Prima geworden ❣️
Sieht wirklich bequem aus ![]()
Prima geworden ❣️
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Ich nähe viel zu gerne Jacken und Mäntel, als dass ich wollen würde, dass sie 20 Jahre halten
...
Heute Abend dann zur Tat geschritten und das Ergebnis möchte ich nicht vorenthalten.
Das wird chic
!
Klebeeinlage fasse ich grundsätzlich auch beim Nähen mit!
Blasen werfen kann sie natürlich trotzdem ...
Für den Popeline-Mantel würde ich tatsächlich Klebeeinlage von guter Qualität verwenden - und sie dann genau nach Anleitung (die variieren tatsächlich) aufbringen.
Es werden ja üblicherweise die Belege verstärkt - nicht der Außenstoff (zumindest bei einem Mantel).
Bei dem Wollstoff kann man mit ein wenig Übung unsichtbar pikieren - da würde eine Näheinlage auch ganz gut funktionieren.
Meine Oma verwendete dafür sog. "Steifleinen". Ich weiß aber nicht, ob es das heute noch gibt.
@'Lady in red
Hast du einen Craftsy-Zugang?
Ich kann da empfehlen die Kurse von Alison Smith "Structure and Shape" und "Couture Dressmaking Techniques"
und auch Susan Khalje "The Couture Dress"
... oder dort einfach mal nach "underlining" suchen ...
Da gibt es eine Menge Tipps für Stabilisierung jenseits von Klebeeinlage ...
Contra: macht mehr Arbeit
Ist ja keine "Arbeit"
...
Ich habe mir die Anleitung für den Schnitt angesehen...Ich finde oft das Innenleben der Softshelljacken (und auch hier) sehr schlicht.
Wirst Du sie verwenden?.. Wie ich Deine perfekte Art zu nähen in Erinnerung habe, eher nicht...
... da fragst du das Richtige
!
Ich überlege schon seit Tagen ...
Am liebsten würde ich die Jacke füttern.
Einerseits, weil ich gerne eine Stickerei z.B. auf dem Rücken platzieren würde.
.... andererseits, weil ich es liebe, eine Innentasche mit RV für den Autoschlüssel zu haben.
... und weil die Taschenbeutel sonst so haltlos rumbaumeln ...
Allerdings ist die Softshell-Idee ja eigentlich "Funktioniert ohne Futter und ist schön kuschelig" ...
Argumente pro und kontra sind sehr willkommen
❣️
... genau, Rosshaareinlage ...
Gibt's bei Folhoffer ...
Mit dem Kopierpapier hab ich keine guten Erfahrungen. Ich hab das aus mehreren Stoffen nicht mehr herausbekommen.
Ich finde, es überträgt nicht gut (ist irgendwie zu trocken)
Alternativ habe ich das "Waxed tracing paper" von Susan Khalje, USA, was wirklich gut überträgt.
Allerdings würde ich es auch nur auf der linken Stoffseite verwenden ...
ah ok. Ich bin etwas arg pedantisch und schneide genau zu, weiß also, dass ich genau einen cm Nahtzugabe habe und zeichne zusätzlich die Nahtlinie ein.
Diese Akkuratesse ist beim Patchwork bestimmt unerlässlich, und du hast sie total verinnerlicht, was ich sehr bewundere.
Ich will dir das auch gar nicht ausreden 😉, aber vielleicht ein paar Denkansätze anbieten:
Versuche mal, deinen Körper exakt (!) zu vermessen.
... sagen wir mal, 3 Meßreihen, 3 Leute, die maßnehmen.
... und das am 11. April um 16:29 Uhr.
Wie hoch wird die Übereinstimmung der Meßreihen sein?
Wie sahen deine Maße heute morgen aus, wie werden sie heute Abend aussehen
?
Was wird in 14 Tagen sein, oder kurz vor Weihnachten 🤔?
Was ich sagen will:
Wenn man Kleidung näht, kann man mit eine gewissen Gelassenheit darangehen, ohne dass man sich vorwerfen muss, nachlässig zu sein.
... siehe auch meine Signatur: "...close enough to perfect for me ..." ![]()
An einigen Punkten (s.o.) muss man allerdings millimetergenau arbeiten, wenn nicht das Ganze am Ende schlampig aussehen soll
...
... ach ja, du kannst natürlich auch die durchgeradelten Schnittmusterteile ohne NZ ausschneiden.
Dann legst du sie auf den Stoff und zeichnest die Nahtlinie ringsherum.
Dann musst du die NZ natürlich auf dem Stoff anzeichnen.
Wird das genauer
?
Also, wenn er für die Katze und die Maschine passt, ist doch alles gut
!
... nein, die Nahtlinie sehe ich tatsächlich nicht.
... aber da ich weiß, dass ich genau 1,5 oder 1 cm NZ habe (1 cm z.B. in der Ärmelkugel), führe ich den Stoff an der entsprechenden Markierung der Stichplatte.
Wo es tricky wird und auf Millimeter ankommt ( Paspeltaschen, Innenecken an Reverskragen etc.) , da zeichne ich mir die Nahtlinie nachträglich ein (also: nach dem Zuschnitt, vor dem Nähen 😉).
Normalerweise legt man eine Lage Pauspapier zwischen Schnittmuster und Stoff. Dieses gefärbte Papier überträgt durch Druck vom Kopierrad die Linien auf den Stoff.
Das wäre Plan B, aber wenn ich den Schnitt noch mal verwenden möchte, ist der Umweg über's Packpapier besser.
Ich finde das sehr spannend. Habe das mit dem radeln nie verstanden. Wird da das Muster direkt auf den Stoff übertragen?
... nein, auf Packpapier mach ich es.
Guck mal, hier siehst du die Schnitteile ganz gut:
Ich zeichne mir immer gleich die Nahtzugabe dran, dann auf den Stoff mit Kreide, oder auf so hellem, glatten Stoff auch mit Bleistift, und dann ausschneiden.
Was die Fadenspannung angeht:
Da kommst du ums Ausprobieren nicht herum.
Vielleicht hilft dir dieses Video von Meister Wimmer von der Schneiderakademie
Nähmaschinen-Einstellungen für Nähanfänger und Profis – die richtige Fadenspannung - YouTube
Dann würde ich eher eine Microtexnadel empfehlen.
... oder eine 60er Universal ...
Ich kopiere den Softshell-Schnitt ...
gun metal star !
Yeah
!
Das vorgeschlagene Dekor ist z.T. Applikation (die rechte Seite), dazu aufgenähte Bänder (mittig) und links so ein Segment in "Chenille-Technik".
... Vom Zuschnitt (hab ich fertsch
) hab ich mir schon passende Reststücke für Stickversuche bereitgelegt.
Ich hab auch schon dran gedacht, eventuell auf anderem Grund Gesticktes zu applizieren ...
... ja, da werdet ihr wohl Recht haben.
Ich hasse es zwar, wenn mir Maschinen vor den Füßen 'rumstehen 😉, aber ich werde ein Plätzchen finden, wo sie nicht stört.
Ich kümmere mich dann mal um den Schnitt für die Softshelljacke - muss ja kopieren
!
... und eine Wollwalkjacke könnte ich noch zuschneiden, Vogue 9341.
Den hab ich GsD probegenäht aus ollem Romanit. Lt. Größentabelle hätte ich XXL gebraucht, aber da hätte ich noch jemanden mit hinein nehmen können.
also brav noch mal aufgetrennt, auf XL zurückgestutzt und noch mal zusammengenäht: deutlich besser
!
Nun könnte den schönen dunkelblauen Wollwalk, der schon mehrere Jahre rumliegt, endlich mal seiner Bestimmung zuführen
.
Die im Schnittmuster vorgeschlagene "Betüddelung" finde ich allerdings too much.
... aber mit was Schönem besticken möchte ich die Jacke schon, mal sehen, was mir einfällt (Vorschläge sind sehr willkommen ❣️)
... so, die Sachen, die ich nähen "musste" (Vorhänge, Reparaturen) sind fertig und aus dem Haus, und ich bin wieder mal die "beste Mama/Oma der Welt"
...
Jetzt geht es an neue Projekte und an die neue Maschine
...
Im Untergrund grummelt die Notwendigkeit, Entscheidungen bezüglich Abschied zu treffen.
Die Brother Stickmaschine geht auf jeden Fall ...
Aber gebe ich die Brother PQ oder die Janome 6700 zur Adoption frei
?
Nachdem Machi vor ein paar Tagen noch mal ihrer Wertschätzung für die PQ Ausdruck verliehen hat, bin ich noch mal ins Grübeln gekommen, denn eigentlich hatte ich mich schon entschieden ...
Aber nachdem ich einmal das falsche, das Herzenspferd verkauft habe (und ihm immer noch nachtrauere
), überlege ich bei den Nähmaschinen lieber gründlicher 😉...
Ich glaube, ich trenne mich lieber von der Janome 6700, weil ich die Dicke jetzt habe, und die kleine B335 steht ja auch noch als Reserve da.
... und die Brother passt auch prima in den Janome-Tisch
...
Wenn ich irgendwas nicht bedacht habe, warnt mich bitte
!
