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Meister spinnt und AEG geht gar nicht (ich will wieder nähen!)

  • Hallo, liebe Nähmenschen!


    Ich bin ganz neu hier und habe mich aus reiner Verzweiflung angemeldet (ich hoffe, ich kann das Forum nachher noch genießen).


    Ich habe zwei Nähmaschinen, und beide treiben mich in den Wahnsinn!


    Meister 405:
    Die habe ich für einen Kasten Cola geschenkt bekommen, mittlerweile frag ich mich, ob das nicht unfair mir gegenüber war -.-
    Sie wurde wohl nie wirklich benutzt. Ich habe sie komplett gereinigt und geölt.
    Problem 1: Faden klemmt immer wieder zwischen den zwei Platten für die Oberfadenspannung. Der rutscht da immer so doof rein. Mit ein bisschen Schrauben hier und ein bisschen Fluchen da bekomme ich es mittlerweile hin. Meistens. Aber eben nur improvisiert.
    Dann meinte die Maschine vor ein paar Tagen plötzlich immer den Oberfaden abreißen zu müssen. Heute habe ich mich endlich an die Problembehebung begeben;
    - Nähplatte abgenommen und wieder eingesetzt
    - Gehäuse auf eventuelle Fadenreste untersucht und gereinigt
    - Spule korrekt eingesetzt
    - Nadel ist in Ordnung, sicherheitshalber eine neue eingesetzt
    - Fadenspannung habe ich auch mehrmals verändert; ohne Ergebnis
    - Ober- und Unterfaden sind gleich
    - alles nochmal geölt.


    Wer weiß, was das Problem war, aber auf dem Probestück nähte sie wieder wunderbar. Als ich mich dann aber an die Arbeit machen wollte, wieder lautes Fluchen! Plötzlich wird der Stoff nicht mehr transportiert (habe verschiedene Stoffe ausprobiert), der Transporteur ist aber in Ordnung. HILFE?! :confused:


    AEG 824:
    Die habe ich geschenkt bekommen, weil sie wohl ein bisschen zickt. Haha, nett ausgedrückt. Sie näht nämlich gar nicht, da der Unterfaden nicht hoch kommt. Die Nadel geht zwar runter, kommt aber nicht richtig an die Spule ran, als ob sie nicht rechtzeitig unten ist. Es sieht immer so aus, als würde sie einen Tick zu früh hoch kommen. Hier habe ich wirklich schon ALLES erdenkliche ausprobiert, auch andere Nadeln, kürzere, längere, etc.


    Bitte helft mir irgendwie, wenn ihr könnt :weinen:


    Ich habe übrigens ein neues Thema aufgemacht, weil es zwar ähnliche Beiträge gibt, aber keine, die wirklich passen oder eine Lösung parat haben.


    Ich verbleibe grüßend und still verzweifelt...

  • Hallo Batman,


    kannst du bitte mal Bilder einstellen?


    Erst mal so, dass mensch weiß, was das für Maschinen sind, so ungefähr wenigstens … (es haben nicht alle alle Typen im Kopf).


    Meister klingt für mich nach einem Problem der Oberfadenspannung – und ich, wenn ich du wäre, würde das so lange für behebbar halten, bis mich jemand vom Gegenteil überzeugt.


    AEG klingt nach falsch justiert (im Greiferbereich / Stichbildung) – finde ich als nicht-Fachfrau dann komplizierter.


    Aber von beidem wären dann auch Bilder von den Problembereichen interessant.


    Liebe Grüße
    Schnägge

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  • Danke für die schnelle Antwort! Bilder werden wegen Belichtung erst morgen möglich sein. Aber dann kommen sie auch ;)


    Oberfadenspannung dachte ich auch, habe aber schon so viel da rumprobiert, ohne eine Besserung zu sehen :(


    Liebe Grüße und schönen Abend dir!

  • Hallo Batman,


    das Problem mit deiner Oberfadenspannung klingt ungefähr so wie das, was ich mal mit meiner hatte und der Grund war, weshalb ich hier gelandet bin... :D
    Einstellen der Spannung hat nichts gebracht und Spannung des Fadens kam erst auf, wenn dieser zwischen die Scheiben gerutscht war um danach zu reißen.


    Ich hab die Maschine von meiner Oma geerbt und irgendwer hatte wohl mal die Oberfadenspannung auseinandergenommen, evtl. um die Feder zu wechseln und falsch wieder zusammengesetzt. Hilfe brachte da ein Foto meinerseits mit den auseinandergenommenen und entsprechend angeordneten Teilen und freundliche Unterstützung eines Wissenden. Also mach man Fotos und wenn du dich traust, bau die Kapsel von der Fadenspannung aus. Aber sei vorsichtig, dass du keine Teile verlierst und bring die Reihenfolge nicht durcheinander. Wenn sie einen Drehknopf hat, solltest du den vorher ganz locker drehen oder abnehmen. In der Mitte der Kapsel ist ein Stiftchen das nach hinten drückt und über die vordere Feder die Spannung vom Drehknopf bekommt. Der rutscht zeimlich leicht raus, vorallem wenn besagte Feder Spannung hat.


    LG Trinschen

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  • Ja, so ähnlich wie Trinschen hätte ich dir als nächstes auch geraten – nur nicht so konkret. Und immer schön Fotos machen, sozusagen von jedem Teil, das du ausbaust. Dann weißt du hinterher wenigstens, wie es zusammengebaut war, ganz egal, ob das richtig war oder nicht …


    Liebe Grüße
    Schnägge

  • Die Scheiben bei der Oberfadenspannung scheinen mir leider nicht wirklich ausbaubar... vielleicht bin ich auch einfach nur blind?


    Hier die Bilder meiner Sorgenkinder...
    Meister 405: http://s1.directupload.net/file/d/3352/5spidy95_jpg.htm


    Stoff wird nicht transportiert, Faden staut sich, Oberfaden reißt: http://s7.directupload.net/file/d/3352/e4wn8o72_jpg.htm


    AEG 824: http://s14.directupload.net/file/d/3352/xaeoysju_jpg.htm


    Die Nadel am tiefsten Punkt, danach geht sie ohne Unterfaden wieder hoch: http://s1.directupload.net/file/d/3352/vhcerzdy_jpg.htm


    Immer noch verzweifelt und mittlerweile auch mit juckenden Fingern,
    Batman

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  • Hallo Batman,


    ich vermisse noch ein Bild der Oberfadenspannung von der Meister. Du kannst die Bilder auch gerne hier ins Forum hochladen (beim Antworten auf das Feld „erweitert“ gehen, das Symbol mit der Büroklammer ist für Bildanhänge, die dann direkt in den Beitrag hochgeladen werden – in dem Forenbereich mit Hilfestellungen gibt es ausführlichere Erklärung – ist für uns Betrachter einfacher, es direkt im Beitrag zu haben und nicht erst noch Links mit nerviger Werbung klicken zu müssen …)


    Fadensalat: ist jetzt aus der Entfernung schwer nachzuvollziehen, ob es mit der nicht richtig funktionierenden Oberfadenspannung zusammenhängt oder ob da was im Bereich Spulenkapsel / Greifer nicht stimmt – und sei es doch noch ein Fädchen …


    AEG – Greiferproblem: Schau mal oberhalb von deinem roten Pfeil. Dieses „Hörnchen“ von deiner Spulenkapsel sitzt überhaupt nicht richtig in der dafür vorgesehenen Aussparung. Rastet die Spulenkapsel beim / nach dem Einlegen hör- und spürbar ein? Sonst ist sie nicht richtig drin.


    Liebe Grüße
    Schnägge

  • Danke, Schnägge!
    Und ich hab schon nach ner Möglichkeit zum Bilder hochladen gesucht :D Tut
    mir leid wegen der werbenden Links.
    Aber hier kommt es: K1600_DSCI0951.JPG
    K1600_DSCI0952.JPG


    Ich hoffe, man erkennt die Oberfadenspannung. So verklebt ist es da, weil ich die Lücke immer abkleben muss, da der Faden da auch gern mal reinrutscht.


    Also das Hörnchen rastet spürbar ein! Ich sehe auch, dass da irgendwas komisch ist, aber da es eben immer gut einrastet, dachte ich mir, das gehört irgendwie so.. Hmpf >_<


    Hach, hätt ich doch das nötige Kleingeld für eine funktionierende gebrauchte Maschine :weinen:

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  • Ich sehe grad, beim ersten Bild ist der Faden sogar mal nach ganz links gerutscht, habe ich dann aber für das Bild nochmal verbessert. Und die Spannung ist eigentlich nur spontan eingestellt. Meistens rattere ich so auf 2 rum.

  • Ich verstehe gerade diesen Klebepunkt nicht. Wann rutscht da der Faden rein?

    Fröhliche Grüße
    Marion


    Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't.


    Mark Twain

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  • Wenn ich das wüsste! Manchmal beim einfädeln, manchmal wenn alles rumspinnt und der Faden überall rumrutscht...

  • Hmmmm ........ ist dann überhaupt richtig eingefädelt?
    du achtest schon darauf, dass der Oberfaden richtig im Fadenführungshebel sitzt?


    http://download.brother.com/we…nfrdenlitesdafinosvru.pdf


    Das ist zwar nicht deine Nähmaschine. Aber im Prinzip ist das Einfädeln auch so. Das obere Bild kümmert sich um den Unterfaden. Das ist jetzt erst mal nicht so interessant, weil bei dir auch anders. Aber das untere Bild zeigt, wie man den Oberfaden einfädelt und das sollte bei dir so ziemlich genau so sein. Und dort schau dir mal das bild 6 an (am besten vergrößert) und dann kannst du sehen in welchen "Haken" da der Faden unbedingt rein muss. Dann springt der eigentlich auch nicht wild rum und verhakelt sich in diesem Teil was du abgeklebt hast.

    Fröhliche Grüße
    Marion


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    Mark Twain

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  • Hätte ich das Bild damals schon gehabt!
    Neenee, es ist schon richtig eingefädelt. Als ich sie bekam, hatte ich jedoch keine Ahnung und hab stundenlang ratlos vor der Maschine gesessen, da ich ein Neuling an der Nähmaschine war.


    Aber nun läuft da alles richtig. Eigentlich brauche ich die Absperrung da oben auch gar nicht mehr, da dieses Problem mit dem wegrutschen nur ganz am Anfang war (wahrscheinlich falsch eingefädelt ;) ) aber irgendwie denke ich nie dran, den Punkt abzumachen.
    Aber ich danke dir, dass du dir Gedanken gemacht hast!
    :)

  • Hallo Batman,


    meine Maschine ist ein ätwas älterer Jahrgang, aber die Prinzipien sollten sich ja nicht so dolle geändert haben. Nur sieht es von aussen etwas anders aus. Ich hab dir mal meine Oberfadenspannung ausgebaut, damit du das Innenleben sehen kannst:
    Bei mir wird der Faden von hinten drunter durch geführt und geht dann nach oben. Ich nehme an, bei dir wird er von oben eingelegt?


    Durch den Knopf werden die Scheiben aneinandergepresst, so dass sie den Faden festhalten, wenn der Stich ausgeführt wird. Wenn das Füsschen hochgenommen wird, wird der kleine Stift hinten in der Mitte nach vorne gedrückt, wodurch die Federspannung von den Scheiben genommen wird und sich diese öffnen. Die kleine Spiralfeder mit dem Bügel sorgt dafür, dass der Faden nicht ganz zwischen die Scheiben rutscht und dann so fest sitzt, dass er nicht mehr gefördert werden kann und schließlich reißt.


    Was ich auf deinen Bilder vermisse, ist dieses kleine Federchen. Hab ich das übersehen, oder hat sich doch was geändert und das gibt es nicht mehr? Oder ist das der kleine Bügel oberhalb der Fadenspannung?


    hobbyschneiderin.de/attachment/16305/


    hobbyschneiderin.de/attachment/16306/

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  • Man sieht es jetzt nicht so genau, aber ist das die Feder, von der du sprichst? Da beim Pfeil ist halt so ein Drähtchen, über das der Faden kommt, wenn der eingefädelt wird.
    meister.jpg


    Sorry, ich kann diese Teile nicht so gut beschreiben, Technik und ich sind nicht sonderlich kompatibel.


    Jeden Tag hoffe ich, dass die Näma nur gestresst war und eine Pause von mir brauchte, aber sie ist anscheinend sehr, sehr böse mit mir. :/

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  • Ich kann das ehrlich gesagt nicht erkennen. Ist das Teil beweglich, also gibt nach, wenn der Faden angezogen wird? Dann ist es das. Hat, wie ich gerade gelernt hab, nicht die Bedeutung, wie ich dachte. Das Federchen gibt nach, wenn der Faden angezogen wird, um die Spannungsspitze vom Faden zu nehmen. Vorallem bei schnellem Nähen wichtig.


    Hast du eigentlich mal die Fadenspannung gereinigt? Da sammeln sich auch Flusen und wenn man Pech hat auch Fadenreste. Dazu Nähfuss anheben und mit einer langen Stecknadel die Scheiben auseinanderschieben. Kannst mal gucken, ob da was hängt.

  • Ich bin mir icht ganz sicher, aber ich glaube, meine Mutti hat die gleiche Maschine. Ich könnte in 2-3 Wochen mal drauf schauen. Im Moment jedoch rein räumlich (750 km Distanz) nicht.
    Dass der Fden da wo Du abklebst reinrutscht ist nicht normal und auch eigentlich gar nicht möglich. Weil der Fadenweg von rechts gesehen nach unten durch die Spannungsscheiben geht, dann unten nach links oben geführt wird. Dort ist der Fadengeber, der auf und nieder geht. An jenem muss der Faden eingehangen oder eingefädelt sein. Das kann auch ein fest gebogener Draht sein, auf alle Fälle macht der eine Auf- und Abbewegung. Und er ist vor dem Gehäuse, so dass der Faden normalerweise nicht am oberen Gehäuse ankommen kann. Tut er das doch, weil er mglw. viel zu locker ist, dann besteht die Vermutung, dass er nicht in der Spannung sitzt.


    So sieht auch das Fadengewusel unten aus. Es kommt zu viel Oberfaden an und das macht dann dieses Problem. Senke mal den Fuß ab und ziehe am Faden hinter der Nadel. Wie leicht lässt sich denn der Faden bewegen? Ändert sich das beim Anheben des Nähfußes?

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • Hast du eigentlich mal die Fadenspannung gereinigt? Da sammeln sich auch Flusen und wenn man Pech hat auch Fadenreste. Dazu Nähfuss anheben und mit einer langen Stecknadel die Scheiben auseinanderschieben. Kannst mal gucken, ob da was hängt.[/QUOTE]


    da nimmst du am besten Zahnseide dazu und diese mehrmals hin und her ziehen. Lg Josefa

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