Beiträge von tantejutta80

    mama123 Ja, das ginge theoretisch bei meiner Bernette auch so.

    Daran sollte es sicher auch nicht scheitern. Ist ja nur eine Kleinigkeit. 🙈

    Rein theoretisch bräuchte ich nicht unbedingt auf eine andere Maschine umsteigen, die Bernette würde es sicher als Zweitmaschine zur kleinen Bernina auch tun.

    Allerdings wenn ich die Stickfunktion nicht nutze, dann wäre es ja nur eine zweite Nähmaschine. Und so als reine Nähmaschine, in Ergänzung zur restlichen Maschinenflotte, gefällt mir irgendwie die Pfaff mit ihrer kompletten Ausstattung besser, vom Nähen her nehmen sie sich nicht viel.

    Das sind nur Kleinigkeiten, wo mal die eine und mal die andere etwas besser dasteht.

    Bei meiner Hussi ist das ähnlich, aber wenn ich die Meldung nicht wegdrücke, kann ich weiternähen, solange ich es meine - dann piept sie nicht mehr. Könnte es bei deiner Bernette genauso sein?

    Nein, hatte ich doch geschrieben. Bei der Pfaff kann ich nach dem Erscheinen der Pfaff weiternähen, wenn ich diese einfach ignoriere. Die Bernette macht wenn die Meldung aufploppt keinen Stich mehr bevor ich diese mit ok bestätigt habe. Und nun ach dem Bestätigen auch nur weitere 3-4 Stiche, bis der Fadenwächter erneut meldet.


    Ich habe Ende letzte Woche eine Änderung an einem Faschingskostüm gemacht. Mit der Pfaff konnte ich Dank dieser Funktion beim Fadenwächter mal locker noch 30cm zu Ende nähen, wäre mit der Bernette mühselig gewesen.

    Dafür hätte mich die Bernette Dank Oberfadenwächter aber auch davor gewarnt, dass sich meine Garnrolle dem Ende nähert. 😂


    Ihr seht, jede Maschine hat so ihre Vorzüge und es ist mir wichtig, dass hier niemand reininterpretiert, dass ich mit der Bernette-Kombi grundsätzlich unzufrieden bin und in der Pfaff jetzt endlich die Erlösung finde.

    Es sind überwiegend wirklich nur minimale Dinge, und für jede Fuktion wovon ich auf der einen Seite profitiere, muss ich auf eine andere Funktion verzichten. Es geht also für mich lediglich darum, welche Maschine besser zu meinem Nähverhalten passt, nicht welche grundsätzlich besser ist.

    Do-it Das stimmt natürlich. Sofern kein Leidensdruck vorhanden ist, braucht es auch nicht unbedingt Diagnose.


    Kreuzschnabel Ja, ich glaube ich weiß was du meinst. Umgekehrt haben ja einige auch ihre Diagnose erhalten, weil es dann bei den Kindern Thema wurde.


    Trotzdem denke ich die Schublade entsteht nicht durch die Diagnose als solches, sondern dadurch wie damit umgegangen wird. Erwachsene können das ja für sich selber entscheiden aber Kinder sind da so ziemlich ihren Eltern und dem Umfeld ausgeliefert, so dass die Diagnose Fluch oder Segen sein kann.

    Ich klinke mich hier mal ein.

    So eine Diagnose ist sicher nicht unbedingt notwendig, nur weil man die ein oder andere „Marotte“ hat. Ich seh es auch nicht unbedingt als ein in Schubladen pressen, wenn eine Diagnose erfolgt.

    Manche unerkannt Betroffene haben auch bis zur Diagnose einen langen Leidensweg hinter sich, weil Dank ihrer besonderen Art (zu funktionieren) auf viel Unverständnis aus dem Umfeld stoßen. Auch kann es ziemlich belastend für den Betroffenen zu sein, immer wieder an vermeintlich selbstständlichen Handlungen/Herangehensweisen zu scheitern. Das hängt aber stark ab von dem Umfeld und dem Werdegang des Betroffenen, also ob er in der Familie verstanden wird, ob er im Berufsleben Anerkennung findet oder eher ständig Misserfolge hat. Mancher Betroffene fühlt sich irgendwann einfach nur noch dumm, ohne es tatsächlich zu sein.

    Und auch bei ADS/ADHS sind die Ausprägungen der verschiedenen Merkmale von Betroffenen zu Betroffenen stark unterschiedlich. Die einen können zum Beispiel gerade deshalb gut Mutlitasking, für andere ist das der Endgegner. Auch wird das jeweilige AD(H)S-Erscheinungsbild von Betroffenen im Laufe des Lebens durch die gemachten Erfahrungen beeinflusst. Heißt also, es kommen zum Beispiel Versagensängste dazu, Depressionen.

    Aus einem fröhlichen, quirligem Kind wird dann mitunter eben ein in sich gekehrter, von Depressionen und innerer Unruhe geprägter Erwachsener.

    Wenn dann also irgendwann im Laufe der Zeit, möglichst früh eine Diagnose erfolgt, dann kann das für den Betroffenen auch gut tun. Vor allem, weil es Betroffenen dann eine Erklärung für dieses oder jenes liefert. Warum man sich in bestimmten Bereichen quasi selber im Weg stand, warum man von der Umgebung eben so oder so wahrgenommen wurde.


    Was es meines Erachtens nicht sein sollte: Eine Entschuldigung für alles (was man verbockt).

    Und was ich so richtig furchtbar finde: Eltern, die nichts besseres zu tun haben, als jedem den sie kennenlernen, in den ersten 5 Min. vom AD(H)S ihres Kindes in Kenntnis zu setzen, wenn Erwachsene mit ihrer eigenen Diagnose so hausieren gehen sehe ich das ebenso.

    Dann nämlich ist die Gefahr groß, dass es auch Menschen erfahren, die darüber null Ahnung haben und sich auch nicht weiter informieren möchten und DANN herzlich Willkommen in der Schublade!

    Wobei ich da wieder einschränken muss, da es ja auch inzwischen einige gibt, die bei Insta etc. das Thema auch als Betroffene aufgreifen. Das kann aus der Sicht von Betroffenen für Betroffene teilweise auch hilfreich sein.

    Nachdem ich in den letzten Tagen eher still bewundert habe, möchte ich mich doch mal zu Wort melden.

    Ich könnte mir auch gut Kleine Untersetzer (MugRugs?) aus diesen süßen Käfern vorstellen. Vor allem wenn es dann wieder in die wärmere Jahreszeit geht und der ein oder andere Tee. Kaffee oder was auch immer vielleicht draußen im Garten oder auf der Terasse getrunken wird.


    Eine große Käfertasche (Shopper oder Weekender) könnte ich mir ebenso vorstellen.

    Aza Ja Loslassen trifft es wohl ziemlich gut. Und das fällt tatsächlich leichter, wenn die Kombi auszieht. Die „frisst zwar kein Brot“ aber dadurch steht immer mal wieder der Gedanke im Raum, doch auch die Stickmaschine zu nutzen, wenn man denn schon eine besitzt. Außerdem braucht die Stickmaschine und das Zubehör ja auch Platz.

    UND ich finde inzwischen: Es ist im Prinzip ein zusätzliches Hobby!


    Daher werde ich mich in nächster Zeit erstmal nur aufs Nähen konzentrieren.

    Manchmal ist einfach weniger mehr. Vielleicht ist es auch ein bisschen wie bei Kindern, die mit zu viel Spielzeug eher überfordert sind. 😂

    Die vorhandene Ausstattung bietet auch ohne schon reichlich Möglichkeiten auch für Individualität zu sorgen, wobei das ja schon automatisch dadurch passiert, dass man ja irgendwie immer beim Nähen seine persönliche Note einfließen lässt.

    Heißt für mich, auch wenn es nicht unbedingt auf den ersten Blick als Einzelstück wahrnehmbar ist, so wird es wohl selten ein Teil in der gleichen Zusammenstellung aus Farbe und Schnitt ein weiteres Mal geben. (Es sei denn man hat vielleicht an einem Kurs teilgenommen, wo die Materialien zentral verteilt wurden.)


    Falls jemand also Interesse an einer Bernette B79 hat, kann er/sie sich gern bei mir melden. Würde dieser dann aber vorher nochmal eine Inspektion gönnen wollen.

    Denke aber schon, dass das nicht nur an der Maschine liegt, sondern auch eine Typfrage ist. Denn ich kenne auch viele, die mit der Bernette sehr glücklich sind.

    Ich bin halt der chaotische spontane Typ, der immer wieder noch irgendwas einfällt.

    Wenn ich mich anstrenge könnte ich sicher auch strukturierter arbeiten.

    ABER ich will das eigentlich nicht.

    Im Job, im Alltag mit den Kindern muss ich mich anstrengen, um halbwegs strukturiert zu sein, zu organisieren, zu planen.

    Im Hobby suche ich meinen Ausgleich und bin da gern mal spontan, etwas chaotisch…

    Also so einiges kann die Bernette auch schon. Bis zu Motive miteinander kombinieren, drehen, schieben, Sprungstiche schneiden.

    Wem es interessiert, der kann gern bei Nähpark oder anderswo die Beschreibung lesen.

    Schriften direkt an der Maschine finde ich bei der Bernette eher eingeschränkt und was ich für mich vermisse, ist dann eben die Möglichkeit die Reihenfolge der gestickten Farben anzupassen. Wenn ich zum Beispiel ein identisches Motiv aus 2 Farben 3x zu einem Motiv anordne, dann kann ich das dann nicht als 2 Farbsequenzen sticken, sondern muss jeden einzelnen Farbwechsel mitmachen. Oder ich ändere es eben im Stickprogramm, indem ich da schon die 3 Motive zusammenfüge, die Farbsequenzen anpasse und DANN erst auf den USB-Stick für die Maschine lade.

    DSM um auf Deine Frage zum Plotten einzugehen: Ich habe einen Plotter der Brother DSX-Serie und ich möchte keinen anderen. Ok, es sei denn es gäbe sie irgendwann mal noch mit wesentlich größerem Display. 😂

    Aber für mich ist der perfekt. Während ich vorher mit dem Silhouette Portrait immer über den Rechner gehen musste, kann ich hier auch schon einiges am Display direkt machen. Mal spontan ein Schriftzug, ein kleines Größenlabel… so einiges geht schon ohne dass ich an den Rechner muss. Und wenn es dann doch mal was spezielles sein soll, nehme ich mir natürlich gerne die Zeit und tüftle in der Software. Nutze dafür die Software von Brother (Name ist gerade weg) und/oder die Silhouette-Software parallel. Manchmal brauch ich ne Weile aber irgendwie bekomme ich immer hin, was ich möchte. 😂

    Wenn ich mal nicht weiter weiß, dann finde ich gerade zum Brother-Plotter auch sehr viele Beiträge im Nähratgeber (vom Nähpark). 🥰


    Und so hätte ich das eben gern auch beim Sticken. Also nicht wegen den Infos, auch da finde ich reichlich im Nähratgeber. Sondern, dass ich nur für ganz spezielle Sachen die Software nutzen muss. 🤷🏼‍♀️

    tantejutta80 ist jetzt nicht böse gemeint…irgendwie beschleicht mich das Gefühl das eventuell nicht das Sticken generell, sondern eventuell die Stickmaschine, dich in deiner Motivation zum Sticken blockiert ?

    Das KANN sein! Aber so rein technisch gesehen macht die Maschine was sie soll und wenn ich mich dann mal dazu aufraffe, dann wird es auch wie es soll.

    Aber der Weg dahin macht mir keine wirkliche Freude.


    Und ich habe für mich festgestellt: Wenn ich einmal an der Maschine bin, dann will ich irgendwie auch da bleiben. 😂

    Wenn ich die Maschine einmal in Betrieb habe, dann will ich schon garnicht nochmal an den Rechner.

    Ich glaube deshalb, dass ich falls der Wunsch nochmal aufkommt, das Sticken noch einmal in Angriff zu nehmen einfach eine Maschine brauche, die mir mehr Bearbeitungsnöglichkeiten direkt an der Maschine bietet.

    Ich weiß nicht, inwieweit mir da mit der Bernina B500 gedient wäre. Da gibts ja immerhin die Möglichkeit, die Farbsequenzen an der Maschine zu sortieren. Die große Spule und das Einlegen der Spule stelle ich mir auch praktisch vor, ebenso wie der Freiarm, womit ich dann vielleicht auch mal am fertigen Teil beschließen könnte, dass da noch etwas gesticktes passend wäre. 😂

    (was auch wieder zu meiner Arbeitsweise passen würde)


    Die neue Brother Celeste mit ihren ganzen Möglichkeiten der Bearbeitung finde ich aber auch sehr sympathisch.

    Und ich bin auch neugierig auf die neue Bernina B700 Pro, die ja bald kommen soll.

    Für die beiden letzteren müsste ich schon ein ganzes Weilchen sparen, aber für die Zeit bis dahin hätte ich sicher genug reine Nähprojekte. 😂

    So langsam lichtet sich das Gedankenchaos im Kopf zum Thema Maschinensticken.

    Mein letztes größeres Projekt und gleichzeitig das erste größere in diesem Jahr war ja die Softshellhose. Das ging mit der Pfaff wunderbar, wobei ich betonen möchte, dass es da auch weder mit der Bernina noch mit der Bernette jemals Schwierigkeiten gab, wenn ich bisher Softshell vernäht hab.


    Allerdings ereilte mich zwischenzeitlich, beim gedanklichen Durchgehen meiner Nähpläne die Erkenntnis, dass da Maschinensticken kaum eine Rolle spielt. Und wenn, ist es oft auch eher so, dass ich denke, ok das wäre mal eine Gelegenheit die Stickmaschine zu nutzen. Heißt also, meine Freizeit ist theoretisch schon komplett ohne Stickmaschine verplant. 😂

    Deshalb wird dann wohl die Kombi das Haus verlassen und die Pfaff hat gute Chancen zu bleiben. Erscheint mir zwar etwas dekadent aber die Pfaff und die Bernina ergänzen sich in vielerlei Hinsicht gut und manchmal ist es auch einfach nur praktisch 2 Nähmaschinen zu haben (wenn auch nicht zwingend notwendig). Noch geht die Grundmietzeit jedoch etwas über einen Monat und ich hab noch Zeit Argumente zu finden.


    Langfristig kann es aber durchaus passieren, dass ich das Thema Stickmaschine doch nochmal erneut in Angriff nehme und dabei auf meine persönlichen Herangehensweisen mehr achte. Ist ja mein Hobby und soll Freude machen. ☺️

    Naja, ich will nicht irgendwie in der Vergangenheit herumwühlen aber wir kennen ja nicht die Mama von KleinerElch.

    Das Mobbing kam ja soweit ich weiß mehr aus dem schulischem Umfeld (zusammen mit den Aussagen der Mutter natürlich Übel)


    Zu Aussagen, wie sie die Mutter gemacht hat, möchte ich folgendes sagen:

    Viele Frauen glauben ja leider auch heute noch, dass es ihre Lebensaufgabe ist, Männern (oder mindestens einem) zu gefallen. In den vergangenen Jahrzehnten waren Sprüche wie: „Du möchtest doch sicher den Männern gefallen?“ oder „So findest du mal keinen Mann!“ nicht unüblich jungen Mädchen gegenüber (nicht nur in Bezug auf optische Merkmale, sondern gern auch in Hinblick auf das Benehmen). Und das nicht, um Mädchen zu kränken, sondern einfach weil diejenigen (oft auch Frauen)

    leider selber solch ein Weltbild haben. Die glaubten (oder glauben das noch heute) wirklich, weil es auch Ihnen jahrzehntelang so eingeprägt wurde. Vor allem in den ländlichen Gegenden war man da vermutlich immer der Zeit etwas hinterher.


    Bella Ich denke, deine Mutter war nicht nur besonders liebevoll, sondern auch insgesamt mit sich im Reinen und du hattest das Glück, dass sie das an Dich weitergeben konnte. Andere Mütter bzw. Eltern waren sicher auch in vielerlei Hinsicht liebevoll, haben aber blöderweise ihre eigenen ungünstigen Ansichten an die Kinder übertragen. 🤔

    Mal zwischen den ganzen sehr nachdenklichen Zeilen heute etwas, was vielleicht zum Schmunzeln anregt.

    Mein Sohn hat sich vorhin eine Schokolade mit Motiv aus seinem Weihnachtsbeständen gefischt, wickelt sie aus, zeigt die mir und sagt: „Aber Mami, das ist doch kein Teddy!“

    Ich schau mir das Teil an und antworte: „Nein, das ist ein kleiner Elch!“

    Also eigentlich war es ein kleines Rentier aber ich musste dann irgendwie schmunzeln. Da war ich wohl im Gedanken grad im Forum unterwegs. 😂

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