Beiträge von Torte

    Ich bin dann erst einmal mit einer Wärmeflasche zwischen Haut und Pullover rumgelaufen,

    Eigentlich hilft es schon wenn man ein Shirt drunter trägt. Dann braucht man den Wollpullover auch nicht oft waschen. Damals wurde in diesen großen Bottichen in der Waschküche gewaschen. Waschmaschine gab es erst viel später.

    Hihi, die mußten zum fotografieren still stehen, nicht bewegen. Damals gab es diese Ungetüme von Fotoaparaten mit Tuch drüber.

    Aber stimmt schon, die Leute früher hatten harte Arbeit zu verrichten, kaum Freizeit. Meine Omma kam ins Ruhrgebiet um eine Stellung als Hausmädchen zu bekommen, stattdessen fand sie einen Ehemann und wow, Anwärter auf eine Beamtenstelle. Das war schon was.

    Komisch, Wollsocken vertrage ich nicht gut, die Haut wird dann trocken.

    Man muß auch bedenken das es früher Zentralheizung nicht gab. Bei uns wurde mit Kohle geheizt und nur die Wohnküche. Die Fenster bekamen Eisblumen in der Nacht. Es war einfach kalt und deshalb mußte man sich warm anziehen.


    Vermutlich hatte meine Mutter mit der Strickmaschine das Kleid gestrickt, sieht auch was kurz aus, ich hatte 3 Schwestern und von den älteren wurde geerbt..Scheint Weihnachten zu sein, auf dem Stuhl liegt eine Walnuss. Das Foto ist mehr als 60 Jahre alt.

    In der Schule später hatte ich einen schönen Mantel gehabt, als die Ärmel zu kurz wurden bekamen die was angestrickt.

    Kleidung war früher wesentlich teurer als heute.


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    Meine Omma in sehr jungen Jahren. Diese Geste, den Arm nach hinten , war wahrscheinlich damals "In"

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    Omma verewigt

    Bist du jetzt umgestiegen auf nähen, nicht stricken?

    Ich trage auch lieber Leggins zu meinen Kleidern, im Sommer manchmal auch, dann nur Wadenlang und nicht eng. In Reklame sehen mir die Leggins zu stramm angezogen aus, als wären die zu eng.

    Von Tchibo konnte ich eine Strumpfhose kaufen sie ist warm,( wirklich, wenn ich so sitze habe ich bisher noch keinen kalten Beine/füsse gehabt) passt, aber ist ungefähr 1km zu lang. Kürzen könnte ich immer noch wenn mal die Zehen durchkommen.


    Du könntest es dir auch einfach machen mit Thermohose kaufen und die zum Höschen ändern. Abgeschnittene Hosenbeine noch zu Armstulpen nähen.

    Sind alle diese Modelle so, mmh, elegant? Etuikleid, Bolero, was noch?


    Wegen meinen Schulterproblemen komme ich nur mit Schwierigkeiten aus meinen Klamotten, enge Ärmel könnte ich gar nicht brauchen.

    Weite Trompetenärmel würden mir auch nicht gefallen, das ist aber Geschmacksache. Bei manchem Kleidungsstil und bei manchen Trägerinnen sehen diese Ärmel sicher gut aus.

    Wir hatten früher auch oft Abnäher am Ellbogen, oder gleich 2teilige Ärmel.

    Als ich klein war gab es noch keine Strumpfhosen, alle mit weiblichen Geschlecht egal wie alt trugen Strümpfe mit Strapse. Ich weiß noch das oft diese Knöpfe fehlten und dann nahm man als Ersatz Pfennige.

    Dann irgendwann erbte ich Strumpfhosen. Hurraaa. Nein, damals gab es auch kein Weichspüler.

    An meinem Stückenmantel fehlte doch einiges an Stoff. Da habe ich einen großen Keil vom Polsterstoff zwischen gesetzt. Werde ich auch noch besticken. Der Halsausschnitt ist sehr tief und Knopflöcher sind noch da, also das kann ich nicht ändern, aber der alte Kragen ist sehr breit und lang. Daraus kriege ich was gebastelt.

    Provisorisch zusammen gesteckt:

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    Hauptsache es passt.

    Nee, gibt es noch, guck hier unter "Anmelden & Kostenlos Herunterladen"

    Ich melde mich möglichst wenig an. Das mit dem anmelden hatte ich übersehen.

    Als ich noch jung war, hatte ich mir einen Blazermantel mal genäht. Vor langer, langer Zeit, damals liefen noch viele Spießer rum. Hörte ich einen Mann zum anderen sagen: Haste das gesehen? Der andere, nee, nur irgendwas buntes ist vorbeigezischt. Den Mantel hatte ich aus sehr dezenten Karostoff genäht, wirklich dezent gemustert. Banausen!

    Schaut mal hier bei Bernina gibt es einen Mantelschnitt mit Nähanleitung, der nur noch im November kostenlos ist, vllt braucht ja noch jemand einen.

    Zu spät, der kostet jetzt. Der Mantel sieht nicht schlecht aus, aber ist nur bis Gr. 48. Eine Größe mehr kann man sich selbst machen.

    Kein Wunder ist dein Ärmeleinsatz so toll geworden.

    Meinst du? Noch ist der Mantel nicht fertig, die Seiten brauchten nach Schnittmuster eine Zugabe, zum Glück habe ich noch etwas von dem Polsterstoff, werde ich auch etwas besticken, aber wenn der Mantel soweit fertig ist. Gesteckt ist .

    Ja, ich bin gelernte Modistin, gleich hinterher habe ich zu Handnäherin umgeschult. Alles mit Prüfung.

    Modistin ist aber nun sehr lange her und richtig ausgeführt habe ich den Beruf nicht, es war keine Nachfrage mehr nach Hüten.


    Mmh, Handnäherin wollte ich gar nicht so genau von schreiben, ich habe Pelze nähen gelernt. Alles was innen genäht werden mußte, pikieren von Vorderkanten, Kragen und Tascheneinsätzen, hinterher die ganze Fläche mit Batist belegen und pikieren. Mit Stichen die etwa so lang wie eine Nadel waren und in solchen Abständen.

    Dann gehts zur Maschine , das machte ich nicht. Dort wurden die Kragen und Taschen und die Ärmel eingenäht. Die Kragen und Vorderkanten wurden mit der Hand angeschlagen. In die Kanten kommen vorher noch die Klipse hinein. Kunden müssen probieren, dann für die Ösen einschneiden und die Ösen befestigen.

    Während die Teile an der Maschine sind das Futter zuschneiden, nähen, Monogramm sticken mit einer Maschine, einstecken und verziehen.

    Die Arbeit ist recht vielseitig gewesen, Schnittmuster mußte man manchmal selbst anpassen. Oft genug waren die Kunden zu früh und dann standen wir oft zu dritt drumherum und stichelten, da war das Teil dann in 15 Minuten fertig.

    Es wurde auch für andere Geschäfte und Zwischenhändler gearbeitet, Probemodelle mußten genäht werden. Der Chef verlangte das man mitdachte wenn er sich was vorstellte ob das machbar war.

    Die Arbeit war sehr interessant. Vor 4 Jahren wurde geschlossen, der Chef war 84 Jahre. Zum Schluß waren wir nur noch zu dritt, ich war am längsten dort.

    Ich habe dann noch etwas in einem Pflegeheim gearbeitet, dort jede Woche 1 Stunde für die alten Leute genäht.

    Ich brauche die kleinste Größe an Fingerhut. Fast 50 Jahre nähte ich mit Fingerhut, ich hatte 1969 eine Lehre als Modistin, hinterher Handnäherin. Früher gab`s im kleinsten Kaufladen Fingerhüte, aber es näht ja kaum noch jemand mit der Hand. Wenn man dann doch ein Fingerhut haben möchte, tstss, ich sah gestern eingeschweißte, da kann man nicht probieren.

    Aber ich habe jetzt einen Shop gefunden, zu normalen Preis das Ding, gibt auch Stoffe und anderes Zubehör. Aus Frankreich?, ob`s stimmt? Fingerhut

    Mit dem Sticken bin ich fertig.

    P1000904.JPG


    Heute könnte ich mit dem zuschneiden anfangen.


    Ich wäre schon eher bereit gewesen, aber gestern habe ich verzweifelt meinen letzten Fingerhut suchen müssen, Weiß der Henker wo alle meine Fingerhüte und Nähringe geblieben sind. Zu kaufen kriegt man ja keine mehr. Jetzt schreibt mir blos nicht, ist doch kein Problem, da liegt ihr aber falsch. Wenn ich nicht genau den gleichen bekommen kann hat das keinen Sinn. Die man jetzt so kaufen kann sind unbrauchbar.


    So einer ist richtig, sitzt fest auf dem Finger.

    P1000895.JPG


    Ich schiebe von der Seite, anders kann ich mir das nicht vorstellen.

    Ich kenne jemanden die aus gebrauchter Kleidung Neues näht. Verkauft die Sachen auf einem Trödelmarkt und hat einen festen Kundenstamm. Hatte auch Aufträge von Geschäften. Ich weiß das, ich mußte mithelfen die Buxen zu verzieren, das wurde bei ihrem Daddy (mein Boss) gemacht. . Sie lebt davon. Versichert war sie über ihren Daddy als Geringverdiener. Gewerblich angemeldet ist sie nicht.

    Ich kann diese Frau nicht leiden, Habe sie schon nicht gemocht als sie noch ein Kind war, aber anschwärzen würde ich das nicht.


    Ich bin viel zu faul um für andere was zu machen. ( das ist Stress für mich) Bin schon oft gefragt worden, aber für mich selbst habe ich genug zu tun. Zumal ich oft mit der Hand was mache, solche Arbeit dauert viel länger.

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