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Beiträge von Aline

    Nein, ich denke, sie meinte tatsächlich modisch aktuell, aber die Kleidung passt trotzdem nicht zum Träger.

    Weil die drinsteckende Figur die für die aktuelle Mode falschen Proportionen hat, und manchmal auch, weil die Sachen schlicht zu eng sind (und ja, ich kenn die Probleme mit passend kaufen. Das ist je nach "Speckverteilung" selbst bei sehr schlanken Figuren schwierig, je mehr Speck da ist, desto schwieriger wird's.)

    Und es ist auch eine Sache des Typs... Beispiel: ein in sich verspielter, mädchenhafter Typ wird in strenger oder auch nur sportlicher Kleidung nie optimal rüberkommen. Auch nicht bei optimalem Sitz der Kleidung: Weil der Stil der Hülle nicht zum Inhalt passt. Und das strahlt man dann durchaus aus.


    Bzw. Das wir ggf. eben unmoderne Sachen nähen, die an uns aber sitzen und gut aussehen.

    Und uns nicht in moderne aka aktuell käuflich zu erwerbende, aber eben unpassende Klamotten zwängen.

    .die Idee hatte ich auch schon, das ist aber nicht so vorgesehen. Am liebsten wäre mir eine Schlange gewesen.

    Ja, und?

    Du musst doch nicht das Layout der Macher übernehmen?!

    Wenn Du da 'ne Schlangenlinie draus machen willst, dann tu das!

    Es ist schließlich Dein Quilt.


    Wenn Du eher ein symmetrischer Typ bist: Lös Dich von den Reihen.

    (Oder bleib bei Reihen, aber nicht mehr bei strikt über die ganze Breite.

    Viertel das Top mal, und füll die Viertel gegengleich mit den Blöcken - dabei kannst Du dann wieder kurze Reihen bilden.)

    ;)Aktuelle Burda-Schnitte... passieren auch.

    Zuletzt das Jackenkleid 113 aus der BuMo2/2018.

    Das ist aber auch wieder ein Retro-Teil gewesen.:o


    Bei Röcken z.B. macht es eigentlich nix, ob das die Burda von diesem oder letztem Jahr, oder die von 1955 ist.

    (Bei dem SM von '55 ist die Nähanleitung kürzer, und wahrscheinlich wäre die Verarbeitung, wenn man sie original hielte, tatsächlich komplexer und stabiler.)

    ^^ Ich steh ja dazu: Ich bin alles, von mir aus auch bekannt wie'n bunter Hund im Städtchen - aber niemals modisch in.

    Weil dieser sportliche Jeans-&-T-Shirt bzw. Hoodie-Look steht mir absolut nicht.

    Das Schnittmuster für meine Kleidung mindestens gut abgelagert (2 bis 20 Jahre alt) bis regelrecht historisch (60 bis 80 Jahre) ist, ist völlig normal.

    Wobei der aktuelle Touch eh über die Stoffe kommt.


    Also: Wenn mir ein egal wie alter Schnitt gefällt - dann näh ich den.

    Und die aktuelle Mode kann mich dann mal.;)

    Als nicht Bingo-Mitstricker... darf ich mal kurz zu den Nadeln reinsenfen?


    ... ich mach einfach mal.:o


    Ich kann nur mit den klassischen, 20 cm langen, eloxierten Metallnadeln.

    Alles andere wird nix. bei 15 cm Nadeln verlier ich immer Maschen - und bekomme kein ordentliches maschenbild, weil mir die nadeln zu kurz sind und nicht richtig in der Hand liegen.

    Und ich stricke sehr fest - ich hab noch keine Nadeln (außer die oben erwähnten und die ganz alten Edelstahldrahtnadeln) gefunden, auf denen ich die Maschen problemlos noch beim stricken weiterrutschen/schieben kann.

    Und zumindest Bambus in 2,5er Stärke verbieg ich schon vor der ersten Ferse, ansonsten produzier ich auch sehr gerne Bruch...


    Und diese völlig unmodernen Nadeln... muß man mittlerweile ja schon suchen. (Okay, so oft brauch ich keine neuen. Die halten nämlich.)

    ^^;) Oberweite ist ja nix festes - das gehört eh proportional betrachtet.

    (Wie, ganz nebenbei angemerkt, so ziemlich alles.)


    Ich trag ein 85 F - das ist aber in Proportion zur restlichen Figur gar nicht so riesig viel. ;)Von mir gibt's es einfach überall mehr, nur an Länge mangelt's etwas.

    Was zu einem proportional langem Hals führt. (Meine Oberkörper-Längenmaße passen zu 5 bis 8 cm mehr Körperlänge - gibt 'nen Sitzriesen oder auch Stummelbeine.)


    V-Ausschnitte mag ich aber nicht wirklich an mir: Damit wird Hals und Dekollete noch länger. Nicht breiter oder "mehr", sondern einfach nur zu lang im Gesamtbild.:saint:

    Mach mal Foto.

    Also von dem Problem an Dir.


    Warum sollst Du nicht schmalere Oberbrust haben, ggf. auch schmalere Schultern, als der Schnitt vorsieht?

    Man kann, nein, ich möcht fast sagen: wird an jeder Stelle vom Standard abweichen. Meist so wenig, das es nicht wirklich auffällt, aber manchmal eben auch so, das man da dann anpassen muss.

    Wie viel Differenz hast Du denn zwischen Unterbrust und Brustweite?

    Konstruiert wird ja üblicherweise für ein B-Körbchen...


    Falls Du A oder kleiner hast... es bibt auch das gegenteil zur FBA, die SBA. Da wird dann genau dort - an der Brust - wWeite herausgeommen.


    Abgesehen davon gibt es noch ein paar Figurabweichungen, die erstmal so aussehen können, als wäre eine SBA notwendig.

    Ein eingefallener Brustkorb, ein leichter Rundrücken, ein Schwimmerrücken (also breites Kreuz)

    Nur mal aus neugier: Welcher Schnittanbieter?


    Bei ottobre (ich mein, die wären's gewesen, ich näh die so selten) wird die Einhalteweite auf Brusthöhe zwar einkonstruiert, aber z.B. nicht explizit erwähnt - die setzen voraus, frau weiß das und wo sie die Mehrlänge vorne einzuhalten hat.


    ?

    Wie misst Du?


    (So'n halber bis ganzer cm ist an Mehrlänge vorne an der Seitennaht relativ üblich - die brauchst Du. Bist ja nirgends flach wie das sprichwörtliche Brett. Das wird einfach gleichmäßig verteilt. Armausschnittkante, Saumkante und taillenmarkierungen treffen aufeinander.)

    Ganz sicher, das Du z.B. am Vorderteil keine Einhaltezeichen übersehen hast?

    Unterhalb des Armlochs, und oberhalb der Taille markiert - das "ersetzt" den Brustabnäher...


    Bei Hosenbeinen - klassischer Schnitt und Material - wird das hintere Hosenbein an der inneren Beinnaht dressiert. Mit Dampf eingebügelt - für die bewegungsweite beim setzen, Treppen steigen, gehen.. (Da sind meist keine Passzeichen o.ä.)


    Und: Bitte nur auf der Nahtlinie die Längen abgleichen - wenn die Nahtzugaben schon dran sind am Schnitt also entsprechend weiter innen messen...


    Streifen (und Karos ebenso) brauchen manchmal extra Passlinien beim Zuschnitt. Damit man die "richtigen" Streifen erwischt, das Muster also ohne Brüche um den Körper läuft.

    Bei der Seitennaht passt die seitliche Taillenmarkierung meist ganz gut dafür, bei Ärmel/Armloch hat man eigentlich etwas oberhalb des vorderen Einsetzzeichens diese Markierung, kann sich aber oft mit dem Einsetzzeichen behelfen.

    Im Brustbereich der Seitennaht sowie im Bereich der Armkugel wird es immer sichtbare Verschiebungen geben.

    Doch, so'n Zauberwald kann auch Winter - wenn aus romantischen Gründen benötigt, auch mitten im August.

    Und genauso ist da bestes Badewetter draussen im Februar gegeben.

    Hast Du schon mal die Sortimente der spezialisierten Outdoor-Stoff-Versender angeschaut?

    Die haben neben regendichten Stoffen auch die ggf. selbstdichtenden Nähgarne und Nahtversiegelungen, die halten...

    (Das erinnert mich daran, das mein Regenmantelstoff immer noch hier liegt und kein Mantel ist...)


    Wenn es nicht wirklich ostfriesennerzig sein muss: Gewachste Stoffe kann man nachwachsen. Muß man ab und zu auch.


    Nein, Futter wird eigentlich immer leicht größer zugeschnitten, als der Oberstoff. Sonst gibt's im Oberstoff nämlich (Zug-)Falten/ (Schräg-)Züge

    Ähm... die Taschen sind ebenfalls Hüftpassentaschen und sitzen unter der Faltenpartie.

    Und die Taschenklappen ohne jede Funktion - die Dich grad so stören - kann man sang- und klanglos weglassen.

    Wer nachgucken möchte... Die technische zeichnung ist da eindeutig: https://www.burdastyle.de/prod…02-2019-107_107-022019-DL


    (Ich hab schätzungsweise so ungefähr 1 Leben nähen - so ummedumm 30 Jahre :pfeifen: - Vorsprung vor Dir. Ich guck da wahrscheinlich deutlich anders drauf.:o Und nehm so manches nicht mehr ganz so ernst. Stoffnamen z.B. Oder Soffempfehlungen von Burda und co...)


    ;)Wenn ich fertig kaufen könnte, was mir so an Kleidung gefällt und passt, würd ich nicht selber nähen. Die Zeit ließe sich auch anders nutzen dann...8)

    *grins* Popeline meint die Webart.

    Die gibt's in Bluse/Hemd bis Mantel-Stärke.


    genormte Stoffbenamsungen wären mal was.


    Wenn Du für casual was suchst, guck Dir das bonbonfarbene Teil, also Mod. 107, mal näher an.

    Ausreichende Länge + genügend Bewegungsweite, weil leichte A-Linie.

    Und Taschen hat er auch.

    (Material ist das gleiche verwendbar, wie bei 103.)


    ;)Ich trag ja kaum noch Hosen, und für jeden Tag und fast jede Gelegenheit ist ein gerader Rock oder (moderate) A-linie für mich das praktischte... dann kommen Faltenröcke - die sind nicht halb so spießig, wie sich's liest.

    Bleistift geht nur für chic, wenn ich außer 'nem gutem Eindruck nix machen muß.

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