Beiträge von Sporcherin

    "Shopping" - brrr .... schon das Wort löst bei mir ein Schütteln aus. Ich gehe zum "Einkaufen", nicht zum "Shoppen". Shoppen verbinde ich, meinem Verständnis nach, mit ziellos umherschweifenden Einkaufwahn, bei dem eingekauft wird um des Einkaufens willens, nicht weil etwas nötig ist oder dringend gebraucht wird.


    Neue Kleidung kaufe ich gerne per Versand, da ich daheim die Möglichkeit habe die neuen Stücke mit den bereits vorhandenen zu kombinieren, die Farbe abzugleichen und mich in aller Ruhe im Spiegel zu betrachten ohne daß irgendjemand seinen Senf dazu gibt. Umkleidekabinen in Läden haben meistens eine doofe Beleuchtung und sind recht eng.


    Second-hand kaufe ich über Kleinanzeigen, wobei ich vorher um Vermessung der Stücke bitte, wenn's nicht schon in der Anzeige drin steht. Bekomme ich keine Maße, was selten vorkommt, kaufe ich es nicht.


    Gerne stöbere ich im Gebrauchtwarenhof, in dem es nicht nur Kleidung, sondern so ziemlich alles gibt, was man sich denken kann. Dort hinzugehen um etwas bestimmtes zu kaufen, ist selten von Erfolg gekrönt. Doch jedes Mal finde ich etwas, was ich gut gebrauchen kann oder schon länger auf meiner Wunschliste steht. Manchmal stehen dort wunderbare, alte Nähmaschinen (Tretomobile), an denen ich lange, lange stehen bleib, sie mir genau angucke und traurig darüber bin, daß ich dafür leider keinen Platz habe.


    Für mich ist es sinnvoll um Schuhgeschäfte, Buchläden und Handarbeitsgeschäfte (Wolle) einen möglichst großen Bogen zu machen, denn in diesen Einkaufsparadiesen bin ich nicht mehr Frau meiner Sinne. Ebenso magisch ziehen mich Hutgeschäfte und Optiker an. Brillen und Schuhe, das kann für mich fatal werden. Da hüpfen die Euronen schneller aus dem Geldbeutel raus als ich sie verdienen kann.

    Aus meiner Kindheit kenne ich die Lumpenkiste. Da kam alle Kleider rein, die nicht mehr getragen wurden oder nicht mehr zu reparieren waren. Wenn die Kiste halb bis dreiviertel voll war, wurde aussortiert. Es gab dann zwei Haufen.


    Beim Lappenhaufen wurden die Knöpfe, Reißverschlüsse, Hemdärmelabschlüsse und Kragen abgeschnitten und der Rest zu Wischlappen für diverse Zwecke zerlegt.


    Der zweite Haufen war für Oma bestimmt. Auf den kam alles, was noch gut war und wurde zusammen mit den Kragen, Knöpfen & Co sorgsam in ein Paket gelegt. Aus diesen Altkleidern zauberte meine Oma hübsche Dinge. Nach einiger Zeit kam das Postpaket dann wieder zurück und enthielt wundersame Überraschungen.


    Ich kann mich ein Kinderkleidchen erinnern, blau-weiß-kariert, das ich sehr gerne im Sommer an hatte. Es entstand aus einer alten Tischdecke, was nicht zu erkennen war. Die Lieblingsjacke meines kleinen Bruders zur Kindergartenzeit war ein Mix aus hellbeigen Feincord mit braunem Stoff mit dunkelgrünem Futter, die aus zwei Hosen meines Papas und dem Futter eines Rocks von Mama entstanden.


    Meine Oma hatte so viele Ideen, wie sie aus altem etwas brauchbares machen konnte und auch das Know-How dazu, da sie Schneiderin war. Ich bin leider nicht so kreativ in der Altkleiderverwertung. Das meiste wird erst mal in meiner Kiste gelagert und erst bei Bedarf in Lappen zerschnitten.


    Bisher hab' ich nur wenige Male wirklich sinnvolle Dinge aus Altkleidern genäht. Zwei Staubabdeckplanen für Motorräder in einer Art Patchworktechnik, Kufenweichschoner für Schlittschuhe oder Zugluftstopper, die T-Shirts u.ä. ausgestopft wurden.


    Meine Kleidung trage ich, sofern ich noch rein passe, sehr lange und bessere diese, wenn nötig, bei Schadstellen aus. Ich kaufe gern Kleidung, auch spontan, wenn ich etwas entdecke, was ich schon lange haben wollte oder es mit besonders gut gefällt. Das muß nicht unbedingt neu sein, denn bei Second-Hand-Angebote, sei's am Flohmarkt, bei Ebay & Co oder im Gebrauchtwarenhof, gibt's manchmal geniale Sachen zu günstigen Preisen.


    So generell würde ich sagen, ich habe mehr Kleidungsstücke als ich eigentlich brauchen würde. Mein Kleiderschrank beherbergt Größe 44 bis 52 und nein, die Sachen, die aktuell zu klein sind, fliegen nicht raus. Da sind viele Lieblingsstücke dabei und es würde mich richtig ärgern, wenn sich meine Figur mal wieder verändert und die Klamotten nicht mehr da wären.


    Über ein ähnliches Thema hatten wir letztes Jahr schon mal diskutiert, weswegen ich mir vorgenommen hatte mir alles, was ich in 2020 kaufe, aufzuschreiben. Stand heute habe ich 21 Teile (neu + second-hand) in diesem Jahr angeschafft, vor allem weil ich deutlich zugenommen habe. Die Aussortierquote liegt bei 2 Teilen.

    Ein Klackergeräusch kann auch von der Halterung, in der die Spule läuft kommen. Evtl. versteckt sich dahinter Flusengewurschtel.


    Haltehebelchen öffnen, Spulenring rausnehmen, säubern und wieder einsetzen.

    Das auf dem Bild ist eine W6 N 1800


    W6.jpg

    ... Hier muss ich jetzt allerdings sagen, dass mich die Umsetzung ein wenig erschüttert. Das meiste ist in meinen Augen weder originell noch hübsch. ...

    Was hättet ihr denn, insbesondere aus dem Sofastoff, gemacht? Ich bin gespannt auf eure Ideen. :biggrin:

    Das Video hab' ich am Freitag Nacht geguckt und war etwas enttäuscht über die kurze Bluse, die meiner Meinung nach nicht optimal saß, für mein Empfingen vorne ein bißchen zu kurz geraten.


    Zusätzlich zu dem Pullover, eine große Einkaufstasche oder einen Wäschepilv würde mir dazu spontan einfallen. Eine Jacke kann ich mir schwer vorstellen, weil mir die Musterung des Stoffs überhaupt nicht gefallen hat.


    In der Mediathek hatte ich auch einen Beitrag über zwei junge Berlinerinnen gefunden, die ihre Kleidung auf der Straße finden. Es gibt in Berlin Tauschstände, die an bestimmten Stellen an der Straße in Berlin stehen. Hier kann man das mitnehmen, was einem gefällt und dazu legen, was man selbst nicht mehr braucht. Das Video fand' ich recht interessant. (Wenn ich den Link wieder finde, setzte ich ihn hier rein.)


    Nachtrag Video gefunden

    Ich vermute, eine automatische Einstellung der Fadenspannung, die nicht verändert werden kann.



    Diese neue Overlock sieht aus wie ein Nähmaschine und hat entsprechend Platz rechts neben der Nadel, was mir sehr gut gefällt. Diese Maschine würde ich mir gerne für ein Jahr mieten um herauszufinden, wie ich mich mit ihr verstehe. Der aktuelle Kaufpreis schreckt mich, als Erstkäuferin einer Overlockmaschine, erst mal ab.


    Deswegen verfolge ich mit großer Neugierde die Erfahrungen und Berichte von Tanja. Danke Dir.

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