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Zeitungsschau - die 3. Ausgabe der VERENA 2020


Der Titel zeigt uns, dass 46 neue Designs zu finden sind. Diese haben immer etwas mit Wolle zu tun, können aber sowohl gestrickt als auch gehäkelt sein.

Ich persönlich habe immer ein wenig Probleme bei dem Gedanken an Mode aus Garn und Wolle im Sommer. Meine eigene Vorstellung ist dabei das Vorurteil, denn Gestrickt bedeutet für mich warm und das wollen wir in den immer wieder sehr sonnigen Monaten eher nicht haben.

Das schrieb ich sicher bereits mehrfach und ich bitte um Entschuldigung für mögliche Wiederholungen. Aber unabhängig von meiner Einschätzung gibt es durchaus schöne Modelle und passendes Material. Baumwolle ist natürlich der Favorit. Aber auch Leinen, Seide oder Viskose Garn wäre als Material in Kombination im Sommer gut nutzbar.


Im Thema "Rund ums Garn" - Sonnige Aussichten: werden aktuelle Angebote von Wollherstellern gezeigt.

Direkt im Anschluss daran ist mein Favorit zu sehen, der sowohl die Tragbarkeit im Hochsommer als auch als Modell vereint.

Wunderschön ist das Nezumusterkleid - Design Petra Zoller, von dem ich nur einen Ausschnitt zeigen möchte.


Sobald die Vorschau der VERENA Modelle im Internet zu sehen sein werden, ergänze ich die Vorschau und bei Interesse ist dann alles zu betrachten.


Alle Themen der Ausgabe, die als "neue Trends" bezeichnet werden sind laut Inhaltsangabe:


  • Festival der Farben
  • Ein gutes Gefühl
  • So sweet!
  • Ganz in Blau
  • Kleine Erfrischung


Das Festival der Farben ist wie zu erwarten eine sehr bunte Kollektion, die neben den Farben auch Musterreichtum bringt und mit Zick-zack-Häkelmuster ein wenig an die Mode der 70ziger erinnert, die ich damals auch kennen gelernt habe. Auffällig in allen Trendthemen sind die in einigen Modellen zu findenden Fransen oder Quasten. In Anbetracht meiner Skepsis (siehe oben) bzgl. der Tragbarkeit bei heißen Sommertemperaturen kann man diese Modelle auch gut bei kühlen Temperaturen als Pullunder, Tunika oder Weste tragen.

Alle Modellnamen beginnen (das hatte ich in der Vorgänger Ausgabe angemerkt) mit dem Buchstaben M und mein persönlicher Favorit dabei ist Menka, Design Petra Zoller.



Das gute Gefühl zeigt das oben zu sehende Netzmusterkleid als Trend-thema-start-modell. Die Modelle sind sehr hell und fast ausschließlich in Uni mit Mustern. Überwiegend wird dabei Ajourmuster gestrickt, so dass Luft an die Haut kommen kann.


So sweet! beginnt mit einem XXL Dreiecks-Tuch mit den Maßen von 270 cm Breite auf 155 cm Länge zur Spitze. Gestrickt wird es mit der Wolle von Schulana "Cocon" . Diese Wolle besteht aus 90 % Viskose und 10 % Seide und davon werden 850 gr benötigt um das Tuch nachzuarbeiten. Das Tuch erspart eine Jacke und man kann sich sicher auch gut darin einkuscheln.

Die weiteren Modelle, alle mit dem Buchstaben S benannt sind wieder mehrfarbig und kombinierfähig zu tragen.

Streifen in Variationen mit Mustern sind inhaltlich zum Trendthema verbunden. Dazu gehört auch ein Zick-zack-Häkelmodell. Das Kleid, Design von Claudia Laermann kann von Anfänger*innen realisiert werden.



Ganz in Blau ist vermutlich bei vielen Menschen ein Synonym für Jeansstoffe. So wird der Trend auch beschrieben.

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Der Klassiker Denim ist in dieser Saison auch stilprägend für Strick-Modelle. Der Look ist lässig und zeitlos, die Kombi-Möglichkeiten schier unendlich.

Dem muss und kann man wenig hinzufügen. Der Mix im Trendthema besteht aus Mustern und Farbnuancen und Angeboten die mehr oder weniger zeitintensiv sind. Passender Weise werden die Modelle mit dem Buchstaben J beschrieben. Sehr schön für mich: Jela


Der letzte Trend: Eine kleine Erfrischung gefällig? geht nochmals in Richtung Meer, Wasser, Wind und Sonne. Meeresfarben sind zu sehen und das Titelbildmodell gehört zu dieser Rubrik. Es wird beschrieben wie folg:

Quote

Hippie-Feeling

Die Tunika mit 7/8 Ärmeln, Volants und einem Schlitz am Ausschnitt zeigt viel Haut. ...


Toll als Minikleid, passt aber auch wunderbar zu schmalen Hosen und weich fließenden langen Röcken.

Das Design ist von Käthe Stödter. Ich mag das Muster und die Farbe, aber die Ärmellösung finde ich irritierend. Aber und das ist immer so und bei allen Angeboten: es kann, muss aber nicht gefallen, sondern inspirieren und ggf. initiieren, das der(die Betrachter*in überlegt die Idee aufzunehmen und umzusetzen.


Ich habe mir angewöhnt, das Ganze anzusehen, auch die Kombination mit den Kleidungsstücken, den Accessoires, die den (überwiegend) weiblichen Modells angelegt waren. Dieses Styling macht Strickmode modern. Die Muster und Ideen kann man auch in älteren Anleitungen finden, aber wie man kombiniert und stylt, das macht oft den Unterschied.
Beim Ansehen des Ganzen gehört auch das aufmerksame Lesen der Modellbeschreibungen.
Seit meinen "burda-Zeiten" weiß ich, dass ist wichtige redaktionelle Arbeit, denn man muss und will mit kurzen Sätzen das Interessante herausheben und die Modellpräsentation unterstreichen.

Redaktionelle Arbeit ist das Stichwort, bei dem ich nachdenklich werde...

Ich zitiere mal Shakespeare: „Something is rotten in the state of Denmark" (???)  Mir fällt auf, da fehlen Inhalte. Die Rubrik 3 Modelle, 6 Sytyles fehlt, aber auch sonst gibt es nicht wirklich etwas "zu lesen". Ich habe immer gelobt, dass die VERENA das einzige wirkliche Magazin ist durch die Vielfalt, die geboten wurde.

Die Ausgaben sind seit der 02/2020 6 Seiten weniger geworden und diese 6 Seiten fehlen irgendwie... Ich hoffe sehr, dass dieser Umstand nur vorübergehend auf die inhaltliche Gestaltung wirkt und uns die VERENA in ihrer Vielfalt und mit den lesenswerten Beiträgen noch lange erhalten bleibt!



Die beteiligten Designerinnen sind:

Anna Maria Busch, Babette Ulmer, Brigitte Ried, Clara Lana, Claudia Laermann, Claudia Wersing, Dagmar Bily, Dagmar Scholz, Helgrid van Impelen, Käthe Stödter, Petra Zoller, U & U Marxer

Herausgeber:

BPV Medien Vertriebs GmbH & CO. KG

Römerstraße 90

79618 Rheinfelden


[Werbung wegen Namens- und Produktbenennung]


Weitere Ausgaben: hier


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