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Beiträge von Tanja711

    Ja, es geht mir nur darum, dass bei Fehlstichen die erst in der Mitte auftreten, aber links geht es dann doch. Für mich muss es etwas mit dem Timing der Spulenbewegung zu tun haben. Beim Leder könnte ich mir vorstellen, dass das nicht nach unten gezogen wird, sondern die Nadel bremst und sie später am Tiefpunkt ist. Denn mit der Ledernadel war es in der Mitte einen Ticken besser, also sie hat immer ein paar Stiche genäht, dann wieder ausgelassen.

    Es ist auch bei Jersey so gewesen. Wenn ich eine Streifenversäuberung mit Geradstich gemacht hab, hatte die F400 mal Aussetzer in der Mitte und auf links gestellt, schon ging es.

    Ich werde wohl mal die Stichplatte abnehmen und mir die Stichbildung ansehen.

    Eigentlich war ich immer auf dem Trip, die Nadel gehört in die Mitte. So ist die Auflagefläche und der Transport gleichmäßig um die Nadel rum verteilt. Aber wenn es links besser geht, ist auch gut. So nähen sich Taschen ja auch viel besser.

    Ich habe schon öfter festgestellt, dass Horizontalgreifer den Geradstich links besser nähen als den Geradstich Mitte. Mir fiel auch auf, dass Brother Maschinen in der Grundeinstellung immer mit links starten (aber ich programmier die sofort um ...). Gerade bei einer Janome auch wieder, Leder geht mittig gar nicht, aber links.

    Nun bin ich schon die ganze Zeit am überlegen, was der Grund dafür ist. Ich bin mir auch sicher, dass ich es schon mal gelesen hab, aber ich weiß nicht mehr, wo. So ungefähr kann ich es mir auch denken, aber ich wüsste es lieber genau.

    Ich will ja nicht als Lösung was vorschlagen, was ich nicht begründen kann :D

    Hier findet sich bestimmt jemand, der es mir erklären kann.

    Wenn man als Grundlage für den Preis Schnickschack wie Fadenschneider, Fadenwächter, Stichdesigner oder mitgeliefertes Zubehör nimmt, scheinen sie überteuert. Der Unterschied liegt aber in der Konstruktion.

    Keine Maschine, an der ich bisher genäht habe, näht so leise und gleichmäßig genau da, wo ich nähen will, als eine Bernina. Ich bin Geräuschneurotiker, das wusste ich vorher nicht und eig. ärgert es mich auch, dass ich mich selbst so binde. Ich wollte nie eine Bernina, aber für das, was ich haben wollte, gab es einfach keine Alternative. Auch was die Menüführung angeht.


    Das heißt aber nicht, dass ich jedem sage, er braucht eine. Und andere Marken haben Funktionen, die ich vermisse. Dieses Pauschalisieren von Kollegen, Bernina wäre das Beste, nervt mich auch tierisch.

    Und es ist auch nicht jede Bernina gleich gut. Für die 480 gibt es meiner Meinung nach bessere Alternativen für den Preis (wenn man nicht nur Taschen näht).

    Laufen sollte eine Maschine immer. Egal, welche Marke und welches Modell. Ein Gerät, das seinen Zweck nicht erfüllt, gehört repariert, umgetauscht und am Ende zurückgenommen. Nur so kommt es auch beim Hersteller an und ändert sich vielleicht mal.

    Wenn man es hört, ist es für die Maschine schon zu viel. Mit der Blockade schützt sie sich selbst. Andere bilden halt einfach keinen Stich, ist auch nicht besser. Die Ambition 620 hat im Innenleben meiner Meinung nach die ältere Technik im Vergleich zur Husqvarna. Meine Opal näht auch nicht alles, ab und an kommt sie bei Taschen an ihre Grenzen (Nadel geht durch, aber keine Stichbildung). Dann muss die Bernina ran.
    Übrigens kommt man mit der passenden Nadel, etwas Vorausplanung beim Nähen und kleinen Hilfsmitteln (Bügeln, Hebamme) oft sehr weit. Dagegen sehe ich es in Tests hin und wieder, dass das Projekt irgendwie unter den Fuss gequetscht und drübergerumpelt wird.
    Mach dir keinen Stress und denk dran: Du musst die Nähmaschine nicht heiraten 😉

    Ein bisschen mehr Stickfläche als was?

    Die 870 ist die SE der 800 und soweit ich das sehe, ist die Stickfläche gleich. Sie bringt nur mehr Rahmen mit.

    Zur Sprungstichschneidefunktion:

    Von Brother gibt es die Support App, da kann man alle Anleitungen einsehen, die von der 870 ist schon drin. Mit einem Zusatz für das Fadenschneiden. Vielleicht beantwortet das deine Fragen (kürzeste Möglichkeit 5 mm).

    Wer meint, die F400 hätte mehr Durchstichskraft als die Opal, hat meiner Meinung nach noch nie ernsthaft mit Husqvarna genäht. Und ich habe auf der F400, der DX3, der Skyline S5 und der Opal 690 schon mehr als jeweils ein Projekt genäht. Klingt für mich nach „ich verkaufe lieber das, was grad da ist“.

    Das sagt aber auch nicht so viel aus. Bernette und Bernina ja auch 😉

    Je langer man sucht, desto verwirrter wird man. Schlussendlich muss man sich nach seinen Wünschen richten und ein kompetenter Händler ist wichtig. Er kann bei Problemen helfen und im schlimmsten Fall kann man eine Maschine auch mal umtauschen. Selbst wenn man selbst dran genäht hat, kann es trotzdem mal die falsche Wahl sein.

    Ich mag meine 690, die ich mir als Zweitmaschine angeschafft habe. Wenn ich nicht mit Taschen und Quilten angefangen hätte, würde ich wohl immer noch auf Husqvarna nähen.

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    Die Hinterhose hab ich mit noch mehr Zugabe zugeschnitten, ich hatte Angst, wegen der zwei Lagen nicht rein zu kommen.

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    Aber das Extra muss ich gleich wieder abschneiden. Ich bin erst mal positiv überrascht. Jetzt mach ich die Abnäher über der Hüfte und hefte sie mal richtig herum zusammen. Die Hüftprotektoren sind doch wieder im Spiel. Ich will zwar keine Taschen für Handy und Co machen, aber vielleicht kann ich eine Tasche für den Hüftprotektor machen, in dem ich mein Handy einstecken kann, wenn ich nicht fahre. Beim Fahren hab ich es innen in der Jacke. Mal sehen.

    Wenn dann alles wieder geheftet ist, will ich auch einen Bund anheften. Ich habe noch dunkelblaues Gummiband hier, da dachte ich an einen hinten erhöhten Bund mit Gummi in der Mitte.

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    Das ist übrigens meine Daisy Duke, die jetzt endlich zum 1000 km-Service darf.

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    Ich arbeite mit zwei Lagen, aussen dünner Denim, innen 3-Lagen-Laminat. Das hat zwei verschiedene Seiten, die weichere ist die dunkle und zeigt nach innen. Wie es mit dem Schwitzen dann ist, werde ich sehen. Meine normale Motorradhose hat auch ein Synthetikfutter, die trage ich aber nie direkt auf der Haut, sondern immer eine Baumwollleggings drunter.

    Der Protektor liegt dann auf zwei Lagen Stoff, das ist mehr, als im Moment bei meiner aktuellen Hose.

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