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Was tun mit viel zu großem Pulli

  • Vor sehr vielen Jahren ( ca 30) hab ich mir einen total hübschen Pulli mit Norwegermuster gestrickt. Der wurde kaum getragen, man will ja die guten Sachen aufsparen. Leider ist er zwar fast wie neu, aber nicht mehr der Mode entsprechend bzw hab ich seit den Teenagertagen zum Glück den Babyspeck verloren.


    Weggeben bring ich fast nicht übers Herz, war damals so viel Arbeit und ich war so stolz drauf, dass der so schön geworden ist, wo doch alle dachten ich hab 2 linke Hände.


    Hat wer eine Idee wie ich den adaptieren könnte? Ich hab mir schon überlegt ob ich den quasi wie einen Wollstoff zuschneiden und mit der Overlock endeln könnte?


    Danke schon mal für eure Hilfe

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    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Zuerst müßtest Du die Nähte auftrennen. Wenn Du die einzelnen Teile mit der Schere schneidest, lösen sich die Maschen.


    Ich weiß nicht, wie sich Handgestricktes unter der Overlockmaschine verhält. Theoretisch müßte es zu bewerkstelligen sein, das Gestrickte zu umketteln.

    ... egal wo ich mich verstecke, das Chaos findet mich zielsicher ... :pfeifen:
    Was aus Stoff entsteht, ist nur durch die Fähigkeit derer begrenzt, die mit ihm arbeiten.

    Mode hat eine praktische Funktion: uns großartig :biggrin: aussehen zu lassen (Donatella Versace)

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  • Wenn man dem Maschenlauf entlang längs aufschneidet, passiert nicht viel. Die Maschen laufen icht. Die fairy-isles-Strickerinnen machen das ja auch so, die stricken ja in der Regel rund und schneiden für Jacken dann vorne auf, der Begriff dafür ist glaube ich "steeken". Meine Freundin strickt solche Sachen, und ich durfe schon mehrmals für sie die Vorderseite aufschneiden und versäuberen. Beim ersten Mal habe ich Blut und Wasser geschwitzt., aber es hat funktioniert. Eigentlich braucht es noch nicht einmal die Overlock, mit Geradstich zwei Längsnähte setzen und dazwischen aufschneidern reicht sogar.

    Schwieriger könnte es werden, wenn du auch in der Länge abschneiden musst, da würde ich versuchen, die Maschen vorher mit einer Nadel aufzufangen.

    Eigentlich ist ja die Verarbeitung von Strickstoff auch nichts anderes.

    Wenn du mit dem Pullover so nichts mehr anfangen kannst, würde ich es versuchen, im schlimmsten Fall reicht es noch für ein schönes Sofakissen.

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Wenn man dem Maschenlauf entlang längs aufschneidet, passiert nicht viel. Die Maschen laufen icht. Die fairy-isles-Strickerinnen machen das ja auch so, die stricken ja in der Regel rund und schneiden für Jacken dann vorne auf, der Begriff dafür ist glaube ich "steeken". Meine Freundin strickt solche Sachen, und ich durfe schon mehrmals für sie die Vorderseite aufschneiden und versäuberen. Beim ersten Mal habe ich Blut und Wasser geschwitzt., aber es hat funktioniert. Eigentlich braucht es noch nicht einmal die Overlock, mit Geradstich zwei Längsnähte setzen und dazwischen aufschneidern reicht sogar.

    Schwieriger könnte es werden, wenn du auch in der Länge abschneiden musst, da würde ich versuchen, die Maschen vorher mit einer Nadel aufzufangen.

    Eigentlich ist ja die Verarbeitung von Strickstoff auch nichts anderes.

    Wenn du mit dem Pullover so nichts mehr anfangen kannst, würde ich es versuchen, im schlimmsten Fall reicht es noch für ein schönes Sofakissen.

    Dazu habe ich mal 2 Videos:



    oder halt ganz traditionell:



    Eventuell kann man ja nach einer dieser Methoden dann auch einfach eine "oversized" Jacke daraus machen.

    Fröhliche Grüße
    Marion


    Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't.


    Mark Twain

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  • ciao,

    nicht viel Geschisse machen,

    Nähte auftrennen kannst Du dir die Zeit sparen einfach mit der Nähma u. Gradstich eine Naht setzen vor der, Du ab/zuschneiden willst.

    Stichlänge so 2,4-2,8 damit alle Maschen genäht werden und nicht davon flitzen.

    Die Wollteile kannst Du mit der O-lok versäubern.

    Bei mir werden diese O-lok-Nähte immer etwas wellig, egal wie ich die Maschine einstelle.

    Da kann man/frau sehr dekorative Nähte machen, wenn man/frau mit der "Wellennaht" leben kann. Vielleicht bekommst Du DAS ja besser hin. Probenaht mit den Wollrestestrickteilen machen....

    Lässt sich der Norwegerpulli zur Tunika umarbeiten oder Stoff zukaufen und ein Rockteil ansetzen mit tiefer Taillennaht, rustikalen Stoff passend zum Norweger???

    Du könntest das Vorderteil mittig durch schneiden die Vorderkanten runden und einen

    figurumspielenden Bolero draus machen, ach da gäbe es so Einiges. Sofakissen wären für mich nur eine Notlösung, nääh zu schade der Norweger dafür.

    gutes Gelingen

    gruss Dolce vita

    Die besten Pausen sind nicht lila, sondern italienische Momente!

  • Hallo hefte doch erstmal den Pullover von links enger.Probieren ob Du den so magst, dann mit Gradstich abnähen. Wenn der kürzer soll das ist easy Faden ziehen und die Maschen für Bündchen oder Kante aufffangen. Die Kanten würde ich tatsächlich mit zick-zack versäubern. Von oben einen Faden mitlaufen lassen. Damit kann man das ausdehnen regulieren. Oder die Kanten mit Futter paspeln ( bei einer Jacke)

    Liebe Grüße aus Ostfriesland

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  • Gegen das Wellen der Nähte hilft, einen Streifen wasserlösliches Stickvlies mitlaufen zu lassen. Oder auch nur einen schmalen Streifen Vlieseline.

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