Beiträge von tantejutta80

    Wenn die Maschine schon in der Werkstatt war und einiges probiert wurde und damit auch andere Ursachen weitestgehend ausgeschlossen sind, dann würde ich raten mal in (etwa) Viertelumdrehungen den Nähfußdruck stückweise zu lösen (entgegen des Uhrzeigersinn) und schauen was passiert. Wenn sich damit das Problem vorerst beheben lässt, dann den Fußdruck auf der Einstellung lassen.

    Weiterhin beobachten, was passiert.


    Mal nebenbei: Hat die Maschine irgendwann den Platz gewechselt? Neuer Nähtisch?

    Vielleicht die Maschine irgendwohin transportiert?


    Ich hatte ja geschrieben, dass ich bei meiner Enspire irgendwann den Eindruck hatte, die Schraube „bewegt“ sich selbstständig durchs Vibrieren.

    Die Kinder, vor allem den Kleinen, hatte ich auch kurzzeitig in Verdacht.

    Aber der hätte dann mit Sicherheit nicht jedesmal am gleichen Knopf die gleiche Einstellung an der gleichen Maschine geändert, sondern wahrscheinlich immer mal wieder woanders probiert. 😄

    Ich glaube für das Stromkabel gibts inzwischen sogar eine längere Variante zum Nachrüsten.


    Wenn Du zufrieden bist, dann ist das doch in Ordnung.


    Es gibt ja immer mal den Fall, dass jemand mit einer bestimmten Maschine nicht glücklich wird, obwohl viele andere damit sehr glücklich sind.

    Soll ja sogar schon bei Berninas, BabyLock etc. der Fall gewesen sein.

    Bei mir war es halt die neuere Overlock von W6. 😉

    Ach ja, sorry die meine ich.


    Ich glaube Dir gern, wenn Du sagst, dass Du damit zufrieden bist. Hab ich auch schon von vielen anderen gehört.


    Ich bin damit jedoch nicht glücklich geworden. Waren ein paar Kleinigkeiten, die mich störten und insgesamt passte es dann doch nicht. Allein an den Füßchenheber, der nach oben musste um den Nähfuß zu senken, konnte ich mich nicht gewöhnen.

    Das mag ja Vorteile haben, hat aber bei mir jedesmal nen Knoten im Hirn verursacht.

    Das war es aber nicht allein, sonst hätte ich mich da vielleicht auch dran gewöhnt.

    Ich habe mit der W454 von W6 angefangen und die hat auch brav ihren Dienst getan.

    Die neuere Variante, die 565 wird wegen comfortabler Handhabung auch gern gelobt.

    Ich hatte sie und bin mit der nicht warm geworden. Vielleicht auch ein Montagsmodell. 🤔


    Viele Fans hat auch die Gritzner 788, aber zu der kann ich persönlich garnichts sagen.


    Alle 3 Maschinen liegen zwischen 200-300€.


    An welches Budget hattest Du gedacht?

    Ob es am Nähfußdruck liegt, weiß ich nicht.

    Aber meine BL Enspire hat auch ziemlich am Anfang so genäht und durch Minimierung des Nähfußdrucks war das weg. Kam immer mal wieder und verschwand jedes Mal nach Senkung des Nähfußdruckes.

    Ich dachte erst, es hätte wer dran rumgespielt aber irgendwann entstand bei mir die Vermutung, dass sich möglicherweise die Einstellung des Drucks durch die Vibration ändert.


    Kam das bei Dir von einem Tag zum anderen oder schleichend?


    Eine andere Idee: Hast Du Dir mal die Sohle Deines Nähfußes angeschaut?

    Falls diese vielleicht arg gelitten hat, könnte es ja theoretisch auch dazu kommen, dass der Nähfuß nicht mehr mit der ursprünglichen Leichtigkeit über den Stoff geht. 🤔

    EDIT: Nee komplett freihand, oder? Ganz ohne Maschine? Hut ab!


    Jetzt schnall ich´s! 🤦‍♀️


    Ist vorgezeichnet und per Maschine freihand gestickt, richtig? Nähmalen sozusagen?


    Ich hab das schattierte gesehen und die Nahtlinien und hab überlegt, was das für ein High-End-Gerät sein muss, dass ein untergelegtes gemaltes Motov sofort in ein Stickmotiv verwandelt. 🙈

    Natürlich ist eine Covernaht praktisch, und wenn ich mir ein Freizeit-Shirt nähe - oder Kinderkleidung - dann benutze ich natürlich die Covermaschine - und die Overlock ...


    Aber wenn ich mir einen Blazer oder einen Wintermantel aus Wolltuch nähe, brauche ich kaum was anderes als den Geradstich.

    Und von dem sieht man auch nix, weil die Sachen gefüttert sind und alle Nähte innen liegen :pfeifen:

    Das erinnerte mich grad an die Zeit, als meine Janome 3000 bei mir einzog und ich FÜR MICH herausfinden wollte, ob ich die BLCS verkaufe oder behalte.


    Ein gern genutztes Argument von BLCS-Besitzern war damals:

    „Die covert sogar Wollwalk.“

    Ähm ja, schön! Für mich aber absolut nicht notwendig. 🤔

    Ich mag die Covernaht (dabei aber viel lieber den Legefaden der 3000 als die klassische Unterseite) aber an so einem Teil aus Wollwalk ist in meinem Kopf kein Platz dafür.

    Das ist natürlich alles persönliches Empfinden, ich weiß. 😬

    o.K. ... genau das war mir bisher noch nicht ganz verständlich. Warum kauft man sich dann überhaupt Nähmaschinen für X000,- EUR ? Anscheinend ist das allgemein nicht besonders gut bekannt, wenn so teure Maschinen gekauft werden ! Ich habe mir eigentlich schon von einer so teuren Maschine erwartet, dass hiermit noch erheblich bessere Qualität bei der Verarbeitung erzielt werden kann. Und auch von den Industrienähmaschinen, die ja auch schon im Haushaltsbereich angeboten werden - na, ja vielleicht würde ein Berufsschneider dazu nicht unbedingt "Industrienähmaschine" sagen - aber ihr wisst was ich meine, eine Maschine die weniger Funktionen hat, dafür darauf besonders gut ausgestattet.

    Also da bin ich jetzt schon ein bisschen überrascht, ohne dass ich das anzweifeln würde. Aber genau das ist ja auch was ich erfahren wollte - was sind leere Versprechungen oder Vortäuschungen der Hersteller und was ist die Realität.

    Hattest Du nicht selber mal den Vergleich in andere technische Bereiche ins Spiel gebracht. Um es mal versuchsweise damit zu veranschaulichen.

    Es gibt doch auch bei Autos Preisklassen von bis…. Ausstattungen von bis…

    Wer ein Auto mit Sitzheizung fährt, fährt vielleicht bei kaltem Wetter morgens entspannter los. Möglicherweise dadurch auch etwas konzentrierter.

    Ist derjenige aber automatisch ein besserer Autofahrer?

    Ist er deshalb uninformiert, weil er nicht weiß, dass Sitzheizung keinen besseren Autofahrer aus ihm macht?


    Nein, mit Sicherheit beides nicht. Wahrscheinlich hatte er einfach nur das Geld für die zusätzliche Sitzheizung parat (eisern zusammengespart oder aus der „Portokasse“, egal)

    und wollte sich das Autofahren angenehmer gestalten.

    Da gibts wahrscheinlich noch viele weitere Ausstattungen, deren Fülle ich garnicht kenne und deshalb auch nicht nennen kann.

    Spontan fallen mir Navi, Einparkhilfe etc. ein.

    Bei den Nähmaschinen ist es ähnlich. Es gibt reichlich Ausstattungoptionen, die nicht zwingend notwendig für saubere gute Näharbeit sind und trotzdem durchaus ihre Berechtigung haben, weil sie unterstützen und somit das Hobby noch schöner machen.

    Bei dem ein oder anderen können bestimmte Funktionen auch defizite ausgleichen.

    Ein Nadeleinfädler kann sowohl bei nachlassender Sehkraft sowie bei Beeinträchtigungen der Hände ein Segen sein. Weitere Ausführungen lasse ich jetzt lieber.

    Da wissen diejenigen, welche beruflich mit verschiedensten Maschinen zu tun haben, mehr Bescheid.

    Zum Thema „Aussehen wie selbst genäht“.


    Einige verbinden wahrscheinlich damit die Zeiten in den Selbstnähen nicht die Begeisterung hervorrief, wie es heute wieder der Fall ist.

    Es soll ja die Zeiten geben, da hat Mutti, Oma oder was weiß ich den Kindern aus dem was gerade da war, Kleidung genäht und eigentlich wollte der/die Benähte aber vielleicht lieber die gleich neue modische Hose wie alle anderem aus dem Freundeskreis.

    Aus der Erfahrung heraus, hat vielleicht der Begriff „selbstgenäht“ etwas miefiges.


    Wer es jedoch seit jeher gewohnt war, seine besondere Kleidung von einem guten Schneider nähen zu lassen, wird wahrscheinlich darin immer da Non-Plus-Ultra sehen und darauf achten, dass es keinesfalls nach industriellen Stücken aussieht.


    Egal, wo Du dich wiederfindest. Ich durfte die Erfahrung machen, hier wird keiner geächtet! Jeder vertritt eben seine Meinung und gut.


    Allein die Technik macht letztendlich auch nicht die Qualität eines Kleidungsstückes.

    Ein gecovertes Teil kann sehr individuell und sehr sorgfältig zugleich gearbeitet sein, aber auch schlampig und lieblos.

    Andersrum kann ich mir vorstellen, dass auch hohe Schneidertechniken erstmal beherrscht werden wollen. Nur weil ich gesehen habe wie es geht, muss das nicht heißen, dass ich in der Lage bin, das einwandfrei umzusetzen. Übung macht halt den Meister.


    Wichtiger als alle Anschauungen von uns ist die Frage, was Du möchtest.

    Was ist Dein Antrieb zu nähen? Dein Kleidunggsstil spielt auch eine Rolle.


    Wenn ich es von mir sagen müsste:

    Ich nähe zum einen, weil ich es entspannend finde.

    Zum anderen weil mich schon immer das Diktat der wechselnden Trends genervt hat.

    Irgendwie hatte ich ziemlich oft andere Vorstellungen von dem was ich tragen wollte, als das was der Handel vorgab.

    Wenn ich in einer Saison nur grau, rosa und schwarz zu kaufen kriege, dann mag ich spätestens nach dem 3. schwarzen Teil nichts mehr kaufen.

    Auch in den Passformen mancher Trends fühlte ich mich einfach nicht wohl.

    Das was in den besseren Boutiquen zu haben war, war mir dann oft zu altbacken oder nicht erschwinglich.

    Selbst zu nähen bedeutet daher für mich vor allem Freiheit.

    Daher schere ich mich vielleicht auch nicht so sehr drum, ob ich meine Kleidung industriell aussieht oder „wie selbstgenäht“.

    Je nachdem, in welchem Zusammenhang es gesagt wird, kann ich mich somit über beide Urteile freuen.

    Das muss aber jeder mit sich ausmachen. ☺️

    Ich nutze nur die maximale Geschwindigkeit meiner Nähmaschine (1000Stiche/Min.) aus, wenn ich „Strecke mache“, also mal ein langes Nahtstück habe, wo nichts weiter zu beachten ist.

    Die meisten Näharbeiten bestehen bei mir jedoch eher aus kurzen Stücken.

    Da ist es mir wichtiger, dass die Abläufe gut von der Hand gehen.

    Eine große Hilfe dabei, ist für mich die individuelle Einstellbarkeit der Maschine.

    Wenn ich stoppe bleibt die Nadel im Stoff und der Fuß erstmal unten.

    Den lifte ich bei Bedarf per Kniehebel.

    Devil's Dance hat geschrieben vom Schrauben und Ölen - sonst keiner.

    Stimmt, und was hatte sie geschrieben?

    Das die meisten nähen wollen, statt schrauben und ölen.

    Und wenn man den Namen des Forums - nämlich Hobbyschneiderin - aufgreift, dann liegt ja tatsächlich nähen/schneidern näher als schrauben und ölen. 🤔


    Das sollte nicht gegen die Schrauber hier im Forum gehen.

    Aber diese Verächtlichkeit, die manchmal rüberkommt, gegenüber denjenigen, die zwar liebend gern nähen, aber Reparaturarbeiten an den Maschinen lieber anderen überlassen, find ich schade. Es schraubt doch auch nicht jeder am Auto herum.


    Was mich anbelangt, ich glaube ich hatte schon mal geschrieben, dass ich die alten Maschinen hier nicht gewartet bekomme. Einschicken ist noch schlechter.

    Selber schrauben kann und möchte ich nicht.

    Die neuen Maschinen hingegen sende ich ziemlich unkompliziert zum Händler meines Vertrauens.


    Gut möglich, dass so eine alte Maschine, wenn sie denn erstmal läuft, nahzu wartungsfrei ist.

    Oft ist es aber so, dass wenn so ein Teil einzieht, immer erstmal eine ordentliche „Kur“ fällig ist. Und da bin ich dann schon raus.


    Den Begriff „Schnellnäher“ nutze ich natürlich, wenn die vom Hersteller so betitelt werden. Und im Vergleich zu den derzeitigen Haushaltsmaschinen nähen die ja auch schon um einiges schneller.

    Wem das immer noch zu langsam ist, für den sind es dann scheinbar einfach nicht die richtigen Maschinen. Dann schaut man halt anderweitig.

    Vielleicht gibts ja sogar Gründe für die begrenzte Geschwindigkeit der heutigen Schnellnäher. (Sicherheit, Materialverschleiß,….) 🤔

    Ich hab tatsächlich damals einen Kurs an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen bei der VHS gemacht.

    Ob der gut war, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Auf jeden Fall hat er mir geholfen, den Respekt vor der Nähmaschine abzulegen.

    Den hatte ich nämlich viel zu lange… war doch aus Kindertagen irgendwo hängengeblieben, dass man da schnell was kaputt machen könnte. 🤷‍♀️

    Danach gab es kein Halten mehr. Meine damalige „Fast-Schwiegermutter“ hat mir noch den Umgang mit Schnittbögen gezeigt.

    Vieles hab ich durch Probieren gelernt, wenn irgendwas nicht klappen wollte nachgelesen, in den ersten Jahren in Büchern, später im Netz, dann auch mal Videos.

    Ich hab mit Sicherheit viel falsch gemacht.

    Manchmal festgestellt, dass ich mir einiges unnötig schwer gemacht habe.

    Trotzdem sind auch zwischenzeitlich immer wieder schöne Dinge entstanden, auf die ich heute noch stolz bin. Wenn ich Fehler an älteren Nähwerken sehe, die ich heute nichtmehr so machen würde, dann freue ich mich, dass ich in der Lage bin das zu erkennen und sehe das als Zeichen, dass ich mich weiterentwickelt habe.

    Allerdings sehe ich auch immer die Energie und Liebe, die ich in jedes Werk gesteckt habe. Oft hab ich mir vor Nähbeginn Gedanken über die notwendigen Arbeitsschritte gemacht. Vor allem, die Handgriffe, in denen ich nicht so geübt war.

    Mein Perfektionismus geht gerade so weit, dass ich Stümperei nicht mag, lieber nochmal mache. Manchmal arrangiere ich mich aber auch mit kleinen Defiziten. 😬

    Wenn ich mal für jemand anderes was nähe, stören mich Fehler wesentlich mehr, als bei Eigenbedarf.

    Für Eigenbedarf bin ich auch deshalb etwas gelassener geworden, weil ich gern mal von Familienmitgliedern bei meinem Hobby unterbrochen werde. 😂

    Das sind dann auch die Situation, wo ich dann schon mal irgendwelchen Mist fabriziere.

    Dann muss ich eben entscheiden, wie ich weitermache.

    Korrigieren, Makel akzeptieren oder in die Tonne hauen. 🤷‍♀️

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