mein Bügelwerkzeug wie Steffis (Devil's Dance). Die Bügelrolle: man nimmt, was verfügbar ist (gerollte Zeitschriften), ich hatte das Rundholz schon. Clapper bei schweren Stoffen (fester Jeansköper zB) : hier tut's auch ein schlichter Holzklotz. Eine Kleiderbürste ist hilfreich, um zB Flor wieder aufzurichten. Alle Stoffe mit Flor wie Samt, Cord etc von links und auf einem Frotteetuch bügeln, die Nähte auf einem zusammengerollten oder man legt eines über die Bügelrolle. Die Bügelrolle liegt bei meist auf dem Ärmelbrett, da können die Stoffe gut nach unten hängen und man erwischt wirklich nur die zu bügelnde Naht. Gg. verrutschen der Rolle auf dem Ärmelbrett: spannt die Rolle mit einem Rest Gummiband an beiden Enden auf das Brett, Reste davon haben wir wohl alle.
Nahtzugabe lassen sich auch nach anfeuchten gut mit dem Daumen auseinander drücken (nennt sich auch Daumenbügeln).
Bügeltuch: ich nehme gerne feinen Baumwoll-Taschentuchbatist, auch davon hab ich in meiner Futterstoffkiste genügend, die Profis nehmen diesen u.a. als dünnes Taschenfutter, ich nehme ihn auch gerne für dünne Belege oder um leichte Sommerkleider zu füttern (Stichwort Musselin). Den Batist gibt's übrigens auch als aufbügelbare Gewebeeinlage - nur so nebenbei erwähnt.
Krause Minze als äther. Oel im Bügelwasser: immer gut schütteln. Das Öl kann bei manchen Stoffen Flecken hinterlassen, keine Fettflecken, es verfliegt schnell und ist ja stark verdünnt, aber Flecken können u.U. trotzdem entstehen.
Übrigens gab es zu diesem Thema schon mal einen seh ausführlichen Thread, ich glaube aber, der war noch im alten Forum. Ob da noch Zugriff besteht?
Noch mal zu Strukturstoffen wie Searsucker, Musselin, auch Plissees: keinesfalls die Flächen bügeln, nur die NZ und gesäumt wird Plissee nicht, nur versäubern mit engster Stichlänge per Overlock oder Zickzack, den eventuell zweimal nähen, einmal schmal und breiterer Stichabstand, dann mit engerem und breiterem Stich.