Lieverling Die Federmappe ist dir klasse gelungen! 👍🤩
Ist es gemein, wenn ich jetzt dazu schreibe: Ich hatte auch nichts anderes erwartet! 😉
Lieverling Die Federmappe ist dir klasse gelungen! 👍🤩
Ist es gemein, wenn ich jetzt dazu schreibe: Ich hatte auch nichts anderes erwartet! 😉
Ok, wie die Messerfunktion bei der Bernina L460 - und somit dann wohl auch bei der Gritzner 799Plus - angeordnet ist, weiß ich nicht. Bei der Gritzner 788 ist diese Funktion jedenfalls sehr leicht zugänglich und gerade deswegen hatte ich diese damals eigentlich im Visier als Zweit-Overlock. Dann hatte ich mich damit beschäftigt und bin auf den Sachverhalt gestoßen, dass davon vom Hersteller ausdrücklich abgeraten wird, ja sogar behauptet wird, dass das generell (bei allen Overlocks) unüblich ist.
(Es gab wohl bei der Gritzner durch weggeklappte Messer viele verbogene, verzogene und sogar gebrochene Greifer. )
Deshalb war ich sehr froh, als damals der Testlauf mit der Bernette kam und habe diese prompt behalten. Manchmal denke ich nur, so ein Flagschiff als Zweit-Overlock ist schon reichlich dekadent. 🤦♀️
Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich derzeit fast ausschließlich die Babylock nutze, weil ich diese am Nähplatz in der Küche habe (weil sie kompakter ist), Davor hab ich beide Maschinen nahezu gleich oft genutzt und ich denke, das wird auch wieder der Fall sein im neuen Nähzimmer. ☺️
Nun denn, ich bin echt gespannt, wie es weitergeht mit der Gritzner 799Pro.
Hat das einen bestimmten Grund?
Für mich persönlich wäre das ein Grund, eine Maschine NICHT zu kaufen.
Ich habe eine Bernette B64 und eine Babylock Enspire. Und bei beiden nutze ich die Funktion das Messer wegzuklappen gern mal, wenn ich Teile in der Runde zusammennähe, um die Nahtanfänge bzw -enden zu sichern.
Bei der Babylock noch öfter als bei der Bernette, weil da das Messer mit einem kleinen Schalter von außen weggeschaltet werden kann.
Bei beiden Maschinen ist dies kein Problem, von daher vermute ich mal, dass das Material ausreichend robust ist. Bei einer Maschine, wo davor gewarnt wird, um zu verhindern, dass die Greifer keinen Schaden nehmen, löst bei mir Zweifel aus, bezüglich des verwendeten Materials. vor allem, wenn die Maschine von der Anordnung der Bedienelemente auch noch so konstruiert ist, dass es - wie bei meiner Babylock - theoretisch ganz easy ist, das Messer kurz weg- und dann wieder dazuzuschalten.
Ah ok, also wie bei der „kleinen Schwester“.
Eine Frage hätte ich aber noch: Pappt denn auf der neuen Gritzner auch ein Aufkleber, dass das Messer nicht weggeklappt werden soll?
Alles anzeigenGritzner ist eigenständig und gehört zu keinem anderen.
Nur wahrscheinlich vom Betrieb her wesentlich kleiner als Bernina und so muss Bernina teurer sein um alle eigenen Kosten abzudecken.
Aber das ist nur meine Vermutung..
Da ich die Bernina nicht kenne, kann ich zum Material nichts sagen.
Aber ich denk mal, bisschen Markennamen bezahlen lassen, wird dabei sein.
Ich habe jetzt 8 Lagen Jersey, 8 Lagen French Terry und 6 Lagen Wintersweat genäht und die Nähte sind super.
Dass Bernina teurer sein muss, um mehr Kosten abzudecken, nur weil sie größer sind, ergibt für mich keinen Sinn.
Dadurch dass sie größer sind, haben sie ja auch schon ganz andere Einnahmen.
Haben ja auch ein größeres und auch ganz anderes Sortiment als Gritzner.
Ich kann auch mir nur schwer vorstellen, dass allein der Markenname mal eben einen solche Preisdifferenz ausmacht. (im Verhältnis sowie auch in Summe als solches)
Eher spielen aus meiner Sicht solche Aspekte wie Kosten für Entwicklung, Marketing etc. eine Rolle.
Was die Qualität angeht, ich würde nen Teufel tun, Maschinen (qualitativ) zu beurteilen, wenn ich keine von beiden aus direkter Erfahrung kenne.
Allerdings stellt sich für mich schon die ein oder andere Fragen.
Im Moment ist meine Tendenz zwar eher so, dass ich mehr Vertrauen in das Modell von Bernina hätte, bin aber trotzdem neugierig, welche Erfahrungen es mit der Gritzner geben wird.
Was wirklich dahinter steckt, wissen sowieso nur die beiden Unternehmen selber, also wie es zu diesem - ich nenne es mal Nachbau kam - ob legal oder illegal, wie sich der Preis erklärt, ob Gewinnspanne oder Materialaufwand…..
Leben will aber auch das Unternehmen Gritzner.
Letztendlich jedoch entscheidend, dass du mit deiner Maschine gut zurechtkommst und hoffentlich auch langfristig Freunde dran hast.
Sorry, auch wenn ich’s nicht ok finde, wenn ein Unternehmen unerlaubt vom anderen kopiert, aber es gibt aus meiner Sicht gerade im Hobbybereich auch genügend Gründe, die rechtfertigen, dass sich jemand für die günstigere Option entscheidet.
Und damit kann man eben gut fahren, vor allem dann, wenn das Hobby nur gelegentlich ausgeübt wird oder man hat eben Pech und zahlt am Ende doppelt.
Letztendlich ist es nicht die Aufgabe des Endverbrauchers „Polizei“ zu spielen und den Nachbau als Raubkopie zu entlarven und verteufeln, sondern eine Sache, die beide Unternehmen miteinander klären müssen.
Wir werden sehen, was die Zeit bringt, sollte hier wirklich etwas nicht mit rechten Dingen vonstatten gegangen sein, dann wird - so denke und hoffe ich - die Maschine vermutlich auch relativ schnell wieder vom Markt verschwinden.
Um eine realistische Einschätzung zu bringen, bräuchte man wahrscheinlich beide Maschinen im direkten Vergleich und das über einen längeren Zeitraum.
Gut möglich, dass die Maschinen (Bernina und Gritzner) erstmal augenscheinlich identisch sind, aber doch Unterschiede in der Qualität der verarbeiteten Materialien bestehen, was sich ja oft erst bei längerem Gebrauch bemerkbar macht ( z.B. in Hinblick auf die Greifer).
Ich stehe der Tatsache, dass zwei Maschinen, die sich auf den ersten Blick so ähnlich sind, deren einziger offensichtlicher Unterschied ja erstmal nur das MTC ist mit solch großem Preisunterschied zu haben sind zwiegespalten gegenüber.
Einerseits bin ich neugierig und muss gestehen, dass ich diese Maschine wohl sicher auch in Betracht ziehen würde, wenn ich nicht schon ausreichend mit Overlocks versorgt wäre. 🙈
(Und wenn auch nur als Zweit-Maschine.)
Und ich verstehe auch, dass sich begeisterte Näherinnen mitunter schwer tun, sich für ihr Hobby teure Maschinen zu gönnen oder dies schlichtweg nicht können.
Und wenn dann eine Maschine mit viel Comfort für einen überschaubaren Preis zu haben ist…
Andererseits denke ich mir, der hohe Preis hat sicher auch seine Gründe.
Sicher will Bernina auch was dran verdienen, aber auch Gritzner ist ein oder gehört zu einem wirtschaftlichen Unternehmen und ist keine soziale Institution, also auch auf Gewinne angewiesen und hat nichts zu verschenken.
Von daher müssen sie dann wohl doch irgendwo anders einsparen…. am Material???? 🤔
Liebe Aza, ich konnte deinen Beitrag bisher leider nur so nebenbei verfolgen. Nun würde ich mich gern mit meinem kleinen Schemel noch dazusetzen, wenn es möglich ist. ☺️
Ich muss den anderen zustimmen. Ich bin schwer beeindruckt, wie akkurat und präzise alles genäht ist. Und dann noch in der relativ kurzen Zeit. Ich bewundere das so! 🤩
Und für Deinen Sohn ist es etwas ganz besonderes. Vor allem, wenn die Kinder auch noch den Entstehungsprozess mitverfolgen und evtl. sogar mitentscheiden können.
Witzigerweise, so musste ich zumindest bei mir zuhause feststellen, gehört es irgendwann irgendwie Selbstverständnis der Kinder, dass doch alles, was Nähte hat auch von Mama hergestellt werden kann.
Da kommt dann schon mal wie selbstverständlich die Frage, ob ich nicht mal dieses oder jenes (Kleidungsstücke, Kuscheltiere etc. nähen könnte).
Die Kinder wachsen hald damit auf.
Mich macht das aber auch sehr glücklich, wenn zum Beispiel das von mir genähte Blusenshirt zum Lieblingsteil der Tochter mutiert. 🥰
Ich freue mich jedenfalls auf weitere Bilder vom Entstehungsprozess der Federmappe und Dein Sohn wird später sehr glücklich darüber sein! ☺️
Wow, meinen allergrößten Respekt! 👍🏻🤩
In die Richtung hatte ich auch schon überlegt. Ich hatte allerdings diese Anleitung nicht mehr auf dem Schirm. Danke dafür!
Im Moment bin ich allerdings noch nicht ganz schlüssig, welche von beiden Varianten. Ich muss das glaube noch ein wenig wirken lassen.
Sollte es wie im Bild 1 werden, dann würde ich wirklich nur die Ausschnittblende, die dort dunkelblau ist, in dem Kontraststoff machen und evtl. noch irgendwo am Kleid irgendwo einen Akzent mit dem gleichen Stoff setzen.
Sollte ich mich dafür entscheiden, lohnt sich möglicherweise der Kauf des Schnittes, da er vielseitig/wandelbar ist.
So, ihr Lieben, zuerst einmal noch ein liebes Dankeschön an alle, die sich im Beitrag geäußert haben und Anregungen sowie Erfahrungen beigesteuert haben.
Zum Thema stückeln allgemein werde ich davon noch einiges in künftigen Projekten umsetzen und mich dabei sowohl an zur Verfügung gestelltem Bildmaterial, sowie an Euren „technischen“ Anleitungen orientieren.
Was allerdings die beiden gezeigten Stoffe angeht, bin ich nach einigem Stöbern und überlegen zu dem Schluss gekommen, dass ich dem einfarbigen Stoff nur eine Funktion als Kontraststoff zukommen lasse, um einen besseren Übergang zum Gesicht /Kopf zu schaffen. Das sollte mit einer Passe oder Ausschnittblende (heißt das so?) möglich sein.
Alle anderen Teilungen, für die ich Bilder finden konnte, mit ähnlichem Farbkontrast, haben mir persönlich für meine persönliche Stoffkombination in Anbetracht des Stoffdesigns nicht zugesagt.
Für MICH muss sich das Stoffdesign im Schnitt wiederfinden. Heißt, ich mag keinen blumig verspielten Stoff für einen Schnitt der eher nüchtern und klar strukturiert ist.
Dadurch fallen einige Schnittformen, die sich gut stückeln lassen für mich raus, auch das klassische Etuikleid. Hätte ich vor, zwei unifarbene Stoffe zu kombinieren oder unifarben in Kombination mit zum Beispiel geometrischen Mustern, wäre die Auswahl größer gewesen.
Ich betone aber, dass ist mein Spleen.
Das ist das, was ich für mich möchte. Vögel brauchen Platz. 😂
Deshalb komme ich in dem Fall auch nicht so recht an die Variante mit den Längsteilungen ran.
Hier mal Bildbeispiele in welche Richtung es sehr wahrscheinlich gehen wird.
Die Modelle sind beides Schnittmuster von „Die wilde Matrossel“, gefunden bei Sewunity. Im Moment bin ich noch unschlüssig, ob ich das Geld investiere und eines der Schnittmuster kaufe, oder die Zeit investiere, um aus einem vorhanden ähnlichen Schnittmustern zu basteln. 🤔
Mein Favorit wäre derzeit das Kleid auf dem zweiten Bild, wobei mich die leicht geschwungene Passe (in Kombination zum eher schlichten Schnitt) vom ersten Bild.
zuckerpuppe Vielen lieben Dank für Deine Ausführungen! Zu spät ist es definitiv noch nicht. Ich habe noch einige Stoffstücke auf Lager und beabsichtige auch noch einige Kleidungsstücke zu nähen. 😂
Die von mir zugeschnittenen Teile, das bot sich grad an, weil es halt passte. ☺️
Was die Teilung längs angeht, da muss ich mich wohl wirklich mal auseinandersetzen. Ich habe das auch schon in einem Sweatkleid umgesetzt, wo ein starker Kontrast ganz gut zur Geltung kamen.
Leider haben sich bei mir aber auch Bilder eingebrannt, meist von Probenäherinnen zu irgendwelchen Trendschnitten, wo ich die Kombination verschiedener Stoffe eher nicht so gelungen fand. 🙈😬
Da hab ich doch was durcheinandergebracht. Ich meinte doch die Akira. 🙈
Ich habe heute zugeschnitten und ein paar Reststoffe verwertet.
Tatsächlich noch eine Sara (Pattydoo) mit Passe.
Weiterhin ein Supershirt (Freebook) aus Neugierde, weil ich die Ärmellösung so raffiniert finde,
eine Leggings ohne Innenbeinnaht (Name entfallen) für unters Kleid.
Und zum Schluss kam noch ein Stöffcgrn zum Vorschein, der gerade noch für eine Belle (Graustufenstoffe) reichte. Die Belle hab ich bereits einmal in meiner jetzigen Größe für mich genäht und inzwischen für gut befunden. ☺️
Vielen lieben Dank, es gibt ja schon einen Thread von mir bezüglich Passform und Stilfindung, wo auch auf Schnittformen schon eingegangen wurde. Auch wenn diese Themen die Frage zu Teilungen beeinflussen, dachte jedoch, dass Teilungen und Stoffkombinationen durchaus ein eigenes Thema Wert sind. ☺️
Die Aurora wäre auch so ein Kleid, was es mir angetan hat, hier tendiere ich aber eher dazu das komplette Kleid aus einem Stoff zu nähen.
Vielleicht ein paar Infos zu meiner Statur: Kurz und kompakt!
Also Körpergröße 1,58m, der Oberkörper im Verhältnis zur Hüfte kräftiger, kaum Taillenausprägung, Bauch (aber Brustumfang größer als Bauchumfang).
ich meinte die Passe in Koralle, den unteren Teil mit den Vögeln und das Zwischenstück in der Taille wieder Koralle.
Das sieht in meiner Fantasie grad für meinen Geschmack etwas zu sehr gestückelt aus. 🤷🏼♀️
Bzw. stell ich mir das für eine eher kompakte Figur nicht so vorteilhaft vor. 🤔
Also, wenn ich die Bernete nicht hätte, würde mich die Gritzner sicherlich sehr nervös machen. 🙈😂
So, könnte sie vielleicht nochmal interessant werden, falls doch die Tochter irgendwann mal nach einer Overlock verlangt. Bleibt aber abzuwarten, ob sie sich bewährt…. also die Maschine. Ja, und eigentlich auch die Tochter…. da sollte dann schon ernsthaftes Interesse da sein, für mal probieren stehen ja hier genug Ovis rum. 😂
