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Posts by Zauberband

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    Ich weiß, dass es durchaus Programme gibt, die unfertig auf den Markt geworfen werden. Ich leide auf der Arbeit selbst unter so einem. Aber ich hoffe doch jetzt mal, dass das nicht die Regel ist.

    Vielleicht nicht die Regel, aber durchaus gängig. Irgendwelche vertraglichen Deadlines, die im Vorfeld beschlossen wurden, müssen aus juristischen Gründen eingehalten werden. Und das ist nur einer der Gründe. Ein anderer ist, dass Software-Tests, insbesondere umfangreiche, oft nicht als notwendig betrachtet werden - bzw. der Kosten-Nutzen-Abwägung zum Opfer fallen.

    Eigentlich ist das Unternehmensalltag.


    Insbesondere im öffentlichen Dienst kommt das häufig vor: Viele Behörden arbeiten regional oder sogar bundeslandweit mit bestimmten Programmen, die bekanntermaßen weit entfernt von ausgereift sind. Ursache ist häufig immer noch der Grundsatz, dass der billigste Anbieter gewählt werden muss.

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    Richtig, niemand, die ist so weil außen angeordnet, dass da kein Bohrloch hinkommt.

    Das möchte ich stark anzweifeln.


    Wenn Du ein Schränkchen an die Wand hängen möchtest, ist Dein Borloch für den Dübel vielleicht nur 5 cm tief. Aber der Hirni von nebenan denkt sich, "viel hilft viel", ich nehme mal ne gaaaanz große Schraube, und bohrt dann eben 20 cm tief. Wer weiß. So sind halt die Menschen. In diesem Sinne finde ich es absolut verständlich, genaue Vorgaben zu machen. Bezüglich der Dämmung, Dampfsperren etc. sowieso.


    Eine Kernbohrung geht übrigens gleich mal durch die ganze Wand durch ;)

    (Benötigt man z.B. für Abluft vom Herd oder Wäschetrockner, oder, wie bei uns, für die Einfüllstutzen der Pellets ins Pelletlager für die Pelletheizung.)


    Ich würde allerdings nie und nimmer Löcher in die Rahmen von Kunststofffenster bohren. Und schon mal absolut gar nicht in einer Mietwohung. Oh weia. Da würde ich als Vermieter aber... oh HA!

    Diese Gardine hängt bei mir mehrfach im Wohnzimmer. Bei den IKEA-Teilen schneide ich grundsätzlich dieses breite und sehr störrische Gardinenband oben ab und nähe eigenes an, zumeist das schmale Kräuselband. Da die Gardinen auch immer zu lang sind, wird unten dann passend gekürzt und der Saum auch wieder neu genäht. Also alles neu bis auf die Seitennähte.

    Zudem:

    Die Mädels wollen doch nicht allein deswegen Modell werden, weil sie zufällig sehr dünn sind. Nein.

    Die Mädchen dieser Welt wollen auf die Laufstege und müssen dann halt alles daran setzen, die dort geltenden Normen zu erfüllen. Da diese Normen so extrem sind, braucht es dann auch oft extreme Methoden, die Ziele zu erreichen - weil es eben NICHT jedem Mädel zufliegt, dermaßen wenig auf den Knochen zu haben.


    Das Thema Essen ist in der Modelszene auch nur EIN Thema. Nach allem, was man so hört, gibt es da noch ganz andere Sachen. Aufputschmittel, Drogen, Prostitution, etc. Das ist ganz sicher keine heile Welt mit zufällig hübschen dürren Mädchen.

    Zur Kleidung:


    Man kann nicht heutige Interessen mit der Mode von vor 200 Jahren begründen oder argumentieren. Das war eine andere Gesellschaft mit anderen Regeln, auch die Kleidung war eine andere. Wir leben HEUTE, in der jetzigen Gesellschaft.


    Man kann seinem Jungen ein Kleid anziehen, wenn man unbedingt auf irgendwelche Emanzipationen (beider Geschlechter) pochen will. Man wird sich - und das Kind - damit aber zum Gespött der Leute machen. Muss man das haben?!


    Natürlich kann man gesellschaftliche Regeln ändern, sie ändern sich sowieso fortwährend. Das ist der übliche Lauf der Geschichte. Man sollte aber auch überlegen, WARUM man WAS und WANN ändert.


    Diese ganzen Gender-Diskussionen bin ich ziemlich leid. In der Uni gab es dazu ganze Seminare, wobei das Gender-Thema immer das "Beiwerk" zu einem Hauptthema war. Nicht selten führte das zu völlig abstrusen Aussagen und das eigentliche Thema wurde völlig verdreht und aus jedem Sinnzusammenhang gezerrt.

    ???

    Aline ,

    ich glaube, wir reden aneinander vorbei.


    Natürlich wird das Bündchen bei 2 re 2 li (oder auch 1 re 1 li) elastisch, dafür ist dies ja auch das traditionelle Bündchenmuster, nicht nur für Socken.


    Es geht hier um den Abkettrand, der

    - beim üblichen elastischen abketten (rechts verschränkt) zwar elastisch, aber zu weit wird,

    - beim abketten mit der Häkelnadel nur wenig bzw. nicht genügend elastisch und

    - beim normalen abketten durch überziehen überhaupt nicht elastisch wird.


    Wieso sollte ich jetzt eine ganze Nadelstärke größer nehmen? Das erschließt sich mir nicht.

    Beim elastischen Abketten würde es noch weiter werden, als es eh schon ist, und die anderen Varianten werden nicht dadurch elastisch, weil die Maschen etwas größer werden.

    Na, ich glaube auch, dass sich viele der Mädchen in der Szene die "Energie" regelmäßig wieder aus dem Leib kotzen...


    Mir persönlich ist das allerdings einigermaßen egal, ganz ehrlich. Wenn sie meinen, dass sie das müssen, weil sie diesen dämlichen Job unbedingt haben wollen, bitte sehr.

    Mich hat modeln mein Leben lang nie auch nur ein bischen gereizt, nicht mal als Teenager. Ich weiß nicht, was die daran finden. Das große Geld machen auch nur ein paar Ausnahmen, für alle anderen ist das ganze ein einziger riesiger Konkurrenzkampf in der großen Masse der laufstegwilligen Mädels.


    Tatsache ist auch, dass viele der Kleidungsstücke bei normalen Figuren (was wir als normal empfinden) auf dem Laufsteg nicht wirklich gut aussehen. Ich meine, die Teile müssen ja sooo gut aussehen, dass gewisse Käufer tausende von Euro dafür ausgeben... Das Alltags-Schick-Ausgehen-Niveau reicht dafür nicht.

    Zweitens müssen die Models extra dünn aussehen, weil sie auf dem Laufsteg und insbesondere auf Fotos "dicker" wirken. Man muss also in der Darstellung übertreiben. Das ist ähnlich wie mit der Schminke bei Theaterschauspielern: die muss auch dicker aufgetragen werden, damit sie von der Bühne aus noch eine Wirkung entfaltet.


    Ich persönlich finde es allerdings absolut unschön anzusehen, wenn die Damen auf dem Laufsteg so dünn sind, dass man überall an den Armen, Beinen und sonstwo die Knochen durch die Haut eckig hervortreten sieht. Das ist jenseits von schlank und ist für mich kein schöner Körper mehr.

    Da gäbe es auch Mädchen, die die erforderlichen Maße mitbringen, und trotzdem die Veranlagung zu sanft gerundeten Formen an allen Körperteilen mitbringen. Offenbar aber leider zu wenige. Aber was sag ich. Ich finde auch oft die Modellgesichter, die von der Szene bevorzugt werden, echt nicht schön.

    Ich habe jetzt mit der Häkelnadel abgekettet (dieselbe Größe), und es ist

    1. nur minimal elastisch (lässt sich DEUTLICH weniger dehnen als der Rest) und es ist

    2. wieder zu weit.


    Der Rand liegt kaum am Bein an, was das Bündchen als solches tut (mit seinen 27 Runden 2 re 2 li).


    Und ich stricke und häkle relativ fest.

    Also das nervt mich jetzt, dasselbe Problem hatte ich beim ersten Socken auch schon. Ich finde bislang im Internet auch nichts, was ich jetzt noch ändern könnte. Gerade zum elastischen abketten kommt immer dieselbe Anleitung.

    Wie kettet Ihr am Bündchen ab?


    Es soll natürlich elastisch sein. Mit dem üblichen elastischen Abketten (mittels rechts verschränktem abstricken) bin ich nicht zufrieden. Zum einen habe ich Probleme, mit der Nadel in die beiden Maschen auf der rechten Nadel zu kommen. Zum anderen, und dies vor allem, ist dieser Rand zwar elastisch, aber zu weit. Er wellt sich regelrecht, das sieht man auch oft in den Anleitungsvideos.


    Welche Varianten gibt es denn noch?

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    Was dann übrigens zu der Kolonialzeit ein Problem wurde, denn der Mohr, also die dunkelhäutigen Menschen, waren absolut positiv belegt.


    Naja.

    Als Kind habe ich etliche der sog. Backfischromane gelesen, wie z.B. "Nesthäkchen" von Else Ury und ähnliche Bücher, die in derselben Zeit spielen und geschrieben wurden (grob 20er Jahre). Ich habe damals noch die Originalausgaben gelesen, unbearbeitet und in altdeutsch geschrieben. Da kam der Begriff "Mohr" ab und zu mal vor und galt in dieser Zeit nicht unbedingt als positiv. Jedenfalls nicht positiv aus unserer heutigen Sicht.

    Der Begriff "Mohr" existierte damals durchaus vor dem Hintergrund der Kolonien. Der Begriff war eine Verniedlichung des schwarzen Menschen, der damals als ungebildet und dumm galt, sowie als schmutzig und stinkend. Ungewaschen und schwarze Haut passte da gut zusammen, benannt dann in dem "kinderfreundlichen" Begriff "Mohr".


    Das ist dann auch der Grund, warum sich da heute drüber aufgeregt wird. Das die Mohren-Apotheke begrifflich eine andere Herkunft hat, mag sein*, das weiß aber heute im Grunde niemand mehr. Der "Mohr" der 20er Jahre ist durchaus noch bekannt.


    (*Ich wüßte auch keinen Zusammenhang zwischen dem Mohr der Weimarer Republik und einer Apotheke.)

    Niemand behauptet, das für einen Erwachsenen alles aus der Kinderabteilung tragbar ist. Natürlich nicht. Aber in gar nicht sooo wenigen Fällen dann doch durchaus. Nicht alles hat bunte Bildchen, Glitzer und ähnliches.


    Der Unterschied ist:

    In kleinen Größen hat man die Chance, auf die Kinderkleidung auszuweichen. Bei Oberteilen eine kleine Oberweite vorausgesetzt.

    In großen Größen hat man diese Möglichkeit i.d.R. nicht, da gibt es dann einfach nichts anderes mehr. Die Variante Männerkleidung hat zumindest bei mir (fast) nie funktioniert, weil die erstens rund um Taille und Hüfte nicht annähernd passt, und zweitens die Ärmel immer viel zu lang sind.


    Das sind meine eigenen Erfahrungen in beide Extreme.

    Naja, es ging hier ja eben um kleine, zierliche Personen und Sportkleidung. Eine Nike- oder Adidas-Trainingshose oder auch -Jacke sieht in Größe 164 exakt genau so aus wie in Größe 44. Auch das Material ist gleich.

    Ich konnte mich davon vor kurzem in einem Sportgeschäft überzeugen. Nebenbei bemerkt: Es gab auch Jacken in Baby-Größe 74, die genauso aussahen, wie die Jacken vom Regal nebenan in den Damengrößen. Aber das ist ein anderes Thema.


    Es geht auch umgekehrt. Mein Tochter mit Größe 140 trägt z.Z. mit großer Leidenschaft eine von mir abgelegte Adidas-Jacke in Größe 38 (die eingelaufen ist). Sie ist vollkommen davon überzeugt, dass damit die strengen "Mode-Regeln" ihrer Altersgruppe voll erfüllt sind.

    Also bis jetzt mag ich das Stricken so herum ganz gerne. Man kann von Anfang an probieren und anpassen. Das ist gerade dann von Vorteil, wenn man seine Maße noch nicht so kennt. Denn wie ich schon gemerkt habe, sind mir die Socken in meiner eigentlichen Schuhgröße zu groß und zu weit.

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    Hersteller und Verkäufer können sich nicht leisten, Ware anzubieten, die sie nicht verkaufen.

    Schon richtig.

    Aber Kleidung zum Wandern oder Radfahren (Freizeit-Funktionskleidung) wird durchaus auch in großen Größen viel und verzweifelt gesucht. Eigentlich hört man in Geschäften oft: "Die großen Größen sind immer ganz schnell weg."


    Bei Sportkleidung für zierliche sehe ich ehrlich gesagt kein Problem. Erstens sind die kleinen Größen ja eben die, die in den Läden hängen. Und wenn es noch kleiner sein muss, so bekommt man z.B. die üblichen Marken (Adidas, Nike, etc.) auch in den größeren Kindergrößen. Also Funktionsshirts, Laufhosen, etc. Ist bei den Teens sogar grad besonders IN (zumindest in der Freizeit-Ausführung). Und die unterscheiden sich optisch und funktional nicht im geringsten von der Erwachsenenkleidung, und sind dann noch deutlich günstiger. In meinen besten Figurzeiten (lang ist´s her) habe ich auch so etwas gekauft und getragen. Meine erste Doppeljacke, die kamen damals gerade auf, war eine 164.

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