Beiträge von mucneko

    Antonia: Danke fürs klarstellen.


    Was die alte Hose aufmachen angeht: ja, das habe ich schon getan und gesehen. Ich habe diese Stellen dann als 'ausgeleiert' bezeichnet und nicht weiter beachtet ;) Man sieht es auch, wenn man mal eine Hose, die nur getragen aber nicht schmutzig ist, versucht zusammenzulegen. Also nicht in der Luft legen, sondern auf einer glatten Oberfläche.


    So ein getragenes Exemplar werde ich mir auch für einen Dressurtest ( :) ich teste immer alles erst mal) als Vorlage nehmen. Da sieht man, wohin es dehnt und wo es dehnt.


    Du kannst sicher sein, dass auch dieses Kapitel sich nicht an mir vorbeischleichen kann. Es dauert nur manchmal, bis ich soweit bin, daß das sicht/fühlbare Ergebnisse bringt. Vorher macht so etwas keinen Sinn.


    LG
    neko

    Jetzt habe ich erst Deine PM gelesen und dann hier reingeschaut ;).


    128 ist für uns noch bisserl viel. Sie ist knappe 110 lang, braucht aber wg. kräftigem Körperbau meist eine gekürzte 116.


    Ich werde meinen eigenen Tipp an Hansi beherzigen, ein bewährtes Oberteil nehmen, welches bis zur Taille geht und einen Tellerrock (halber Teller) druntermachen. Dazu einen Unterrock aus/mit Tüll, damit es schön schwingt.


    Jetzt weiss ich genug und sollte Schnitt rauslegen gehen, damit ich den heute Abend kopieren kann.


    Schliesslich soll sich der Aufwand ja in Grenzen halten.


    LG
    neko

    im Palast? Erstes Lied?


    Nachtrag für die Stirnrunzler: es gibt ein zweites Auftreten dieses Stücks als Duett mit ihrer Grossmutter ganz am Ende.


    NachtragII: ein echtes Traumkleid, also ;)


    NachtragIII: Das gelbe mit dem blauen Gürtelband und der Schleife hinten. Da könnte tatsächlich eine Krinoline im Unterbau sein. Und jetzt brauch ich eine neue Packung Taschentücher, diese Szene hat leider einen sehr hohen Taschentuchfaktor. (youtube.com hats als Video (Once uppon a december) zum schnellen nachschauen)


    LG
    neko

    "Naja...das sieht so SELBSTGEMACHT aus..."
    :irre::rofl:


    Das nennt man massgeschneidert, Designerware, oder Haute Couture. (Hot Kotür)


    Ich sag ja neuerdings immer bei so Fragen ob das 'selbstgemacht/selbstgebastelt' (man denke sich den richtigen Unterton dazu) sei, dass das massgeschneidert ist. Dann machen sie alle kurz Kulleraugen, denken kurz nach und fragen vorsichtig nach ob von mir oder ob ich es hab machen lassen... :D Da kann ich dann drauf antworten oder lächelnd drüber hinweg gehen...


    Achja, halbfertige Sachen zeige ich nur wenigen Personen und wenn, dann bevorzugt in einem Zustand in dem man nicht mehr recht sieht ob es vielleicht doch schon fertig ist.


    LG
    neko

    Enimaus: die seitliche Taillenhöhe habe ich mit einem Zollstock bei mir gemessen. Ausklappen, Nullpunkt auf den Boden, Taille peilen... stimmt nicht 100% aber sollte reichen (Zollstock nicht durchbiegen lassen).
    SiH habe ich messen lassen. Geht aber auch mit dem Zollstock: hinsetzen, Zollstock auf Stuhl und Taille peilen.
    SrH habe ich messen lassen, da bekommt man mit dem Zollstock selbst selten einen guten Wert hin.


    (Nachtrag: die Kniehöhe habe ich bei mir allerdings selbst gemessen Schritt->Knie, beim runterbeugen aufpassen, da verändern sich die Längen, ggf. in Etappen messen, Massband nehmen)


    Für diese Werte brauchst Du *eigentlich* nur ein Band, was freiwillig nach unten hängt (Lot). Das stellst Du dann auf den Boden, führst es wohin auch nötig und misst dann nach, wie viel Band es war.


    War das verständlich?


    LG
    neko

    Weiter gehts, heute bekommen wir von unserer Hose auch mehr zu sehen als Hilfslinie ;)


    (Hofenbitzer Seite 89)


    Ich entschuldige mich vorab, irgendwo fehlt ein Bild, die Kamera hatte da einen Aussetzer. Ich versuche den entsprechenden Ausschnitt aus einem späteren Bild zu nehmen. Dann sind da leider ein paar Linien zu viel drauf.


    11. Die Hüftlinie zwischen Punkt10 und Punkt 7 halbieren. Dort liegt Punkt 11.
    P1162427_Bruch_bearbeitet_x800.jpg


    12. An der Saumlinie von Punkt6 aus den Abstand von oben (Abstand zwischen Punkt7 zu Punkt11) abtragen. Das kann man mit messen machen oder einfacher, in dem man im Punkt 11 anfängt und senkrecht eine Gerade durch alles zieht. Dann bekommt man geschenkt:
    13. Kreuzung mit der Knielinie
    14. Kreuzung mit der Taillenlinie
    P1162422_bearbeitet_x900.jpg
    P1162421_bearbeitet_y900.jpg


    Diese neue Linie ist unser Vorderhosenbruch, Bügelkante und Fadenlauf.


    15.+16 Saum. Von Punkt 12 aus SaW:4 - 1cm nach rechts und links abtragen. Links bekommen wir Punkt 15, rechts der Mittellinie Punkt 16.
    15a+16a Von Punkt 15 und 16 aus eine Linie senkrecht nach oben 4-8cm zeichnen. (Dient laut Hofenbitzer der besseren Verarbeitbarkeit des Saums und eine leicht besseren Passform unten)
    Die unteren cm vom Saum haben wir jetzt schon mal fertig!
    P1162422_bearbeitet_x900.jpg


    17.+18 Die Punkte 16a und 10 mit einer geraden (Hilfs)Linie verbinden. Der Schnittpunkt mit der Schrittlinie wird Punkt17 und der Schnittpunkt mit der Knielinie 18.
    19+3a Die Punkte 15a und 7 miteinander verbinden. Der Schnittpunkt mit der Schrittlinie ist Punkt 3a und der mit der Knielinie 19.
    P1162424_bearbeitet_y900.jpg


    20. Von Punkt 9 0.5cm nach links abtragen, bei sehr schlanker Taille 1cm (ich habe 0.75 genommen) und mit Punkt 20 beschriften (fehlt im Bild noch). Von Punkt 8 aus 0.5cm nach rechts abtragen. Da geht dann unsere Schrittnaht durch.
    P1162427_bearbeitet_x800.jpg
    P1162428_bearbeitet_x600.jpg


    8b Die Strecke zwischen Punkt 8a und 17 halbieren und von 8a aus nach oben abtragen. Das ist Punkt 8a und den verbinden wir gleich mit einer kleinen Hilfslinie rüber zu Punkt 17. Diese Linie dient der Orientierung für den Bogen der Schrittnaht.
    P1162429_bearbeitet_y900.jpg


    Punkt 20 und die 0.5 rechts von Punkt 8 mit einer sanft geschwungene Linie verbinden. Das ist unsere vM-Naht.
    Die Linie unten weiter vom Punkt 0.5 rechts von Punkt 8 mit einem Bogen entlang der Hilfslinie zu Punkt 17 ziehen. (Kurve des vorderen Hosenausschnitts).
    P1162436_bearbeitet_schrittlinie.jpg


    Die vM-Naht um 0.3cm nach oben über Punkt 20 hinaus verlängern und die Taillenlinie als sanften Bogen angleichen, so daß sie im rechten Winkel auf die vM-Naht trifft.
    (siehe Bild zu 21 unten)


    21 von Punkt 20 aus nach links abtragen: TaU:4 + gewünschter Abnäherinhalt (1.5bis 2cm) + Einhalteweite (0-0.5cm) und zwar so, daß der Punkt die obere Taillenlinie trifft. Das ist Punkt 21. (Ich habe Abnäherinhalt 1.5 und Einhalteweite 0.5 genommen. Ich denke, das sind am Ende Erfahrungswerte, an denen man eine schöne Hüfte rundrum formen kann (oder auch den Bauch, weil vorne hat man ja keine Hüfte ;) )
    P1162430_bearbeitet_x900.jpg


    22+23 An der Knielinie jeweils von Punkt 18 und 19 aus 0.5-1cm in Richtung Mitte abtragen. Links Punkt 22, rechts Punkt 23. Und nun eine sanft geschwungene Kurve von Punkt 16a über 23 nach 17 und von 15a über 22 nach 7 ziehen.
    Das sind unsere: Seitennaht und Innenbeinnaht.
    Und nun von Punkt 7 nach Punkt 21 einen Bogen. Wer in Punkt 7 jetzt eine Ecke hat, diese bitte schön rund machen. (Für die technischeren: die erste Ableitung der Kurve geht in Punkt 22 und etwa 7 gegen 0 und die Steigung wechselt von konvex nach konkav - je nach Betrachterstandpunkt - und jetzt sage noch einer Schul-Gemoetrie und Kurvenlehre sei nichts fürs Leben.)
    P1162431_bearbeitet_y900.jpg


    Das wars. Ein Detailfoto vom Knie (ich habe da 1cm genommen) und meinem Hüftbogen kann ich morgen noch nachreichen.


    Morgen noch die Abnäher und dann ist die Vorderhose soweit durch, daß die Hinterhose begonnen werden kann. Danach noch beide Hosenschnitte etwas aufeinander abstimmen (ein paar Kurven begradigen) und ein paar Kontrollmasse nehmen und dann kanns an den Stoff gehen.


    LG
    neko

    Ich fasse mal schnell zusammen: Dressieren gerne und alles, nur ist am Ende meist die Wirkung schnell wieder futsch. (Ausnahmen Wolle und Wollgemische und Leinen)


    Materialwahl: ich stimme Dir, Martina, da durchaus zu. Im Sinne von Erfolgserlebnis, Dranbleibenmotivation und Tragekomfort haben sich aber tatsächlich leicht elastische Materialien als praktischer erwiesen. Ich werde also eine Art Vorabschnellschuss in einem elastischen Material machen (dann habe ich wenigstens wieder was an den Hintern zu ziehen) und mich danach einer Version in (fast) unelastischem Material widmen. (Ich habe keine einzige passende Hose im Schrank, aber genug Hosen, die zumindest mal die Blöße bedecken ;) Es ist also dringend, aber nicht lebensnotwendig)


    Und jetzt schreibe ich mal die nächste Runde. Teil2 für die Vorderhose.


    LG
    neko

    Antonia: das mit der Dressur hab ich noch nie recht verstanden. Okay, ich glaube, das ist diese Bügelei. Aber was warum an welcher Stelle hab ich keinen Plan. Ich werde es also entweder ganz schnell rausfinden oder erst mal ohne auskommen müssen.


    Außerdem nagt an mir gerade schon wieder diese Ungeduld. Haben-Will! Fertig-werden-will!!! Ausprobieren und Ergebnisse sehen, will ich!


    Ausserdem: geht diese Bügelstreck-und Stauch-Aktion nicht nach der ersten Wäsche gleich wieder flöten?


    LG
    neko

    Ende Februar sind noch 31 Tage, fast 5 Wochen. Da geht was, wenn Du Dich ordentlich dahinterklemmen kannst.
    Auch, wenn Du nicht 24Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Kampfnähen kannst ;)


    Braucht das Kind Kleidung oder willst Du ihr ein paar besonders schöne Stücke einfach zukommen lassen?
    Da würde ich durchaus einen Unterschied in Aufwand und Quantität setzen.


    Hast Du schon Vorstellungen was und wie viel? (also z.B. Eine Kombi Hose+T-Shirt, oder eine Komplettausstattung: 3 Hosen, 2 Kleider, 5 Oberteile, eine Jacke)


    LG
    neko

    Ich liebe diesen Zeichentrickfilm. Welche Figur? Welche Szene?


    Bleibt eigentlich nicht viel. Anastasia trägt anfangs Kinderkleid, später sportlich mit Hose, am Ende das blaue Samtkleid (ein Traum, übrigens...). Die Großmutter??? Ich muss mal wieder Film guggen ;)


    LG
    neko

    Also meine beiden Murmeln waren die ersten 8-12 Wochen extremst anstrengend (ohne dabei echte Schreikinder zu sein). Da wäre an ernsthaft Schlaf oder gar Erholung nur mit handfester Hilfe zu denken gewesen. (Mein Mann hats versucht, damit habe ich zumindest so grob die Kurve gehalten, gekriegt habe ich sie erst jetzt zu Weihnachten: 1 Woche lang Nachtruhe ohne Kinder -> Oma hat getätschelt.).


    Ich hoffe auf einen pflegeleichten Murmelinhalt für Dich. Sowas soll es ja auch geben.


    LG
    neko

    Ich bin für Abschluss unten. Der hat noch einen anderen Effekt: wenn der Saum dreckig wird, sieht man es nicht so sehr... :) (Wobei Dreck eher grau ist aber auf schwarz sticht das in diesem Fall irgendwie nicht so raus)


    Die Borte am Gürtel lässt den noch plastischer wirken. Auch hier ein klares JA! Also: wenn Du Dir die Mühe machen willst, ich denke, beides gemeinsam sieht noch deutlich besser aus als eines alleine oder keine Variante.


    Also von mir: :daumen: :daumen:


    LG
    neko

    Über den Autor steht leider nicht viel im Buch, aber sein Video auf youtube verrät ein wenig: er scheint aktiver Lehrkörper an einer Modeschule in Stuttgart zu sein. (Man kann ihn also zur Not auch noch versuchen zu fragen.)


    Im Vorwort steht drin, daß sein 'System' kein neues System ist, sondern vielmehr der Versuch "bewährte und erprobte Schnittentwicklung zu vereinfachen...".
    Die Schnittsysteme von "Müller und Sohn" und "Optikon" werden namentlich ans Ideengeber genannt. Außerdem das Buch "Patterndrawing for Fashion Design". Da kommen wohl ein paar nette Schnitt-Modifikations-Ideen her.


    Ansonsten ist das wohl ein Lehrbuch, welches bei ihm im Unterricht verwendet wird. Scheint mir also für einen Autodidakten genau richtig.


    Also ich bin bisher sehr gut mit dem Buch klar gekommen. Es schwafelt nicht, verweist auf Kapitel mit Details (z.B. bei Anpassungen für besondere Körperformen), schreibt aber auch die Eckdaten gleich daneben. So muss man nicht ständig blättern.


    Ich mags bisher. Schaumer mal, ob das Endergebnis brauchbar ist. Schließlich wird sich letzten Endes der Wert des Buches daran messen.


    LG
    neko

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