Beiträge von Schnägge

    Steffi, sei nicht so hart.


    Wir können Motte schon verraten, dass wir ganz zuversichtlich sind, dass wir das kartoffelsackige gemeinsam schon in den Griff kriegen, wenn sie uns Bilder zeigt. Und wenn’s an den Schulter perfekt sitzt – das ist doch die wichtigste Stelle schlechthin für ein Kleid, das man auch als „Hängerkleidchen“ bezeichnen könnte („Etuikleid“ ist natürlich vornehmer …)

    Ich sehe schon, wir müssen bald wieder einen Termin ausmachen!


    Bei mir hat sich so ein bisschen was verschoben, ich fahre jetzt erst im Januar zu meinen Eltern. Insofern finde ich die zwischen-den-Jahren-Idee sehr attraktiv.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    […] wirklich die Ottobre-Jacke in Petrol ...., oder doch lieber […]


    Echte Devil's Dance-Entscheidungsnöte …


    ich müsste dafür auch noch aufräumen um platz zu haben....würg...


    Umschichten ist auch eine gute Methode. (Oder brauchst du den Verhinderungsgrund? Dann habe ich selbstverständlich nichts gesagt. Ich habe großes Verständnis für Ausreden.)


    So, jetzt ist er angehext, der Saum.


    Gut!


    Ich war noch nicht an der Nähmaschine. Aber am Bahnhof.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    ...ist dann nicht DAS doof, das dich davon abhält ;)?


    Du weißt, dass genaueres Nachfragen seeeeeeeehhhhhhhr gefährlich sein kann. Auf einmal ergießt sich ein Schwall von :motz: über dich – und alles bloß, weil du so unvorsichtig warst, nachzufragen …


    Mal sehen, ob ich heute Abend noch zu meiner „vorgeschriebenen Mindestnaht“ komme. Heute Nachmittag gibt’s lieben Besuch. Und zum Bahnhof will ich noch, mir ein Abenteuerticket holen, mit dem ich morgen zu meiner Schwester abenteuern will.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    GlückSachen und Doro:


    Eichelberg hatte eine ganz grundsätzliche Frage zu einem konkreten Schnitt gestellt, weil sie kein Beispielbild ohne diese Querfalten finden konnte.
    Da ist es naheliegend und auch berechtigt, auf die Idee zu kommen, dass das nicht an unpassenden Figuren (oder jeweils nicht zum Schnitt passenden figürlichen Besonderheiten) der Näherinnen und Trägerinnen liegt, sondern eben der Schnitt nicht so wirklich ausgereift und gut ist.


    Es gibt hier im Thread kein Bild von Eichelberg und diesem Shirt, weil sie die Frage gestellt hat, bevor sie mit dem Nähen ebenfalls einen Reinfall erlebt.


    Eichelberg hat am Anfang ein Bild verlinkt. Kriterium für die Bildauswahl war: kein Shoplink. Aber das Teil ist nicht von ihr. babysinclair hat Bilder verlinkt. Sie ist mit den Teilen zufrieden. Aber genau genommen zeigen sie das gleiche Problem.


    Von diesen Bildern schließen zu wollen, wie der Schnitt für Eichelberg passt, ist also ein bisschen weit hergeholt.


    Davon unberührt bleibt aber, dass in dem Schnitt Armloch und Ärmel nicht zusammenpassen.
    D.h. ich kann am Armloch „feilen“ wie ich will, wenn ich nicht auch den Ärmel zum Armloch passend mache, wird das nicht klappen.


    fifty: Ja, das kann sein, dass das Armloch am Schnitt gar nicht so schlecht ist und nur der Ärmelschnitt nicht stimmt.
    Deine Analyse entspricht meiner – in anderen Worten ausgedrückt – aber das ist ja gut so; das erhöht die Chancen, dass möglichst viele es verstehen.


    Insofern ist das auch eine Möglichkeit, es so zu probieren, wie von dir vorgeschlagen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Ja, dann mach am besten einen eigenen Thread auf. Schön in den Titel, nach welchem Buch / welcher Methode du konstruieren willst.


    War bei mir die erste Konstruktion, an der ich mich versucht habe. Haut auf Anhieb gut funktioniert. Und soweit ich das mitbekommen habe, haben sich viele mit einem Shirtschnitt gleich mal ein Erfolgserlebnis geholt. Wird also schon werden!


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Danke. Ja genau, das ist es. Solcherart Tees sind zu süß. Für Tee zu süß. Für Limonade zu tee.


    Vielleicht sollten wir zum nächsten Nähtreff kein Granulat mitbringen, sondern diverse getrocknete Pflanzenteile. Oder auch frische (Ingwer).


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Liebe Eichelberg,


    vergiss, was ich heute früh geschrieben habe. Jetzt habe ich mir eins von den hier verlinkten Bildern nochmal genauer angesehen. Und dann bei Allerlieblichst selber.


    Die auftretenden Falten sind annähernd waagrecht und zeigen in den Armausschnitt in Richtung Achselhöhle.
    Falten zeigen auf das Problem. Das liegt also in der Achselhöhle.


    Genauer gesagt liegt das Problem in der Zusammenstellung von Armausschnitt und „Ärmelkugel“ – in Anführungszeichen, weil man dieses Modell eigentlich nicht so nennen kann – das klappt nicht zusammen.


    Der Armausschnitt ist eigentlich (plusminus) ganz normal für einen Schnitt mit eingesetzten Ärmeln. Vielleicht ein bisschen klein, also dass der Stoff vom Leib weit untern Arm ranreicht.
    Und die Ärmel sind fast gerade, wie angeschnittene Ärmel, nur minimal mit einer Rundung nach oben.


    Das passt nie und nimmer zusammen! Deswegen ist wahrscheinlich auch das Armloch so relativ klein, sonst würde es noch viel schrecklicher aussehen.


    Stell dir vor, du hast eine Bluse genäht und versuchst dann, an die Armausschnitte statt ausgearbeiteter Ärmel (mit Ärmelkugel und dem Gegenschwung unter der Achsel) einfach nur zwei zylindrische Röhren dranzusetzen.
    In Jersey fällt das nicht ganz so deutlich auf. Aber das ist letztlich – grob vereinfacht und ein bisschen übertrieben, um die Schwäche herauszuarbeiten – das Prinzip dieses Schnitts.


    Hast du einen Shirtschnitt, der dir passt?
    Dann wäre es einfacher, du guckst dir genau an, was die Details sind, die dir am konkreten Modell gut gefallen, und baust die in den dir passenden Schnitt ein.


    Hast du ein Schnittkonstruktionsbuch?
    Dann ist es einfacher einen schlichten Shirtschnitt neu zu konstruieren, als diesen Schnitt passend hinzubekommen.


    Für beide Wege: Nur Mut! Wir helfen dir.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Liebe Eichelberg,


    ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich verstehe, was GlückSachen wirklich gemeint hat. Ich finde senkrecht und waagrecht irgendwie reichlich relativ …


    Probier doch mal an einem Probeteil:
    * Armloch kleiner zuschneiden. Kleiner heißt in dem Fall „niedriger“, d.h. diese Ecke Armausschnitt-Seitennaht sitzt auf deinem Stoff weiter oben.
    * Was du dadurch an der Seitennaht vorne an Mehrlänge hast, bringst du durch Einhalten unter (an der Seitennaht, im oberen Bereich von der Taille bis zum Armloch). Ich finde, das klappt bei Jersey ganz gut.


    Das ist dann sozusagen eine „gemogelte FBA“ – soweit ich Bilder von dir im Kopf habe, bist du nicht wirklich Kandidatin für eine FBA. Aber bei einfachen Shirts ist ja immer die Problemstellung, dass die ohne Abnäher funktionieren sollen. Da finde ich es schon nett und hilfreich, ein bisschen mehr Stoff an die Brust zu schmuggeln.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Grundsätzlich: genau, was du vorschlägst. Abnäher in den Ausschnitt.


    Wenn du (Hemdblusen und ähnliches) eine Passe hast, kannst du die Passe verändern. Passe und Abnäher würde nämlich komisch wirken. In Passen „versteckt“ sich sowieso grundsätzlich der eine oder andere Abnäher.


    Bei allen weiteren (und konkreten) Kleidungsstücken kommt es auf die Schnittführung an. Es gibt – je nachdem – immer wieder Möglichkeiten, die eleganter sind als Abnäher in den Ausschnitt.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Ich hab’s schon gemacht. Ist aber Viecherei. Und man muss – „natürlich“ – in Kauf nehmen, dass der Faden mal reißt oder auch, dass er an der einen oder anderen Stelle dünner ist, weil etwas „blank gescheuert“.


    Ich gehe davon aus, dass es nur geht, wenn das Gestrick nicht zu verfilzt ist. Wie sehr Gestricktes beim wiederholten Waschen verfilzt hängt von der Qualität der Wolle, vom verwendeten Waschmittel und vom Waschvorgang ansich (komplett von trockene-Wolle-kommt-ins-Nass bis Getrocknetes-kommt-vom-Ständer) ab.


    Zum Trennen selber: Ich habe da, wo eine Masche nicht von selber durch Ziehen aus seiner Schlaufe (der Masche aus der vorhergegangenen Reihe) rutschen wollte, mit einer Stricknadel nachgeholfen. Immer von „unten“ her ziehen, sozusagen Basis oder Hals der Masche. Es bringt überhaupt nichts, wenn man den Faden einzeln durchzieht, man muss immer komplette Maschen nach unten wegziehen. Und da einfach gezielt mit der Stricknadel lockern, vorsichtig ziehen, bis das Verhakte sich gelöst hat und man die Masche aufziehen kann.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Mir fallen dazu spontan diese Kinderschürzchen / Lätzchen mit Ärmeln ein. Einfach hinten und vorne umdrehen. Und ein bisschen mehr Verschluss dran als nur ein Bändel am Hals – letzteres wäre mir für ein Kind für die Nacht auch ungemütlich …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Ich wüsste ja nicht, wie ich ohne Ärmelbrett zurechtkommen sollte.


    Gebrauchtwarenkaufhaus ist ein guter Tipp. Ich meine, ich hätte sowas auch schon öfters auf Sperrmüllhaufen gesehen (nicht jederfraus Geschmack, ich weiß, aber mit neuer Bespannung …?) Mir persönlich hätte der Tipp Gebrauchtwarenkaufhaus nicht wirklich geholfen, ich hatte ja ein Ärmelbrett, das hätte ich ja dann entsorgen müssen, dabei war es doch einfach zu reparieren.


    Klar, schon ein bisschen Aufwand. Aber Aufwand, der es mir absolut wert ist.


    Nachdem ich hier das How-to für die Bespannung eingestellt habe, denke ich, dass auch ein Ärmelbrett selber mit nur geringen handwerklichen Kenntnissen durchaus machbar ist. Ich, wenn ich eines bauen würde, würde es so machen, wie meines bereits ist, nur statt der (geraden) Fingerzinken hinten würde ich Schwalbenschwanzzinken machen. Dann kippt das Brett auch dann nicht nach vorne ab, wenn der Leim alt ist und nichts mehr hält.


    Mein großes Brett ist schmal. So schmal, dass ich auch die Kleider ohne Reißverschluss (ich habe nicht soo viel Taille) drüber ziehen kann. Dafür aber lang. Ich hab es mir in der Zeit gebaut, als ich mir den Luxus geleistet habe, meine Bettwäsche von Hand zu bügeln. Ich finde es nervig, wenn ich Stücke in der Breite hin und her schieben muss. Also ist es so lang, dass die Stücker in der Breite in einem draufpassen …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Interessanter Tip, klingt richtig.


    12_mit-bezug.jpg


    Ich habe es tatsächlich geschafft, den Bezug auch heute noch zu nähen. Es ist gut, solche Dinge anzupacken, bevor sie wieder ewig lang liegen.


    Am hinteren Ende wollte ich eigentlich in in beiden Ecken schräg abnähen, so dass sich die Ecken ausbilden. Ich war dann froh, dass ich es nicht mit der Maschine gemacht habe. Hier hätte mein so-ungefähr-könnte-das-hinkommen-Maß von hinten bis vorne und wieder zurück nicht funktioniert. Ich habe dann heute Abend noch kurz die Ecken von Hand ein bisschen abgenäht.
    Damit ist es für mich nahe genug an perfekt. Wie gesagt (geschrieben), gut möglich, dass es seine erste Wäsche in seiner Existenz als Ärmelbrettbezug gar nicht erlebt.


    Und jetzt weiß ich nicht, was besser ist: Dass ich mich in Zukunft bei jeder Benutzung des Ärmelbretts über das Ärmelbrett freue – oder darüber, dass ich die Reparatur endlich angepackt habe …
    Was eine anfängt, wird auch irgendwann fertig. Meistens jedenfalls.


    Und noch besser ist natürlich, wenn demnächst hier im Forum ganz viele Freude an frisch reparierten und damit wieder einwandfrei funktionierenden Ärmelbrettern haben.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    07_spitze.jpg


    Angefangen habe ich an der Spitze. Flanell um den Wollstoff herum einschlagen, Falz an die Unterkante vom Brett und klack-klack-klack-klack-klack ein Nägelchen rein.


    Dann an der Rückseite zwei Nägelchen und dann auf beiden Seiten seitlich in der Mitte.
    Davon habe ich keine Bilder. An der Rückseite: fotografieren vergessen. An der Seite: schlechte Bildqualität.


    08_ecke-einschneiden.jpg


    An der Ecke hinten hab ich den Wollstoff eingeschnitten. Ich wüsste nicht, wie ich das sonst hätte befestigen können, es würde dann einfach zu dick.


    Und dann eben die Auflage an den beiden Längskanten Stück für Stück befestigt.


    09_leicht-schraeg.jpg


    Gut ist es, die Nägel leicht schräg einzuhauen. Schräge gegen den Zug.
    Und wichtig ist, immer schön die Seiten abzuwechseln, damit man auf beiden Seiten gleichmäßig zieht.


    10_feddisch.jpg


    Feddisch! Jetzt fehlt nur noch der abnehmbare und waschbare Überbezug.


    11_fuer-den-bezug.jpg


    Dafür habe ich mir auch schonmal einen Stoff rausgelegt. Ist gebraucht und schon ziemlich abgewohnt. Das finde ich für einen Bügelbrettbezug ganz angenehm. Kann aber bedeuten, dass er in der Praxis nicht waschbar sein wird, weil er dann einfach von Dampf und Hitze beim Bügeln so mürb sein wird (wenn er so aussieht, dass die Schnägge sich denkt, dass sie eigentlich mal ihren Bügelbrettbezug waschen könnte … ihr wisst schon …)


    Liebe Grüße
    Schnägge

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