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Beiträge von kledet

    Seitdem ich vom "System Amazon" gelesen und gehört habe kaufe ich NICHTS mehr über Amazon!


    Kurzfassung:

    Hallo,

    ich würde einen Putzlappen auf den Freiarm legen und die Lampenverkleidung abschrauben.

    Wenn vorhanden, mal einen Stoss Sprühöl (Caramba, WD40 o.ä.) hineingeben

    Dort dann die Nadelstangenführung von Hand nach rechts und links bewegen (vorher breitesten Zickzack einstellen!) und schauen, welche Bereiche sich nun bewegen und diese nachölen.


    Meist ist dort nur eine kleine Feder, die die Nadelstangenführung in eine Richtung drückt und diese kommt gegen die Verklebungen nicht an.

    Hallo,

    ja, die alten Meister sind auch tolle Maschinen, auch wenn sie wg. CB-Greifer nicht so schnell laufen wie die Pfaff 230/260.


    Edit und Korrektur: Die Nobless 361 hat laut naehmaschinenverzeichnis einen Doppelumlaufgreifer.

    Ich habe hier meist die Flachbettvarianten 110/111 und die haben den CB-Greifer.

    Aber leider kam ich nicht mehr dran als meine Eltern verstorben waren, weil sie nicht mehr funktioniert hat und entsorgt wurde. Vielleicht hätte man ja noch reparieren können.

    Die meisten Maschinen aus dieser Zeit sind reparabel, Sturzschäden o.ä. mal ausgenommen. Es traut sich aber nicht jeder an die defekten Kondensatoren in der Elektrik dran. Die Mechanik selbst bekommt man nur mit Gewalt kaputt.


    Falls die Sehnsucht nach einer Meister im Koffer zu groß wird gib mir einfach Bescheid ;)

    Rückwärtstaste, hat die Pfaff 60 nicht? Ich frage deswegen nach, weil ich erst neulich eine Diskussion mit meiner älteren Schwester hatte und sie meinte das die eingebaute Nähmaschine die zu Hause in der Küche stand ( war eine Pfaff) nicht Rückwärts nähen konnte.

    Die Vorgängerin der Pfaff 60 war die 30, deren Vorgängerin war die 31 und diese wiederum war fast baugleich mit der Pfaff H - und die frühen Bauformen der H konnten tatsächlich nur vorwärts nähen.

    Die Decals der schwarzen H sind aber sehr aufwendig und schön gearbeitet, die fällt schon auf.

    Die 260 Automatik hat einen verbesserten Zickzackstich im Vergleich zum Vorgängermodell 260.

    Vorgängermodell der 260 ist die 230. Der Zickzackstich ist der gleiche, aber die Bedienung desselben ist bei der 260 einfacher und komfortabler geworden.

    Die Stichlängeneinstellung ist exakter und es gibt eine Rückwärtstaste.

    Eher Rückwärtshebel. Auch hier ist die 260 komfortabler als die 230 oder auch die 60.


    Die 60 und die 230 sind sich optisch sehr ähnlich und wurden zur selben Zeit gebaut (ca. 1954 bis 1959).


    Die 260 kam schon iirc 1959 auf den Markt und es gab sie mit Tretantrieb oder mit eingebautem Motor und dann gab es sie mit oder ohne Automatik, das macht vier Varianten, die dann noch in unterschiedlichen Möbeln angeboten wurden.

    Später kam dann die 262, die zusätzlich die Stopmatic eingebaut hat, bei der die Nadel elektrisch angehoben wird, wenn man den Nähfuß ganz nach oben hebt.


    Während man eine 230 problemlos mit einem 08/15 Rucksackmotor nachrüsten kann braucht man bei der 260 den passenden Motor inkl. entsprechendes Handrad.

    Die Teile sind so teuer, dass man besser drei gebrauchte 260 kaufen kann in der Hoffnung, zumindest bei einer einen Motor vorzufinden.


    Die 230 und die 260 haben Zickzack und den Doppelumlaufgreifer. Dadurch laufen diese Maschinen meist seidenweich und leise auch bei hohen Geschwindigkeiten (bis 2.200 oder 2.500/min, müsste ich mal nachschauen). Das ist schon eine Freude, damit zu nähen.

    Die Pfaff 60 hat wie die Vorgängerin 30 einen CB-Greifer. Dieser ist für 800 bis 1.200 Stiche/min vorgesehen und läuft nicht rund, sondern oszilliert und vibriert schon mal ganz leicht bei höheren Geschwindigkeiten.


    Allen Maschinen gemeinsam ist die extrem solide und langlebige Verarbeitung. Es gibt bis heute praktisch keine altersbedingten Ausfälle, selbst die Kunststoffzahnräder halten nach 65 Jahren immer noch.

    Lediglich die Zickzackmechanik der 230/260 neigt zum Verharzen. Wenn man dann bei der 260 mit Hauruck an den Hebeln zerrt brechen diese schon mal ab, das ist der häufigste Defekt neben abgebrochenen Einfädlerhaken oder Fadengewurtschel.

    Hallo Margret,

    Es gibt vermutlich Nähmaschinen mit noch höherer Durchstichkraft - ich habe ja immer mit einer Maschine von der Firma B geliebäugelt - aber für die kleinste B mit integriertem Obertransport muss ich mehr als das Doppelte hinlegen, und das ist einfach jenseits meiner Möglichkeiten.

    Weder die Maschinen von Bernette, Borletti noch die von Brother sind mir bisher durch besonderes hohe Durchstichskraft aufgefallen :raddrehen:


    Wenn du Bernina meinst, dann schreib das doch auch :dafür:

    Danke für den Erfahrungsbericht!

    Ich habe seid Jahren eine "Pfaff Creativ 1471" . Bis gestern lief sie super!!!

    Aber von jetzt auf gleich lässt sie Stiche aus.

    ...

    Bei der Spuhle drehte ich etwas am Rad. Dennoch macht sie das.

    An welchem Rad hast du gedreht?

    Ein Foto davon wäre wirklich hilfreich.


    Ist zwischen dem jetzt und gleich etwas passiert?

    Gab es einen Nadelbruch? Wurde sehr dickes oder hartes Material genäht?

    Ein neues Nadelpäckchen aufgemacht von einer fremden Marke?


    Bitte eine Probenaht mit breitestem Zickzack auf normalem Gewebe machen. Gibt es auf beiden Seiten Stichaussetzer oder nur auf einer Seite?

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