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Posts by Posaune

    Nein, das Buch ist klassische Verarbeitung. Für einen Anfänger ohne Anleitung viel Stoff (auch ne Anspielung)!

    Hältst Du dich an Mia Führer, bekommst Du eine Klasse Jacke - und mit der richtigen Klebeeinlage. Das Vorderteil ganz verstärken, hinten das Armloch und den Hals. Nesselmodell ist trotzdem ratsam - abchecken der Maße und der Proportionen.

    lg

    posaune

    Bei Müller und Sohn gibt es einen Schmalen Jackengrundschnitt (Zugabe Bu = 6.7 cm). da noch einen Revers drangebastelt hättest Du eine schöne Jacke. Es gibt auch eine mit 5.5 cm

    Ein Sakko ist ein Sakko. Klassisch gehören dazu die richtigen Einlagen, Dressur, usw. Das aber ist für Anfänger (auch noch mit dem falschen Stoff) ohne Anleitung eine ziemliche Herausforderung. Die Form des Sakkos wird von der darunter verarbeitenden Einlage bestimmt und darum ist das alles wichtig.

    Wenn Du einen Fachmann hast, der Dir hilft - toll - laß Dir helfen.

    (Schneiderlehre dauert 3 Jahren)

    Fang lieber mal mit einer geraden Jacke an. Wenn es sein muß - auch mit Revers und Knöpfen. Aber nicht so auf Figur geschnitten wie ein Sakko.

    (Reverskragen sollte der Anfänger erstmal geübt haben. Dazu wird der Schnitt im Maßstab kleiner gezeichnet und es wird eine Probe genäht.)

    lg

    posaune

    Ein Lisierband wird meist per Hand an Kanten genäht die sich nicht ausdehnen sollen oder wo etwas dauerhaft eingehalten werden soll.

    Übrigens: Schulterpolster sind im Schnitt schon einberechnet. Wenn Du sie einfach wegläßt, fällt die Schulter "runter" und der Ärmel gleich mit.

    Der zweiteilige Oberkragen fällt besser und Du mußt nicht so rumbügeln. Aber nichts für den Anfänger, denn der Oberkragen muß, wenn er in einem Stück geschnitten wird, dressiert werden.

    Der Unterkragen bei der Klebeversion wird meist schräg zugeschnitten - darum Naht - er fällt dadurch besser

    Mia Führer's Methode ist eine einfachere Methode und hat mit der klassischen Herrenmaßschneiderei wenig zu tun.

    Einbügelbare Einlagen gibt es viele. Sie nimmt hier Vlieseline mit eingelassenen Längsfäden (ich glaube H??? für mehr Stand - Jacken und Mäntel). Wenn es geht, versuche eine Raschelware zu bekommen, die ist durch ihre Struktur viel biegsamer als ein Vlies. Und die Stärke hängt natürlich von deinem Stoff ab.

    (Rollweite: Es wird immer der Unterkragen konstruiert. Der Oberkragen wird etwas größer geschnitten. Kann man außprobieren - 2 gleich große Stücke übereinander legen und einmal über eine Faust legen. Jetzt sind sie nicht mehr gleich lang, das Teil das außen liegt wird jetzt "kürzer" oder das innere ist zu lang, darum wegschneiden)

    lg

    posaune

    Klar gibt es 2 Seitenschlitze beim Herrensakko. Bei Hohlkreuz oder stärkerem Gesäß sehr passformintensiv. Ich würde erstmal ohne Schlitz arbeiten. Ist einfacher für den Anfang.

    Ich würde Dir empfehlen, Dir die Youtube Anleitungen von Mia Führer über die Anfertigung eines Damenblazers anzuschauen und genauso vorgehen. Das erspart Dir einige Frustrationen.Jetzt haben Damenblazer Abnäher - Männersakkos bis auf den Vorderen Abnäher zur Formung der Brustpartie - der in dem Tascheneinschnitt liegt -keine. Ist aber nicht tragisch, erst Abnäher schließen und dann die Passpeltasche nähen.

    Viel Glück.

    lg Posaune

    Jan,

    Das müßte im Text stehen ob er mit NZ kalkuliert oder nicht.

    Ich kann es Dir nur von Müller (ältere Konstruktion) ausgehend sagen. Das System kenne ich.

    Der Ärmel: Er wird schon mit der erwähnte NZ konstruiert. Das heißt an den Längsnähten und an der Kugel sind jeweils 0.75 cm dabei. Der Saum ist ohne NZ: Alles andere sind Zuschläge. (Der Zuschlag am Oberärmel (außer Saum und Schlitz) ist für mich ungewöhnlich) Zuschläge gibt man da, wo Änderungen zu erwarten sind.

    Es rechnet sich bei der Konstruktion der Armlochdurchmesser

    mit NZ

    Ad = 1/8 Bu +4,5-5 cm

    ohne NZ

    Ad = 1/8 Bu + 2,5 - 3.5 cm


    Bei einer Mehrweite in Brusthöhe von 8,4 cm wäre das Gesamtmaß bei Bu = 100 cm

    58.4 (ohne NZ) und 61.4 mit NZ.

    Beim Sakko mit NZ Kalkulation = NZ in VT Seitennaht, Seitenteil beide Seiten NZ, RT Seitenaht NZ, Armloch rundrum NZ, Schulter NZ.

    Keine NZ haben bei dieser NZ-Konstruktion Halsloch vorne und hinten, Saum alle Teile und VM und RM.

    Es ist halt so - mich regt das auch auf - ist so unlogisch. Aber na ja Männer sind halt etwas konservativer .-))

    Ich denke das kommt daher, daß Herrenschneider ihre Schnitte teils direkt auf den Stoff zeichnen. Oder die nicht so Begabtem hatte Schnittschablonen (Herrgöttle), die auf den Stoff gelegt wurden und dann auf den jeweiligen Kunden angepaßt wurden.

    lg

    posaune

    Kragen nach der 1. Anprobe. Oberkragen im Stoffbruch

    Es ist so, daß bei der (alten) Herrenschneiderei bei der Berechung der Maßedie NZ mitberechnet wird und zwar in den Längsnähten (1 x Rückteil 2 x Seitenteil 1 x Vorderteil) beim Sakko mit 3 cm entspricht 4 Nähte a` 0.75 cm, der Breite eines Nähfüßchens. Das andere sind Zuschläge - die für die Anpaßungen gebraucht werden. Und da soll dann auch geändert werden. Kannst Du auch nachmessen!

    Das unterscheidet sich von der Damenschneiderei.

    lg

    Posaune

    Die Konstruktion ist auf den "Standardmensch" ausgelegt - wobei jeder einen anderen Standardmensch im Sinn hat.

    Kannst ja mal nur den Schulterbereich und Hals konstruieren, Teil nähen und "deinen" passenden HS anzeichnen. Das geht ganz gut. Mit dem Kurvenlinieal (Burmester Satz) nachzeichnen und ausschneiden. Dann hast Du eine gute Schablone. Es ist halt so, daß "Hälse" auch grundverschieden sind und das ist durch den Proportionalschnitt nicht abgedeckt. Der Hals ist im Qerschnitt kein

    Kreis mehr ein "schräg" liegendes Oval mit einer breiteren flachen Rückseite und einer runderen "tieferen" Vorderseite. Besonders nett: Halsloch bei Bodybuildern.

    lg

    posaune

    Zur Erklärung:

    "Das Ideale an diesem Stoff ist der Elasthan-Anteil! Der Stoff ist längselastisch und gibt daher auch in der hinteren Länge nach! Sitzfalten werden sehr elegant ausgeglichen- die Hose wirft im Stehen unter dem Hintern kaum Falten und ist dennoch beim Bewegen bequem. Achtung- in der Breite gibt er nicht nach!"

    Zitat aus einem Blog

    http://feenfinger.blogspot.com…ochzeitshose-in-grun.html

    lg

    posaune

    Es ist durchaus so, daß man längselastischen Stoff für Hosen verwendet,

    z.B. für die Steghose. Wegen der Elastitzität benötigt die Hinterhose nicht soviel Länge und damit sitzt die Hose faltenfreier hinten.

    Wird sie noch gespannt, -wie bei der Steg - oder Keilhose - ist sie hinten faltenfrei und doch noch bequem.

    Einen solchen Schnitt für querelastischen Stoff zu nehmen, wäre jetzt. n.m.M. nicht so prickelnd.

    lg

    posaune

    Hallo Jan,

    wo der Denkfehler jetzt liegt und ob überhaupt einer da ist - keine Ahnung. Durch leidvolle Erfahrung mußte ich feststellen, das die meisten Berechnungen der Halsweiten nicht stimmen. Da es Maßhemden sind, die ich nähe, lasse ich eine großzügige NZ im Halsloch und schneide dann das Halsloch nach der ersten Anprobe aus, Danach richte ich den Kragen aus, Nach meiner Müllerkontriktion ist der Halsausschnitt für 45cm Halsweite 46 cm groß.(Mißt man mit aufgestelltem Maßband)

    lg

    posaune

    Ich würde es da nicht machen, dann gehen die Träger eventuell über den Schulterpunkt und alles rutscht. Lieber am "Innenrand". Vielleicht am Ausschnitt etwas abkneifen - nicht das er absteht sondern schön anliegt. Es ist ja sehr tief ausgeschnitten. Kannst Du mit dem Papierschnitt ausprobieren. Aber Du hast ja schon ein Kleid davon.

    lg

    posaune

    Ich habe eine alte Pfaff. Es war der Platzbedarf , der monetäre Faktor und damals hat man noch nicht soviel Jersey genäh- also Covern war nicht so jeden Tag drin. Am Anfang war es schwierig mit uns beiden. Aber jetzt ist sie so toll eingestellt, daß ich jetzt schon das Datum fürchte, wenn es keine Ersatzteile mehr geben sollte. Die Umstellung ist in 8 Minuten erledigt (Nähtisch umbauen, Messer weg drehen und diese Zunge, Greifer in Ruhestellung bringen, Nadeln seitwärts setzen und neu fädeln; dann Probenähen). Alles kein Problem. Natürlich gibt es nur eine 3 fädige Naht (Maschine ist alt bestimmt 20 Jahre). Es ist so entspannend, wenn eine Maschine gut eingestellt ist

    lg

    Posaune

    Nein, es ist eine Hemdenkonstruktion. Das hat eine relative große Armlochtiefe und viel Zugaben auch im Armloch. Darum kann die Kugelhöhe so klein sein und der Bewegungsradius ist groß. Machst Du das Armloch kleiner und enger, mußt Du, um die nötige Weite für den Bizeps zu bekommen, Einhalteweite in der Kugel haben. Außerdem wird es meist aus Baumwollpopeline genäht und mehr als 2 cm EW sind da die Pest. Besonders - wenn Du noch eine Kappnaht planst.


    Für die Halsweite: Es kommt immer darauf an, wo gemessen wird. Mitte Hals oder unten an der Basis lang oder sonst wie. Löse das Problem doch erst mal so: eine 50 Halsweite hast Du bestimmt nicht. Nimm die von Jungclaus ( Bei einem Armloch von 54.5 ist 44 wahrscheinlich, mache 1.5 cm Nahtzugabe im Halsloch. Anprobieren (dazu brauchst Du nicht ein ganzes Hemd nur den Halsteil.)

    Dann mit einer kleinen Schere kleine Knipse in die NZ schneiden, bis das Teil ruhig um den Hals liegt. Mit Kuli oder sonst was die Halslinie nachziehen und dann ausmessen.

    lg

    posaune

    ach, ich sehe Aline hat dasselbe geantwortet. Genau so isses

    Für das Beispiel habe ich 25.5 cm erhalten für den halben Ärmel. Jetzt kommt es noch auf die Handgelenkweite und die Länge des Ärmels an. Beim Beispiel wären das für einen Ärmel ohne Falten (statt 16 cm 12 cm Handgelengweite (1/2) ) ungefähr 0.5 cm weniger - also genau das halbe Armloch. Wahrscheinlich hast Du dich irgendwo verzeichnet , wie Lepulus das schon bemerkt hat.

    lg

    posaune

    Und ein Hemd ist ein Hemd! Nichts eng anliegendes.

    Belege, Unterkragen u.ä. (alles was einen "kürzeren" Weg hat) werden etwas kleiner geschnitten, damit sich die Naht nach innen rollen kann und von außen nicht zu sehen ist., Wieviel hängt vom Dehnungsvermögen des Stoffes ab. Bei einer Manschette aus Hemdenstoff würde ich 3 mm nehmen. Gesteckt und genäht wird aber Kante an Kante, Ober und Unterteil in deren Mitten aufeinanderstecken und dann Untere Manschette nach rechts und links ziehen, bis beide Teile wieder gleich lang sind. Damit erreichst Du eine leichte Wölbung nach innen in der Länge

    lg

    posaune

    (ich würde nur die Außenmanschette verstärken)

    5 Zoll das sind ja 12.5 cm! Ich rechne als Kürzung 1/3 bis 1/2 der Manschettenbreite - je nach gewollter "Blusigkeit" des Ärmels.

    Taillieren: wenn dann Vorder und Rückseite gleich - aber nicht zuviel!

    Auch im Rücken und Vorderteil oder nur Rückenteil erstmal mäßig taillieren, das ist abhngig von der Körperhaltung.

    Körperbetonter bekommt man es durch weniger Zugaben - ich weiß nicht wie Deine aussehen. Brustumfang + 8 ist schon ziemlich körpernah.

    Die linke Seite hat eine andere Hüftkurve als die rechts, braucht mehr Stoff. Darum zieht es dort hinten hoch. Auch der Bereich zwischen Hüftlinie und Gesäßlinie ist recht eng. Darum nicht genug Platz für die vorderen Oberschenkel. Bauch finde ich jetzt aber übertrieben. Na ein Bauch sieht bei mir anders aus. Es sind eher eine kleine O-Form feststellbar. Stört aber nicht.

    Ja etwas tiefer (aber nicht den Spalt dabei verkleinern, wie in dem .pdf).

    Außerdem fehlt der Bund. Bei einer Hosen ist der wichtig, da die Hose daran "hängt". Balance sieht aber okay aus.

    lg

    posaune

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