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Coverlock / OverlockMaschinen als Kombigeräte

  • Wohl ein immer wieder auftretendes Problem:
    Ich befasse mich mit der Anschaffung eines Kombigerätes für Overlock und Coverlockstiche.
    Die bereits gelesenen 1000 Bedenken gegen Kombigeräte habe ich gelesen und geb Euch im Prinzip Recht.


    Mir stellt sich die Frage, WAS da immer wieder mit Umbau gemeint ist? (Gibt es z.B. YouTube Videos über solche Umbauaktionen, so dass man sich mal Vorstellungen machen kann?)


    In die engere Auswahl sind bei mir gekommen die Pfaff Coverlock 4.0, die Husqvarna S25 und nun liebäugel ich auch ein wenig mit der Babylock Ovation oder Evolution und ggfls auch noch die Bernina 1300MDC.


    Mir geht es auch um einen grossen Durchlass, wobei ich mich frage, ob der wirklcih so notwendig ist.
    Klar, ich werd auch einen Fachhändler aufsuchen, den ich nerven werde ( ;) ) aber nicht ohne vorkenntnisse.


    Die Bemerkungen über den Umbau zwischen Cover- und Overlock sind fast immer über etwas ältere Maschinen. Kann es sein, dass sich das heute reduziert hat?


    Bin gespannt auf die verschieden Antworten . . .


    LG, gesegnete Weihnachten und alles Gute für 2016
    nähhund

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    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • ...ich denke, man kann Erfahrungen wirklich nur alleine machen, wenn man wenig Platz hat, dann macht es schon Sinn, eine Kombimaschine zu haben.


    Ich habe die Bernina Kombi, abgesehen davon, daß die MDC im Covermodus ständig Stiche ausläßt...muß ich sagen, genervt hat mich das ständige Nadelwechseln. Wenn man die Nadeln jeweils drin lassen und nach hinten wegklappen könnte....was wäre das für ein Fortschritt!!!!!!
    Dazu kommt,für das Covern mußte ein kleines Plastiktischchen eingeschoben(eingerastet) werden, was ich auch fummelig fand...
    Ich habe bisher noch nicht gehört, daß jemand mit einer neueren Bernina-Kombi glücklich ist...Ich glaube Bernina vernachlässigt dieses Segment..



    Einzustellen war gar nichts....alle Stiche konnten angewählt werden...das einzige Plus.


    Außerdem muß man sehr planmäßig vorgehen...meine Nähweise ist nicht so, daß ich erst alles locke und dann alles cover....Nähte, die später übernäht werden, cover ich vorher...also wenn ich Retroshorts nähe....OVI-Cover-Ovi-Cover...


    Seit ich mir eine Janome Cover gekauft habe, ist meine Nähwelt einigermaßen in Ordnung..


    Natürlich schiele ich auch zu den Babylocks....trotzdem würde ich nie wieder eine Kombi kaufen...ich habe genug Platz...

    Viele Grüße
    Hedi

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  • Ich habe die 3.0 von Pfaff und mich nervt der Umbau sehr: es müssen nicht nur Hebel umgelegt, Einstellungsräder gedreht und das "Tischchen" an- bzw. abgebaut werden, sondern auch die Nadeln in andere Löcher eingebaut und das Meiste ganz neu eingefädelt werden. Wenn man Glück hat, funktioniert es dann, aber besser ist es, dann auch noch eine Testnaht zu nähen.
    Deswegen habe ich meine Billig-Singer-Ovi wieder hervorgeholt und nehme die Pfaff nur zum Covern, womit sie natürlich weit unter ihren eigentlichen Möglichkeiten bleibt (wenn sie denn tut, was sie soll, was auch nicht immer der Fall ist.)
    Wie Hedi1 möchte auch ich ziemlich häufig zwischen covern und overlocken wechseln. Bei dem Aufwand tut man es aber nicht, sondern sucht sich andere Möglichkeiten, wie z.B. doch die normale Näma nehmen.
    Nachteilig bei zwei Maschinen gleichzeitig ist nicht nur der größere Platzverbrauch, sondern auch, dass man dann noch mehr Garnrollen von der gleichen Farbe braucht. Aber das ist das geringere Übel.

  • Ich habe die S25:
    Nadeln in andere Löcher einbauen,
    für's Covern Kettengreifer, für's Overlocken 2 andere Greifer
    Messer rumklappen
    Konverter umklappen
    Kettengreifer-Hebel umschalten
    jeweils andere Abdeckung für Over und Covernaht
    Stich auswählen
    Rädchen drehen ist unnötig:
    die Maschine hat automatische Fadenspannung. Wenn man doch dran rumdreht, kann man den veränderten Stich speichern, und muss beim nächsten Mal nur den Stich auswählen :-).
    Das finde ich sehr genial!
    Die Pfaff 4.0 sollte eigentlich genauso funktionieren, genau weiß ich's aber nicht.
    Wenn man's nicht anders gewöhnt ist, und keinen Platz für eine 2. Maschine hat, denke ich, dass man sich schnell an den Umbau gewöhnt. Irgendwann muss man nicht mehr nach Anleitung einfädeln, weil's "sitzt".
    Sehr feine Maschine, ich mag sie sehr.
    Aber:
    ich benutze sie eher nur zum Covern,
    Overlock-Stiche habe ich aber zwanghaft ausprobieren müssen ;-): wunderbar
    Meine Ovi hat nur 4 Fäden. Wenn ich also 5-fädig Overlocken will, darf die S25 das tun ;-).
    Da ich Platz habe, habe ich zum Overlocken die Enlighten.
    Hätte ich keinen Platz, würde ich die Evolution haben wollen, da ich das Fäden Pusten von der Ovi kenne.
    (hab' mal einen, der mir gerne eine verkauft hätte, gefragt was an der ovation so viel toller ist. Er meine, die ist eigentlich übertrieben, die ganzen Features kämen selten, wenn überhaupt, zum Einsatz, und Umbauen muss man trotzdem.
    IcH weiß jetzt aber nicht, ob ich sie nicht doch haben müsste, wenn ich eine Kombimaschine "bräuchte":D)

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  • Bei mir ist es auch das Platzproblem, sonst hätte ich mir schon längst noch eine zweite Maschine geholt. Ich habe die Babylock-Evolvé. Dieser ständige Umbau nervt schon gewaltig. Ich habe mir über dem Nähplatz die Kurzanleitung gehängt, weil ich mir nie merken kann, was ich jetzt alles umstellen muss (Nadeln, Breite, Länge, Anschiebetisch, Stichauswahl). Ganz abgesehen davon, dass ich nie eine anständige Covernaht über eine "Kreuzung" hinbekommen habe (Hebamme etc.). Okay, ich bin ein älteres Semester.
    Man kann einfach nicht an die Maschine gehen mit dem Vorsatz, ich mach jetzt mal schnell....


    Grüßle
    Heide

  • ...tja, ich würde kurz und knapp sagen....wer Platz hat sollte immer 2 Maschinen haben....


    die Menge der Garnkonen reduziere ich, indem ich einfach umspule und die kleinen Spulchen in Gläsern hinter der Maschine stehen habe....

    Viele Grüße
    Hedi

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  • Ich habe eine Pfaff (älter). Am Anfang ging das Cover nicht gut. Aber dann wurde sie neu eingestellt. Jetzt läuft alles beides gut.
    Umbau: Vom Overlock zu Covern: Einsetzen von 2 Nadeln in die rechten Schächte (beim Overlock sind die rechts)- hier ätzend für meine alten Augen: einfädeln. (Ich stecke die Nadeln vom overlocken rüber, geht auch) Umklappen des Messers und des Fingers, arretieren des Greifers. Nähfuß tausche ich auch aus (Klarsichtfuß), der kleine Nähtisch muß eingeschoben werden. Fadenspannung ist bei meiner Maschine automatisch, das Programm muß gewählt werden. Natürlich eine Probenaht.
    Bei dicken Stellen ist Vorsicht geboten, ich drücke dann den Stoff mit Schere oder ähnlichen runter, dann wird kein Stich ausgelassen. Stich auslassen passiert meist im Schnellgang. Und wirklich die vom Hersteller angegebenen Nadeln nehmen.


    lg
    posaune

  • Ich stelle immer wieder fest, die "Eierlegende Wollmilchsau", die ich haben will, die wird's wohl nicht geben . . .


    Aber wenn ich höre/lese, dass die Nadeln ummontiert werden müssen (möglicherweise 4 Stück auf einmal?) dann krieg ich wirklich zuviel.
    Ich befinde mich mehr im änderungssektor und möchte ""mal eben schnell ne overlocknaht machen oder halt genauso "mal eben schnell" eine coverlocknaht auf die Reihe kriegen. Wenn ich mir dann vorstelle, ich muss den Schrauber machen für eine ärmelabschlussnaht am T-shirt oder so, naja, dann hab ich vielleicht wirklcih schneller mal die eine Maschine aus dem Regal geholt und die andere eben weggestellt als das Ganze umzuändern. . . Sogesehen haben mir Eure Antworten bis hierhin schon mal gut helfen können. Danke. (und wenn ich dann doch aus Frust ne maschine aus dem Fenster schmeissen werden sollte, dann eine halb so teure wie die Ovation ;-).
    Hab übrigens jetzt schon Mehreres gelesen über die Ovation, die wohl ziemlich rumzicken muss, wohl leider aber auch Fa. Babylock. Kundenservice vom Händler und Hersteller sind natúrlich ebenso wichtig. . ..

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  • Tu dir einen Gefallen und kaufe getrennte Maschinen. Ständig umbauen nervt enorm - vor allem die Nadeln umstecken ging mir auf den Zeiger. Ich würde lieber jedes mal eine Maschine aus dem Schrank kramen, als eine Maschine umbauen.:D
    Im letzten Jahr hatte ich dann die Faxen dicke und habe zur Combi eine Ovi gekauft.:D
    Gruß Marion

  • Hallo,
    auch ich gehöre zu denen, die die Kombimaschine schon hinter sich haben.
    Irgendwann habe ich die Maschine zum Overlocken benutzt und zusätzlich eine Covermaschine angeschafft.
    Braucht zusätzlichen Platz - und ich empfinde es auch als Luxus - aber ich liebe diesen "Hobby-"Luxus.

    Grüße - Dagmar


    *Ein Leben ohne Nähmaschine ist möglich aber definitiv sinnlos*

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