Entschuldigung, das habe ich dann falsch gelesen.
Beiträge von MrMurphy
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Meine Suchmaschine zeigt mir verschiedene Händler, die den Bernina Nr. 50 direkt liefen können.
Das ist auch kein Obertransportfuß, der heißt nur so. Ein Obertransportfuß bewegt sich parallel zum Untertransport. Nr. 50 hat hingegen einen Gleiter mit Zähnen, der auf den Stoff gedrückt beim Transport gleitet und bei Anheben des Stoffes durch Federkraft wieder nach vorne gezogen wird.
Entsprechend hat er auch das Problem wie die meisten solcher Konstruktionen: Beim Rückwärtsnähen greifen die Zähne in den Stoff, der Gleiter ist aber bereits durch die Kraft der Feder vorne am Anschlag. Rückwärtsnähen ist damit nicht möglich, außer vielleicht ein paar Alibistiche. Die meisten Hersteller schreiben das auch direkt, Bernina kaschiert das mit dem Hinweis, das beim Rückwärtsnähen nur Stiche bis 3mm zulässig sind. Dann fällt halt nicht auf das die obere Stofflage nicht wie vorgesehen transportiert wird.
Zierstiche, bei denen viel rückwärts Genäht wird, werden deshalb in der Regel nur sehr unsauber ausgeführt.
Es gibt Hersteller die Obertransportfüße anbieten, bei denen das Problem beim Rückwärtsnähen nicht auftritt, zum Beispiel Brother mit dem Dynamic Walking Foot. Die Unterschiede beim Rückwärtsnähen sind in dem folgenden Video ab Minute 8 gut zu erkennen:
A closer look at the Brother Dynamic Walking Foot with Gary | Echidna SewingIn this video, Gary introduces the Brother Dynamic Walking Foot. Designed for all Brother home sewing machines, this foot produces brilliant sewing quality a...www.youtube.com -
Für Daunenjacken und ähnliches ist die Sailrite nicht geeignet.
Falls du eine gebrauchte kaufen möchtest solltest du darauf achten, das sie den sogenannten "Worker B"-Motor hat. Den gibt es seit zwei oder drei Jahren. Allerdings sind gebrauchte kaum zu finden.
In Deutschland werden aktuell keine Sailrite-Nähmaschinen neu verkauft. Die kannst du aktuell nur bei Sailrite in den USA direkt kaufen.
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Zitat
Den Eindruck habe ich bei dem von meiner Bernina eigentlich nicht.
Der Bernina Obertransportfuß Nr. 50 transportiert nicht.
In YouTube-Videos zu Nähmaschinen werden leider oft Behauptungen aufgestellt, die nicht stimmen. Mal zwei Beispiele:
ERKLÄRVIDEO Obertransportfuß/Obertransporteur oder IDT-System
In dem Video sollen die Vorteile von Obertransportfüßen gezeigt werden. Bei 5:16 wird der Beginn (also das Aufwärtsnähen) bei mehreren Stofflagen gezeigt, wobei der Obertransport hilfreich sein soll, es ohne den Obertransport also vermehrt zu Problemen kommen kann. In dem Video ist jedoch zu sehen, das grade bei den schwierigen ersten Stichen der Obertransportfuß hinter dem Nähfuß den Stoff überhaupt noch nicht greift. Das tut er erst wenn der Nähfuß waagerecht auf der Stofflage liegt, es also meist keine Probleme gibt.
Genau das sagen auch immer wieder Kommentare in Foren. Häufig wird lange Zeit überhaupt nicht bemerkt, das ein zuschaltbarer Obertransport ausgeschaltet ist.
Oder (jedenfalls für mich) ganz dreist:
Obertransportfuß anbringen 🔧 Obertransporter verwenden
Bei 3:33 ist bereits zu sehen das der Obertransportfuß nur eine Auf- und Ab-Bewegung ausführt.
Bei 4:05 dann die Dreistigkeit: Die YouTuberin will zeigen wie der Obertransport den Stoff bewegen soll. Dann merkt sie jedoch , das das Video nicht zu ihrem Text passt, also ein schneller Schnitt, der das offensichtlich (meine Meinung) vertuschen soll.
Bei Videos zu Obertransporteuren wird häufig leider auch nur das Nähen mit dem Obertransport gezeigt. Und kein Vergleich zum Nähen des selben Stoffes auf der selben Nähmaschine ohne Obertransport.
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Mein Wissen und meine Erfahrungen:
Für eine neue Nähmaschine mit einem sinnvoll nutzbaren Obertransport solltest du ab 1.200 Euro rechnen, eher ab 1.500 Euro.
Die anschraubbaren Obertransportfüße, die ich kenne (den von Janome zum Beispiel kenne ich nicht) sind kein Obertransport, sondern übles Marketing. Die haben überhaupt keinen Antrieb. Bei denen gleitet nur ein Teil des Transportfußes mit dem Stoff mit und wird beim Heben des Fußes mittels Federkraft zurückgezogen.
Ganz schwierig wirds dann bem Rückwärtsnähen, da ist der bewegliche Teil ja bereits vorne am Anschlag und kann sich nicht weiter bewegen. Darauf wird in den mir vorliegenden Bedienungsanleitungen auch hingewiesen: Dort werden maximal 3 Stiche für das Rückwärtsnähen empfohlen, sonst ist es mit einer sauberen Naht schnell vorbei. Zudem sind Zierstiche (bei denen Rückwärts genäht wird) nicht möglich.
Zudem ist bei den anschraubbaren die Nähfußform vorgegeben.
Siehe zum Beispiel: Obertransportfuß – Funktionsvergleich nachgerüstet und ab Werk (DFT, IDT)
Bei integrierten Obertransportfüßen können hingegen in der Regel die meisten Nähfüsse (also nicht alle) der Nähmaschine genutzt werden.
Es gibt auch Obertransporte deren Geschwindigkeit zum Untertransport verschoben werden kann. Ob das sinnvoll ist weiß ich nicht.
Meine Erfahrung ist zudem das qualitativ gute Nähmaschinen für Problemstoffe häufig überhaupt keinen Obtransport benötigen. Das Material von Stichplatte, Untertransport und Nähfüßchen kann bei einem höheren Preis offensichtlich sauberer verarbeitet werden, so dass der Stoff besser gleitet.
Einen mechanischen Kniehebel kann ich an meinem "Nähtisch" nicht nutzen. Bei Nähpausen hebt meine Nähmaschine aber automatisch den Nähfuß, so dass ich den Stoff dann direkt drehen kann. Zudem muss ich meine Nähmaschine immer wieder auf dem Tisch verschieben, da mein Platz begrenzt ist, was einen Kniehebel auch ausschließt.
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Zitat
Bei der Bernina reisst es hingegen leicht.
Vielleicht ist folgendes Video für dich interessant "Pfaff Nähmaschine einfädeln - für jedes Garn die richtige Methode":
Pfaff Nähmaschine einfädeln - für jedes Garn die richtige MethodeWie Fädelt man die Pfaff Nähmaschine richtig ein? Die Pfaff lässt sich auf drei Arten Einfädeln. Welch Einfädelmöglichkeit die Richtige ist, das hängt von Eu...www.youtube.com
Speziell der Beginn. -
Zitat
Einmal komplett um die Spulenkapsel drum herum?
Ja, das ist bei fast allen Nähmaschinen so.
Das schränkt auch die Spulengröße und die Stichbreite ein. Der Oberfaden muss um die gesamte Spulenkapel herumgeführt und dann wieder gespannt werden. Das ganze zuverlässig und mit der Anzahl der Stiche.
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Ich habe mir grade noch mal ein paar Videos (nicht die Werbevideos) zu der Nähmaschine angeschaut. Dabei schneidet sie schlecht ab. Zum Beispiel der Erfahrungsbericht einer offensichtlich erfahrenen Näherin:
ZitatAlles anzeigenDiese Brother Nähmaschine ist ein Reinfall für Nähanfänger.
Die Nähmaschine ist eine Massenanfertigung. Die gibt es in verschiedene Farben und musster (Tapente). Die Stichauswahl ist problematisch, weil es kein passende stich für Jersey gibt. Die Stichwahl schaut anders aus auf dem Bild als in Wirklichkeit.
Man kann mit der Nähmaschine schon nähen aber man brauch viel Geduld und am besten ein paar Nähstunden beim Profi um das Beast zu zähmen.
Die Bewertungen bei Amazon sind alle gekauft.Im Video wird auch mehrmals darauf hingewiesen, das sie für Jersy nicht geeignet ist.
Bei ungefähr 4:16 min wird der Nähfuß groß gezeigt. Dort ist zu erkennen, das er grob gearbeitet ist. Damit kann der Stoff nicht gut darunter durchgleiten.
Zum Video
Kindernähmaschine Brother JX17FE - Brother KD144S Little Angel - Testbericht & Anleitung
ZitatWenn Du die nämlich neu hast… würde ich reklamieren!!!
Bei einem Online-Kauf kannst du die Maschine auch zwei Wochen ab Ankunft ohne jede Begründung und Diskussion zurückschicken.
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Das kann viele Ursachen haben.
Zunächst handelt es sich, trotz des Herstellers Brother, um eine billige Nähmaschine. Das schreibe ich nicht um dich zu ärgern, das ist eine Tatsache. Das bemerke ich bei allen Nähmaschinen aus dem Preissegment, mit denen ich genäht habe.
Bei gleichem Näh-Kenntnisstand und gleicher Näh-Erfahrung erreicht man nicht das gleiche Ergebnis wie auf einer qualitativ guten Nähmaschine. Die beginnen meiner Erfahrung nach bei 300,00 bis 400,00 Euro. Egal ob Brother, Juki, Janome, Singer, ... Bei einem begrenzten Budget rate ich deshalb eher zu dem Gebrauchtkauf einer solchen Nähmaschine.
Die Wahrscheinlichkeit, das die Maschine vom Händler nicht eingenäht wurde, ist zudem sehr groß. Bei einem Onlinekauf können zudem noch Abweichungen durch den Transport durch Stöße hinzukommen.
Eventuell hat die Nähmaschine auch einen Schaden. Der lässt sich aber nur erkennen wenn man selbst damit nähen kann.
Sich zudem als absolute Nähanfängerin gleich an ein Jersey-Kleid zu wagen halte ich für recht verwegen. Ob du selbst Fehler machst können wir auch nicht beurteilen. Dir fehlt aber auch selbst die Erfahrung um zu Erkennen, ob Probleme an dir oder der Nähaschine liegen. Das erschwert es dir zu helfen.
Wenn das Nähen bei festem Stoff (Baumwolle?) nur halbwegs funktioniert brauchst du mit Jersy gar nicht erst anzufangen. Feste Stoffe sollte jede Nähmaschine fehlerlos nähen können.
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Ich bin gespannt auf das Ergebnis und wünsch dir gutes Gelingen.
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Zitat
Auch wenn ich da noch nicht wusste dass die Unterfaden-Rolle noch nicht einmal genug Garn für eine 7 Meter lange Naht fasst.
Weil Stücke, die auf solchen Nähmaschinen genäht werden, relativ klein sind. Schuhe, Handtaschen. Zudem ist Leder ein Naturprodukt, deshalb ist die Färbung immer unterschiedlich. Deshalb braucht der Näher für jedes neue Stück wieder einen andersfarbigen Faden. Große Unterfadenspulen bringen deshalb nichts.
Das du dir nicht einfach eine zusätzliche Nähmaschine kaufen kannst ist nachvollziehbar. Zumal für nur wenige Projekte.
Ich kenne deine Möglichkeiten nicht. Du solltest aber versuchen direkt vor und hinter der Nähmaschine einen Ersatztisch hinzubekommen.
Ich würde eine Platte (glatt, günstig im Preis) besorgen, Größe 150 x 100 cm. In die 150 cm-Seite in der Mitte einen Schlitz für den Anschiebetisch sägen und die mittels eines geeigneten Unterbaus in Position bringen.
Nachtrag:
Ich habe mir grade noch mal deine Bilder angeschaut, da mir die beiden Nähte zu weit auseinander erschienen. Das hat sich bei meiner Nachsuche bestätigt. Auch bei Planen, Zeltstoff, ... sollen die ungefähr 1 cm auseinander liegen. Das wird der Faltenbildung auch entgegenwirken.
Dazu mal ein Video von Sailrite:
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Die Schusternähmaschine ist für dein Vorhaben schlicht nicht geeignet.
Wenn ich mir im Internet oder Fernsehen Filme über Segelmacher, Zeltmacher, Planenmacher und ähnliche mit großen Stoffmengen hantierenden Gewerke anschaue haben die immer riesige Tische, die Nähmaschine am Rand schaut meist recht mikrig drein.
Ähnliches gilt für Anleitungen, zum Beispiel von Sailrite.
Die große Fläche dient nicht nur dazu den Stoff besser führen zu können, sondern man sieht direkt beim Nähen wenn Probleme entstehen und kann entsprechend korrigieren.
Beim Nähen von Schuhen, Handtaschen, Gürteln, ... werden hingegen relativ kleine, stabile Lederstücke verarbeitet. Zudem wird kaum gradeaus genäht, es geht fast immer um Kurven. Das ist ein ganz anderes Einsatzgebiet.
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Zitat
Ich frage mich aber ob ein Trolley die bessere Wahl ist...gibt das nicht zuviel Erschütterungen, wenn man eine schwere Maschine durch die Straßen zieht?
Ich stand auch vor der Überlegung meine Nähmaschine bei größeren Entfernungen transportieren zu müssen. Für's Tragen wurde sie mir schnell zu schwer.
Grade aus den möglichen Problemen zwischen Feinmechanik und Erschütterungen habe ich mir für ein Zwischending zwischen Trolly und Sackkarre entschieden.
Nämlich eine leichte, zusammenklappbare Sackkarre mit relativ großen Luftreifen.
Die hat sich dann zum Glück entsprechend bewährt.
Die Nähmaschine (und gegebenenfalls das Zubehör, zum Beispiel für Nähtreffen) kommen in eine Eurobox. Die wird dann einfach senkrecht mit Spanngurten an meinem Trolly befestigt, so das die Nähmaschine beim Transport senkrecht steht beziehungsweise beim Ziehen nur leicht gekippt ist.
Durch die Eurobox ist die Nähmaschine sehr gut geschützt und mein Trolly ist sehr vielseitig einsetzbar. Da die Nähmaschine inzwischen meine Zweitmaschine ist hat sie inzwischen ihre eigene Eurobox. Die Eurobox sollte natürlich groß genug für die Nähmaschine sein. Meine passt in eine "normale" 60 x 40 cm Eurobox.
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Bei einer Schwimmbadtasche denke ich in erster Linie an Funktionen, die mir den Schwimmbadbesuch zumindest ein kleines bisschen erleichtern. Ansonsten reicht doch jede Tasche, die groß genug ist. Zwei, drei Plastiktüten rein - fertig.
Der Jeansshopper kommt meinen Vorstellungen schon recht nahe. Problem: Ich habe grade keine Jeans zum Upcycln (Wahrscheinlich falsch geschrieben).
Grade für die "Kleinigkeiten", die sich ansonsten versteckt am Boden sammeln, erscheinen mir Zusatztaschen / -fächer sinnvoll.
Wenn die Tasche dann noch den persönlichem Verhalten angepasst ist - umso besser. Das ist schließlich ein Vorteil des Selbernähens.
Meine Voraussetzungen sind zum Beispiel:
Männlich, ich gehe (genauer: radfahre) jeden Tag früh ins Freibad, solange es geöffnet hat. Dabei ziehe ich mir die Badehose schon zu Hause an.
Meine Anforderungen an eine Freibadtasche sind:
Außen ein Reißverschlussfach für die Eintrittskarte, inzwischen bei mir eine Chipkarte.
Außen ein Reißverschlussfach für Kleingeld. Bei mir aktuell 5 Ein-Euro-Stücke für's Schließfach und mir mal eine Kleinigkeit zu kaufen, falls ich mein Portemonaie nicht dabei habe.
Getrennte Taschen, weil sonst die Münzen die Chipkarte zerkratzen können. Beim Radfahren ist ja immer Bewegung in der Tasche.
Außen ein Fach für einen kleinen Schuhanzieher.
Außen ein Fach für einen Kamm.
Innen ein seitliches wasserfestes herausnehmbares umstülpbares Fach für Wäsche. Auf dem Hinweg für die Ersatzwäsche, auf den Rückweg für die feuchte Wäsche. Herausnehmbar und umstülpbar, damit es zu Hause schnell trocknen kann.
Innen ein wasserfestes seitliches Fach für die Badelatschen. Passend für Schuhgröße 48. Zum Reinigen zumindest umstülpbar, besser auch herausnehmbar.
Die herausnehmbaren Taschen lassen sich zum Beispiel mit Clips realisieren.
Die Handtücher können im Mittelteil der Tasche gelagert werden. Die beanspruchen viel Platz, werden aber (zumindest bei mir) nicht so nass, dass sie ein feuchtigkeitsfestes Fach benötigen.
Einen Reißverschluss für die gesamte Tasche benötige ich nicht. Ohne Reißverschluss ist die Tasche meist besser zugänglich und zu Hause hängt sie immer offen an einem Haken. Das wird bei Anderen anders sein und der Reißverschluss kann natürlich so verlängert werden, das die Tasche sich problemlos in voller Breite öffnen lässt.
Insgesamt würde ich für die Tasche (außer für die genannten Fächer) keine wasserdichten Stoffe nehmen, da sich sonst dort im Laufe der Zeit Feuchtigkeit bilden kann.
Das sind zum Beispiel meine ganz persönlichen Überlegungen zu einer (Golum würde krächzen: meiiiiner) Schwimmbadtasche. Das ist mir bewußt, aber vielleicht ein Ansatz für weitere Überlegungen.
Andere Bedürfnisse erfordern natürlich andere oder zusätzliche Überlegungen.
Zum Beispiel Unterbringungsmöglichkeiten für: Sonnenbrille, Shampoo / Seife und was jeder sonst noch grundsätzlich ins Schwimmbad mitnimmt.
Da ich nur kurze Wege habe benötige ich keinen Umhängegurt, wer längere Weg zurücklegen muss wird darauf nicht verzichten wollen. Wenn der Gurt abnehmbar konstruiert wird, wäre ein Fach für ihn sinnvoll. Mich zumindest nervt es, wenn es für abnehmbare Gurte in Taschen keine Befestigungsmöglichkeit gibt und sie dann herumwuseln. Nur darauf lauernd, versehentlich erfasst zu werden und weiteren Inhalt der Tasche ins Freie zu befördern.
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Mal zurück zur Berninatransporthilfe.
Die ist dafür gedacht Stoffe besser zu führen, die ansonsten nicht richtig transportiert werden. Zum Beispiel Kunststoff, Folie, aber auch sehr flauschige Stoffe.
Sie ist nicht dafür gedacht Unebenheiten auszugleichen. Die Transporthilfe ist starr und eine Erhöhung im Stoff würde dafür sorgen, das sie den Stoff nur noch an zwei, drei Stellen durch den Druck festhält. Der Stoff ist also nicht wie vorgesehen fixiert.
Nach meinen Infos sollen Knopflöcher auch immer möglichst frühzeitig im Projekt genäht werden (es geht um das Maschinennähen). Bevor die Nähmaschinenführung durch hochstehende Ränder, Knubbel, Säume mit mehreren Stofflagen und so weiter ausgebremst wird.
Siehe zum Beispiel das Erstellen einer Schlitzleiste bei einer Jeans, die erst nachträglich an die Jeans genäht wird:
Hosenschlitz mit verdeckter Knopfleiste in Jeans selber nähen | DIY Anleitung #Z03Selbstgemacht und maßgeschneidert! In dieser Schritt für Schritt Anleitung erkläre ich, wie ich einen Schlitz mit verdeckter Knopfleiste in eine Hose nähe. D...www.youtube.comIn anderen Fällen, wenn ein Stück repariert wird oder die Anleitung kein frühes Nähen der Knopflöcher zulässt, wird es auch mit der Transporthilfe Schwierigkeiten geben.
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Meine Erfahrungen dazu: Du wirst keine Maschine finden die deine Vorstellungen erfüllt, selbst wenn du mehr ausgeben könntest.
Ich nähe selbst gerne mit - sagen wir mal - ungewöhnlichen Stoffen. Neben Leder zum Beispiel auch LKW und Eisenbahnplanen. Im Endeffekt alles was mir in die Finger fällt und nähbar erscheint.
Dabei verwende ich unterschiedliche Nähmaschinen unterschiedlicher Preisklassen und Art.
ZitatDas schafft (so wie ich deine Anforderungen verstehe) keine Haushaltsnähmaschine. Der größte Schwachpunkt sind die Flachkolbennadeln, die nicht allzu viel Kraft vertragen. Deshalb dürfen auch die Motoren nicht besonders stark sein. Bei starken Computernähmaschinen ist meist ein entsprechender Abschaltschutz vorhanden.
Spezielle Nadeln helfen dabei auch nur eingeschränkt.
Zitatfür spitze,... geeignet
Die üblichen Rundkolbennadeln sind wiederum für dünne Stoffe oder Spitze überhaupt nicht geeignet. Zudem sind meist zusätzliche Anpassungen erforderlich, zum Beispiel muss der Nähfußdruck entsprechend angepasst werden können.
Zitatmin 850 st/min
Die Stichgeschwindigkeit wird meiner Meinung nach überschätzt. Außer im industriellen Bereich kenne ich niemanden, der oder die lange Strecken in einem Schritt schnell durchnäht. Meist werden Strecken von 20 bis 30 cm genäht und dann wird umgegriffen, dabei der Stoff nachjustiert und dann wieder genäht. Wichtiger für Vielnäher oder zur Zeitersparnis ist deshalb eine schnelle Beschleunigung. Die ist aber nur durch Ausprobieren zu erkennen.
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Bei meinen Nähmaschinen ist der Rückwärtsstich genau so lang wie der Vorwärtsstich und das erwarte ich auch. Ich habe auch noch nie gelesen, dass eine Sicherungsnaht mit Rückwärtsstich besser hält, wenn die Stiche versetzt sind, die Stichlänge also unterschiedlich ist.
Auch in den Anleitungen für meine Nähmaschinen sind in der Darstellung von Sicherungsnähten die Vorwärts- und Rückwärtsstiche gleichlang dargestellt.
Allerdings habe ich schon mehrmals erlebt, dass Nähmaschinen beim Rückwärts-Stofftransport schon an sich Schwierigkeiten haben, grade bei älteren oder vielgenutzten Maschinen. Dann sind in der Regel die Rückwärtsstiche deutlich kürzer als die Vorwärtsstiche.
Dabei sind mir mehrere Ursachen untergekommen. Das geht vom zickenden Unterfadentransport beim Rückwärtsnähen über Grate auf der Stichplatte bis zu einem ausgeleierten Antriebssystem / Transport.
Wenn die Nähmaschine einen Dreifachstich hat kann man den mal ausprobieren und dabei auf die Stichlänge achten. Bei dem soll die Stichlänge beim Vorwärts- und Rückwärtsnähen in jedem Fall gleichlang sein. Moderne Nähmaschinen haben noch einige Stiche mit Rückwärtsstichen mehr, bei denen die Stiche dann auch gleichlang sein sollen.
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Die Schlaufen kommen in der Regel vom Oberfaden, der nicht korrekt durch das Stichloch wieder strammgezogen wird. Das passiert häufig wenn der Oberfaden durch das Stichloch der Nadel festgehalten wird.
Du könntest einen dünneren Oberfaden oder einen, der besser gleitet, verwenden. Manchmal hilft auch eine Nadel mit einem größeren Öhr.
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Ich nähe selbst gerne Softshell(stoffe).
Mit unterschiedlichen Nähmaschinen und Universalnadeln war das immer vollkommen unproblematisch. Ich musse keine Einstellungen (wie zum Beispiel die Oberfadenspannung) anpassen.
Nach der Fehlerbeschreibung sehe ich das Problem deshalb in der Qualität der Nähmaschine, an der du nichts ändern kannst.
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Die Brother innov-is 10 Anniversary habe ich seit 10 Jahren und damit nur gute Erfahrungen gemacht. Bei unterschiedlichen Stoffen ist sie eine der problemlosesten Maschinen die ich kenne. Im Internet wird sie häufig sogar für Jersey-Stoffe empfohlen.
Von einer Montagsmaschine, die wahrscheinlich sogar problemlos eingestellt werden kann, auf die gesamte Baureihe zu schließen halte ich für nicht angemessen. Zumal Jersey schon ein paar Grundkenntnisse verlangt.
Mal ein paar Beispiele:
https://www.youtube.com/watch?v=j3crjyJoVVw
Jersey nähen mit der Nähmaschine | elastische Stoffe | Nähen lernen | Nähen mit Kindern | mommymadeWie näht man Jersey mit der Nähmaschine? Was macht Jersey aus, und worauf müsst Ihr beim Nähen achten? Darum geht es in dieser Folge NÄHEN LERNEN MIT MOMMYMA...www.youtube.comoder auch viele Projekte von ChezNU-Family mit den unterschiedlichsten Stoffen (runterscrollen bis zu den ersten Videos und dann die Folgejahre):
ChezNU-FamilyWir nähen, plotten, stricken, häkeln und basteln. Bei uns findest Du Schnittmuster, Nähanleitungen, Tutorials rund ums Nähen und viele Tipps, Tricks und…www.youtube.comAls Beispiel:
Elastische Stoffe mit der Nähmaschine nähen | How-To | Brother Anniversary inov-is 10Wir sind mit unserer Brother Nähmaschine glücklich. Auch elastische Stoffe lassen sich sehr gut mit der Nähmaschine nähen. Wir zeigen Dir wie einfach Du elas...www.youtube.comoder
Nähmaschinen Review | Unsere Brother innov-is 10 AnniversaryDaumen hoch für unsere Brother innov-is 10 AnniversaryDanke fürs Anschauen.Bitte nimm Dir kurz Zeit für ein "Mag ich" oder zum Abonnieren, falls Du es nicht ...www.youtube.comObwohl ich inzwischen selbst mehrere (auch höherwertige) Nähmaschinen besitze gebe ich die innov-is 10 nicht weg. Mit der kann ich immer direkt problemlos mit guten Ergebnissen losnähen.
...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]

