Artikel: Nähen to go“ mit PFAFF®-Komfort - die neue PFAFF® passport™ 2.0

  • Ich kann mir nicht helfen, die Optik erinnert mich an eine Todesanzeige. Das heißt jetzt nicht, dass ich Sie hässlich finde.

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  • Meine Elna ist etwas teurer, spricht von der Optik aber viel mehr an. Die Pfaff sieht eher traurig aus. Das soll nicht heißen, sie sei nicht gut, das kann ich nicht beurteilen, da ist Anne wohl die Fachfrau.:D

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  • Ich find sie optisch toll. Mich nerven eher diese Lila/Rosa-Töne auf Nähmaschinen. Das ist gar nicht meins.

    Liebe Grüße,
    curly-sew :cool:

  • Lila Töne finde ich zwar schön, aber das puristische Design der Pfaff hat etwas !

    Grüße
    Susanne

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  • Erster Eindruck aus der Praxis (ich habe sie nach einem Spontankauf seit heute Nachmittag): man soll sich durch "klein" und "auf Reisen" nicht täuschen lassen, die Maschine ist fast so groß wie eine "normale" und kann auch alles, was andere Maschinen dieser Preisklasse können, incl. Obertransport (IDT), den gängigen Nutzstichen und zig hübschen aber unnötigen Zierstichen. Sie ist allerdings deutlich leichter (Maschine allein 6,4 kg, mit Koffer und Anlasser werden es dann rund 7 sein). Die 1209 daneben wiegt 9 kg (auch ohne Koffer und Anlasser).


    Die Füßchen sind mit denen von anderen aktuellen Pfaff Modellen kompatibel. Wer schon eine mit den anklickbaren Füßchen hat, braucht also keine neuen zu kaufen. Die Unterfadenspulen unterscheiden sich von denen älterer Modelle.


    Der Koffer von der passport 2.0 ist übrigens deutlich breiter und tiefer als der von der 1209, was unter anderem daran liegt, dass die Ablage für den Fußanlasser am Ende des Koffers, also "neben" der Maschine vorgesehen wurde. Außerdem hat die Maschine im Koffer rundum "Luft". Beim Koffer ließen sich durch überlegteres Design locker 7-8 cm in der Breite und 3-4 cm in der Tiefe einsparen, was bei einer *Reisenähmaschine* ja durchaus ein Kriterium ist.


    Heute habe ich nur auf Musterflecken herumprobiert und ein T-Shirt repariert. Die Bedienung ist soweit intuitiv, auch wenn ich mechanische Stichlängen- und -breiteneinstellung vorziehen würde. Die Knopflöcher werden recht schön, aber wenn man sie auch an einer bestimmten Stelle am Stoff haben will und womöglich mehrere in einer Reihe, ist Üben angesagt. Ernsthaftere Tests folgen, sobald es in Wien wieder menschlichere Temperaturen hat.

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  • Mir geht es wie curly-sew: die rosa und lila "Mädchenmaschinen" nervten. Da spricht mich die Optik der vorgestellten Maschine schon wesentlich mehr an, obwohl der schwarze Part der Maschine schon recht massiv ist. Aber das relativiert sich möglicherweise, wenn sie in Betrieb ist und die Anzeigen entsprechend leuchten. Dazu kann ju_wien eventuell mehr sagen.


    Interessant finde ich, dass bei den Nähmaschinenherstellern anscheinend bei den Neuentwicklungen so ein bisschen der Trend zu "Reisenähmaschinen" geht. Verständlich, denn wenn die "Bolliden" schon verkauft sind, braucht's Argumente für den Verkauf der Zweitmaschine. ;) (Dies ist keine Kritik, dies ist eine Beobachtung und Interpretation).

  • Das Display besteht bei der passport 2.0 nur aus einem kleinen Feld zwischen den Stichlängen/breiten/tasten und den Zifferntasten. Da wird die Nummer des aktuell eingestellten Stichs angezeigt und wenn man auf "i" (= Information) drückt, die Nummer des empfohlenen Füßchens und allfällige Fehlermeldungen. Außerdem gibt es noch kleine LEDs neben den Stichlängen/breiten/tasten. Die große Fläche rechts ist nur Abdeckung. (Integrierten Fernseher gibt es erst ab Version 5.0 *s*.)


    Ich sehe das auch so, dass die "Reisenähmaschinen" zum Kauf einer Zweit/Dritt/Viert/.../maschine anregen sollen. [1] Für Leute, die eher Kindersachen und Blusen als Wintermäntel und Steppdecken nähen, ist die passport 2.0 IMO eine vollwertige Erstmaschine. Wie sie sich im Dauerbetrieb tut, wird sich im Laufe der Jahre zeigen. Irgendwo musste das Gewicht ja eingespart werden, ich vermute also, dass die passport 2.0 keine Anschaffung für Generationen ist und dass sie sich mit 5000 Kunstledergeldtäschchen oder hunderten Metern Ballkleidrüschen schwerer tun würde als die 1209.


    [1] Bei mir hat es jedenfalls tadellos funktioniert. Ich hatte vorgestern abend auf die Website eines Wiener Händlers geschaut, um zu sehen, ob er derzeit gebrauchte Industriemaschinen hat und welche. Da sah ich die passport 2.0 auf der Startseite. (Die Vorstellung hier im Forum hatte ich nicht mitbekommen. Die fand ich erst mit Suchmaschine, als ich vorgestern Abend nach Erfahrungen anderern und möglichen Argumenten gegen den Kauf suchte.) Dass ich sie mir vor dem Kauf vorführen ließ, war fast nur mehr eine Formsache.

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  • Nachgeliefert noch 2 Fotos:


    DSCN3773.JPG


    Das hinter der passport 2.0 ist eine "Jeans & Satin" (ziemlich baugleich der "Select Line"). Da sieht man, dass die Arbeitsfläche der passport genau gleich breit ist, nur der Kopf ist etwas kürzer.


    Bei den Koffern ist der für die 1209 der kompakteste, der für die passport ist am größten. Bei der 1209 wird der Fußanlasser beim Einpacken in den umgekehrten Anschiebetisch gesteckt. Daher ist im Koffer kein extra Fach nötig. Bei den neueren Modellen ist im Anschiebetisch ein Zubehörfach integriert, daher geht dort der Anlasser nicht mehr hinein.
    DSCN3775.JPG


    Die passport funktioniert übrigens auch ohne Fußanlasser. Sie hat einen Start/Stopknopf (neben der Fadenführung) und einen Schieberegler für die Geschwindigkeit. Wenn es auf Gramm ankommt, kann man den Fußanlasser also zu Hause lassen.

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