Für die Bernette b70 und b79 gibt es jetzt auch eine Spulenkapsel mit erhöhter Spannung zu kaufen.
Beiträge von Tanja711
-
-
122333248_2055949364539518_9030523627859530169_n.jpg
Ich habe mal getestet, ob die beiden Stickfüße einen sichtbaren Unterschied erzeugen. Hier mit dem Stickfuß R. Das Motiv ist ein Wunsch meiner Tochter und wurde in der V8 automatisch erstellt, die Augen hab ich dann noch von Satin auf Steppstich umgestellt. Also nichts großartiges.
121821599_991119354721161_2876824006959779434_n.jpg
Oberfaden ist Mettler Polyglow, Unterfaden Mettler Seracor (ja, ich weiß, kein Unterfaden, aber die Spule war grad drin). Der Oberstoff ist querelastisch.
122087702_811176759670577_7352536193227171499_n.jpg
Dann das gleiche Motiv nochmal mit dem Stickfuß Q.
122136125_392483731785838_1253360123310187138_n.jpg
So, jetzt könnt ihr nach Unterschieden suchen

Klar sind welche da, aber nichts, was sich meiner Meinung nach groß bemerkbar macht.
Für mich hat der Fuß R den Vorteil, dass er nur eingeklickt werden muss.
Ich denke, das wird auch bei der Sapphire sein wie bei den anderen Hussis vorher: Normale Stickereien kann man gut mit dem Fuß R machen. Spezialgarne oder Spezialstoffe besser mit dem Fuß Q.
Also eigentlich umgekehrt, wie Hus das selbst empfiehlt

Beim Fuß R kann man dazu ja noch die Höhe einstellen.
-
Ja klar sollte die Maschine zum Nutzer passen. Das ist dann der Fehler vom Verkäufer. Ich kenn das, in manchen Läden wird Bernina als das Nonplusultra hingestellt.
Ich wollte nie eine und komm trotzdem damit klar
Intuitiv ist für jeden was anderes. Ich bekomm Fadennester auch nur hin, wenn mit Absicht was falsch mache (brauch ich ja manchmal zum vorführen). Dafür find ich jetzt den Fädelweg von der Kirei total umständlich. -
Und dieses angeblich umständliche Einfädeln bei Bernina ist nicht umständlich. Es ist einfach nur ein Einfädelpunkt weiter hinten als bei vielen anderen Modellen. Wenn man weiß, wo der ist, muss man weder aufstehen noch hochkonzentriert einfädeln.
Selbiges mit dem NFD. Solange der Dualtransport an ist (den hättest du aber erst ab der 570) und man nicht am Stoff zerrt oder zu dichte Stiche benutzt, kann man da auch einfach drauflos nähen.
-
Der Preisunterschied kommt ja nicht nur von dem innen verarbeiteten Material, sondern viel mehr von der Funktionsweise dieser Teile (Plastik ist nicht immer billiger als Metall). Die neuen 4er haben einen B9-Greifer, der anders arbeitet als der CB-Greifer von Bernette. Daher ist schon allein die Geräuschkulisse weit voneinander entfernt.
Die neuen Bernette sind meiner Meinung nach wesentlich besser als die vorherigen und ganz anders aufgebaut (daher passt auch das Zubehör nicht). Leistungsmäßig kannst du sie bei Pfaff (mit IDt) einordnen. Aber halt mit dem Bedienmenü von Bernina.
Hier gibt es ja auch schon Beiträge über die 70/77/79. Eine b79 wird auf jeden Fall weniger an Materialstärke verarbeiten als eine B790. Den Vergleich hatte ich.
Ob man sich über eine Maschine ärgert, hängt meiner Meinung nach auch viel vom Händler ab. Wenn der kompetent ist, hat man auch weniger Probleme.
-
Ich habe Vinyl auf Polyesterfilz gestickt, da hat sich wohl das Garn statisch aufgeladen und es gab Schlaufen. Ich hab’s hinbekommen, aber nach wie vor ist es bei mir so, dass ich bei Hus beim Sticken viel sorgloser bin. Sie sind viel toleranter beim Material oder verzeihen viel mehr Fehler beim Einspannen.
Bei Bernina ist es beim Nähen so, da sind wir ein Team. Aber beim Sticken muss ich mehr mitdenken.
Also alles eher eine Einstellungssache von mir. -
Durch die Ziehklinge wird das der Brother immer schlechter schneiden als der Cricut mit der Rollklinge. Aber es gibt jetzt eine neue Matte von Brother extra für Stoffe. Leider nur für die DX-Serie.
-
Also, das ist ne Zeit lang her mit der Icon, aber ich könnte schwören, dass die meisten davon mit Seitwärtstransport genäht wurden.
-
Ich denke auch, dass er was mit der Zentrierung zu tun hab, aber nachdem die Topaz weg war, hab ich mich nicht mehr damit beschäftigt. Aber andere Marken haben den nicht. Ich teste dann mal, ob er bei anderen Formaten auch in der Sapphire erscheint.
In der Bernina Software kann man schon was in dem Fall einstellen, da muss ich auch noch was schauen.
-
121577933_349947126327495_7923395283556247063_n.jpg
Also, es liegt wohl doch nicht an mir. Das ist eine Originaldatei aus MySewnet und da ist auch ein Anfangsstich in der Mitte. Da ich auf Vinyl sticke, besonders blöd, da dann ein Loch im Vinyl wäre, wo nicht mehr drüber gestickt wird. Aber wie gesagt, nicht speziell die Sapphire, sondern ein Husqvarna Thema.
121776549_627209724613300_8275749165488963779_n.jpg
Da hätte ich bei meiner Bernina lange überlegt, wie ich das Vinyl besticke. Bei der Sapphire war das gar kein Thema, Vinyl ohne alles einspannen, klappt.
Was aber immer wieder passiert, sind Fadenrisse, wenn irgendwas nicht normal ist. Also hier das Vinyl und ich hab mit nachtleuchtendem Stickgarn gestickt. Oberfaden zwei Mal gerissen. Deluxe Stitch System ausgeschaltet, läuft wieder. Und die Fadenverteilung sieht genau so aus wie vorher.
-
Bitte mal zum Vergleich einen anderen überbreiten Stich testen und die Maschine machen lassen. Beim Seitwärtstransport darf man nicht steuern, den Stoff nur leicht mit den Fingern führen, falls er sich schräg stellen sollte.
Was dann immer noch nicht passt, kann man über die Balanceeinstellung ausgleichen.
-
Das mit dem Anfangsstich ist beim Sticken. Wenn ich Stickdateien selbst erstelle, kommt es fast immer vor, dass die Maschine in der Mitte beginnt, einmal einsticht und dann erst an den Startpunkt springt. Beim Farbwechsel macht sie dann einen in der letzten Farbe und springt dann an den nächsten Punkt. Da das oft sehr lange Sprünge sind, bleibt der Stickfuss gern mal wo hängen.
Ich hab das Problem auch mal gelöst, aber da hab ich noch mit Embird gearbeitet und hatte die Topaz, keine Ahnung, was ich damals gemacht habe. Ich meine auch, dass es nicht passiert, wenn man mit der Hus Software arbeitet. Da das aber ein allgemeines Problem mit Husqvarna ist, und nicht nur bei der Sapphire, steht das für mich jetzt erst mal hinten an.
Was meinst du mit Anfangsfäden festhalten? Beim Nähen? Das muss man bei keiner Maschine machen (die einen Fadenschneider hat). Man muss nur den Oberfaden im 45 Grad Winkel nach hinten raus legen, dann klappt das immer.
-
Das kommt drauf an, welches man vorher hatte 😁
Wenn man viel mit dem normalen Pedal von Hus gearbeitet hat, muss man sich erst mal dran gewöhnen, dass es höher und schmaler ist. Sonst ist ja dieses breite, aber flache Pedal dran.
Von meinem Bernina Pedal aus ist die Form ähnlich, also schmal und eher dick.
Und dann muss man sich angewöhnen, nicht mit dem Fuss zu zappeln. Die Flügel reagieren wirklich schnell und ich hab öfter mal geschnitten oder den Nähfuss angehoben, ohne dass ich das wollte.
Wenn man sich aber dran gewöhnt hat, kann man echt schnell arbeiten.
-
121304913_658800838108647_1135899613565345949_n.jpg
Da kommt mir dann doch wieder der Gedanke, eine Hus nur zum Sticken zu benutzen. Gestern hat meine Tochter sich einen Schlüsselanhänger gewünscht, die Datei hab ich schnell in der V8 erstellt. Per Wifi an die Sapphire geschickt und gestickt. Da kam wieder der berühmte Anfangsstich von Hus ins Spiel, das muss ich mir erst wieder angewöhnen. Aber sonst stickt sie einfach toll, ohne Reduzierung für Kunstleder oder Einstellung der Spannung. Der kleine Fehler rechts unten stammt von mir, nicht aufgepasst und schon wieder rausgetrennt. Während des Stickens des Es ist mir noch eingefallen, ich könnte eine Öse sticken. Also hab ich parallel an der Software die Öse angepasst, auch per Wifi geschickt und mit der App ganz easy positioniert.
121507285_1020339855135849_8813873450623512984_n.jpg
Die rosa Kontur ist Overlockgarn, weil ich nur das in der passenden Farbe hatte, war auch kein Problem.
Die Rückseite wurde jetzt nicht so schön, ich hatte vergessen, vor der Kontur farblich passenden Unterfaden einzulegen, aber das Kind ist glücklich und der Schlüsselanhänger schon weg. Ich werde ihn aber nochmal mit den Verbesserungen sticken und dann zeig ich euch mehr Details.
-
Oh, das hab ich noch vergessen: Man kann mit der Sapphire das neue Multifunktionspedal benutzen. Das ist aber nur am Anfang mit dabei, später nicht. Ich habe es gerade nicht, aber bei der Epic 2 schon mal getestet. Das hat dann drei zusätzliche Plätze zum Programmieren.
-
Wie detailliert die Anleitungen sind, werde ich mal notieren. Kommt auch immer drauf an, ob es eine von Hus oder von einem Kunden ist. Aber dafür muss ich mich da auch erst wieder einfuchsen.
Das mit dem Nähfuß hast du falsch verstanden. Sie hebt ihn eben nicht immer an, sondern durch Tippen auf das Pedal. Alternativ gibt es dazu noch eine Taste.
-
121112812_712332052959770_6269760933021750401_n.jpg
Das hat echt perfekt gepasst. Ich hab neulich ein Quiltmuster gesehen, das mir sehr gefallen hat, leider ohne Angaben zur Technik. Ich hab immer mal wieder überlegt, aber hab keine optimale Lösung gefunden. Dann starte ich die Sapphire und sie schlägt mit genau so ein Projekt vor. Das werde ich auf jeden Fall nähen.
121531510_262668465090201_6092634522150208937_n.jpg
Eine Anleitung am Display lesen ist aber gar nicht meins. Die schicke ich mir ans Ipad. Das klappt fast alles intuitiv und das ist auch gut so, denn mit Anleitungen sieht es echt mau aus. Vor allem beim Project Creator. Da kann man ja seine eigenen Anleitungen in die Cloud laden und mit Freunden teilen (auch ohne eine mysewnetfähige Maschine), aber wie das funktioniert, da muss man erst mal drauf kommen.
In der integrierten Anleitung steht nämlich gar nichts dazu drin.
Und da komm ich auch gleich auf einen weiteren Haken (nennt mich ruhig oldschool): Keine Anleitung dabei.
Also, gar keine in Papierform. Gut, das sind wir ja fast schon gewohnt. Aber: Die Bedienungsanleitung in PDF-Form umfasst 56 Seiten. Hm... okay. Da ist quasi nur die Hardware beschrieben. Will man zum Beispiel wissen, wie Design Positioning funktioniert, kann man das ausschließlich in der Sapphire nach lesen. Ganz dickes Minus.
Aber ich will ja nicht so sein und habe gerade eben endlich was genäht. Und das ist wie immer. Mit dem JoyOS Advisor gleich die passenden Voreinstellungen, nähen, fertig.
Erste Ecke: Mist, kein Kniehebel. Aber man erinnert sich dann ja doch daran, wie man früher genäht hat und die Hussies haben ja die Tippfunktion am Pedal. Also, alle Kniehebelverweigerer aufgepasst:
Einmal Tippen, Nadel geht runter, Fuß hoch.
Bei anderen Herstellern muss man für das automatische Anheben die Nadel-unten-Stellung aktivieren, das braucht es bei der Sapphire nicht. Nach der dritten Ecke war ich wieder im Flow. Und kann jetzt auch mit dem höher gestellten Tisch nähen. Will ich den Kniehebel benutzen, muss er weiter unten bleiben.
-
Meine sind auch da! Und sogar die, die ich mit den Gutscheinen erworben habe. Ich werd mal gleich Kursmaterial sichern.
-
Ja, das hatte ich schon befürchtet, aber immerhin hatte ich einen Bildschirm dazwischen und musste nicht reden. Ich hab das genossen, mal auf der anderen Seite zu stehen.
-
Ach ja, der Leonid liebt seine Husqvarnas aber echt. Und ich staune immer wieder, was er alles damit macht. Aber das war mir gleich klar, dass ich da nicht vor die Kamera muss

...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]
