Bleibe z.B. auch beim Retro-Modell hängen. Hätte aber keinen Anlass dazu, es zu tragen, aber schön ist es.
jaaaaa, aber sowas von schön
!
Da bin ich manchmal neidisch auf die jungen schlanken großen Frauen -- hach
...
Bleibe z.B. auch beim Retro-Modell hängen. Hätte aber keinen Anlass dazu, es zu tragen, aber schön ist es.
jaaaaa, aber sowas von schön
!
Da bin ich manchmal neidisch auf die jungen schlanken großen Frauen -- hach
...
Weil es auch beim Verständnis um einen Maßschneider unterschiedliche Vorstellungen geben kann ... meine Frage: Ist ein Maßschneider jemand, der in seinem eigenen Atelier. in eigener Arbeit und mit eigenen Maschinen nach selbst angefertigten Schnitt, Bekleidung für Kunden herstellt ? Oder kann das auch industriell hergestellte Einzelanfertigung sein, wie Maßkonfektion ?
...,ja, ich denke, unter "Maßschneider" verstehen wir Maßschneider
.
Sowas wie Sebastian ...
Ich behaupte nicht, dass in der Maßkonfektion nicht auch Maßschneider beschäftigt sind, aber die arbeiten unter einem ganz anderen Kostendruck und werden sicherlich den ein oder anderen Arbeitsschritt in der einfacheren Variante gegenüber dem Maßatelier ausführen.
Dazu gibt es ein tolles Lehrvideo von Alison Smith auf Craftsy: "Essential Guide to Tailoring: Structure & Shape". Da erklärt sie, wie man einen Blazer ganz traditionell näht (mit handpikierten Einlagen und selbst gebauten Schulterpolstern z.B.) - oder eben zeitsparend mit moderneren Methoden.
Also da muss man als Laie ganz umdenken. Als Laie betrachtet man eine Covernaht als etwas praktisches, da einfach herzustellen (wenn die Maschine das macht) und sie ist elastisch und die Stoffkante durch das Covern geschützt. Für eine Schneiderin ... optisch unästhetisch, da die Naht nur vom technischen Vermögen einer Maschine Zeugnis gibt, nicht aber von der handwerklichen Fachkenntnis der Person.
Natürlich ist eine Covernaht praktisch, und wenn ich mir ein Freizeit-Shirt nähe - oder Kinderkleidung - dann benutze ich natürlich die Covermaschine - und die Overlock ...
Aber wenn ich mir einen Blazer oder einen Wintermantel aus Wolltuch nähe, brauche ich kaum was anderes als den Geradstich.
Und von dem sieht man auch nix, weil die Sachen gefüttert sind und alle Nähte innen liegen
Du hast sie schon?
Dann hoffe ich mal, dass meine auch bald im Briefkasten liegt.
LG
... ja, ich hab sie tatsächlich am 7(?) Oktober im Briefkasten gehabt - aber das hat sich ja inzwischen aufgeklärt
...
btw., wenn der eine oder die andere das Heft vor der Nase hat:
die Modelle 124, 125 und 130 hab ich mir kopiert
Den Rock werde ich aber ein bisschen anders machen: kürzer und nicht durchgeknöpft, sondern mit Jeans-front fly und hinterem Gehschlitz.
... und gefüttert natürlich
...
... was nicht heißt, dass wir nicht (fast) alle weiter am Lernen sind
...
ha, Probeteil fertig. Der Sweat ist nur mittelgut für den Schnitt, aber der Wolljersey ist ja elastischer, also schneide ich den auch gleich zu, dann brauch ich die Cover nur einmal anmachen ![]()
...so, nun will ich euch erst mal erzählen, was ich inzwischen fertig habe und was in Arbeit ist.
Der Ärmelschal
der Kleiderrock
und der Rock
sind fertig, schon getragen und für gut befunden.
In der neuen Burda (11/22) habe ich einen Pulloverschnitt gefunden, der mir gut gefällt, denn er hat
a.) Brustabnäher (unverzichtbar in meiner Größe) und
b.) einen angeschnittenen Stehkragen, den ich sehr gerne mag.
Ich bin neulich über einen weinroten Merino-Jersey gestolpert, der sich schon lange in meinem Schrank rumdrückt und gerne so ein Pullover werden möchte.
Als ich beim Schnitt kopieren war und die Schnittmusterbögen so schön gebügelt waren, hab ich mal geschaut, was denn sonst noch so interessant wäre.
Ein Rock- und ein Hosenschnitt haben mich da angelacht und sind nun auch schon fertig kopiert.
Überhaupt ist die 11/22 mal wieder eine tolle Ausgabe der Burda style, auch in den Größen bis 44.
Den Pullover hab ich erst mal aus einem knallroten Sweat zugeschnitten, bevor ich an den Wolljersey gehe, mal sehen wie er passt.
Vielleicht kriege ich ihn morgen fertig ...
Dann frag doch deine Liebste
!
Ich (!) mag solche "Exoskelette" nicht tragen
, aber vielleicht sieht sie es ja anders
...
... es ging an der Stelle um die Sprachsteuerung.
Ob es sich der-/diejenige, der es braucht, leisten kann, stand nicht zur Debatte.
Das ist übrigens auch beim Treppenlift oder rollstuhlgerechten Auto so
...
Im Grunde sogar bei einer Brille oder Zahnersatz ...
Du hast aber schon mitbekommen, dass es hier um Barrierefreiheit geht, oder
?
Hat die Brother Luminaire da was beizutragen?
Meine Haushaltsmaschine macht 1200 Stiche. Wann brauch ich das mal? Meistens drossle ich die Geschwindigkeit sowieso um nicht mit Vollgas über kleine oder schwierige Nähte zu donnern. Vielleicht brauchen die Quilter mehr Speed
...
... überlegt mal: wieviel Prozent macht die reine Nähzeit an der Maschine am gesamten Zeitaufwand für das Herstellen eines Kleidungsstücks aus
?
Sind es 10 %?
... mehr wohl kaum.
Um eine 50 cm Ärmelnaht zu nähen, brauch ich da eine ganze Minute?
Da würde es mir auch viel nützen, wenn die Maschine doppelt so schnell wäre
...
Es wäre toll, wenn du uns zu gegebener Zeit erzählst, wie du dich entschieden hast - und wie es dir damit geht
!
Wir sind schließlich ziemlich neugierig
...
... komm, sei nicht beleidigt
!
Es ist nur so eine Erfahrung, dass selbst langjährig geübte Hobbyschneiderinnen manchmal buchstäblich "auf dem Schlauch" stehen, was die Bedienung der Maschine in speziellen Situationen angeht...
Wenn dein Plotter tatsächlich hinüber ist, tut es mir sehr leid für dich
!
Die meisten Leute möchten sich gar nicht so viele Gedanken machen, weil sie schon mit der Einstellung an die Sache gehen, "wenn die Nähmaschine nichts taugt, dann kaufe ich mir wieder was anderes".
... das ist - mit Verlaub gesagt - Quatsch.
Die meisten Hobbyschneider*innen sind ihren Maschinen viele Jahre treu, allein schon, weil es, was die Maschine angeht, wirklich nicht viel braucht, um toll nähen zu können. Die Skills sind wirklich wichtiger.
Natürlich gibt es auch Technik-Junkies, die sich jede neue High-End-Maschine kaufen, aber nicht, weil sie unzufrieden sind mit dem bisherigen Modell, sondern a.) weil sie es sich leisten können und b.) weil sie Spaß daran haben
... und die Technik-Junkies sind natürlich "lauter", d.h. sie diskutieren gerne auch hier im Forum über das Für und Wider dieser und jener Maschine.
Die Masse der Maschinentreuen verliert kein Wort über die Technik und näht so vor sich hin.
... und was die mechanische Qualität der Maschinen angeht:
Wenn du dich für eine der bewähren Marken entscheidest, machst du nix falsch, vorausgesetzt, du gehst ein wenig über das Basismodell hinaus.
Darunter verstehe ich
Brother (hier aber wirklich eher das obere Preissegment)
Pfaff (muss man wohl mögen)
Husqarna
Mag sein, dass ich wen vergessen hab.
Ich weiß ja nicht, wie hoch dein Budget ist, aber such dir doch einfach mal 2 oder 3 Modelle innerhalb deines Budgets aus, die du dir mal live und in Farbe beim Händler anschaust.
... oder du guckst mal, wer von den Fories bei dir in der Nähe wohnt und interessante Maschinen hat.
Da ist manches möglich, was mehr bringt, als nur zu theoretisieren ...
okay,
@Friedafröhlich war schneller ![]()
weil man die Nahtqualität des Industriestandard mit der HH-Nähmaschine nicht erreicht.
... die Nahtqualität ist meiner Erfahrung das geringste Problem - zumindest wenn die Maschine etwas oberhalb des "Gemüsehobel"-Standards rangiert.
Ansonsten geb ich Nanne recht - "sieht aus wie gekauft" ist nicht mein Bestreben, allerdings auch nicht "sieht aus wie selbstgebastelt"
...
hier ein Schnellnäher der nicht nur Schnellnäher heißt sondern auch schnell und leise ! näht.
... besonders geeignet für Leute, die (z.B.) Bett-Inletts in Serie nähen
...
Ich nutze nicht mal die 1.500 Stiche/min meiner Brother PQ aus, wenn ich Kleidung nähe
....
Warum sollte ich auch - Nähen ist mein Hobby, da mag ich keine Hektik.
die Begeisterung für das Alteneisen hält sich in diesem Forum arg in Grenzen.
Stimmt, die meisten von uns wollen lieber nähen als schrauben und ölen
...
Für mich war tatsächlich dieses Forum das entscheidende Moment, dass ich das Nähen wirklich einigermaßen gelernt habe und weiterhin lerne.
Ich war mit ü50 ein echter Spätstarter und hatte niemanden im Umfeld, den ich hätte fragen können
Hier im Forum "wurde man geholfen" - schnell und kompetent, Tipps zu Büchern und Lehrvideos inclusive.
Leider sind von den Couture-Junkies und "widerlichen Perfektionisten
", was das Kleidung nähen angeht, nicht mehr so viele hier aktiv.
Das liegt bestimmt auch daran, dass wirklich geschneiderte Kleidung weitgehend von Jeans + Shirt abgelöst wurde - und darüber gibt's ja nicht so viel zu räsonieren
.
Was haben wir uns früher gefetzt über Mode- und Stilfragen
- war immer schön und interessant ...
Irgendwann macht man es - vielleicht - perfekt. Und garantiert, dass irgend jemand anderes dann immer noch eine Erbse findet
... inzwischen bin ich es meistens selbst, die die Erbsen findet
...
Aber du hast natürlich recht: erst mal machen - das übt, und nur Übung macht den Meister.
Als ich anfing, hab ich immer erst Probeteile aus billigem oder recyceltem Stoff genäht, allein schon weil ich wegen der Passform unsicher war.
aber statt nur die passformrelevanten Teile zusammen zu tackern, hab ich die Sachen meist fertig genäht, um alle Schritte zu üben.
Dadurch hab ich mir so manches TfT* gespart ![]()
.......................................................................................................................................
* TfT => Teil für (die) Tonne ![]()
Für Dich ist das Muster offenbar keine Herausforderung. 🤔
Ich glaube, sie hat da technische Unterstützung
...
... was nichts daran ändert, dass es einfach toll ist
!
... auf youtube findet man auch renommierte Namen wie Sebastian Hoofs (aka Basti), Mia Führer, Inge Szoltysik-Sparrer, oder - wenn's auch englisch sein darf - Claire Schaeffer, Susan Khalje oder Alison Smith
.
ich verstehe nicht so ganz, was Akkuratesse mit verkopft zu tun hat
Ich glaube, da geht es um die Definition von Perfektion.
Ich kann eine Jacke nach der "Farbenmix"-Methode nähen oder halt im Couture-Style a la Chanel.
Für mich ist Chanel näher an "perfekt" als Farbenmix.
Trotzdem kann man sich auch auf dem Farbenmix-Level um technische Perfektion bemühen ...

