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Beiträge von smett5

    Ist die LE 420 auch für Kunstleder? Für Leder kenne ich sie.. ist aber eine eher dünne Einlage. Also für den Zweck kann ich es mir nicht so gut vorstellen. Ich nehme für Taschen meist Decovil light bzw. Decovil. Auch die light-Version (die lässt sich dann besser nähen und ist vom Stand meist ausreichend) ist dick genug, dass es normalerweise nicht durchdrückt. Allerdings sollte man immer an einem Teststück probieren, ob es geht, denn gerade Kunstleder kann da recht unterschiedlich reagieren.

    Liebe Grüße

    Kersten

    Hallo, was hast du denn für eine Stickmaschine? Die V3 hat doch ein Handrad.. und hab mal grad ein Video zur VR angeschaut und die hat auch eins (hinten in dem Fall, weil man ja da vor dem kopf sitzt - also an der gleichen Stelle wie alle Maschinen). Da du den Brother-Rahmen nimmst bin ich jetzt davon ausgegangen es ist eine Brother Stickmaschine. Und hat nicht jede Stickmaschine auch ein Handrad?

    Liebe Grüße

    Kersten

    Hallo sevenofnine,

    da wird in dem beitrag (hab perfektes Knopfloch einfach mal in google eingegeben und ich glaube das ist der Beitrag vom bernina-blog, den du meinst) eigentlich nur der Knopflochschlittenfuß erklärt als Hilfe. Dann ist das Nähen mit dem einfachen Knopflochfüßchen mit Gimpe beschrieben. Bei letzterem (manuelles Knopfloch) drehen sie nicht den Stoff, aber passen auf, dass der Faden nicht festgenäht wird. Also ohne entsprechende Übung bestimmt eine Pfriemelei.... den Höhenausgleich, den man noch dazu kaufen kann (zum Knopflochschlittenfuß) beschreiben sie leider nicht. Ich glaube bei den Bernina Maschinen ist inzwischen der Knopflochschlittenfuß meistens dabei (der Knopflochfuß immer - aber in den Lieferumfang schauen, wenn du eine bestimmte Maschine ins Auge gefasst hast. Ich kann jedenfalls sagen, dass ich mit Jeanshosenbund und Knopflochschlitten nicht zurecht komme und so einen Höhenausgleich habe ich für die Janome 6600 (wirkt ähnlich wie der bei Bernina) und der hat es auch nicht gebracht. Tanja und andere user sticken ja die Knopflöcher am Bund ja auch lieber. Bei anderem Material klappt das aber mit den Knopflöchern gut. Also prinzipiell können die Haushaltsmaschinen Knopflöcher schon. Jeansbund und vielleicht ein dicker Wintermantel sind hier vermutlich am oberen Ende des Leistungsspektrums (oder schon etwas drüber ;-)). Wie ist das denn bei den Knopflochautomaten? Sind die dann für verschiedene Dicken uns Material usw. ausrüstbar?

    Liebe Grüße

    Kersten

    Hallo, nun habe ich in der Bedienungsanleitung einer alten Bernina 1005 nachgesehen. Diese näht ja normalerweise auch diesen Geradstich (nicht ganz automatisch, aber man muss ähnlich dem 4stufigen Knopfloch die Schritte einstellen... 6stufig). Darin steht für das Knopfloch mit Beilauffaden wirklich, dass der Stoff gedreht werden muss. Bernina hat ja noch diesen Fuß, der für manuelle Knopflöcher gedacht ist (also kein Schlitten, sondern der Fuß hat unten links und rechts Rillen, in denen die Knopflochraupe laufen kann). Damit dürfte es gehen, aber ich vermute, dass das dann (ähnlich den handgemachten Knopflöchern) etwas Übung voraussetzt.

    Liebe Grüße

    Kersten

    Hmh..... während ich Kaffee trinkend weiter drüber nachdenke.... heißt manuelles Knopfloch dann nicht doch, dass die zweite Raupe rückwärts genäht wird? Kann es sein, dass dann die enzige Möglichkeit ist, es hinzukriegen, dass die zweite Raupe auch vorwärts genäht wird, das Kleidungsstück für die zweite Raupe zu drehen (wie ganz früher, ganz ohne Knopflochautomatik)?

    Danke Tanja! Das hätte mich jetzt auch sehr irritiert, wenn es gar nicht möglich gewesen wäre...auf der Suche nach einer Lösung ("Knopfloch mit Gimpe" über google) bin ich grad über ein tutorial von "Basti" gestolpert über handgestochene Knopflöcher mit Beilauffaden. Auch interessant.. Aber auf Bedienungsanleitung bin ich gar nicht gekommen ;-) Und so auf die Schnelle war eben auch kein youtube video zu sehen, wo das an der Maschine gezeigt wird - wobei ich ziemlich sicher bin, dass es so eines gibt.

    Liebe Grüße

    Kersten

    Hallo Dagmar,

    das ist interessant. Danach könnten ja nur die Maschinen mit Einlegefaden nähen, die die zweite Raupe rückwärts nähen (was ja nicht so schön ist und daher die neueren Maschinen kaum noch haben). Kann das wirklich sein?

    Liebe Grüße

    Kersten

    Und zu #4 (spiralfedern flexen) kann ich noch senfen: die kann man gut mit einem Seitenschneider kürzen (Blechschere). Die Kappe aufsetzen und mit Zange festdrücken. Das habe ich vor Jahren mal für ein Korsett gemacht. Ging ganz gut. Der Knackpunkt bei einem Korsett ist meiner Meinung nach die Einfassung. Da kommen dann einige Lagen zusammen und man näht an der Kante (bzw. ein cm drinnen, aber der Fuß sitzt dann nicht so ideal auf). Aber machbar ist das schon und da bin ich eben gespannt, was du über die N8000 berichten kannst (Transportverhalten, Durchstichskraft...)

    Liebe Grüße

    Kersten

    Hallo, und ich bin sehr gespannt, wie die W6 das Latex meistert:/

    hast du einen Rollfuß oder Teflonfuß (und entschuldige, falls das im anderen thread, den ich jetzt grad nicht mehr gefunden habe, schon besprochen wurde:)). Latex habe ich zwar noch nie genäht, halte es aber aus dem Gefühl raus, für noch schwieriger als Kunstleder und leder. Wichtig ist neben dem Fuß dann auch die richtige Nadel dafür zu finden.

    Und für die Aufbewahrung von Kunstleder und allem, was nicht gefaltet werden darf, sind diese Papprollen, wo man Poster drin kaufen kann, gut geeignet.

    Liebe Grüße

    Kersten


    P.S.: Jetzt habe ich den anderen Thread doch wieder gefunden.... Latex.... geklebt.... das macht Sinn! So zäh wie das ist, kann ich mir das eben mit Nähen super schwer vorstellen...

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass in vielen Ländern dieser Erde Frauen auch heute noch nicht die gleichen Rechte haben. Emanzipation ist auch heute noch wichtig.. aber ich weiß glaube ich was du meinst... mich nerven auch die Frauen, die sich überall die Rosinen picken und nur die Rechte, aber nicht die Pflichten der Gleichberechtigung wahrnehmen.

    Liebe Grüße

    Kersten

    Hab jetzt noch bißchen gegoogelt... ein Titel war die "Deutsche Moden Zeitung". Es scheint aber noch mehr gegeben zu haben ("Mode Zeitung für deutsche Frauen" oder so ähnlich). Und da find ich auch welche antiquarisch von der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg (1935;1937). Die hat Aenne Burda ganz sicher gekannt. Und so wie die Hefte aufgemacht sind, waren die auch schon ziemlich "an die Frau gebracht". Vielleicht war das Neue auch der Einsatz von Fotos oder eben dass die Fotos und Zeichnungen so sind, dass der Schnitt zu erkennen ist. Auch die Anleitungen waren nicht so ausführlich in den alten Heften.

    Eine lustige Nähmaschinenwerbung erinnere ich noch: da steht ein junges Paar (gezeichnet) vor einer Tretmaschine und die sagt quasi per Spruchband ".... gewährt mir die Bitte ... lasst mich sein in eurem Bunde die Dritte"... das fand ich als junge Frau so witzig, dass ich es mir gemerkt habe, weil das Paar so liebevoll auf die Nähma schaut, wie auf eine Kinderwiege..

    Liebe Grüße

    Kersten

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