Derzeit kann so'n Reparaturzeit auch einfach heißen: Das elektronische Bauteil, das da getauscht werden musste, lies so lange auf sich warten.
Die Repartur selber war dann in 10 Minuten durch... *schmunzelt*
Derzeit kann so'n Reparaturzeit auch einfach heißen: Das elektronische Bauteil, das da getauscht werden musste, lies so lange auf sich warten.
Die Repartur selber war dann in 10 Minuten durch... *schmunzelt*
Das ist Dekadenz.
Wir können es uns leisten, Kleidung so vorzubearbeiten, das sie werksneu schon reichlich abgetragen aussieht.
Da hier eigentlich niemand mehr in Lumpen gehen muss, und das schon sehr lange, ist dieser "Used"-Look dann wieder eine Möglichkeit zu zeigen, das man hat und kann...
Nicht mein Ding.
Wie lange würdest Du einer H180 als Bügelauflage geben?
Eben - hält nicht.
Und das Grid-Zeug von Vlieseline ist bedruckte H180. (Wenn nicht noch dünner. Ist 'ne Weile her, das ich das Zeug in den Fingern hatte. Und das Gitter ist sehr blaß.)
Bei Lieblingsschnittmustern verwend ich nie das Original, sondern immer 'ne Kopie.
Auch, weil ich Schnittmuster eh erstmal abändern muss, und danach ist das geänderte SM noch mal kopieren einfach für die Händelbarkeit sinnvoll (es wird eingeschnitten, untergeklebt, außerdem sind da dann Hilfslinien, die später mindestens irritieren können....)
Es gibt doch diese kleinen Klemmen, die statt Stecknadeln beim Nähen genommen werden: Die eignen sich auch, um den Stoff erstmal vor'm verrutschen am Pappschablönchen zu hindern.
(Ich find ja, das ist so ziemlich deren einzige Daseinsberechtigung - beim Maschinennähen sind mir die Dinger zu klobig und zugleich zu leicht zu verschieben...)
Auch da: Ganz ohne Elasthan wird inzwischen schwierig. Das Gummizeug ist nahezu omnipräsent.
Guck vielleicht mal nach Bio (zertifiziert) und da dann auch nach Hanf, Nessel und solchen "Exoten"
Die Form der Eingrifftaschen vorne ist aber problemlos in jeden Hosenschnitt reinzuzeichnen.
In einem Forum für Hobbyschneider?!
Gestatte, das ich leise kichere...
Hier kann Dir jeder alles behaupten - und das Du Damen-Schneiderin bist, ist für mich auch nur 'ne Behauptung. (Damen-Couture-Schneideruin klingt für mich nach Doppelmoppel. Couture ist erstmal nur das französische Wort für Schneiderei...)
Ich geh zwar grundsätzlich erstmal davon aus, das hier gegebene Selbstauskünfte stimmen, aber: Sie sind nicht nachprüfbar.
Mal ganz ab davon, das sie weder gegeben werden müssen, noch eingefordert werden können.
Venezia ist Acetat-Futter.
Neva'Viscon ist Viskose.
Ginge beides.
Und welches davon mehr zum krabbeln neigt, hängt an der Trägerin - mir taugen in der hinsicht beide.
(Mein persönlicher Futterstofffavorit ist neva'viscon. Hat etwas mehr Griff.
ca. 25 % PE-Anteil. Bitte mindestens abdämpfen - der krumpft etwas.
Venezia ist übrigens im gleichen Mischungsverhältnis Triacetat und PE... krumpft auch.)
Leicht bis mittel, tendentiell würd ich Wollgeorgette als leicht bezeichnen.
Wollgeorgette kann, muss aber kein Krepp sein.
Leichtes Wolltuch sollte auch funktionieren. Wollmousseline ebenso (auch ein "leichtes" Wollgewebe).
(Für ein Etuikleid geht nahezu alles: Boucle, Tuch, Loden (echter, gewebter. Nicht das Zeugs auf Strickbasis, das geht zwar grundsätzlich auch, ist aber nicht gut dressierbar), Satin, Twill... Gibt es alles in passender Stärke...)
Wenn es mit Kostüm/Anzug/Blazer/Kleid ausgezeichnet ist, bist Du richtig...
Ab welchem Gewicht je Quadratmeter ein Stoff als leicht, mittel, schwer gilt... hängt vom Material ab 8und vom Shopinhaber. Das ist nix genormtes.). Also vom Ausgangsgewicht der verwendeten Faser(n) und der Webart.
(Dazu kommt, das Du online auch oft die Angabe Gewicht je laufender Meter (g/lfd.m) findest - da kannst Du erst mal rumrechnen, um abhängig von der angegebenen Stoffbreite auf das einfacher vergleichbare g/m² zu kommen...)
Einfach nach Deiner Geschichte: Nimm die bernina.
Die hat doch schon ganz laut
Die Bernina war schon... So eine ganz besondere Ausstrahlung und irgendwie 🥰
"Mama!" geschrieen.
Eine meiner Freundinnen hat die B 435 - und näht eigentlich nur Jersey.
Nö. Speziell ist da gar nix. Den Füßchenandruck ggf. deutlich niedriger als empfohlen stellen (also wirklich sehr deutlich), aber sonst ist die brav.
(Bei mir schreit Bernina gar nicht - ich kann mit den Maschinen nicht. Mir liegen die nicht - und ich "darf" trotzdem ab und an an die oben genannte b435...
Und wenn Du im Laden vor'm Jeans-Stapel gestanden hättest, und diese 5 wären diejenigen welche: Wärst Du dann auch so unzufrieden?
Nein?
Dann:
Bemäkel Dich nicht so. ![]()
(Derartige Serienproduktion findet bei mir nicht statt. beim 2 Exemplar der Serie ist bei mir sowas von "Luft raus"...)
Ich bin die ganze Zeit von "normalem" 100er oder 120er Allesnäher ausgegangen.
![]()
*Hmmmpffff* Klingt langsam nach bring mich Werkstatt...
Nimm 'ne Lupe (so zur Hand) und guck Dir den Knopflochschlitten mal ganz genau an.
irgendetwas zu sehen, was ein festfahren erklären könnte? Grate, oder so?
(Das wäre ein einfacher Fall: Das würde wahrscheinlich neue Knopflochschiene kaufen heißen.)
Das gleiche machst Du mit dem Transporteur. (Nicht das da doch noch was rumhängt...)
Und dann guck auch Dein Nähgut ganz genau nochmal an: Gibt es da irgendwelche Unebenheiten, Kanten, irgendetwas ... wo der Knopflochschlitten sich festfahren könnte? (Bei einem Hosenbund ist meist irgendwas ...)
Bleibt der Knopflochschlitten bei der 2. Raupe irgendwo hängen?
Wahrscheinlich gar nix.
Das eine ist, das "die Amis" ihre Hosen um den Körper rum gerne etwas *hust* weiter schneidern, als wir hier das passend finden.
Das nächste: 5/8" ist nicht 1,5 cm, sondern rund 1,6 cm... wenn Du dann auf oder knapp neben der Nahtlinie auf der Nahtzugabe nähst, sind das auch bei 4 Nähten schon 0,5 cm - die merkt man.
Dann: Wo ist Deine gemessen breiteste Stelle im Vergleich zum Schnittmuster? (Das wäre der einzige echte "Fehler" - wenn Du Hüftweite misst, muss sich die gemessene Weite auch an der Stelle befinden, wo das Schnittmuster sie vorsieht. Ansonsten hilft Dir das Maß nix bei der Größenfindung.)
Und bei all-inclusive-Schnitten... ich knick dann sowas wie RV-Belege gern mal an der "falschen" Stelle um...
(und ab und an gibt's auch den Druckfehlerteufel.)
Btw. Für klassischen Jeans bräuchte es auch mehr Weite, als für modischen "Jeans".
Viel Spaß mit Druckkaros...
Ja, kann man auch gedoppelt sehen.
Und sich auf einem semi-transparentem Schnittmuster Passlinien markieren.
Und es gibt so nette Hilfsmittel wie markante Musterlinien aufeinanderstecken oder - heften.
Man kann das Problem aber auch ganz einfach mit einem hochtransparenten Schnitt und offenem Zuschnitt lösen.
(Da ich eh i.a.R. offen zuschneid... für mich ist das einzige Extra das doppeln der Schnittmusterteile...)
(Versäubern gibt Burda nie als extra Arbeitsschritt an. Das wird vorausgesetzt...)
Damast ist gewebt. Keine Prägung.
Da wechseln sich leinwandbindige und atlasbindige Partien ab, und beim atlasbindigen Teil gibt's dann noch Kett - und Schuß-Atlas... damit lassen sich unglaublich zarte und auch komplexe Muster weben.
