Beiträge von tantejutta80

    Nachdem ich meinen Jahresrückblick nach dem ersten Jahr im Nähzimmer-Thread von 2025 geschrieben habe, lade ich Euch auch in 2026 in mein Nähzimmer ein.

    „Dunkelkammer“, weil es ohne künstliches Licht tatsächlich nicht allzu hell ist im Nähzimmer, da dieses leider nur über eine kleines Fenster sowie eine Balkontür mit Milchglas-Scheibe verfügt.

    Ich liebs trotzdem! 🥰

    So wie Platz in der kleinsten Hütte ist, findet sich beim liebsten Hobby auch immer eine Möglichkeit das notwendige Licht in der Dunkelheit zu schaffen. 😂


    Was erwartet Euch in 2026?

    Viele Projekte werden sich sicher spontan ergeben, aber so ein paar Ideen tummeln sich bereits in meinem Kopf, ein paar Schnittmuster warten darauf ausprobiert zu werden. Stoffe und sonstige Materialien für die unterschiedlichsten Projekte sind vorhanden. Auf jeden Fall wird’s wohl wieder ein paar Kleidungsstücke für mich, die Kinder und den Mann geben.

    Auch für Taschen hätte ich Verwendung sowie auch Ideen und genügend Material sowieso.

    Weiterhin würde ich gern wenigstens einen weiteren Quilt nähen, wenn ich dann endlich mal mein UFO-Quilt fertig habe. Mir schwebt da irgendwas unbeschwertes unkompliziertes, vielleicht auch aus Kleidung vor, was im Sommer im Garten zum Einsatz kommen könnte.


    Bei der maschinellen Ausstattung könnte es Veränderungen geben.

    Das betrifft den Bereich des Maschinenstickens. Daher spiele ich im Moment mit dem Gedanken, mich von meiner Näh-Stick-Kombi zu trennen und entweder das Maschinensticken ganz aufzugeben oder mich mit anderer Technik nochmals erneut daran zu probieren.

    Im Moment steht hier die Pfaff Quilt Expression 720 als Mietmaschine. Die Pfaff wäre als weitere reine Nähmaschine mit vielen kreativen Möglichkeiten sicher eine gute Ergänzung zur kleinen Bernina, im Moment bin ich aber noch nicht ganz sicher, ob ich sie dann auch dauerhaft ausreichend nutzen würde….obwohl sie aufgrund ihrer Möglichkeiten schon für reichlich Ideen sorgt. 😂

    Ich bin auch hier gern unter den Zuschauern. Hab ich doch auch eine Zwölfjährige zu versorgen, die in den letzten Jahren auch erstmal etwas üppiger war. Zum Glück hat sie sich im letzten Jahr arg in der Länge gestreckt, so dass sie mich nun sogar darin eingeholt hat und das ein oder andere Erwachsenenteil tragen kann, wenn es nicht gar so auf weibliche Proportionen ausgelegt ist. Allerdings weiß aber dieses Kind immer noch die von Mutti genähte Kleidung auf Grund der Individualität sehr zu schätzen und da muss ich mir dann schon Gedanken machen, welche Schnitte in Frage kommen. ☺️

    Lieb , dass ihr Euch Gedanken macht. ☺️


    Den Grund für das noch ausstehende Binding würde ich vielleicht als ne Art Faulheit deklarieren. 😂

    Ich hatte mich ja im letzten Jahr schon ewig davor gedrückt, das Binding für den kleinen Autoquilt zu machen. Einfach, weil die erste Anleitung die ich zum Thema gefunden hatte blöd war, und ich dann wieder auftrennen musste. Dann hatte ich eine gute gefunden und es ging - nach dem mühsamen Auftrennen - richtig gut von der Hand. Die eine Seite erst mit der Maschine angenäht, die andere dann meditativ per Hand. Blöderweise weiß ich aber nicht mehr, wo ich die gute Anleitung her hatte und deshalb schiebe ich das vor mir her, weil ich zu faul bin im Netz nach der Anleitung (Video) zu suchen.

    Wenn also jemand ne gute Anleitung weiß, wo auch gut erklärt wird, wie ich mir Bindingstreifen selbst zurechtschneide, dann freu ich mich über Hinweise.


    Von den Stickmaschinen finde ich zum einen die Berninas ansprechend, wegen dem Freiarm, den großen Spulen und auch die Art, wie die Spulen gewechselt werden.

    Von der Bedienung und dem Display her gefällt mir auch die neue Brother Celeste.

    Die kleine Bernina 500 wäre sicherlich drin, wenn ich die Pfaff einfach nach der Mietzeit wieder abgebe. Aber eine solch große Investition, vor allem die Celeste oder die 700er (Pro?) von Bernina, wird in diesem Jahr wohl noch eher unrealistisch sein.

    Und dann ist ja auch noch das zum Teil recht kostspielige Zubehör.

    Hab ja erst im Oktober meinen derzeitigen Job angetreten und muss erstmal schauen, wie sich das langfristig entwickelt. Bisher gefällt es mir gut aber nach so kurzer Zeit…

    Zum Ende des Jahres weiß ich da vielleicht mehr.

    In den letzten Stunden des Jahres, lasse ich hier noch ein paar Gedanken zu meinem persönlichen Nähzimmer-Jahresrückblick.

    In den letzten 2 Monaten war es komplett still geworden in diesem Thread.

    Das lag unter anderem daran, dass ich mich derzeit mit dem Thema Sticken auseinandersetze, also eher von der theoretischen Seite her. (siehe entsprechender Thread)

    Denn vor allem in 2025 musste ich für mich feststellen, dass Sticken bei mir nicht am Zeitmangel scheitert, sondern dass ich mich einfach nicht so richtig dazu aufraffen kann.

    Deshalb bin ich da gerade in einer Art Orientierungsphase, die ich leider mit ins neue Jahr nehmen muss.

    Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass es langfristig noch eine kleinere Veränderung bei der Ausstattung gibt. Möglicherweise darf die derzeit geliehene Pfaff Exoression 720 einfach bleiben (und dafür die Bernette ausziehen) oder ich starte nochmal mit einer anderen Stickmaschine einen Versuch Freude am Maschinensticken zu finden.


    In Bezug aufs Nähen gibt es eigentlich kaum Projekte, die ich aufs kommende Jahr verschieben muss.

    Ich habe in diesem Jahr vermutlich weniger neu genäht als in anderen Jahren, dafür aber einige Dinge repariert, umgearbeitet, aufgewertet oder sonst irgendwie gerettet.

    Ein echtes Herzensprojekt, über dessen Fertigstellung ich besonders glücklich bin, war das Dirndl.

    Ein UFO, das ich mit ins neue Jahr nehmen muss, ist mein erster größerer Quilt, dem nach wie vor das Binding fehlt. 🙈

    Eine Softshellhose für mich zu nähen, habe ich leider auch in 2025 nicht geschafft.

    Dieses Vorhaben begleitet mich also auch ins kommende Jahr.

    Außerdem steht noch ein Sweatshirt-Rock nach einem Schnittmuster von Pattydoo (Chloe) auf der Agenda, sowie ein Pullover aus einer Nähzeitschrift.

    Ansonsten hab ich noch einige Schnittmuster für mich, die Kinder ubs den Mann in petto, wo dann übers Jahr sicher (hoffentlich 🙏) das ein oder andere Teil umgesetzt wird.

    In diesem Sinne, hoffe ich dass alle hier im Forum auf ein nähtechnisch zufriedenstellendes Jahr zurückblicken können und/oder Euch ein weiteres gutes Jahr bevorsteht! 👚👗👕🪡🧵🩱🩲👙🧤👛🎒



    Vielleicht hat sie sich bei Elna nicht so richtig durchgesetzt. Nur eine mögliche Erklärung. Immerhin ist Elna ja im Preis ein Stück weiter oben angesiedelt als Janome und die Leute rechnen dann vielleicht doch… 🤔


    Die neue B700 Pro von Bernina scheint auch bald erhältlich zu sein.

    Neugierig bin ich ja, aber für mich als Stickmuffel vermutlich Perlen vor die Säue. 😂

    Ja, also besagte Brother, die hier so ein bisschen ein Schattendasein fristet ist eine 90E. Dabei handelt es sich um ein inzwischen schon fast veraltetes Modell mit maximal 10x10cm Rahmengröße, die noch über ein USB-Kabel (Kein Stick!) direkt vom Rechner oder über Karten mit Dateien versorgt werden müsste.

    ABER wie mir scheint, ein echtes Arbeitstierchen, die selbst dann noch völlig unbeeindruckt gestickt hat, wenn die Bernette erst all ihre Ansprüche an Garn, Vlies, Nadel usw. erfüllt haben wollte. 😂

    Als es um die Zuckertüte vom Sohn ging, hat sie mir sogar den A… gerettet.

    Ich hatte damals Schwierigkeiten, weil an der Geradstichplatte, die die Kombi auch zum Sticken braucht, ein kleines Teil fehlte, dies aber zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste.

    Also statt Schriftzug mit der kleinen Brother jeden Buchstaben einzeln gestickt und aufgenäht.


    So faszinierend, wie ich die Weiterentwicklung und dadurch immer wieder neuen Möglichkeiten bei den Stickmaschinen finde, aber dadurch sind die Stickmaschinen in ihrer Technik eben auch recht schnelllebig und nicht wirklich wertstabil.


    Ich bin auch im Moment grad nicht sicher, ob die Zusatzfunktionen, die andere Stickmaschinen mir möglicherweise im Vergleich zur Bernette bieten würden, für mich persönlich tatsächlich einen so großen praktischen Mehrwert bieten, als dass ich die Investition vor mir selber rechtfertigen kann und will.




    Nach einigen Tagen mal wieder ein sachbezogener Beitrag von mir hier im Thema.

    Nur weiter hat mich bisher das Mieten der Pfaff nicht wirklich gebracht.

    Zumindest nicht explizit bei meiner Entscheidung bezüglich des Stickens.

    Ich hatte heute Morgen noch ein wenig Zeit an der Pfaff zu „spielen“, außerdem habe ich mir zwischenzeitlich mal das Handbuch von hinten nach vorn mal mehr und mal weniger intensiv durchgelesen (je nachdem wie selbsterklärend das jeweilige Kapitel für mich war).

    Und je mehr ich mich in die Pfaff-Logik reindenke, umso sympathischer wird mir die Maschine.

    Auch der Einfädler funktionierte, nachdem ich mal vorsichtig den minikleinen Drahthaken korrigiert habe wieder.

    Das einzige, was ich (im Vergleich zu meinen bisherigen Maschinen) ein wenig vermisse, ist die zusätzliche Geschwindigkeitsregelung über den Schieber.


    Was mir hingegen dafür richtig gut gefällt, ist die Art, wie bei der Pfaff das Freihandnähen aktiviert wird.


    Nun ist es so, dass die Pfaff schon einiges an Ideen entfacht und ich dadurch wohl eh noch weniger Zeit zum Maschinensticken hätte. Allerdings „laufen“ mir auch immer mal wieder Projekte über den Weg, wo es dann doch eine Stickmaschine bräuchte…. also theoretisch. Zum Beispiel fiel mir gestern erst beim Einpacken der Geschenke wieder ein, dass ich ja eigentlich schon längst noch weitere Geschenkanhänger mit Namen sticken wollte.

    Gut, also in der Praxis würde ich locker auch sehr hübsche nur mit Nähmaschine (und Plotter) hinbekommen aber irgendwie wäre es dann auch schade um die Datei, oder nicht?

    Andererseits, einzeln könnte ich die locker auch mit der kleinen Brother zwischendurch mal sticken, denn diese wegzugeben lohnt sich nicht wirklich. 🤷🏼‍♀️

    Ich kann dir leider nicht fachmännisch helfen bei der Wertermittlung, ich kann Dir nur schreiben, wie ich das bei meinen Verkäufen gehandhabt habe.

    Zuerst habe ich geschaut, ob identische Maschinen bei Kleinanzeigen angeboten werden und zu welchem Preis. Diese Angebote habe ich mir durchgelesen um Herauszufinden, wie alt die sind, welche Laufleistung. Interessant finde ich auch jeweils die Angabe eines Verkaufsgrundes. Zum Beispiel „nur 1x ausprobiert, komme nicht zurecht“, muss nicht heißen das die Maschine technisch (noch) einwandfrei ist. Auch ob die Maschine frisch gewartet ist oder nicht, spielt eine Rolle

    Weiterhin schaue ich, ob Gebrauchte von Händlern angeboten werden und was die dafür verlangen, dann sofern die Maschine noch neu erhältlich ist, die aktuelle Preisgestaltung, auch Angebotspreise.

    Aufgrund dieser Daten lege dann meinen Verkaufspreis fest, je nachdem ob ich die Maschine unbedingt und/oder schnell loswerden will, etwas höher oder tiefer.

    Denn ein Pferd ist nur soviel wert, wie ein Narr bereit ist zu bezahlen. Denn was nützt es, wenn meine Maschine rein rechnerisch noch ein Drittel ihres Preises wert ist aber zu dem Preis aufgrund von Rabattschlachten der Händler schon neue oder Rücklläufer vom Händler zu haben sind oder für nur wenig mehr Geld ein neueres Modell mit entsprechender Technik. Die Technik steht ja nicht still und wenn dann zum Beispiel die Maschine noch funktioniert aber die Technik nicht mehr unterstützt wird (z.B. Stickkarten bei Brother),dann schmälert das ja für den Käufer den Nutzen. Und dann gibt es ja auch letztendlich immer noch die Verhandlungsbasis.

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