Beiträge von Schnägge

    Liebe Eichelberg,


    um Klassen besser, als alle gezeigten Beispielbilder!!!


    Die Formulierung „nicht genähter Abnäher“ kannst du auch so verstehen, dass es ein Feature ist, kein Fehler … Man muss ja Abnäher nicht nähen, es gehen auch aufspringende Fältchen etc.
    Oder du kannst eben einfach am nächsten Modell probieren, an dieser Stelle tatsächlich einen Abnäher zu setzen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hab ich so noch nie gemacht. Den Hosenboden mit auszuschneiden – durchgängig oder eben nur als Dopplung der Nahtzugabe – müsste auf jeden Fall gehen, hat aber den Schönheitsfehler, dass es dann an der Stelle dicker wird. Jeans hat eh das Problem sehr dicker Nähte.


    Ist die Hosen noch an anderen Stellen genietet, die du nicht weiter verarbeiten willst? Dann könntest du dort mal ausprobieren, ob du von hinten mit einer Stickschere die untere Stofflage aus der Niete gefitzelt kriegst und anschließend die Niete etwas flacher klopfen kannst (Hammer auf fester Unterlage).


    Liebe Grüße
    Schnägge

    ÄhÄh, keine Taillennaht


    dann hab ich was „drangesehen“, was nicht existiert, vielleicht ein Schatten war …


    Zitat

    aber ich hab grad überlegt ob ich nicht den "Rockteil" auf Taillenhöhe abschneide, hinten die Abnäher vergrößere, vorne zwei senkrechte Abnäher einfüge und den Rockteil dann wieder anfüge, so, dass es n bissel wie n Tellerrock ausfällt


    Das ist dann aber kein Etuikleid mehr.


    Macht ja aber nix. Es darf ja auch ein Kleid werden, oder?


    Zitat

    Das ganze ist in meine Fantasie dann figurbetonter...weil viel Figur kann man aus nem Strich wie mir nicht holen ;)


    Es gibt zumindest deiner Hüfte auch Fleisch; die ist ja nach den Maßen schmaler als obenrum. Auf dem Bild sieht es auch so aus, aber das kann täuschen, weil es auch ein bisschen von oben fotografiert ist.


    Was hältst du davon, wenn du erst probierst, ob du es erstmal als Etuikleid ich sag mal „schöner modelliert“ kriegst?
    Wahrscheinlich die Abnäher am Rückenteil etwas stärker machen – davon hast du ja noch kein Bild gezeigt, Seitennaht etwas mehr taillieren und vorne zusätzlich senkrechte Abnäher einfügen.


    Wenn es dir dann nicht gefällt, kannst du es immer noch in der Taille durchschneiden und einen weiteren Rock dransetzen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Ah, Motte war schneller …


    […] zwei Abnäher am Rücken und zwei "waagrechte" Brustabnäher … und eine Taillennaht, wenn ich das richtig erkenne?


    Soo sackig finde ich es gar nicht. Das ist bestimmt der Unterschied zwischen dem eigenen kritischen Blick und einem unbefangenere Blick von außen.
    Ein bisschen mehr „Form“ / Taille / Figurbetonung müsste sich aber schon rausholen lassen.


    Am Rücken kann man sich selber und den Sitz zwar nicht so gut angucken, kannst du aber wahrscheinlich über die Abnäher relativ einfach was gut machen.


    Vorne habe ich den Eindruck, dass die Taillennaht in der vorderen Mitte etwas nach oben zieht. D.h. da brauchst du eigentlich mehr Länge – für die Brust –, die du zur Seite durch Vergrößerung des Brustabnäherinhalts wieder ausgleichen kannst.
    Und dann ist halt die spannende Frage: kriegst du auf der Vorderseite durch stärkere Taillierung der Seitennaht genügend „mehr Figur“ modelliert? Oder ist es eher ein Fall für zwei weitere senkrechte Abnäher im Vorderteil – entsprechend den Abnähern im Rückenteil.


    Wie lang soll das Kleid nachher werden?
    Wenn es noch kürzer werden darf / soll, kriegst du es vielleicht zurechtgebastelt, ohne das Vorderteil neu zuschneiden zu müssen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Steffi, sei nicht so hart.


    Wir können Motte schon verraten, dass wir ganz zuversichtlich sind, dass wir das kartoffelsackige gemeinsam schon in den Griff kriegen, wenn sie uns Bilder zeigt. Und wenn’s an den Schulter perfekt sitzt – das ist doch die wichtigste Stelle schlechthin für ein Kleid, das man auch als „Hängerkleidchen“ bezeichnen könnte („Etuikleid“ ist natürlich vornehmer …)

    Ich sehe schon, wir müssen bald wieder einen Termin ausmachen!


    Bei mir hat sich so ein bisschen was verschoben, ich fahre jetzt erst im Januar zu meinen Eltern. Insofern finde ich die zwischen-den-Jahren-Idee sehr attraktiv.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    […] wirklich die Ottobre-Jacke in Petrol ...., oder doch lieber […]


    Echte Devil's Dance-Entscheidungsnöte …


    ich müsste dafür auch noch aufräumen um platz zu haben....würg...


    Umschichten ist auch eine gute Methode. (Oder brauchst du den Verhinderungsgrund? Dann habe ich selbstverständlich nichts gesagt. Ich habe großes Verständnis für Ausreden.)


    So, jetzt ist er angehext, der Saum.


    Gut!


    Ich war noch nicht an der Nähmaschine. Aber am Bahnhof.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    ...ist dann nicht DAS doof, das dich davon abhält ;)?


    Du weißt, dass genaueres Nachfragen seeeeeeeehhhhhhhr gefährlich sein kann. Auf einmal ergießt sich ein Schwall von :motz: über dich – und alles bloß, weil du so unvorsichtig warst, nachzufragen …


    Mal sehen, ob ich heute Abend noch zu meiner „vorgeschriebenen Mindestnaht“ komme. Heute Nachmittag gibt’s lieben Besuch. Und zum Bahnhof will ich noch, mir ein Abenteuerticket holen, mit dem ich morgen zu meiner Schwester abenteuern will.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    GlückSachen und Doro:


    Eichelberg hatte eine ganz grundsätzliche Frage zu einem konkreten Schnitt gestellt, weil sie kein Beispielbild ohne diese Querfalten finden konnte.
    Da ist es naheliegend und auch berechtigt, auf die Idee zu kommen, dass das nicht an unpassenden Figuren (oder jeweils nicht zum Schnitt passenden figürlichen Besonderheiten) der Näherinnen und Trägerinnen liegt, sondern eben der Schnitt nicht so wirklich ausgereift und gut ist.


    Es gibt hier im Thread kein Bild von Eichelberg und diesem Shirt, weil sie die Frage gestellt hat, bevor sie mit dem Nähen ebenfalls einen Reinfall erlebt.


    Eichelberg hat am Anfang ein Bild verlinkt. Kriterium für die Bildauswahl war: kein Shoplink. Aber das Teil ist nicht von ihr. babysinclair hat Bilder verlinkt. Sie ist mit den Teilen zufrieden. Aber genau genommen zeigen sie das gleiche Problem.


    Von diesen Bildern schließen zu wollen, wie der Schnitt für Eichelberg passt, ist also ein bisschen weit hergeholt.


    Davon unberührt bleibt aber, dass in dem Schnitt Armloch und Ärmel nicht zusammenpassen.
    D.h. ich kann am Armloch „feilen“ wie ich will, wenn ich nicht auch den Ärmel zum Armloch passend mache, wird das nicht klappen.


    fifty: Ja, das kann sein, dass das Armloch am Schnitt gar nicht so schlecht ist und nur der Ärmelschnitt nicht stimmt.
    Deine Analyse entspricht meiner – in anderen Worten ausgedrückt – aber das ist ja gut so; das erhöht die Chancen, dass möglichst viele es verstehen.


    Insofern ist das auch eine Möglichkeit, es so zu probieren, wie von dir vorgeschlagen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Ja, dann mach am besten einen eigenen Thread auf. Schön in den Titel, nach welchem Buch / welcher Methode du konstruieren willst.


    War bei mir die erste Konstruktion, an der ich mich versucht habe. Haut auf Anhieb gut funktioniert. Und soweit ich das mitbekommen habe, haben sich viele mit einem Shirtschnitt gleich mal ein Erfolgserlebnis geholt. Wird also schon werden!


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Danke. Ja genau, das ist es. Solcherart Tees sind zu süß. Für Tee zu süß. Für Limonade zu tee.


    Vielleicht sollten wir zum nächsten Nähtreff kein Granulat mitbringen, sondern diverse getrocknete Pflanzenteile. Oder auch frische (Ingwer).


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Liebe Eichelberg,


    vergiss, was ich heute früh geschrieben habe. Jetzt habe ich mir eins von den hier verlinkten Bildern nochmal genauer angesehen. Und dann bei Allerlieblichst selber.


    Die auftretenden Falten sind annähernd waagrecht und zeigen in den Armausschnitt in Richtung Achselhöhle.
    Falten zeigen auf das Problem. Das liegt also in der Achselhöhle.


    Genauer gesagt liegt das Problem in der Zusammenstellung von Armausschnitt und „Ärmelkugel“ – in Anführungszeichen, weil man dieses Modell eigentlich nicht so nennen kann – das klappt nicht zusammen.


    Der Armausschnitt ist eigentlich (plusminus) ganz normal für einen Schnitt mit eingesetzten Ärmeln. Vielleicht ein bisschen klein, also dass der Stoff vom Leib weit untern Arm ranreicht.
    Und die Ärmel sind fast gerade, wie angeschnittene Ärmel, nur minimal mit einer Rundung nach oben.


    Das passt nie und nimmer zusammen! Deswegen ist wahrscheinlich auch das Armloch so relativ klein, sonst würde es noch viel schrecklicher aussehen.


    Stell dir vor, du hast eine Bluse genäht und versuchst dann, an die Armausschnitte statt ausgearbeiteter Ärmel (mit Ärmelkugel und dem Gegenschwung unter der Achsel) einfach nur zwei zylindrische Röhren dranzusetzen.
    In Jersey fällt das nicht ganz so deutlich auf. Aber das ist letztlich – grob vereinfacht und ein bisschen übertrieben, um die Schwäche herauszuarbeiten – das Prinzip dieses Schnitts.


    Hast du einen Shirtschnitt, der dir passt?
    Dann wäre es einfacher, du guckst dir genau an, was die Details sind, die dir am konkreten Modell gut gefallen, und baust die in den dir passenden Schnitt ein.


    Hast du ein Schnittkonstruktionsbuch?
    Dann ist es einfacher einen schlichten Shirtschnitt neu zu konstruieren, als diesen Schnitt passend hinzubekommen.


    Für beide Wege: Nur Mut! Wir helfen dir.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Liebe Eichelberg,


    ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich verstehe, was GlückSachen wirklich gemeint hat. Ich finde senkrecht und waagrecht irgendwie reichlich relativ …


    Probier doch mal an einem Probeteil:
    * Armloch kleiner zuschneiden. Kleiner heißt in dem Fall „niedriger“, d.h. diese Ecke Armausschnitt-Seitennaht sitzt auf deinem Stoff weiter oben.
    * Was du dadurch an der Seitennaht vorne an Mehrlänge hast, bringst du durch Einhalten unter (an der Seitennaht, im oberen Bereich von der Taille bis zum Armloch). Ich finde, das klappt bei Jersey ganz gut.


    Das ist dann sozusagen eine „gemogelte FBA“ – soweit ich Bilder von dir im Kopf habe, bist du nicht wirklich Kandidatin für eine FBA. Aber bei einfachen Shirts ist ja immer die Problemstellung, dass die ohne Abnäher funktionieren sollen. Da finde ich es schon nett und hilfreich, ein bisschen mehr Stoff an die Brust zu schmuggeln.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Grundsätzlich: genau, was du vorschlägst. Abnäher in den Ausschnitt.


    Wenn du (Hemdblusen und ähnliches) eine Passe hast, kannst du die Passe verändern. Passe und Abnäher würde nämlich komisch wirken. In Passen „versteckt“ sich sowieso grundsätzlich der eine oder andere Abnäher.


    Bei allen weiteren (und konkreten) Kleidungsstücken kommt es auf die Schnittführung an. Es gibt – je nachdem – immer wieder Möglichkeiten, die eleganter sind als Abnäher in den Ausschnitt.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Ich hab’s schon gemacht. Ist aber Viecherei. Und man muss – „natürlich“ – in Kauf nehmen, dass der Faden mal reißt oder auch, dass er an der einen oder anderen Stelle dünner ist, weil etwas „blank gescheuert“.


    Ich gehe davon aus, dass es nur geht, wenn das Gestrick nicht zu verfilzt ist. Wie sehr Gestricktes beim wiederholten Waschen verfilzt hängt von der Qualität der Wolle, vom verwendeten Waschmittel und vom Waschvorgang ansich (komplett von trockene-Wolle-kommt-ins-Nass bis Getrocknetes-kommt-vom-Ständer) ab.


    Zum Trennen selber: Ich habe da, wo eine Masche nicht von selber durch Ziehen aus seiner Schlaufe (der Masche aus der vorhergegangenen Reihe) rutschen wollte, mit einer Stricknadel nachgeholfen. Immer von „unten“ her ziehen, sozusagen Basis oder Hals der Masche. Es bringt überhaupt nichts, wenn man den Faden einzeln durchzieht, man muss immer komplette Maschen nach unten wegziehen. Und da einfach gezielt mit der Stricknadel lockern, vorsichtig ziehen, bis das Verhakte sich gelöst hat und man die Masche aufziehen kann.


    Liebe Grüße
    Schnägge

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