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Beiträge von Zauberband

    Während Ihr das gestern Abend schriebt, war ich noch mal an der Nähmaschine und habe einen neuen Anlauf gewagt. Das Schrägband wieder nach Lehrbuch angenäht, also eine Runde festgenäht, dann in einer zweiten Runde umgeschlagen und ordentlich vernäht.


    Ich habe in der ersten Runde wieder kreuzweise mit Stecknadeln fixiert. Ich hefte die Nadeln dabei immer erst längs (relativ dicht aneinander), da ich so mehr Gefühl in der perfekten Lage der Stoffe habe. Dann hefte ich jeweils dazwischen immer eine Nadel quer. Dann beherzt mit Geradstich Stichlänge 5 drüber genäht. Ich habe die flachen Quiltnadeln verwendet und konnte so komplett über die Nadeln drüber nähen, also ggf. selbst mit dem Nähfuss über die Nadelköpfe fahren. Es ging dann ganz gut. Das Umschlagen und endgültige Benähen ging dann noch besser vonstatten. Damit evtl. leichtes verrutschen nicht ganz so auffällt, habe ich mit Zickzack (Stichlänge und -breite 5,0) genäht. Insgesamt über 2 x 7 m Länge vernäht.


    Abgesehen davon, dass mein Garn mehrmals gerissen ist und einige Stiche ausgelassen wurden bzw. die Maschine an dieser Stelle Geradstich genäht hat (vermutlich Fadenspannung... ?) ist das Ergebnis doch ganz schön geworden.


    Und weil das ganze so viel Spaß macht :shocked: , darf ich jetzt gleich noch die geplante zweite Decke nähen :kruecken:

    Zitat

    Doch.

    Das ist die Hebamme.

    Hilft über dicke Nahtkreuzungen etc.

    Ja, da mag es helfen. Aber im Zusammenhang mit dem Austauschen einer Nadel tut das Teil nix. Ich meine, die Nadel halten und in die Öffnung führen schaffe ich gerade noch so... ;)

    Hallo Klamotte,

    Gratulation zum neuen Mitbewohner :) und ich finde, Dein Beitrag passt hier sehr gut rein. Die beiden Maschinen sind im Aufbau und in den wesentlichen Funktionen gleich, irgendwie gehören sie doch zusammen.


    Ich habe eben den Nadelwechsel noch einmal getestet und es so probiert, wie Du oben schreibst: die Nadel etwas nach hinten drücken. Und siehe da, ich hatte die Nadel in der Hand.


    In der Anleitung (Seite 2:9) steht zu dem Thema etwas merkwürdiges, allerdings zum Nadel EINSETZEN:

    "[...]

    3. Entfernen Sie die Nadel.

    4. Setzen Sie die neue Nadel mit Hilfe des Mehrzweckwerkzeugs (Anmerkung meinerseits: dies Dingen hat sonst weiter keine Funktion) ein. Drücken Sie die neue Nadel mit der flachen Seite bis zum Anschlag nach hinten.

    [...]"


    Ich weiß noch, dass ich beim Lesen damals dachte: "Da haben sie mal wieder Murks geschrieben, es müsste doch heißen "bis zum Anschlag nach oben drücken".


    ...

    Hallo,


    ich habe einen total schönen Microfaser-Plüsch erstanden, in einer sehr dicken Qualität. Daraus wollte ich Decken nähen, bzw. einfach nur die Kanten mit Schrägband (Baumwolle) einfassen. Letzteres habe ich zugeschnitten, gefaltet und gebügelt, fertige Breite 3 cm.


    Leider gestaltet sich das Annähen schwierig, der Plüschstoff rutscht etwas weg. Trotz Verwendung von Obertransport und engem Längs- und Querstecken der Stecknadeln.

    Versuchsweise habe ich das Schrägband fertig um den Stoff gelegt und direkt angenäht, also Baumwollstoff oben und unten, den Plüsch in der Mitte. Ebenfalls kreuzweise festgesteckt. Es rutscht immer noch :denker:


    Hat jemand eine Idee, wie man das besser gestalten kann? Ich bin beim Nähen auch sehr penibel und möchte die Nähte gerade und im immer selben Abstand haben, Vorderseite und Rückseite, natürlich noch möglichst knappkantig an der Schrägbandkante :confused:

    Also ich habe die Nadel gestern Abend tatsächlich wieder nur mit der Zange herausbekommen, und selbst damit war etwas ruckeln nötig. Das war noch die Originalnadel, die beim Kauf drin war. Ich habe mal geschaut, es war eine Organ-Nadel. Ich selbst verwende eigentlich nur Schmetz-Nadeln und habe eine solche jetzt auch rein getan. Nach einem ersten Test ist es jetzt besser. Ich hatte auch das Gefühl, dass die beiden Kolben einen Hauch unterschiedlich dick waren (die von Organ dicker).


    Die Organ-Nadel ließ sich auch immer schon schwer rein tun, die Schmetz-Nadel rutschte wie gewohnt rein. Ich werde das mal weiter beobachten und zwischendurch immer mal wieder testen.

    Bei Patchworkdecken denke ich nicht nur an die Unterseite. Ich könnte mir das auch als Oberseite vorstellen - dann evtl. nicht gepachtworkt, sondern den Stoff so belassen, wie er ist, und auf der Oberseite schöne Quiltmuster einarbeiten. Die kann man mit kreide auch vorzeichnen, muss man nicht unbedingt frei hand machen ;) . Ich habe das letztens bei einem Kopfkissenbezug ausprobiert, und es ist sehr schön geworden. Z.B. Ton in Ton, oder weißes Garn auf dem rosa Stoff - dazu evtl. eine passende Randeinfassung in einem anderen Stoff. Es muss ja nicht so bunt werden. Also eine große Tagesdecke für ein Doppelbett, dazu passend noch mind. 2 bis 4 große Zierkissen. So, wie es die Amerikaner immer gestalten. Für ein Schafzimmer in weißem Landhausstil oder in Holz-natur könnte ich mir das sehr schön vorstellen. Das könnte dann auch als besonderes Familienerbstück weiter gegeben werden.


    Persönlich würde ich solch schönen Stoff nicht sehr auseinander schneiden wollen. Also lieber ein oder zwei große Dinge daraus nähen, als zig kleine.

    So, nun muss ich doch mal eine Schwäche der Maschine notieren: Die Expression 710 hat Schwierigkeiten mit dicken Stellen in Stoffen :(


    Und ich rede hier nicht von Jeansnähten oder Gurtbändern o.ä. Bereits mehrfach ist mir dieses Problem bereits bei Baumwolle aufgefallen. Heute z.B. den Saum einer kleinen Tischdecke genäht, mit ganz normal 2x einschlagen. Die Ecken habe ich dabei noch jeweils 1x diagonal in den Saum umgeklappt. Damit kommt die Maschine nicht zurecht. Also ich finde, das sind eigentlich noch ganz normale Vorkommnisse aus dem Nähalltag. Man kann es dann irgendwie anders händeln, aber ein bischen nervt es mich doch.


    Und noch ein ganz kleines Problemchen vielleicht speziell von meiner Maschine: Beim Nadel wechseln gehen die Nadeln nur super schwer raus. Das kenne ich aus 35 Jahren nähmaschinennähen nun gar nicht. Also, das Schräubchen gelöst, mit Daumen und Zeigefinger an die Nadel gegriffen, und meistens rutschte sie dann immer schon fast von selbst raus. Nicht bei der Pfaff: Ich kann das Schräubchen lösen, ja sogar ganz rausdrehen - die Nadel bewegt sich meist kein bischen. Manchmal hat man Glück, dann geht es, aber meist eben nicht. Einmal habe ich es notgedrungen sogar schon mit einer Zange versucht :skeptisch: Also echt. Es ist, als würde sich die Nadel immer festfressen.

    Hat da jemand eine Idee?

    Hallo,

    ich habe meine Maschine seit einer Woche wieder. Der Händler hat die Buchse nachgelötet, jetzt scheint das Problem behoben zu sein. Jedenfalls ist es noch nicht wieder aufgetreten. Ich habe gerade noch ein anderes "Projekt" - unseren neuen Wohnwagen - daher bin ich grad sehr vom Forum hier abgelenkt ;)


    Wenn es konkrete Fragen gibt, werde ich versuchen, sie trotzdem zu beantworten.

    Mir ist noch immer nicht ganz klar - weiß ich denn vorher, an welcher Position ein bestimmter Eintrag ist? Wenn ja, wo ist denn dann der Witz bzw. die Spannung eines "Gewinnspiels"?

    Vielleicht kann man noch "Kniestrümpfe" hinzufügen? Sind ja auch Socken, nur verlängert (schaue grad nach Ideen bei Drops).

    Oder auch "Socken gehäkelt".

    Oder "Socken plus", wenn man Socken und in gleichem Design/Muster noch passende Handschuhe, Schal etc. strikt.

    Moin!


    (Jetzt habe ich doch mal alles gelesen.)


    Klärt mich mal bitte auf, ich habe noch nie Bingo gespielt: Ich muss also möglichst mehrfach Socken stricken bzw. mehrere Paare? Und die Kategorien werden bekannt gegeben, aber man weiß nicht, auf welcher Position sie liegen? Und dann soll man eine "Gerade" zusammenstricken/zusammenkreuzen?

    Und wieviel Zeit hat man insgesamt?


    Vielleicht mache ich auch mit und hätte dann direkt etwas unter "persönliche Herausforderung", nämlich tatsächlich zum ersten Mal Socken stricken (und nicht wieder Armstulpen ;) ), und gleich noch eine persönliche Herausforderung: konnte mich von meiner neuen Nähmaschine losreißen und stricken... :)


    Und wer sich fragt, warum ich um diese Uhrzeit schreibe, der siehe sich dieses Smiley an: :graete:


    (Fischvergiftung)


    Edit: Jacquard habe ich schon gestrickt, habe immer beide Farben/Fäden gleichzeitig auf einer Hand mitlaufen lassen (Zeige- und Mittelfinger). Ich würde gern die Fair Isle-Technik probieren (siehe Video von oben), um innen nicht die langen Fäden zu haben.

    Hm, ich habe gerade eine ganz ganz neue schöne Maschine. Das war der Anlass, um andere in unserem Haushalt herumdümpelnde Maschinen hervor zu holen, um mal auszusortieren. So die kleine mechanische Privileg-Maschine. Die ich schon dreimal verkaufen wollte und dreimal wieder einen Rückzieher gemacht habe, weil ich mich nicht von trennen konnte. Jetzt wieder. Wir haben festgestellt, dass die wunderbar näht und beschlossen, dass Töchterlein die mal erbt, wenn ihr ihre zu klein wird. Die kleine Janome ist auch wirklich arg fipsig, aber noch möchte Töchterlein auf dieser nähen.

    Jedenfalls bekam bei dieser Aktion mein Mann die Privileg in die Finger und seitdem näht er. Zwischen den Feiertagen saßen wir zu dritt am Tisch, jeder eine Maschine vor sich :)8 :rasta: :party: :dog:


    Meine neue Maschine hat er auch ausprobiert. Aber irgendwie meint er jetzt, da er den Kauf begleitet und mich da hin kutschiert hat, hätte er Anspruch auf das Nähen mit der neuen Maschine :shocked:

    Oooh. Ok. Dann muss ich korrigieren: Also da, wo ICH das letzte Mal dabei war, ist schon ewig her :eek:


    Da waren meine Kinder noch ganz klein. Die kommen mittlerweile in dieses ätzende Alter, wie hieß das noch gleich - irgendwas mit P...

    Meine Tochter näht inzwischen selbst.

    Hallo,


    ich schreibe jetzt mal stellvertretend hier für meinen Mann. Er selbst ist hier nicht angemeldet.


    Ich hatte ja bereits an anderer Stelle geschrieben, dass er kürzlich einen Trinknapf für den Hund aus Funktionsstoff genäht hat (das erste Mal an der Nähmaschine). Heute hat er sich die Nähmaschine wieder vorgenommen und seine Outdoorhose im Bund enger genäht. Die einfache Variante ohne vorheriges Auftrennen, aber immerhin. Mittels Abnäher nach unten. Und als er damit erfolgreich fertig war, hat er beschlossen, nun auch noch die Hosenbeine passend zu kürzen. Und bei dieser Gelegenheit hat er dann erstmalig auch an der Overlock genäht, um den Rand zu versäubern :) Jetzt näht er grad noch den Saum um.


    Also ich finde, das ist doch mal einen Eintrag wert :dafür:


    Zauberband ( in Vertretung !!! )


    (Er greift grad zur nächsten Hose :cool: )

    Ja, Sticheltante,

    dass die Füße von einer Veritas stammen, habe ich fast schon vermutet. Also von einer oder von beiden ganz alten Maschinen meiner Mutter. Das waren noch die grünen aus Eisen, schon elektronisch, aber noch irre schwer. Ich erinnere mich, dass eine auf jeden Fall eine Veritas war. Auf einer dieser beiden Maschinen habe ich selbst noch das maschinennähen gelernt :) Ist schon ein paar Jährchen her (Jahrzehnte...). Kann sogar sein, dass meine Mutter, als sie mir damals noch zu Lebzeiten diese eine alte Maschine überließ, mir die Nähfüße gegeben hat.


    Beide Maschinen existieren aber schon seit langem nicht mehr in unserem Haushalt. Um es vorweg zu nehmen: Wer Verwendung für und Interesse an diesen Nähfüßen hat, möge sich bitte gern melden!

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