Beiträge von Moon

    Ich trage seit meinem vierten Lebensjahr Brille, bei Werten von minus 9 bis 10 gibt es da auch keine Alternative. Seit Jahren Kunstoffbrillen, die direkt aufliegen, finde ich bequemer, auch extra dünne Gläser. Hatte trotzdem ständig Abdrücke auf der Nase, die sind mit der neuesten Brille dann doch endlich mal verschwunden. Seit zehn Jahren habe ich auch Gleitsicht, dafür braucht es aber einen wirklich guten Optiker bei meine Werten. Einmal war ich dafür sogar in der Augenklinik.

    Ich habe die Brille bestimmt 5,6 Jahre. Ich habe mir einen Optikerbesuch als guten Vorsatz dieses Jahr auf die Agenda geschrieben, aber mich bisher noch nicht aufraffen können. Die jetzige Brille war so teuer und es ist schade drum, aber was hilfts, wenn man nicht damit zurechtkommt?

    Wenn du Glück hast, findest du ein Gestell, in das die alten Gläser reinpassen, dann wird es nicht ganz so teuer. Habe ich für meine Mutter als Übergang machen lassen, als das alte Gestell kaputt und die neue Brille noch nicht ausgemessen war.

    Bin gestern tatsächlich fertig geworden.

    Zuerst habe ich die Belege zusammengenäht und versäubert.

    Die Größe bzw. Breite habe ich beibehalten.

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    Dann mit der vielen Nadeln festgesteckt.



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    Und dann festgenäht. Meine Maschine näht netterweise problemlos über Stecknadeln drüber.

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    Dann habe ich die Belege nach innen gebügelt und mit der Hand am Innenteil der Passe und an der Nahtzugabe der Seitennaht festgenäht, weil ich keine von außen sichtbare Naht haben wollte.

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    Dann habe ich, wie von KleinerElch vorgeschlagen das Ganze auf Links angezogen, abgesteckt und danach ein klein bisschen enger genäht.


    Danach noch säumen und ich war fertig.IMG_20250510_191438.jpg

    Eine erste Anprobe hat gezeigt, dass die Bluse oben herum perfekt passt und mir an mir auch gut gefällt. Unten ist sie wahrscheinlich etwas zu weit bzw. hat für mich zu wenig Taille. Genau beurteilen kann ich das erst, wenn der Saum dran ist. Dann kann ich mir überlegen, ob ich das an dieser Version noch ändere oder erst bei der nächsten. Der Stoff dazu liegt schon bereit 😀

    Gestern bin ich etwas weitergekommen, habe es dann nur nicht mehr geschafft, es hier zu zeigen.

    Wobei ich gemerkt habe, dass mich die Dokumentation hier dazu motiviert, dran zu bleiben.


    Passe ist fertig.

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    Innen- und Außenteil zusammen genäht.


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    Umgeklappt, gebügelt und den Auschnitt abgesteppt.


    Dann habe ich das Ganze innerhalb der Versäuberung mit kleinem Zickzackstich zusammen genäht. Das steht zwar nicht in der Anleitung, ich befürchte aber, dass sich die Teile sonst beim Zusammennähen mit den Unterteilen verschieben.

    Nachdem der Tag bescheiden gestartet ist, bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass das heute mit Nähen nichts wird. Da es mir abends besser ging, bin ich doch noch eine halbe Stunde an die Maschine.


    Zuerst habe ich geschaut, welche Farbe ich zum Nähen nehme.

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    Da ich Kontraste zwar mag, mir der bei der dunklen Variante aber zu stark war, habe ich mich für hellrosa entschieden.


    Danach habe ich es noch geschafft Innen- und Außenpasse zusammen zunähen.

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    In den 80den hatte ich meine ersten Chucks, Anfang der Neunziger die ersten DocMartens. Seitdem trage ich fast nichts anderes mehr, scheint meinen Füßen zu gefallen, hatte nie Probleme damit. Irgendwelche Trends sind seitdem auch vollkommen an mir vorbei gegangen. Beide Marken halten bei mir auch ewig. Meine ältesten Docs sind an die zwanzig Jahre alt und noch tragbar.

    Zu Hause laufe ich, sobald es warm genug ist, nur barfuß.

    Zuschneiden hat heute geklappt. Da ich die Variante mit Schlitz im vorderen Ausschnitt nähe, besteht die vordere Pässe aus zwei bzw. mit Innenteil aus vier Teilen.IMG_20250504_151422.jpg


    Habe dabei auch etwas stoffsparend arbeiten können.


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    Anstelle von Stoffgewichten nehme ich Steine, funktioniert gut.


    Versäubert habe ich auch noch, da ich noch nicht weiß, ob ich die Armausschnittbelege nicht noch schmaler mache, habe ich die erstmal ausgelassen.


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    In der Overlock war noch weißes Garn eingefädelt, als Alternative hätte ich noch Hellrosa gehabt, da der Unterschied aber erfahrungsgemäß kaum auffällt, habe ich das weiße drin gelassen.


    Da es einfacher ist, einmal rundum zu gehen, habe ich auch die Stellen mit versäubert, an denen es eigentlich nicht notwendig gewesen wäre.


    Danach musste ich erstmal wieder aufs Sofa.

    "Zu wenig" ist es nicht unbedingt, für meine Verhältnisse aber "wenig" im Vergleich zu früher, bevor ich krank wurde. Bis auf Socken, Jacke und Unterwäsche nähe ich eigentlich alles selbst, da brauche ich halt ab und an doch was Neues (so wie letztes Jahr dringend Schlafanzüge). Meine Nichten haben früher auch mehr bekommen. Glücklicherweise kann man derzeit weite Hosen auch kaufen (die ältere mag schon seit ihrem siebten Lebensjahr keine anderen), das hilft bei der Bedarfsdeckung.


    Schön, dass ich so viele Zuschauerys habe, ob ich heute weiter komme, weiß ich noch nicht, bin erst vor einer Viertelstunde wach geworden und hänge erstmal gemütlich auf dem Sofa rum.

    Gestern habe ich es dann geschafft, das Schnittmuster für das LaNannaTop zusammen zu kleben und auszuschneiden. Diesmal direkt in Größe 40.


    Heute habe ich dann die Stoffe gebügelt.

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    Das ist der Oberstoff. Ehemals weißes Leinen, das ich eingefärbt habe. Gefunden in den Weiten des Kleiderschranks meiner Mutter. Das war ursprünglich ein Bettlaken oder eine Tischdecke meiner Omma. Wobei Bettlaken wahrscheinlicher ist, so "einfache" Tischdecken hatte sie eigentlich nicht.



    Für die Rückseiten der Passen nehme ich dann wieder den Batist.

    Morgen schaffe ich dann hoffentlich das Zuschneiden.

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