Ok, für dich.
Für mich ist das Nähzimmer "mein Zimmer", quasi mein Wohnzimmer. Ich halte mich da gerne auf, nicht nur zum Nähen. Z.B. wenn mein Mann im Wohnzimmer mal wieder Krimis und anderes guckt. Also mache ich mir es auch nett dort. Werkzeug kommt bei Nichtbenutzung in Schubladen.
Nicht zu vergessen all diejenigen, welche ihren Nähbereich in den Wohnbereich integrieren (müssen).
Das ist ja hier auch vorübergehend der Fall und war auch früher schon lange Zeit mal so.
Das neue Nähzimmer wird dann wohl irgendwo zwischen Werkstatt und Vorzeigezimmer liegen.
Also „Schöner-Wohnen“-tauglich wird’s wohl nicht, dafür lege ich zu viel Wert auf praktische Aspekte. Aber es soll auch ein Stück weit Rückzugsort werden, mit einem gemütlichen Platz zum Lümmeln und Schmökern.
Was ich mich immer bei vielen gezeigten Zimmerchen auf gewissen Plattformen und vor allem in diversen FB-Gruppen frage:
Wie funktioniert das im Nähalltag.
Ich seh da oft Nähbereiche, optisch eine Augenweide, von der Schneidematte, über die Tapete, vielleicht sogar farblich passende Maschinen und sogar die Blumen.
Aber da steht dann manchmal ein laaaanger Tisch und darauf und darunter NICHTS außer den Maschinen. 🤷🏼♀️
Weder unter dem Tisch noch oberhalb irgendwelche Staumöglichkeiten.
Bei mir ist es genau das Gegenteil, um Ordnung zu halten, brauche ich viel Stauraum in Maschinennähe. Nehmen, nutzen, weglegen. Das gilt für Werkzeuge, Maschinenzubehör sowie auch für die Garne.