Ist wie bei den Katzen, ich kann sie ja nicht alle behalten
Platz ist zwar da, aber ich brauche ja immer freie Plätze für die Testmaschinen. Der Wunsch nach einer Kombi ist auch da, aber dafür muss sie genau meinen Wünschen entsprechen. Und das ist zum Einen der Deckstich, zum Anderen ein Nadeleinfädler. Hätte ich direkt von der L460 gewechselt, wäre das mit dem Einfädler nicht so wichtig. Aber die L850 hat einen und der funktioniert top.
Was mir allerdings gleich passiert ist beim Wechseln auf die L850: Ich habe nach dem Stichspeicher gesucht. Oder zumindest nach der Voreinstellung. Ach ne, jetzt ja wieder manuell ![]()
Ich habe gestern meinen Testbericht abgeschlossen und das Fazit ist: Wenn Coverlock, dann Bernina. Also, wenn schon ein Kombimodell, dann die L890. Ich finde, man muss die Diskussion immer getrennt angehen, Kombi oder nicht und dann erst die passende Maschine suchen.
Ich hab nun schon einige Coverlocker umgebaut, und es bleibt umbauen. Aber eine L890 baut man auch fehlerfrei um, wenn man Anfänger ist ist oder schon lange nicht mehr umgebaut hat. Und Einzelstichnähen, 9 mm Schnittbreite, das Nähgeräusch und das mtc sprechen für mich eindeutig für Bernina. Vor allem das Nähgeräusch .... Wenn ich mit meiner Brother Cover loslege, die ja nun in etwa einer Babylock entspricht, stellt es mir immer die Nackenhaare auf.
Meine Mutter wohnt unter mir und seit ihrer Rente läuft meine Sticki nur von acht bis acht, anstandshalber. Ich habs getestet: Normales Nähen mit der 790 beanstandet sie nicht (mit Augenzwinkern), overlocken mit der L850 auch nicht. Aber Covern mit der Brother ... Daher warte ich gespannt auf die neue Janome. Aber ich schweife ab.
Ja, es ist eine Stange Geld. Daher würde ich, vor allem wenn man sich selbst noch nicht so sicher ist, die Maschine immer mit der Möglichkeit kaufen, sie in Ruhe zu testen. Schlussendlich muss es ja einfach nur Spaß machen.
(Und die Dame, die meint, eine L850 macht das Gleiche wie eine L450, näht meiner Meinung nach in ihrer Freizeit nicht).
