, dann verteilt sich die Dicke der Naht.

    Vielen lieben Dank, für diesen Tipp. Ich habe ja noch nicht so viel Erahrung im Taschen nähen und werde das nächste Mal ganz sicher dran denken. 👍🏻

    Ich habe Magnetverschlüsse in verschiedenen Größen...vielleicht ist Deiner einfach nur zu schwach?...In manchen Taschen ist auch innen ein Karabinerhaken, der die Tasche gegen Aufsperren sichert...aber das habe ich nur bei Taschen aus dickem Leder ohne viel Gedöns gesehen...

    Ja, der Magnet ist zu schwach. Aber die Idee, einen Karabiner als zusätlichen Verschluss zu wählen, ist nicht zu verachten. - Wieder was fürs nächste Mal. 🙂

    Wie trägt sich denn ein Rucksack mit rundem Boden? Die Variante ist ja etwas ungewöhnlich...aber es ist ja eine Bucket Bag...(Beuteltasche)...

    Schwierige Frage. Eigentlich bin ich nicht so der Rucksack-Träger und mir fehlt der Vergleich. Aber grundsätzlich habe ich erkannt, dass bei einem längeren Stadtbummel oder auf einer Zugreise, diese Form des Taschen-Tragens mit zunehmendem Alter einfach besser gegen Verspannungen im Schulterbereich ist und ich zudem die Hände für weiteres Gepäck frei habe. Gefallen tut es mir nicht unbedingt. Praktisch ist es aber allemal. Der Boden ist übrigens oval und ich finde, es trägt sich eigentlich ganz gut…

    So, der Taschengurt aus Jeans ist genäht. Meine neue Erkenntnis: Ziemlich dick ist der Jeans-Stoff für so einen Gurt. Als Schultergurt muß ich ihn ganz kurz - und als Rucksackgurt ganz lang machen. Da ich stückeln musste, ist an den Ansatznähten die ganze Chose noch dicker und der Gurt geht nur äusserst schwer durch die Leiterschnalle. Meine Fingergelenke haben heftig protestiert. Zuerst dachte ich, ich lasse es als Rucksackversion und die Tau-Kordel zusätzlich als Henkel/Schultergurt. Aber alles zusammen ist mir doch zu viel Gebämbel. Ausserdem schleift der Rucksackgurt auf dem Boden, wenn ich die Tasche an der Tau-Kordel in der Hand trage.

    IMG_0644.jpg

    Was mir an der Rucksackversion ausserdem nicht ganz so gut gefällt, ist, dass der Magnet den hinteren Zug auf der Tasche nicht halten kann. Ist hier auf dem Foto auch zu sehen. Ich habe mich nun entschlossen, Die Tasche meistens mit normalem Schultergurt zu tragen und den Umbau zur Rucksackvariante wirklich nur bei Bedarf zu vollziehen. Das wird so häufig nicht vorkommen. Ich hoffe, dass der Gurt mit der Zeit etwas geschmeidiger durch die Leiterschnalle gezogen werden kann. Das Tau ist wieder ab und der Rucksack, so wie er nun in seiner endgültigen Form fertig gestellt ist, in der Galerie. Und ich bin wieder um eine Erfahrung reicher.

    …das teste ich alles aus, wenn mein Gurtband fertig ist. Ich mag die Ösen sehr gerne, sie gefallen mir persönlich optisch besser, als ein einfacher Tunnel für die Kordel. Wobei ich Missy‘s Bucket-Bags auch sehr toll finde. (Wusste z. B. nicht dass solche Taschen Bucket Bag heißen). Die Tasche ist schon in Gebrauch und die weiche Baumwollkordel, die wie ein Tau aussieht, ist sehr angenehm zu tragen. Ich denke, ich werde später den Taschengurt als Rucksackfunktion in die Tasche einfädeln und die dicke Tau-Kordel einfach mit dran hängen lassen. Sie wiegt fast nichts und ich mag diese ursprüngliche Übergangslösung mittlerweile sehr. Sie ist lang genug für die Schulter, aber kurz genug, um die Tasche in der Hand zu tragen.

    Deine Pfaff 335, ist das eine neue Maschine und nutzt du sie oft? Also hat sich eine evtl. Anschaffung für Dich gelohnt?

    Die Pfaff habe ich gebraucht gekauft. Ich war damals mit meiner Brother V5, mit grobem Material wie Leinen, Jeans, mehrlagigem Walk, Gurtband, Plane und Segeltuch an die Grenze gekommen. Damals nähte ich auch oft noch Puschen für die Enkelkinder und kam auch da, mit der Brother, nicht so gut zurecht. - Die Pfaff 335 war ein Zufallsfund. Sie stand bei einer kleinen Leder-Manufaktur über mehrere Jahre eher ungeliebt herum. Ich hatte sie gekauft, weil die Gelegenheit günstig, und ich Fahrzeug und Manpower für die "Überführung" an der Hand hatte.

    Anfangs brachte mich die Pfaff dann aber auch oft zur Verzweiflung. - Bis ich einen betagten Nähmaschinen-Mechaniker in Rente, kennenlernte, der mich besuchte und die Maschine vor Ort überarbeitete, für meine Belange optimierte und mich einwies. Daraufhin war sie heiß geliebt und war ein Jahr lang, sehr oft im Einsatz. Dann zog die Bernina 790 bei mir ein. Vieles, was ich auf der Pfaff genäht hatte, wo die Brother V5 versagte, schafft die Bernina nun auch. - Ich hatte schon überlegt, die Pfaff wieder zu verkaufen. Aber bald war mir auch klar: Nicht alles, was die Bernina "kann", muß sie auch tun. - Ich schone meine Bernina durch die Verwendung der Pfaff. Abstepp-Arbeiten mit dickem Garn, egal ob Leinen, Walk oder Canvas mache ich immer mit der Pfaff. Ich müßte dafür die Bernina jedesmal neu einstellen, probieren und justieren. Das fällt mit der Pfaff 335 einfach weg. Ich mag die Optik des dicken 30er Garns, welches sie natürlich problemlos verarbeitet und durch den alternierenden Dreifachtransports geht sie über viele Lagen und Nahtkreuzungen hinweg, als wäre es nichts. Leder vernähen ist naturgemäß auch kein Problem und selbst 20er Garn vernäht sie gut. Ausserdem habe ich, - zwar nicht oft, - aber durchaus auch Arbeiten unter der Nadel, die selbst meine "edle Erna", die Bernina 790 pro nicht schaffen würde. Hat sich die Anschaffung gelohnt? - Eine schwierige Frage. Eigentlich ist die Pfaff 335 für mich überdimensioniert. Sie ist schon ein Luxus nur für das Hobby. Ohne meinen Mechaniker in Rente, mit dem ich mittlerweile glücklicherweise gut bekannt bin - und der mich schon 2 mal "gerettet" hat, würde ich den Kauf bereuen. Denn Tatsache ist: So eine Maschine lässt sich nicht mal so einfach zur Reparatur einschicken oder vom Dachgeschoß wieder in einen Transporter laden, um sie zur Wartung zu fahren. Wenn mein lieber Senior-Mechaniker notfalls nicht mehr zu mir kommen könnte, wäre ich hier, in der Pampa, wirklich verloren. Aber noch ist alles prima. Die Pfaff 335 und die Menschen, die sie umsorgen, harmonieren. :) Die Maschine wird bei mir bleiben, solange ich mich hier meinem Hobby widmen kann. Sollte ich in die Lage kommen, mich altershalber verkleinern zu müssen, wäre sie aber die erste Maschine, die gehen muß.

    Danke für die Info. 👍🏻

    Warum bist Du v. den Dime Magnetrahmen enttäuscht? Was genau ist der große Unterschied zu den Brother Rahmen?

    wie vielseitig muß Dein Fundus sein...oder hast Du projektbezogen gekauft?

    Ich hatte eigentlich alles da. Aber dann tatsächlich die Ösen und die Kordel doch noch projektbezogen gekauft. Die vorhandenen, silberfarbenen Ösen hatten nämlich einen anderen Silberton als die D-Ringe. Da kann ich wirklich nerdig werden. Und die vorhandene, blaue Kordel war zu quitschig.

    Warum willst Du das Tau nur mal eben so schnell aushaken? Soll es noch einen längeren Henkel geben?

    Ja, es soll ein Taschengurt ran. Damit habe ich die Möglichkeit, die Tasche sowohl als Schultertasche, als auch als Rucksack zu tragen. Das ist bei dieser Tasche so vorgesehen und deswegen hatte ich mir dieses Schnittmuster auch spontan gekauft. Ich werde kein Gurtband nehmen, sondern das Band auch noch aus Jeansresten nähen.

    Wie ich schon vermutet habe, die Tasche ist toll geworden! Wenn du mit der Verschlussmöglichkeit noch nicht so zufrieden bist, kannst du die inneren Seitennähte noch wieder ein Stück öffnen und evtl. noch eine Tasche mit Reißverschluss einnähen?

    Vielen Dank, mama123. Nun, wie schon geschrieben, hat die Tasche ja innen ein Reißverschlußfach und nun noch zwei Druckknopftaschen. Damit bin ich wirklich zufrieden. Geldbeutel, Schlüßel und Handy sind so ausreichend gesichert. Was den Schlüßel anbelangt, zumindest in der Theorie. Ich hoffe, ich halte mich daran, ihn nun endlich immer in die dafür vorgesehen Innentasche zu stecken. Ich suche meinen Schlüßel in den Tiefen meiner Taschen ständig.

    Wie geht es Euch eigentlich mit diesen Schlüßelbändern, wo der Schlüßel eingehakt wird, damit er schnell in der Tasche gefunden wird und seinen Platz hätte. Also ich nutze das nie. Die Geduld, den Schlüssel da jedes Mal ranzufummeln, habe ich nicht und er landet entweder in der Hosentasche, in der Jackentasche, (welche?) oder eben irgendwo in der Handtasche 🙄

    @“Missy Vielen Dank, liebe Manuela, wenn unsere Taschenkönigin das sagt, dann bin ich zufrieden. 😀 Ich habe nämlich bei der Verarbeitung mehrmals an Dich gedacht. 🥰 (Auch an Deine Maschine). Nur mit meiner Bernina hätte ich das nicht geschafft. Ich war froh um die Pfaff 335 - Jeans und an den Seitennähten, durch die aufgenähten Streifen, mehrere Lagen Leder, wäre sonst nicht gegangen.

    Dankeschön, Ja, das wäre natürlich möglich. Ich könnte theoretisch auch beides zusammen, also Gurt und Tau gemeinsam an die D-Ringe befestigen. Das Tau ist nur leider etwas blöd, mit so Schlüsselringen versehen. Das hakt man nicht mal soeben schnell aus. Mal sehen, wann ich das Gurtband genäht bekomme.

    Das Tau mit den goldfarbigen Enden ist dazu ein heftiger Stilbuch. Wenn du es magst, meins wäre es nicht.

    Die Enden sind silber, so wie alle anderen Metall-Teile auch. Offenbar hat das Licht hier einen Streich gespielt. :) Ohnehin sind die Fotos nicht so gut, weil verkleinert. Das Tau sieht in echt eigentlich richtig gut aus. Ich tausche es aber aus, sobald ich den Gurt genäht habe. Schließlich möchte ich die Tasche ja auch gerne als Rucksack tragen.

    chittka , Besser❣️- Habe ich jetzt verstanden. 😊

    Reality , das ist ja witzig, dass wir beider gerade eine ganz ähnliche Tasche nähen.

    Mit den Druckknöpfen habe ich mich entschieden. Es sind ganz profane Kam-Snaps geworden. Passende Farbe, man sieht sie kaum und es hält super. Nun hat die zweigeteilte Aufsatztasche, je einen Druckknopf bekommen. Geldbörse findet Patz in der Reissverschlußtasche, Handy u. Schlüssel in der geteilten Aufsatztasche. Alles andere in meiner Handtasche dürfte für Langfinger uninteressant sein.

    Ich bin fast fertig. Fehlt nur noch der Tragegurt und evtl der Kordelstopper.

    Was ist alles schief gelaufen? Nun, die Blende zu stückeln, hat viele Probleme bereitet. Es wäre wirklich schöner gewesen, das Teil am Stück zuzuschneiden. Da aber vom Puschenleder zu wenig da war, blieb mir nichts anderes übrig. Das größte Malheur war aber, dass ich, als ich die Fische auf den Aussenstoff appliziert hatte, noch ein Fleck auf der Jeans entdeckt habe und daher das Teil vor dem weiterverarbeiten kurzerhand nochmal in die Waschmaschine gesteckt habe. Dadurch sind die Fische teilweise weiter ausgefranst und manche haben sogar ein Stückchen eingebüßt. Ich musste nochmal drüber applizieren und dabei recht grob vorgehen.. Das ist dann nicht so schön geworden. Es lässt sich ertragen, da die ganze Jeans-Geschichte sowieso ein bisschen shabby wirkt. Die Alternative wäre gewesen, das Projekt sausen zu lassen und Topflappen aus den Teilen zu fertigen. So aber, mag ich die Tasche trotzdem. Die Magnete sind zum Schließen doch hilfreich.

    Den Gurt werde ich noch aus Jeansresten nähen. Bis dahin ist ein einfacher Kordel, bzw. Tau-Henkel aus meinem Fundus eigentlich keine schlechte Alternative.

    IMG_0631.jpegIMG_0632.jpegIMG_0633.jpegIMG_0634.jpegIMG_0635.jpegIMG_0636.jpeg

    Das werde ich machen. :thumbup: - Rein gefühlsmässig ist aber jetzt schon ein Anorakknopf doch stabiler. Ich habe leider nur goldfarbene da. Silberfarben wäre stimmiger. Aber evtl. lasse ich von der geteilten Aufsatztasche sowieso eine offen und schließe nur die andere mit dem goldfarbenen Druckknopf. Das wirkt dann nicht so symmetrisch. Ein kleines Label drunter, und dann schaut es fast wie ein Statement-Knöpfchen aus, das absichtlich eine andere Farbe hat.... Ja, ich glaube, so wird das was....

    Oh, chittka, Du Liebe, ich verstehe es nicht. Die Blende ist fertig, die Ösen sind drin. Da würde auch kein Gurt durchpassen. Ich suche nachher mal nach diesem Rucksack, vielleicht wird es mir dann verständlicher. Danke für Dein Mitdenken.

    Zwischenzeitlich habe ich eine neue Erkenntnis gewonnen: Magnete einnähen, mit wenig Platz, (wie gesagt, die Ösen sind schon in der Blende) UND mit metallener Stichplatte, ist ,na sagen wir mal, fummelig. Schön ist es nicht genäht. Hätte ich mal lieber auf eine passendere Fadenfarbe gewechselt, ich Blödi, ich.

    IMG_0622.jpgIMG_0623.jpeg


    Trennen? Aber das Venyl ist bestimmt schon durchlöchert… menno!

    Jetzt die Frage: Anorak-Druckknopf oder Jersey-Druckknopf für die aufgesetzte Tasche? ….Ich mach mal Pause…..

    Das habe ich auch schon bei Schnitten ohne RV gemacht, aber bei einem Kordelzug ist es nicht optimal.

    Ja, das ist der Punkt. Ich habe es angedacht, aber mit so einem RV lässt sich die Tasche nicht mehr „zugfalten“ (Dafür gibts kein Wort. 😂) An der Aussentasche ist nichts mehr zu machen. Die ist von Fischen okkupiert. Momentan läuft es auf einen Magneten in der Blende heraus und die aufgesetzte Tasche wird doch noch geteilt und bekommt zumindest einen Druckknopf. Ich habe zwar keinen farblich passenden, aber den sieht man ja nicht. Oder ich nehme einen Jerseydrücker. Da hätte ich farblich einen passenden. Was meint Ihr, würde der in Webware auch halten?

    Es gibt RV die aussehen wie aus Spitze gemacht, die werden aufgenäht. Bei einer fertigen Tasche sicherlich eine Fummelei.

    Genau, an diese hatte ich auch gedacht. Da Innentasche und Aussentasche noch nicht zusammengenäht sind, würde das auch nachträglich funktionieren. Aber bis so etwas bei mir wäre, ich das in passender Länge und Farbe gefunden hätte, dauert mir das zu lange.

    Ich würde zwei Schlaufen innen annähen und ein extra Täschchen mit 2 kleinen Karabinern einhängen, das hängt gerade und ordentlich.

    Ja, das wäre zumindest einfach umzusetzen und vielleicht sogar nicht unpraktisch…..Ich werde berichten, welche Lösung zur Anwendung kommt.

    Danke, liebe Steffi, für Deine Antwort. Ich schaue heute noch mal mit frischen Augen drüber und messe aus, ob ich einen RV noch nachträglich einbauen kann. Ansonsten nähe ich die Tasche wie vorgesehen und schaue einfach, wie sich das im Alltag verhält. Meine Erkenntnis: Augen auf beim Schnittmuster-Kauf!

    Ich hatte das Schnittmuster spontan auf dem holl. Stoffmarkt, recht günstig, erworben. - Ohne nachzudenken.

    Diese schöne Bluse gehört wirklich gerettet. Leider bin ich noch nicht so versiert, hier einen Rat geben zu können. Aber das, was meine Vorschreiberinnen vorgeschlagen haben, hört sich doch sinnvoll an. Ich würde wahrscheinlich mit dem Teil in ein Stoffgeschäft gehen und Beratung in Anspruch nehmen. Es gibt ja bei allen Materialien, auch bei Jersey, so viele verschiedene Weißtöne, da würde ich vor Ort etwas perfekt passendes suchen.

...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]