Beiträge von mucneko

    *giggle* A-Ha! Ich bin gerade hier am aufstocken. Weil grün hatte ich noch nie ernstahft auf dem Radar.


    Dabei stehts sogar mir hier und da. Aber wahrscheinlich hab ich immer mit dem falschen Grün getestet und fands deswegen doof. Leicht angeschimmelt....


    Was Kinder so alles möglich machen.


    Jetzt suche ich noch ein kleines Weihnachtsgeschenk für Lola... grün... Alles, was mir einfällt hat sie via große Schwester schon oder muß durch mein Nähzimmer, welches Materialkaufstopp hat aber kein grün...


    LG neko

    Such mal nach Sommerjersey. Das Zeug gibts in Baumwolle mit und ohne Elasthan, ist auffallend dünn. Gewicht ... schlag mich 85g/qm?


    Ich schau mal nach Quelle moment... nicht um diese Jahreszeit. Buttinette hatte die letzten Jahre immer einen hauchdünnen Sommerjersey mit dabei. Aber die sind nat. auch saisonorientiert und haben jetzt nicht mal mehr Restpöstchen :(


    Eventuell Quellen, die Textilfirmen beliefern anzapfen. Da habe ich aber nichts.... :(


    LG neko

    Zambas Ansatz ist einen Versuch wert. Das klappt idR. aber nur bei schmalen Säumen. Da der Saum ja einen Bogen hat, also ein Kreissegment ist, kann man durch wegnehmen an den Seiten nur begrenzt Abhilfe schaffen.


    Meine Lösung? Rollsaum. Nein, nicht handrolliert. Maschine. Nähmachine: schmaler, dichter ZickZack. Overlock: Rollsaumfunktion mit Differential (dehnen)


    Nachtrag: es gibt noch eine Alternative, bei Kinderkleidung in diesem Stadium aber eher unüblich: Beleg. Also am Saum unten ein identisch geschwungenes Gegenstück. Bei Kinderkleidung wird das meist anders gemacht: Stoffstreifen, zusammengeklappt. Die offenen Seiten werden oben mehr oder weniger eingereiht mit gefaßt (dann ist das Ding in sich gerade und man muß sich nicht mit Bögen amüsieren). Unten hast Du dann einen Umschlag, den Du wahlweise absteppen kannst oder es sein lassen. Nächstes Mal eventuell zum ausprobieren andenken.


    Dieses Mal Rollsaum ODER: GANZ schmal umschlagen. Wellt auch leicht, aber nur leicht..


    Was *dann* noch geht: vorher einmal die Kante entlangsteppen, Faden leicht anziehen. So, wie man das beim applizieren mit runden Teilen gerne macht. Und damit den Saum unten etwas zusammenziehen. Dann kann man geringe Weitenunterschiede ganz gut abfangen. (War das verständlich?)


    NachtragII Achso... naja... geschummelt geht auch noch: -> http://www.farbenmix.de/joomla…orised/717-blank-43680411



    LG neko

    Man entwickelt mit der Zeit auch ein Augenmaß für diese Abstände - sofern man nicht auf den Millimeter pocht.


    Ich liege beim normalen, aus dem Handgelenk zuschneiden, meist irgendwo zwischen 0.5 und 0.8cm NZ.
    Enge Kurven variieren weiter draußen oder drinnen (ggf muß ich halt Nahtlinien aufzeichnen). Wenn ich 'große' NZ mache, liege ich recht zuverlässig um die 1.5cm. Die schwanken dann aber gerne mal um 3mm hin oder her.
    Alles, was drüber hinaus geht, muß ich hier und da mal grob anzeichnen oder ein Saummaß/Abstandshalter mitführen (Rollschneider).


    Wie Toshka schreibt: bei Jerseyteilen in der Regel kein Problem.


    LG neko

    So, ein bisserl bügeln fehlt noch, das mache ich Freitag morgen...


    Bis dahin ungebügelte Anprobe-Bilder von gestern Abend:


    PC020006_hs.JPGPC020010_hs.JPG


    Innenverarbeitung:
    PC020014_hs.JPGPC020016_hs.JPG


    Fehlen noch der Bolero und die Clutch.


    Den Bolero hab ich schon zugeschnitten (Ableitung der Oberteil-Schnittmusters als Basis)
    Die Clutch bin ich dran. Da muß ich anhand der spärlichen Stoffreste sehen was noch machbar ist. Eine Idee habe ich schon, nur ob die sich umsetzen läßt...


    Nachtrag: außerdem plagt mich noch ein wenig die Frage: welches Label und wohin? Ich habe den üblichen Stempel oder den Dortex-Streifen....


    LG neko

    Nein. So pedantisch bin ich dann doch nicht. Ich habe das Lineal nur fürs Foto daneben gelegt um den Größenvergleich zu haben. Wenn man länger monoton arbeitet pendelt sich der Stich meist auf etwas Regelmäßiges ein. Sobald eine Störung kommt, sieht man das am Stich. Sei es eine Halteklammer/Nadel oder der Postbote...


    Zur Frage mach ich etwas per Hand oder Maschine:
    Das ist ein Weihnachtskleid. Nichts, was mal eben schnell flott hingeschmissen werden muß. Das darf mit Liebe und Sorgfalt gemacht werden. Das kostet Zeit. Auch wenn ich den Saum 'angehext' habe ;)


    Ich habe mir mehrfach überlegt, ob ich einen Teil schnell unter die Maschine lege (Rollsaum) oder die Nähte gleich mit der Overlock runterreiße.


    In dem Kleid steckt eine Idee. Damit Herzblut. Dazu kommt eine nicht ganz kleine Summe allein am Material. Da darf dann die Verarbeitung dem auch Rechnung tragen und die eins Schönere Version Verwendung finden.


    Ja, ich habe einen sportlichen Zeitplan. Aber ich habe auch gleich zu Beginn für mich beschlossen: Nichts übers Knie brechen. Wenn es nicht geht, gehts halt nicht.


    So habe ich das auch vor 2 Jahren beim letzten Weihnachtskleid gehandhabt. Ich kämpfe um meinen Zeitplan aber nicht auf Teufel komm raus.


    So und weil wir beim huddeln sind: ich habe mir gerade beim Faden abschneiden in den Rock geschnitten. Ich hatte Glück, die Kinderschere war relativ stumpf und hat keinen sichtbaren Schaden hinterlassen... Klassiker bei mir. Das war der Faden für die letzten Stiche...


    LG neko

    Naja. Ich habe die Gelegenheit genutzt und es getestet. Ging ganz gut und war überraschend schnell über die Bühne. Das Futter wird man übrigens sehen, da ich mein Futter am Saum nicht fest mit dem Rock verbunden habe.


    Da war mir das Risiko zu groß, daß es zu kurz ist und den Rock zum Ballonrock macht...


    Deswegen wird man den Saum aufblitzen sehen, wenn der Rock schwingt. Finde ich sowieso ganz neckisch. Aber nicht so neckisch, daß ich mich auch noch zu einer Spitzenkante hinreißen lassen hab ;)


    Nachtrag: im Gegenzug sieht man allerdings auch den Beleg. Doppelt. Denn die Stiche gehen zwar nicht ins Obermaterial aber es gibt einen kleinen Schatten, der sich nicht zu verteilen scheint. Ich warte mal ab, vielleicht verrutscht er sich noch. Denn viel ist da wirklich nicht. Ein ganz kleiner Stich mit einem dünnen, weichen Overlockfaden. Der Beleg blitzt natürlich auch vor beim bewegen. Deswegen habe ich mir erlaubt, ihn aus Futterstoff zu machen. Blau war auch im 'Gespräch', ist aber aus verschiedenen Gründen ausgefallen (Kante oben innen trägt evtl. zu sehr auf und drückt durch, nur schwer gestückelt möglich.)


    LG neko

    Mit Topf oder ohne? Gasherd?


    Das heißt Flächenbrand, was man da am Tisch veranstaltet.


    LG neko, die ein paar Knäuel Asbestgarn (wie schreibt sich der Mist eigentlich?)verteilt. Tausche gesundheitsschädliches Garn gegen das Zeug aus dem mein Wunderhandschuh ist (Keflar?)

    Ich denke auch, diese ominöse Rechts-Links-Naht soll eine französische Naht sein. Warum die die so benennen... heißt die vielleicht derzeit in der Handwerkskammer für Schneiderlehre so?


    Kopfkino: Prüfung Handwerkslbla Schneiderlehre:
    Bitte zeigen Sie mir eine: Französische Naht, Wiener Naht, Englische Naht, Unsichtbare Naht.
    Prüfling greift zu Stoff und Nadel, zeigt.
    Prüfling nimmt Papier und Stift, zeichnet. Zeichnet nochmal.
    Prüfling nimmt vom Schreibtisch des Prüfers den Klebestift und klebt.


    LG neko

    Also ich schneide diese Teile dann immer knapp zu. 0.5-0.8cm NZ. Dann kommt das Messer nur an den äußeren Rändern zum Einsatz oder auch mal garnicht. Weil ich die 0.5 nicht ganz getroffen habe und meine eingestellte NZ eher bei um die 0.4cm liegt.


    Klartext: Teile für die Overlock schneide ich wesentlich knapper zu als Teile für die Nähmaschine.


    Teile unbekannter oder unsicherer Passform kommen unter die Nähmaschine. Dann darf die Ovi bestenfalls vorher versäubern. Und dann ist die NZ normal bis großzügig bei 1-1.5 cm.


    LG neko

    Naja, die Garne gibts wie Stoffe auch in kochfest. Mehr als 100° hat der durchscnittliche Topf eigentlich nicht mehr, wenn er auf den Tisch kommt. Meist ist es ja dann eh schon umgefüllt in eine Schüssel und dabei sind gleich noch einmal mehrere Grad verloren gegangen....


    Und wenn er einläuft? Dann tut er das im Ganzen und man kann einfach noch eine Reihe dranhäkeln :D


    Gehäkelte Topflappen für die Finger sind aber eine heikle Sache. Besonders die mit den hübschen Lochmustern. Da nehm ich dann doch lieber den Keflar-Handschuh.


    LG neko

    Der Rettungsfolien-Trick besteht in der Beschichtung. Da ist auf der einen Seite eine Gold- und auf der anderen eine Silberauflage drauf.


    Gold zieht die Sonne an (grob gesprochen) und wärmt, silber reflektiert alles und kühlt.


    Leider weiß ich nie, welche Seite jetzt nach außen soll und welche nach innen. Steht aber auf den Dingern drauf.


    Dazu kommt ein Wind- und Wasserschutz durch die Folie selbst.


    Daß diese Folie im direkten Kontakt mit Hitze irgendeine isolierende Wirkung haben soll, halte ich für eine urban Legend. Aber ich habe noch niemanden getroffen, ders ausprobiert hat. Inklusive mir. Ich nehm die Dinger höchstens als hübsches Schleifchenmaterial für Geschenkverpackungen und andere Dekospielchen...


    LG neko

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