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Beiträge von Anne Liebler

    Hallo in die Runde, ich habe es schon wieder getan... als ich die Materialien für die alte Kreuzstichtischdecke heraussuchte, fiel aus dem Regal eine Plastiktüte, die erst vor (im Verhältnis) kürzerer Zeit (ca 1-1.5 Jahre) den Weg zu mir gefunden hatte, aber im Ursprungshaushalt ein altes UFO darstellte. Ich hatte mir den Inhalt natürlich beim Eintreffen angesehen und keinen Impuls verspürt, mich näher damit zu beschäftigen, aber ich konnte ihn auch nicht entsorgen. Vielleicht kennt ihr das - man weiß ja nie, ob man Teile davon nicht doch noch einmal gebrauchen könnte. Also hatte ich die Tüte beim Thema "Sticken" einsortiert und jetzt rutschte sie mir entgegen. Mit dem Wieder verstauen hätte es gut sein können... aber wie das so ist, alles hat seine Zeit und da mir die Kreuzstichtischdecke gut von der Hand gegangen war, hatte ich doch Lust bekommen, mal genauer hinzuschauen.


    Tja und was soll ich sagen, sie liegt jetzt auf dem Tisch.

    Sie ist möglicherweise ein er, denn es könnte im Ursprung als Wandteppich oder -bild gedacht gewesen sein. Bei meinen Eltern war sie/er/es vermutlich vor Jahrzehnten angekommen, denn mein Vater knüpfte vor 25 Jahren gern und kaufte dann so etwas. Meine Mutter zog 2017 um, verkleinerte den Haushalt und damit wurde ich Empfängerin.


    Soweit - so gut, ich motivierte mich anfangs damit das jetzt fertig zu machen und als Andenken an meinen Vater, der vor 7 Jahren starb zu bewahren. Und ein bisschen hat mich Benzinchens Versterben auch dazu gebracht, denn ich habe doch das Eine oder andere Angefangene und da es keine Sicherheit gibt, dass man dafür noch Zeit hat, krame und sortiere ich um nicht einen Chaos-UFO-Raum zu hinterlassen.


    Also um was geht es? Dessin 6404 Blumenkörbe steht auf dem Smyrna aufgedruckt. Es ist eine Kombination von Sticken und Knüpfen und es kam einmal aus dem Hause ?. Die dabei verpackte Knüpfwolle war/ist ioy Wolle busse - made in Germany. Im Internet habe ich gar nichts mehr dazu gefunden. "smyrna rustica relief" steht noch auf der Anleitung, die finde ich, nicht so ganz einfach zu lesen ist.


    Ich habe erst mal angefangen und dann gedacht, das reichte nie... also die Wolle, die (noch?) dabei ist. Deshalb habe ich diese erst einmal sortiert. Das war schon eine Fleißarbeit.


    smyrna-material.jpg


    Gut, das meine Sortiererei eine leere Klickbox von prym hervorbrachte und ich so nun alles sauber stapeln kann und damit die Übersicht bewahre.


    Ihr seht die Knüpffäden und die Stickwolle.

    Ja und so sieht der Anfang aus:


    smyrna-ansicht.jpg


    Ergebnis heute: die Fäden links im Bild sind alle aufgetrennt und neu gestickt. Die Diagonale ist falsch - alle Stickfäden sollen senkrecht sein und kürzer in der Höhe. Das hat geklappt. Nun ist erst einmal Pause.


    Erstaunlicherweise habe ich das Muster viel besser verstanden beim Betrachten des Fotos. (1)

    Alle Blumen werden geknüpft, der Rest ist gestickt. Ob mir die Wolle reicht, kann ich noch nicht sagen, aber ich bin vorsichtig optimistisch. Schlußendlich kann ich ja ggf. Farben tauschen oder passende Schurwolle hinzunehmen. Der Vorteil ist ja, dass ich das Original nicht kenne bzw. nicht so ganz weiß, wie es hätte werden sollen.


    ich habe zwar noch keinen Plan, was ich mal damit mache, aber da ich mindestens 30 Jahre nicht geknüpft habe, ist das gerade eine schöne Erinnerung.



    (1) Kennt ihr das, dass sich Design öfter einfacher erschließt, wenn man es im Ganzen betrachtet mit Abstand sieht?

    Ich habe als Ausrede genutzt (vor mir selbst), dass ich am kommenden Mittwoch vermutlich keine Zeit haben werde und heute den 2. Teil schon in der Mediathek angeschaut.

    Ich will nicht spoilern, deshalb sage ich nicht, wie es weiter geht. Nur, dass ich bei den ersten Besuchen im Verlag 2001 bis ca 2003 immer ein Gefühl der Euphorie hatte, wenn ich den Medienpark betrat. Ich kann das schlecht beschreiben, aber ich habe immer gedacht, sie war 40 als sie anfing und ich war gleichalt, als ich mich selbstständig machte und dann direkt bei/mit burda. Das hat mich so dankbar gemacht, das zu können und ich habe noch Kollegen/innen kennengelernt, die mit ihr gearbeitet haben und erzählten. Aenne Burda war eine sehr, sehr bemerkenswerte Frau und die Verfilmung gefällt mir wirklich gut.

    Diskussion zum Artikel Zeitungsschau: Sticken 4.0 Ausgabe 3:

    Zitat
    Der rote Faden ist ein Hingucker!
    Bei Instagram habe und folge ich einem Hashtag, der da lautet: #rotistmeinefarbe
    Ich kann nicht genau sagen, wann das angefangen hat, aber die Farbe ROT ist für mich ein Signal. Ich reagiere emotional darauf, aber im Positiven. Deshalb hat mich das Titelbild des neuen Magazins, das nun in 3. Ausgabe lieferfähig ist, sehr angesprochen und neugierig gemacht. Wenn es euch auch so geht, dann schaut, was Holger Plichta und sein Team geschaffen hat.

    Hallo,


    Overlocknadeln haben in der Regel eine kleine Kugelspitze, da wir ja viel Maschenware mit der Overlock verarbeiten. Normale Nadelnkönnen in den Spitzen anders sein, aber sie gehen in der Regel für die Maschine. Ich hatte einmal eine alte Singer Overlock, die hatte tatsächlich einen dünneren Kolben und deshalb waren 130/705er Nadeln nicht möglich. Deshalb sage ich in der Regel...

    Ich würde bei einer Overlock nie unter die Stärke 80 gehen.


    Ja, Du kannst die Nadeln behalten und für Deine Nähmaschine nutzen.

    Echt?

    Ich bin ja Wessi :o ... hier sind/waren solche Vordrucke praktisch unkaputtbar - ich hab als Teenie ein paar solcher Kreuzstichdecken nach Druck bestickt, über die letzten ~ 35 Jahre x-mal gewaschen. Der Druck ist immer noch zu sehen, wenn man unter'm Garn nachguckt...

    Und Du glaubst nicht, wie oft ich mir gewünscht hätte, der Vordruck wäre auswaschbar, so krumm und schief, wie der auf dem Stoff saß...

    Ja, zwei Antworten dazu: Ich kenne es, dass sie auswaschbar sind und ich hoffe natürlich, recht zu behalten mit der alten Vorlage.


    In Deiner Antwort habe ich einen Satz fett markiert, der wichtig ist. Meine vorherige Antwort und Bild 1 zeigt, wie es ist, wenn man (zugegeben auch ungeübt) genau diese krumm und schief aufgedruckten Kreuze stickt.

    tischdecke4.jpgWie unschwer zu sehen ist, sind die Kreuze nicht gleichmäßig so wie man sie bspw. auf zählbarem Stoff arbeiten würde oder wie sie Anouk gezeichnet hatte. Gleichmäßig heißt auch, dass sich die Stiche berühren und damit eine Fläche ausgefüllt wird, die zum Muster wird.

    Meine Schwester hatte jedes Kreuz genauso gemacht, wie es aufgeruckt ist. So würden es vermutlich alle Anfänger auch machen.


    Wichtig ist, die Vorlage so zu besticken, dass man ggf. vom Muster abweicht und die Kreuze verbindend setzt, so wie ich es hier zeige.


    tischdecke5.jpgAm Ende ist zu sehen, dass das Muster u.U. nicht den Druck vollständig überdeckt, aber geschlossen sauberer aussieht.


    tischdecke3.jpg




    Bei feiner gewebtem Stoff ist es nicht so ganz einfach, die Kreuze ganz gleichmäßig quadratisch zu setzen, wenn die Vorlage unsauber gedruckt ist. Es ist eine Frage der Übung.


    Ich habe noch ein Bild der Rückseite gemacht.

    tischdecke6.jpgDer Anfangs- und Endfaden ist noch nicht vernäht.

    Vielleicht kannst du uns wöchentlich Fotos zeigen, was du in der geschafft hast? Mir hat es geholfen täglich bzw wöchentlich Fotos zu machen und zu dokumentieren wieviele Stunden ich an dem Kalender gearbeitet habe.

    So lange wollte ich mich nicht daran aufhalten. Ich bin ja in der glücklichen Lage, viel mehr Zeit zu haben.

    Gestern Abend habe ich noch ein bisschen gestickt und dabei Fotos gemacht. Bitte habt Nachsicht, die Lichtverhältnisse sind der Tageszeit entsprechend nicht ganz so optimal.



    Also:

    Bild 1 zeigt den Beginn der Stickerei. Das war nicht meine Arbeit und nachdem ich jetzt gesehen habe, dass der Farbton noch ausreichend vorhanden ist, werde ich trennen und zum Schluß diese Kante neu machen. tischdecke1.jpg


    Warum das unsauber aussieht und was zu bedenken ist, werde ich zeigen.

    Hallo in die Runde,


    lange war ich online ziemlich still, aber im rL nicht untätig. Mein Schwerpunkt lag unter Anderem darin, endlich aus Vorsätzen Taten zu machen und nicht nur zu wollen, sondern zu erledigen. Das geht zwar auch nicht von jetzt auf gleich, aber ich bin, so denke ich auf einem guten Weg. Zumindest was meine Kreativität anbelangt.


    Mittlerweile sehr ich unter "Projektbergen" Land = Fuß- oder Regalboden und die Dinge die ich wollte, weil ich sie brauchte habe ich genäht/gestrickt/gewerkelt.

    Aber das ist nicht Thema, sondern nur eine kurze Erklärung.


    Seit Jahrzehnten habe ich eine angefangene Kreuzstichtischdecke liegen, die einmal von meiner Schwester begonnen, von mir weiter gestickt unvollendet geblieben war. Nachdem ich Anfang des Jahres dieses Kissen gestickt/genäht hatte, bekam ich die Tischdecke immer mal wieder in die Hand. Gestern nun war der Anfang vom Ende da. Ich will und werde sie nun fertig machen und wahrscheinlich zu einem Kopfkissen vernähen. Da ich seit längerem nur noch weiße (alte, wunderschöne) Damast Bettwäsche nutze, würde das als Farbtuper passen, wenngleich die Farben nun nicht so ganz die Meinen sind... Noch weniger passt sie als Tischdecke, aber zum wegschmeißen kann und will ich mich nicht hinreißen lassen.

    Mindestens seit 1988 zogen die Einzelteile mit mir um. Ich habe gerade gezählt, dass es mindestens 5 Umzüge waren. Nie konnte ich mich zum Entsorgen entschließen, da ist es jetzt unzweifelhaft besser, fertig zu stellen und sinnvoll zu benutzen.


    tischdecke-alt.jpg


    Kreuzstich verlernt man nicht, aber es kann anstrengender werden wenn die Augen nicht mehr so gut sind. Meine Gleitsichtbrille musste ich für eine Lesebrille eintauschen und dann konnte es los gehen. Meine erste Aufgabe bestand darin, die passenden Stickgarne zu finden. Glücklicherweise fiel mir ein, dass im Keller (der echt muffelt eben wie ein alter Keller) noch ein Karton sein könnte.

    In Jenem fand sich dann dieses Knäul. Knapp 2 Stunden später waren die Fäden entwirrt und erfreut konnte ich feststellen, dass die Originalgarne auch noch dabei waren.

    garnpreis.jpg

    Die Garne stammten aus der DDR und waren damals mit 8m Lauflänge für 0,20, 0,30 und 0,40 Mark EVP zu bekommen. Die Garnspinnerei Sachsenring oder der VEB Alwo (für Altenberger Wollspinnerei) waren Anbieter.


    Das Garn ist kochecht und 6-fädig. Früher nannten wir das Teilgarn weil man es eben je nach Anforderung auseinander nehmen kann.

    Ich habe es in 3-fädiges Garn geteilt. Da es jetzt nicht nur müffelt, sondern auch richtig, richtig schmutzig war im Karton, in dem das Garn lag, muss ich mich gut disziplinieren, nicht den Fadenanfang mit Spucke:S anzufeuchten um ihn besser einfädeln zu können.... Ich nutze einen Garneinfädler und eine kurze Sticknadel mit Spitze zum Sticken.


    Und natürlich einen Stickrahmen.

    Aus den alten Bildern, die zu #anoukerklärt gehören,

    habe ich dazu diese herausgesucht:


    stickrahmen2.jpg stickrahmen1.jpg stickrahmen.jpg Der Stickrahmen ist wichtig, damit man den Stoff gut und glatt besticken kann. Ich persönlich bevorzuge beim Handsticken die Position so, wie es auf dem Bild angezeigt wird. Sticke ich mit der Maschine (freihand) liegt der Stoff unten und der Rahmen ist oben.


    Beim Kreuzstich ist es wichtig, dass die Diagonalen alle in die gleiche Richtung gehen. Ich sticke auch so, wie es auf dem Bild zu sehen ist. Von links nach rechts den später unten liegenden Stich, in der Rückreihe dann wird von rechts nach links gearbeitet.


    kreuzstich-anouk.jpgDas geht in der Regel einfach, wenn man in geraden Reihen arbeitet. Das ist aber nicht in jedem Fall möglich, denn so wie es bei meiner Mitteldecke zu sehen ist, gibt es Ornamente, Blüten und Blätter die nicht wirklich in Reihen zu arbeiten sind. Wie kommt man dann mit dem Faden zum nächsten Kreuz?


    Wenn es von Interesse ist, zeige ich das gern. Soll ich?


    Allgemein gültig ist, beim Sticken mit der Hand macht man keinen Knoten am Anfang. Der Faden bleibt liegen und wird (wenn er als Anfangsfaden vorhanden ist), abschließend vernäht.


    Bei solchen Decken sind die Aufbügelmuster in der Regel auf einem glatten Webstoff aufgebracht. Nach dem Waschen sind die Muster weg, deshalb muss ich jetzt solange mit dem Schmutz zurecht kommen, bis alle Kreuze gestickt sind.

    Ich mache mich also weiter ans Werk.

    Diskussion zum Artikel Das PLUS Angebot des Monats der Firma brother im DEZEMBER 2018:

    Zitat
    Jeden Monat, seit vielen Jahren, bietet die Firma brother ein PLUS zu einem ausgewählten Angebot an. Das ist, wie ihr wisst auf den jeweils aktuellen Monat begrenzt.
    Spannend ist immer, welche Kombination angeboten wird. In der Regel passen die Gratisbeilage und die Maschine gut zusammen und ermöglichen quasi die sofortige Nutzung der neuen Möglichkeiten.

    Erfahrungsgemäß sind die Maschinen, die in der Weihnachtszeit angeboten werden immer Solche, die schon lange/länger auf der Wunschliste von Hobbyschneider/innen stehen und bei denen man denkt... die wünsche ich mir und hoffe, es klappt. So wird es sicher auch im Dezember 2018 sein, denn die Maschine hilft, Träume zu erfüllen.

    Diskussion zum Artikel Anna-Nähaktion „Mein Jerseykleid“ – Mitmachen & Gewinnen!:

    Zitat
    In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Anna" gibt es eine Nähaktion, die sicher nicht nur für Abonnenten und Käufer*in interessant ist und auf die ich gern hinweisen möchte.
    Das Schnittmuster für dieses Jerseykleid gibt es als Gratis Download. Was daraus entstehen kann/könnte, das ist Ziel des Wettbewerbes, der noch bis zum 10. Oktober läuft und für den es attraktive Preise gibt.

    Angebot des Monats_2018_09.png


    Heute hat der neue Monat begonnen und er bringt wie schon seit Jahren ein aktualisiertes neues PLUS der Firma brother mit.

    Aktuell im September 2018 ist es das Buch "Kleider nähen" aus dem Verlag Edition Michael Fischer. Dieses, sonst zum Preis von 24.99 € erhältliche Buch gibt es als Gratis Zugabe beim Kauf der Innov-is F410 dazu.

    Wichtig dabei ist aber wie immer: Dieses Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht und nur bei den teilnehmenden Händlern innerhalb Deutschlands.


    Anbieter:

    Brother Sewing Machines Europe GmbH

    Im Rosengarten 11

    61118 Bad Vilbel

    Discussion of article Elna's quarter-yearly seam allowance:

    Zitat
    Like the title of the magazine states, every three months ELNA releases a new seam allowance. Subscribers to certain fashion-magazines or visitors of the german-dutch fabric markets can aquire said magazine as a printed copy for their sewing hobby. Everyone else can use the digital version of it that is available online, which makes for easy storing of it.

    Diskussion zum Artikel Alle drei Monate neu - die ELNA Nahtzugabe:

    Zitat
    Der Titel sagt es, alle drei Monate gibt es von ELNA eine neue Nahtzugabe. Abonnenten von Schnittmusterzeitschriften oder Besucher der Deutsch-Holländischen Stoffmärkte können dieses Magazin fürs Hobbynähen in gedruckter Form erhalten. Alle Anderen - oder zur einfacheren Speicherung - können die digitale Form nutzen, denn auch diese Ausgabe ist online verfügbar.
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