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Beiträge von kledet

    Hallo Jamie,

    eigentlich kann (fast) jede Nähmaschine zum Sticken genutzt werden.

    Man braucht nur einen runden Stickrahmen, eventuell Vlies zum Unterlegen und am besten auch einen Stickfuß (es geht auch ohne, aber mit ist am Anfang leichter).

    Außerdem muss man den Transporteur der Maschine außer Funktion setzen, indem man ihn versenkt oder abdeckt, das hängt von der Maschine ab.

    Edit: Eventuell muss bei deiner Singer die Stichplatte ausgetauscht werden, dazu würde ich mal ins Handbuch schauen.


    Dann sollte die Fadenspannung angepasst werden, denn der Unterfaden darf nicht auf der Oberseite sichtbar sein, meist erhöht man dazu die Unterfadenspannung etwas.


    Hier macht jemand auf einer alten Singer Tretmaschine wahre Kunstwerke: Klick

    Claire schreibt mit der Maschine und verwendet einen Stickfuß.


    Wenn man bei youtube etc. nach "free motion embroidery" sucht findet man viele Tipps und Anregungen.


    Wenn du fertige Muster z.B. am PC erzeugen und dann vollautomatisch sticken lassen möchtest, dann brauchst du eine "richtige" Stickmaschine.

    Es kam mir irgendwie - obwohl du ja der Fachmann bist und ich nur ein nähmaschinenneugieriger Lernanfänger - komisch vor dass es nur die Nadelstange sein sollte. Aber vermutlich bin ich nur voreingenommen wegen meinen beiden alten Singers.

    Ich bin kein Fachmann, nur ambitionierter Laie.

    Aber ich hatte die Singer tatsächlich jünger eingeordnet, bin bei der Bildersuche evtl. auf ein falsches Bild gekommen und hatte mir nicht die Mühe gemacht, die Bedienungsanleitung zu suchen und lesen.

    Hallo,

    der Haltefinger des Spulenkapselhalteranhaltestücks hat oft eine Feder. Wenn diese verklebt oder gebrochen ist, könnte das die Ursache für die Geräusche sein.

    Falls das Teil ausgebaut wird beim Wiedereinbau darauf achten, dass das Spiel zwischen dem Haltefinger und dem Spulenkapselhalter (= inneres Teil des Greifers) 0,7 mm beträgt.

    Ist die Nähprobe einlagig?


    Probiere es mal zwei- bis vierlagig (bei dünnem Stoff) und verwende für Ober- und Unterfaden verschiedene Farben.

    Stelle die Unterfadenspannung nach Handbuch ein (Jojo-Test oder AA-Batterie an den Unterfaden hängen) und dann spiele so lange mit der Oberfadenspannung herum, bis du mit dem Nahtbild zufrieden bist. Dann hast du schon mal eine Grundeinstellung, die du bei "normalem" Nähgut dann nur noch wenig anpassen musst.

    Durch Justierung des Untergreifers bekommt man den linken Nadelfaden bestimmt wieder "in die Naht". Wahrscheinlich sind es im linken Umkehrpunkt nur ein, zwei Millimeter, die fehlen.

    Gib die Maschine einfach an jemanden weiter, der die Justierung machen will und kann.

    Ein ganzes Jahr gesetzliche Gewährleistung (Sachmängelhaftung), ein ganzes langes Jahr!

    Zumindest bei Geschäften mit Privatkunden.


    Und wenn man das nicht ausdrücklich im Kaufvertrag vermerkt, gilt sogar die gesetzliche Regelung, nämlich zwei Jahre.


    Der einzige Trost für den Händler ist die Beweislastumkehr, die nach sechs Monaten einsetzt. Also so gesehen ist das erste halbe Jahr nach dem Verkauf für den Händler das kritische.


    ...wie alt ist das Schätzchen denn?


    Wir haben so ähnliches kürzlich in einem anderen Thread diskutiert - da hieß es, dass Fachhändler nach 2 Jahren von 50 % ausgehen.

    Nicht ganz, der Ankaufspreis des Händlers liegt im ersten Jahr bei 50% und im zweiten Jahr bei 30% des Neupreises. Der Verkaufspreis liegt dann natürlich dementsprechend höher.


    Zwei Drittel vom Neupreis so wie hier sind für mein Empfinden bei einer Maschine "wie neu" die Obergrenze des mach- und bezahlbaren.

    Bei der Zwillingnadel hab ich fast alle Eisntellungen durch, ich glaub ich könnte die Stichlänge noch auf 6 oder so stellen, aber mit 5 sah es auch nicht besser aus.

    Bei der Zwillingsnadel würde ich die Unterfadenspannung massiv reduzieren (auf so gerade eben noch spürbar) und die Oberfadenspannung entsprechend reduzieren.

    Dafür evtl. eine zweite Spulenkapsel besorgen und diese entsprechend markieren.

    Hallo,

    kannst du mal ein Foto der Maschine zeigen?

    Singer und Victoria waren eigentlich immer unterschiedliche Marken, ich wüsste nicht, dass die gemeinsam Maschinen herausgebracht haben.

    Bei ebay wurde neulich eine "Singer Victoria 364" verkauft.

    Falls es so eine Maschine sein sollte ist die allerdings sehr einfach zu bedienen, da sie über eine Farbcodierung und aufgedrucktes Einfädelschema verfügt.

    Allerdings ist der Lack in einem sehr schlechtem Zustand. Die Lackierung auf der Maschine selber sieht teilweise so krisselig aus.

    Das Gold Dekor und Schriftzug sind fast weg.


    Würdet ihr euch so was anschaffen?

    Wenn der Preis stimmt, warum nicht.

    In den ersten Jahren nach Kriegsende gab es Probleme mit der Lackqualität, wahrscheinlich stammt die Maschine aus dieser Zeit.


    Eine komplette Neulackierung finde ich recht aufwendig, ist aber machbar, dauert nur 20 Minuten;) auf youtube.

    Gibt es hier Simson-Fans? Ist das bei 0:28 ein Schwalbe-Tank?


    Ich finde ehrlich erworbene Patina allerdings meist schöner als eine komplette Restauration, wenn es sich nicht um so hoffnungslose Fälle handelt wie im obigen Film.

    Mal ganz OT, ist das normal, das beim tippen das Tablet ständig Wörter ersetzt mit irgendeinem Unsinn. Ich werde noch wahnsinnig. Bei allen anderen Anwendungen habe ich das nicht, nur hier im Forum. :mauer::doh:

    Wenn ich mir so einige Posts anschaue dann scheint das ein häufigeres Problem zu sein. :pfeifen:


    Ein Tablet nutze ich nicht, ist nix halbes und nix ganzes für mich. Aber weder auf dem Smartphone noch am Win-PC habe ich die beschriebenen Phänomene.

    Ich finde den Editor sogar recht komfortabel, zumindest im Vergleich zu anderen Näh(maschinen)foren.

    Hallo Karina,

    gut, dass dein Mann das Ölkännchen noch geholt hat. Dieses wird einzeln manchmal

    teurer angeboten als eine komplette Nähmaschine.

    Den waagerechten Garnrollenhalter würde ich um knapp 90 Grad nach links drehen, so dass die Garnrolle in die Richtung der ersten Fadenführung zeigt.


    Meist funktioniert der waagerechte Garnrollenhalter besser, dieser ist bei neuen Machinen auch inzwischen Standard, ansonsten einfach probieren. Beim senkrechten Halter kann man eine Filzscheibe unterlegen, die bremst die Garnrolle etwas ab und beruhigt den Oberfaden.

    Nee Detlef, das waren nicht nur die Brillengreifer. Da war so ziemlich alles dabei, was aus Bielefeld kam.

    Das führt hier zu weit, aber vielleicht kannst mir das mal in einem Extra-Thread oder per PN erläutern. Ich habe hier zwar ca. 40 Bielefelder stehen, aber nur die eintourigen Brillengreifer drehen "flashc herum".

    Im Uhrzeigersinn haben sich vor allem die Bielefelder gedreht, also Adler, Phoenix und Anker, aber auch nicht alle.

    Neben ein paar Singer (z.B. 191M) waren es vor allem die Maschinen mit eintourigem Brillengreifer, die waren aber auch in Bielefeld nur eine Minderheit.


    Beim Tretantrieb die Füße locker etwas vorne/hinten versetzt auf's Trittbrett stellen und mit der rechten Hand am Handrad den ersten Impuls geben, der dann von den Füßen übernommen wird, so klappte es bei mir sehr gut und nach kurzer Übung.

    Puppenmutti: Oschka meinte in erster Linie wohl den Schnurkettenantrieb innerhalb der Maschine. Diese Schnurketten sind einzeln kaum zu bekommen (ich kenne nur eine sündhaft teure Quelle für Neuanfertigungen, bei der die alten Klammern weitergenutzt werden, in den USA) und der Austausch ist relativ aufwendig.

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