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Beiträge von Anne Liebler

    Hallo,


    ich nutze den Sprühzeitkleber auch nicht wirklich intensiv. Gut geht es, wenn man Applikationen damit auf der Rückseite besprüht und dann aufklebt. Nimmt man dazu einen Untergrund aus Papier und die schon ausgeschnittene Applikation ist es nicht problematisch wenn man über den Rand gesprüht hat.
    Persönlich finde ich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Marken. Wichtig ist aber, dass immer der Abstand gewahrt bleibt, mit dem man zum Untergrund arbeiten sollte und das man die Düse immer mal wieder mit warmen Wasser gut reinigt. Sonst verklebt sie und der Sprühnebel wird nicht mehr wirklich "nebelig" sondern eher flockig und zu dick.
    Ich würde also nehmen, was Du am Einfachsten bekommst und ausprobieren.

    Hallo, stickst Du mit der Hand oder mit Maschine?
    Das Sticken mit Maschine ist ein handwerksähnlicher Beruf und man muss keine Ausbildung nachweisen (weil es diese auch nicht gibt). Die Anmeldung bei der Handwerkskammer bringt dann einen Eintrag in dieser Rubrik.

    Ich möchte einmal auf die Frage - erwarte ich zu viel von der Maschine in dieser Preisklasse eingehen und nur ein leises Kopfschütteln zur Geschäftserfahrung als Nebenbemerkung hinzufügen.


    Es gibt Grenzen, aber wenn man diese kennt, kann man sie vorab ausdehnen und sich auf die möglichen Probleme einstellen. Beim Vernähen von Mehrlagen gibt es u.U. 2 Probleme. Entweder der Transport wird schwierig bis kaum mehr möglich und/oder die Lagen, die passgenau sein sollten, verschieben sich. Das kann man verhindern, indem man einmal vorab mit der Nähmaschine und einem lang eingestellten Stich die Stoffe zusammen näht. An starken Stellen = vielen Stofflagen kann man da schon a) die Nahtzugaben entgegengesetzt legen und b) die Nahtzugaben flach bügeln. Diese Naht ist eine Heftnaht und anschließend steppt man mit der Overlock ohne dass man sich bemühen muss, die Schnittkanten richtig zu führen, da sie schon verbunden sind.


    Mit der Verlängerung der Stichlänge und der Verringerung des Fußdrucks geht es noch besser. Die Aussage, dass die Maschine an ihre Grenzen kommt, kann ich nicht nachvollziehen. Mit der Gritzner habe ich alle Teile meiner Hobbypolsterei verarbeitet und das waren richtig dicke Stoffstücke, da alle Teile mit dickem Volumenvlies unterlegt waren.

    Naja, die 1034D ist die Maschine die ich persönlich sehr oft verkauft habe, sehr gut kenne und festgestellt habe, das sie (wenn man sich mit ihr vertraut gemacht hat) super läuft. Die Neue hat ein paar andere Bedienelemente. Die Kettelzunge wird anders eingesetzt, das Messer wird weggeklappt und nicht mehr "nur" arretiert und die Einstellknöpfe sind an anderer Stelle (sichtbarer) und nicht mehr so "robust" im Klang. Sie ist Neu und die Erfahrungen sind dadurch noch nicht so langlebig. Du solltest Dir die Bedienungen einmal genau ansehen und das für Dich angenehmere herausfinden.
    Die 788 ist die Maschine die ich zu Hause nutze und sie nicht schone und ihr allerhand zumute... sie macht es gut, aber ich weiß auch was ich wie einstelle.
    Das ist jetzt nicht die Antwort, die Dir sagt: Nimm X ;). Setze Dich ran und lass Dir zeigen, wie man die Maschine bedient - insbesondere einfädeln, Messer ausschalten, Kettelzunge entfernen. Das muss man bei diesen Dreien manuell machen und man muss sie verwahren und wieder einsetzen wenn man nicht mehr rollsäumen möchte. Preislich höhere Maschinen versenken oder verschieben diese Kettelzunge. Das ist dann mehr Komfort, aber der ist auch teurer.

    Ich habe immer gesagt (und dazu stehe ich immer noch), dass wenn man mit der Nähmaschine (ggf. noch) zufrieden ist, aber das Nähen von Jersey ein stärkeres Thema wird, ist die Overlock die Ergänzung, die mögliche Probleme löst. Keine Nähmaschine kann das, was eine Overlock kann - der Overlockstich ist spannungstechnisch nicht das Gleiche - und keine Overlock ersetzt eine Nähmaschine. Aber wenn die es noch tut, würde ich sie ergänzen.


    Die brother und die Gritzner kenne ich persönlich sehr gut und sie schaffen das, was Du beim Testmodell bemängelst.

    Hallo Helma,
    ich schließe mich allen Empfehlungen an.
    1. nutze ich nicht so viel das Fimoplast weil ich es teurer finde und in Teilen nicht so stabil wie das wegreißbare Vlies, das es in verschiedenen Stärken gibt.
    2. kleinere Rahmen benötigen weniger Unterlage. Zudem lässt sich das zu bestickende auch stabiler einspannen.
    3. ich nutze Abreißreste indem ich sie wie bei der Pizzatechnik übereinander liegend zusammen einspanne. Dann liegt es mitunter 2-4fach, aber die mittleren Löcher sind überlappend stabil
    4. gibt es auch für mich noch diese Variante: http://www.hobbyschneiderin.net/downloads.php?do=file&id=145


    Viel Erfolg!

    Diskussion zum Artikel Die Initiative Handarbeit informiert: Gesucht und gefunden = Die Strickkollektion unserer Designer von morgen:

    Zitat
    Jung, avantgardistisch, aber trotzdem tragbar und vor allem mit persönlicher Handschrift: So sieht die erste Nachwuchs-Designer-Kollektion der Initiative Handarbeit aus. Im Rahmen des Wettbewerbs "Designer von morgen" hatte der Branchenverband Modedesign-Studenten aufgerufen, eine Damen-Strickkollektion für Herbst und Winter zu entwerfen. Eine Fachjury beurteilte die Entwürfe und kürte am Ende mit Sandra Knüpfing aus Pforzheim und Merle Richter aus Bremen gleich zwei Siegerinnen.

    Hallo in die Runde,
    ich bin mir persönlich nicht sicher, ob es hierbei um zwei verschiedene Bereiche geht. Das Eine ist der Wert der Quilts, den man angeben kann bei einer Versicherung bspw. beim Veranstalter im Messebereich, das Andere ist die Versicherung beim Versenden. Übergibt man DHL oder einem anderen Versender die Ware, wird anerkannt, dass man sich der angebotenen Versicherungsleistung bis max... anschließt.
    Vor ein paar Wochen war ein Päckchen - eingeliefert in die Packstation und dadurch mit Einlieferungsbeleg - lange überfällig, so dass ich einen Suchauftrag in Auftrag gegeben habe. Ich musste angeben, was enthalten war. Da war auch Selbergemachtes drin... wie will man das beziffern - ich konnte nur den Materialwert abgeben. Das Päckchen kam mit Verspätung an und so war das Problem gelöst - aber für die Versicherung benötigt man leider Nachweise und da sind x Stunden Arbeitszeit nicht relevant. Dazu müssten aber vorab Expertisen gemacht werden und wer will mit welchen Kriterien die Beurteilung machen? Wie viele Stoffe, welche Kombination usw. usf. Das ist ja die Kunst und die kann man schlecht in € Einheiten strukturieren.


    aber einen annähernden Arbeitswert müsste man auch versichern. Und da geht bei einem Quilt in Deckenformat m.M. nach nichts unter 500,-- €. Je nach Aufwand, Muster, Quilting auch deutlich mehr.
    Gruß von Karin


    Hat man den Quilt gekauft weil man den Wert anerkannte und ihn unbedingt haben wollte, eine Rechnung über 400 € (als Bsp.) zum Nachweis bereit hat und ihn als Geschenk versendet, sieht die Sache sicher Versicherungstechnisch anders aus. Aber das ist im besprochenen Fall unwahrscheinlich, da keine erworbenen Arbeiten zur Ausstellung geschickt werden.


    die Verwendung zu Werbezwecken gefällt mir auch nicht gut. Die Versandkosten sollen auch noch selbst getragen werden? Was bekommen denn diejenigen, die den Quilt einschicken? Ruhm und Ehre will Bernina so scheint es eher für sich. Ich würde meinen Quilt unter diesen Bedingungen nicht einschicken.



    Naja, Ruhm und Ehre hat man und ehrlich gesagt finde ich das als einen wichtigen Aspekt um Lust zu haben, weiter zu machen. Weil Ruhm und Ehre Ansporn sein kann und Bestätigung. Es ist auch Austausch auf künstlerischer Ebene und Quelle der Inspiration - ein Geben und Nehmen. Das gilt m.M. nach für jede Ausstellung. Man will zeigen und Feedback haben und dazu benötigt man die Gelegenheit. Egal ob es jetzt BERNINA ist oder wer Anderes - wenn man diese Gelegenheit schafft, ist das ja auch für den Veranstalter mit viel Aufwand und Verantwortung verbunden. Das macht man nicht mal so eben nebenbei und bekommt dadurch quasi was geschenkt. Jeder Veranstalter hat dabei auch eine nicht zu unterschätzende Arbeit. Ich erinnere mich an die PFAFF Aktion mit Guido Maria Kretschmar und den Taschen oder burda/prym mit den Espadrilles, die Klöppelausstellung von Alterfil oder den jährlichen Avard von Dortex mit den entsprechenden Exponaten. Es ist nicht nur "Ernte" von Aufmerksamkeit, es ist auch Aufgabe und Absicht, das Thema als Solches zu unterstützen. Jedes Jahr erleben wir das im Rahmen der Creativa mit den Sonderschauen.


    Diese geplante Ausstellung ist im Rahmen der Nadelwelt in Karlsruhe, also sehr ähnlich gelagert. Ich persönlich finde es immer als eine Bereicherung von Messen, wenn man nicht nur zum kaufen animiert, sondern auch inspiriert wird. Das gibt eine Art Ruhezone und der Initiator ist ein Teil davon.



    Es sind ja Unikate. LG Josefa


    Eben deshalb ist jeder Einzelne sehenswert, aber nicht einfach zu versichern. Es ist vielleicht naiv von mir, aber wenn ich Angst hätte, das Versenden würde zum Verlust führen, dann würde ich eine andere Transportmöglichkeit suchen.
    Losgelöst jeder Angst sind allerdings meine persönlichen Versand Erfahrungen. Es ist bisher nie etwas weg gekommen. Ich versende am Liebsten mit Hermes weil ich da genau gucken kann, wo sich meine Post gerade befindet.


    Die Fotografiererlaubnis im Vorfeld zu erhalten finde ich richtig. Jede Messe muss sich präsentieren können um zu zeigen, was man anbietet. Aussteller und Besucher sollen Lust verspüren, teilzunehmen. Das geht am Besten mit Impressionen vom Messegeschehen und deshalb sind immer Fotografen unterwegs, die mal hier und mal da Bilder machen. Damit sie arbeiten können, müssen sie die Genehmigungen haben. Auch das ist dann wieder ein Stück berechtigter Ruhm und Ehre.

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