Beiträge von tantejutta80
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Aza Ja möglicherweise. 🤔
Ich bin ja jemand, der sich schon gern vorher Gedanken macht und recherchiert…. und manchmal gibts einen klaren Favoriten, dann gibts nur hopp oder top.
Oder es gibt keinen klaren Favoriten und dann bevorzuge ich es, mir die Maschinen aus der Nähe anzuschauen.
Hab ich mich einmal entschieden, dann fällt es mir schwer zurückzurudern und einen Kompromiss einzugehen. So zum Beispiel bei der BLCS, die hat super gecovert, aber ich habe dem Deckstich insgeheim nachgetrauert. Wann immer ich gelungene Nähte der Brother-Cover sah, machte sich ein leises Gefühl der Niederlage breit.
Als ich damals meine Schwierigkeiten mit der Näh-Stickkombi hatte, hab ich alles genau überprüft, in der Hoffnung einen Fehler zu finden, der sich beheben lässt. Und so war es dann ja auch, etwas ganz banales, was relativ unkompliziert behoben werden konnte (Stichplatte unvollständig). Ich wollte aber die Maschine nicht hergeben, denn alle anderen Alternativen hätten nur entweder optisch oder von der Ausstattung nicht gefallen oder wären wesentlich teurer gewesen. 🤷🏼♀️
Ichcgab ehrlich gesagt, auch so ein bisschen Verständnisschwierigkeiten, wenn zum Beispiel bei FB Anfragen kommen, a la „Ich habe mir gerade Maschine XY bestellt. Welche Erfahrungen habt ihr damit.“ Damit ist doch ein unvoreingenommenes Kennenlernen schonmal sehr stark beeinträchtigt…. oder?
Denn irgendjemanden wird’s immer geben, der gerade diese Maschine Sch… findet. 🤔
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Ok, ich mach mal den Anfang.
Ich wohn ja hier ziemlich ländlich und in meiner Nähe gibt es somit keinen regionalen Nähmaschinenhändler.
Deshalb war für mich schon immer der erste Anlaufpunkt über den Versandhandel.
Allerdings kenne ich hier auch nur sehr wenige, die mehr als eine einfache oder maximal mittelpreisige Nähmaschine besitzen… von den wenigen die überhaupt eine Nähmaschine besitzen.
Hier hätte ein Händler wohl keine Chance zu überleben. 🤔
Meine erste ganz einfache Nähmaschine stammt glaube aus dem Supermarkt…, bekam ich geschenkt.
Dann folgten 2 W6 (Nähmaschine und Ovi), als 2020 dann W6 die Cover rauskam, kam das Thema bei mir wieder auf, ich war bereits als 2018 die Ovi einzog beim Recherchieren auf das Theme Coverstitch gestoßen.
Da zu Beginn an die W6 nicht ranzukommen war, entschied ich mich für die Brother CV 3550. Das Teil trieb mich, die eigentlich beim Nähen entspannt ist, in den Wahnsinn.
Noch in der Retourenfrist ging das Teil zurück. Dann doch eine W6 als Rückläufer ergattert, doch es gab Probleme… und statt einem Versuch dem technischen Problem auf die Spur zu kommen, gab es den Retourenaufkleber.
Dann gabs ein sehr interessantes Angebot von der damals vielgepriesenen BLCS.
Damit lief Covern dann endlich wie erhofft.
Kurz darauf kränkelte meine W6-Nähmaschine zum wohl ungünstigsten Zeitpunkt. Die Einschulung der Tochter stand bevor, und Reparatur und Wartung dauerten damals ewig. Also warum nicht vergrößern… meine Recherchen führten letztendlich zur Bernette und zum Nähpark.
Durch das viele recherchieren fing ich dann plötzlich auch an mich mehr mit der Overlock und ihren Möglichkeiten zu beschäftigen. Nach dem gescheiterten Versuch, die alte W6 Ovi durch deren neueres Modell zu ersetzen, wollte ich nun die nächste Overlock unbedingt vor Ort testen. Garnicht so einfach, in der Region zu der Zeit einen Händler mit mehreren Modellen zu finden und dann auch noch einen Termin zu bekommen. Der nächstgelegene Händler hatte 3 von 4 Favoriten an Lager, von daher war es für mich auch in Ordnung, dass Ausprobieren nur bei „Kaufgarantie“ meinerseits möglich war. @Azawakhine…. genau wie du es schreibst, vor Ort probieren und dann im Versand kaufen, scheint für viele absolut normal zu sein. 😔
Bei der Stickmaschine bestellte ich wieder beim Nähpark, die BLCS wurde irgendwann durch die Janome vom Nähpark ersetzt und der Rest…
Was ich beobachtet habe: Bei manchem Versandhändler wird meines Erachtens auch zu schnell die Ware zurückgenommen.
Da wird garnicht erst versucht, den Fehler zu finden, was ich auch schade finde.
Das gefällt mir hingegen beim Nähpark, da wurde, wenn Probleme auftraten erstmal geschaut. Wenn man per Telefon oder Mail oder später auch per WhatsApp nicht weiter kam, dann musste die Maschine zwar eingeschickt werden, aber das ist mir 10x lieber als ein Händler, dem jede Mühe zu viel ist und der mir dann kommentarlos, ohne auf mein Problem einzugehen ein Retourenlabel schickt. Denn eigentlich will ich mit der Maschine, für die ich mich entschieden habe ja glücklich werden und nicht von neuem recherchieren. 🤷🏼♀️
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Mmmmhhh… da hast du Recht. Nur bräuchte ich dazu jemanden der mich halbwegs ordentlich fotografiert. Ich denke aber leider immer erst wieder dran, wenn niemand greifbar ist.
Genauso, wie ich schon länger vorhabe, mich mal ausmessen zu lassen. 🙈
Aber eigentlich sollte das garnicht so das Hauptthema hier werden.
Ich hatte eher gehofft, ein paar Anregungen in Form von Beispielen zu erhalten. 🤷🏼♀️
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Würde mich auch interessieren… 🤔
Mit Hosenröcken werde ich nicht so recht warm.
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Nanne “einfach….“, das ist lustig.
Ich bin ja schon froh, überhaupt zu wissen was ein Godetrock ist. 😉
Ich bin mir nichtmal sicher, ob mir ein solcher Rock steht, hab wenig Erfahrung damit. Vor gut 20Jahren hatte ich mal einen schwarzen eleganten Godetrock, den ich ganz gern getragen habe, damals war ich aber wesentlich schlanker.
Interessant finde ich diese Art von Rock für den gezeigten Stoff aber trotzdem.
Ich meine, warum nicht, mit einem Stoff, für den es sonst keinerlei Verarbeitungs-Idee gibt, einfach mal experimentieren?
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mama123 Dessen bin ich mir im Moment noch nicht ganz schlüssig, mich würde auch reizen, das blumige Muster erst recht zu unterstreichen durch einen verspielten Schnitt, und DANN den Kontrast mit einem schlichten Shirt selber zu setzen.
Und ja, während ich zur Jeans gern auch die Oberteile etwas leger drüber trage, bevorzuge ich inzwischen beim Rock eher, den klaren Übergang in der „Körpermitte“.
Ich habe mir vor einiger Zeit zum Beispiel mal einen Plisseerock im bunten Blumenmuster gekauft.
Dazu trag ich am liebsten schlichte (Blusen-)Shirts.
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ich würde einen ganz, ganz schmalen Rock daraus machen, aber hinten, statt des Schlitzes, den es ja braucht ein Godet in reinschwarz einsetzen
Das klingt erstmal interessant, dazu werde ich mal nach Bildmaterial recherchieren, zwecks besserer Vorstellungskraft. 😬
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Grundsätzlich geht es mir aber hier weniger, um die perfekte Rocklänge, sondern zum einen darum, wie sich Viskose-Jersey bei Röcken verhält.
Röcke, die ich bisher getragen haben, waren nämlich entweder aus Webware oder aus festeren Wirkwaren.
Vor Jahren hatte ich mal zwei gekaufte Röcke in A-Linie, aus transparentem dünnen Wirkgewebe mit Futter (beides aus irgendwelchen Polytierchen?), und die gingen mir ziemlich auf den Keks wegen ihres Eigenlebens.
Weiterhin find ich das Muster als solches etwas „altbacken“ und hoffe auf ein Rockdesign, was davon ein wenig ablenkt. 🤔
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insa-ana Das habe ich schon so verstanden.
Ich denke trotzdem, dass das zu pauschal gehalten ist und glaube, dass das je nach Statur der Person und Schnittform des Rockes durchaus unterschiedlich sein kann.
Auf mich wirkt es wesentlich harmonischer, wenn bei jemandem, der auch obenrum etwas kräftiger ist, auch unterhalb kräftigere Formen zu sehen sind, als wenn dann „lampenschirmartig“ nur „Stöcker“ zu sehen sind.
Letztendlich muss sich aber jeder selber wohlfühlen. Und wenn jemandem daran gelegen ist, den Eindruck möglichst schlanker Beine zu erwecken, dann kann er/sie das gern tun. Mir ist es persönlich lieber, eine halbwegs ausgewogene Silhouette zu erzeugen, indem ich versuche den Oberkörper optisch etwas zurückzunehmen und die dezenteren Rundungen von Hintern und Beinen nicht zu verstecken. 🙈
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Nanne dazu bin ich mir immer noch nicht sicher, ob das zu pauschal gehalten ist.
Meine eigene Erfahrung, mit im Vergleich zum kräftigen Oberkörper recht schlanken Beinen, dass Röcke, die länger als knielang sind, die Silhouette insgesamt harmonischer wirken lassen, wenn der kräftigere Teil der Waden noch sichtbar ist.
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Ihr Lieben, in meinen Schrank hat sich vor geraumer Zeit ein Stöffchen geschlichen, dass ich vom Material her eher in ein Kleid oder Shirt „verwandeln“ würde, vom Design her allerdings könnte ich mir maximal einen Rock daraus vorstellen.
Es ist ein schwarzer leicht schimmernder Viskose-Jersey(?), zumindest hat er diesen leichten geschmeidigen Fall wie ein Viskose-Jersey.
Schnittmuster, für schlichte Jerseyröcke in A-Linie oder als Tellerrock gibts ja wie Sand am Meer, allerdings bin ich der festen Überzeugung, das Blumenmuster des Rockes könnte etwas mehr Raffinesse vertragen, evtl. mit Volants, Godet-Einsätzen…
Weiterhin hege ich die Befürchtung, dass ein Viskose-Jersey als Tellerock möglicherweise ein Eigenleben entwickelt, also entweder während des Tragens oder im Laufe seines Lebens die Form verliert.
Wer hat Erfahrungen mit Röcken aus solchem Material?
Wenn’s mit dem Rock nichts wird, dann bleibt nur noch Nachthemd, aber ich mag keine schwarzen Nachthemden. 🤷♀️
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Dazu muss man nichts interessantes nähen, wenn ich zum Beispiel Bündchen annähe, dann dehne ich ja das Bündchen beim annähen an den restlichen Stoff, somit steht dieses (wenigstens etwas) unter Spannung. 🤔
Und eh es mir verrutscht, falls ich mal den Nähfuß anheben muss, lass ich die Nadel im Stoff.
Mir ist es durchaus auch schon passiert, dass ich andernfalls dann einen leichten Versatz der Naht beim Weiternähen hatte.
Wenn auch nur minimal… aber das stört mich.
Wegen Fehlstiche hingegen, machvich mir bei der Ovi keine Sorgen.
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Bei der Ovi muss ich keine Nadel versenken, die macht keine Probleme .
(Von der Cover rede ich nicht mehr. Fehlerhafte Konstruktion.)
Muss ich nicht zwangsläufig, macht sich aber besser, wenn eine der Lagen unter Spannung steht.
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Ich habe mir angewöhnt, egal ob bei Cover oder Overlock immer die Nadel im Nähgut zu versenken bevor ich neu ausrichte.
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Ich hab hier auch nichts zu meckern. Hab die Maschine jetzt 3 Jahre, hab mir damals ziemlich schnell den Original-Anschiebetisch dazu gekauft, da die sonst recht kurze Auflagefläche vor der Nadel für mich eine Umstellung war.
Ich kam manchmal zwischendurch monatelang nicht zum Covern und wenn ich dann aber doch mal wieder die Cover nutze, dann ist es ransetzen und losnähen.
Einen Vergleich zu anderen Janome Modellen hab ich nicht. Ich kann nur sagen, im Vergleich zur Brother CV 3550 finde ich die Janome sehr gutmütig.
Das einzige Garn welches ich nicht im Deckstich verarbeitet bekommen habe, war das Bauschgarn von Babylock, das war so krisselig und ich mochte es eh nicht so gern.
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- Was ich noch sagen muss. Ich hatte sehr arbeitsreiche Zeiten im Leben, wo ich kaum bis gar nicht dazu kam, mich kreativ auszutoben. Mich macht das krank, ich werd unruhig und unausgeglichen. Ich brauch den Flow.
Das kann ich hier 1:1 unterschreiben.
Wobei ich sagen muss, fast noch schlimmer ist es für mich, Zeit zu haben aber nicht die Möglichkeit Ideen umzusetzen. 🙈
Das ist schon fast die höchste Form der Folter für mich.
Deshalb, seit ich nähe, wann immer ich flach lag, sobald es mir halbwegs besser ging, musste ich an die Nähmaschine. 🤦♀️
Ich glaube der Klang der Maschinen hat bei mir eine schmerzlindernde, immunsystem anregende Wirkung.
Ich erinnere mich ja noch immer gern an die Abende in meiner Kindheit, wenn aus dem Nachbarzimmer Mutters Nähmaschine zu hören war. 🥰
Und selbst meine Tochter sagt mitunter: „Mutti, kannst du bitte die Türen offen lassen, wenn du nähst!“
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Also ich hatte tatsächlich immer einen höllischen Respekt vor Nähanleitungen, die nicht in deutscher Sprache war.
Selbst um englische Anleitungen hab ich einen großen Bogen gemacht, da mein einst gutes Schulenglisch leider ziemlich eingerostet ist…. und dann noch die Fachbegriffe.
Beim Einschulungskleid der Tochter hatte ich mich aber in eins so verguckt, dass nur englisch zur Verfügung stand.
Und tatsächlich, anhand der Bilder, des Schnittmusters als solches war das meiste recht klar und die wenigen Passagen bekam ich dann auch noch gedeutet.
Und wenn ich ehrlich bin, sind manche Anleitungen doch eher umständlich als Hilfreich. Da steht manchmal über 3 Seitem etwas beschrieben, was eigentlich 1 Handgriff ist. Da wo es dann aber tatsächlich knifflig wird, fallen Bild- und Textmaterial eher spärlich aus.
Den Fall hatte ich jedenfalls schon des Öfteren.
Inspiriert werde ich irgendwie immer, in meiner Umgebung, im Alltag, immer gibt’s irgendwas das mir auffällt und manchmal sogar die Lösung für Themen liefert, auf denen ich schon länger herumdenke.
Heute beim Wäscheaufhängen ist mir auch etwas aufgefallen, wo ich dachte „Wäre auch mal eine Idee!“ 💡
Wir bekommen ja für unseren Sohn reichlich Kleidung aus dem Umfeld. Da war unter anderem ein Pullover dabei (ich wasche die gern, bevor sie in unseren Schrank wandern), der sah von außen aus, wie Sommersweat innen aussah. War zwar innen wie normaler Sweat angerauht, aber wieso nicht einfach mal Sommersweat andersrum vernähen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das sich negativ aufs Tragegefühl auswirkt.
Was auf mich definitiv lähmend wirkt sind übrigens auch zu viele Ideen im Kopf zu haben. Vor allem wenn irgendwie keine davon eine besondere Priorität hat.
Wenn ich dann wirklich mal Zeit habe, und etwas nähen könnte, dann fühlt sich das an als wären alle Ideen in meinem Kopf zu einem Klumpen bunter Knete gepresst… oder so ein Korb mit Wolle, wo sich irgendwann alle Wollenden der verschiedenen Knäuels verheddert haben,
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Würdest du Dich Deiner Mama nahe fühlen, während du etwas fertigst, das für sie gedacht ist oder ist es eher so, dass Du diesen Quilt einfach nur gern fertig haben möchtest?
Bei letzterem würde ich ihn eher jemanden in Auftrag geben, bei ersterem natürlich selber fertigstellen. 🤔
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