Heftpistole

  • Hallo,


    ich wollt mal fragen ob eine von euch zum Heften des Quilts eine Heftpistole benutzt. Ich hab bisher rausgefunden dass es Quiktak und Micro Stitch gibt. Habt ihr damit Erfahrungen, sind die gut, welche ist zu empfehlen? Weiterhin ist mir schleierhaft ob ich den quilt beim "Schiessen" anheben muß oder ob man damit den Quilt dessen Rückseite auf dem Boden festgeklebt ist so heften kann. Ist das Rauspulen der Heftdingsis anschließend sehr mühsehlig?


    Danke und LG


    S.

  • Hallo,


    seit über 15 Jahren benutze ich schon zum (Quilt-)Heften solch eine Pistole und würde nie wieder anders heften. :)


    Um die einzelnen Teile zusammen zu heften, hat sich für mich folgende Methode bewährt:


    Ich benutze 6 Styropor-Platten, ca 3 - 5 cm stark, aus dem Baumarkt. Die einzelnen Platten sind 100 x 50 cm groß und werden auf meinem Zuschneidetisch zusammmen gelegt - ergibt eine Fläche von 2m x 1,50m. (Das Styropor hat den Vorteil, daß man mit der Nadel der Heftpistole da einfach reinstechen kann, ohne daß was passiert)


    Darauf kommt als Erstes die Rückseite mit der guten Seite nach unten, dann das Vlies und darauf die Oberseite, gute Seite nach oben.
    Der Rückseitenstoff wird gut glatt gestrichen haftet in der Regel ohne Verschieben auf dem Styropor.
    Wenn alle 3 Teile in ihrer endglültigen Position liegen, wird nochmal glatt gestrichen und das Heften kann beginnen.


    Ich fang in der Mitte an und arbeite mich in Reihen von etwa 15 cm Abstand nach Außen vor. Dazu wird mit der Heftpistole durch alle Lagen durchgestochen bis in das Styropor
    und dann geschossen Nun die Pistole wieder rausziehen, eventuell mit den Fingern nochmal den Plastikfaden etwas vom Styropor lösen, und den nächsten Schuß setzen.
    Wenn alles zur Zufriedenheit geheftet ist, alles von der Unterlage lösen.
    Manchmal haften dann noch einzelne Kügelchen hinten an den Heftfäden, die kann man aber gut entfernen.


    Die einzelnen Heftfäden entferne ich während des Quiltens. Mittels Schere.
    Da ich solche Sachen meist von Hand quilte, entferne ich die Dinger immer kurz bevor ich die Stelle erreiche. Anschließend werden die kleinen Dinger einfach aufgesaugt. Feddich.
    Man kann aber so geheftet auch mit der Maschine quilten - gar kein Problem.


    Grüße, Sabine

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  • Statt Schere kann man auch einen Plastikhefterzieher (tja, wenn ich wüsste, wie das Teil heißt?) benutzen ....

    Freundliche Grüße
    Karla


    Was heißt modern? Betonen Sie das Wort mal anders!

  • Statt Schere kann man auch einen Plastikhefterzieher (tja, wenn ich wüsste, wie das Teil heißt?) benutzen ....


    Es gab sogar mal (allerdings in den USA) extra so ein Gerät dafür, aber leider weiß ich auch nicht mehr, wie das hieß und ob es das überhaupt noch gibt... :confused:


    Grüße, Sabine

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  • Ich benutze die Pistole auch sehr gerne. Hat sich auch schon oft bewährt. Bisher habe ich nur mit der Maschine gequiltet und das war kein Problem.


    Das mit der Styroporunterlage muss ich beim nächsten Quilt mal testen.

    Viele Grüße Michaela
    Sheldon: 'Hey, seht mal: ich hab ein fehlendes Neutrino gefunden!'
    Howard: 'Gut, dann können wir die Zettel von den Laternen nehmen...'

  • Ich habe die Pistole von Micro Stich und sie wurde schon extrem häufig benutzt.
    Ich hefte den Quilt grob mit Reihgarn bzw klebe die Lagen mit Sprühhefter zusammen, hänge den Quilt dann im Treppenhaus übers Geländer und tackere die Lagen zusammen.
    Allerdings habe ich leider schon bei sehr eng gewebtem festen Stoffen , insbsondere bei Batiks, damit kleine Löcher produziert. :(


    Deshalb vermeide ich eine Nutzung der Pistole inzwischen bei eng gewebten Stoffen...


    Die Heftfäden zu entfernen ist kein Problem. Das passiert bei mir zeitgleich mit dem Quilten per Hand... So wird auch nichts übersehen.:)

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  • Statt Styropor schiebe ich ein Kuchengitter unter den Quilt. Damit kann man auch nichts anrichten am Fußboden. Ich habe auch schon einen Schöpflöffel aus dem asiatischen Bedarf verwendet. Das ist so ein Teil, das ein Gitter hat, um Lebensmittel aus dem Fritierfett zu angeln.


    Ich bin allerdings gerade dabei, auf Kleber umzusteigen. Das Arbeiten mit der Mikrostich-Pistole ist zwar Klasse und unkompliziert, aber hinterher die Fäden aus dem Quilt wieder heraus zu bekommen ist eine Strafe der besonderen Art. Selbst mit dem offiziell dafür gedachten Teil habe ich mir schon Löcher in den Stoff gemacht. Es ist eine elende Frimelarbeit, zumindest wenn man dicke Quilts mit Fleecerückseite macht.

    Liebe Grüße,
    Claudia :dog:

  • Hallo,


    für meine Pistole gibt es extra feine Nadeln für empfindliches Material. Vielleicht gibt es die auch für die Micro Stitch Pistolen.


    Zum entfernen habe ich an der Oberseite die Heftfäden abgeschnitten. An der Unterseite ist der Rest so abgefallen. Einfach noch aufsaugen und gut ist. :)

    Liebe Grüße


    Sonja

    Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. Thomas A. Edison

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  • Hallo


    Ichhefte den Quilt grob mit Nadeln, mach mein Bügelbrett "nackich" lege den Quilt drüber und dann wird geschossen! Rückenfreundliche Höhe.

    Alles Liebe


    Lotte

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