Hallo in die Runde,
ich bin mir persönlich nicht sicher, ob es hierbei um zwei verschiedene Bereiche geht. Das Eine ist der Wert der Quilts, den man angeben kann bei einer Versicherung bspw. beim Veranstalter im Messebereich, das Andere ist die Versicherung beim Versenden. Übergibt man DHL oder einem anderen Versender die Ware, wird anerkannt, dass man sich der angebotenen Versicherungsleistung bis max... anschließt.
Vor ein paar Wochen war ein Päckchen - eingeliefert in die Packstation und dadurch mit Einlieferungsbeleg - lange überfällig, so dass ich einen Suchauftrag in Auftrag gegeben habe. Ich musste angeben, was enthalten war. Da war auch Selbergemachtes drin... wie will man das beziffern - ich konnte nur den Materialwert abgeben. Das Päckchen kam mit Verspätung an und so war das Problem gelöst - aber für die Versicherung benötigt man leider Nachweise und da sind x Stunden Arbeitszeit nicht relevant. Dazu müssten aber vorab Expertisen gemacht werden und wer will mit welchen Kriterien die Beurteilung machen? Wie viele Stoffe, welche Kombination usw. usf. Das ist ja die Kunst und die kann man schlecht in € Einheiten strukturieren.
aber einen annähernden Arbeitswert müsste man auch versichern. Und da geht bei einem Quilt in Deckenformat m.M. nach nichts unter 500,-- €. Je nach Aufwand, Muster, Quilting auch deutlich mehr.
Gruß von Karin
Hat man den Quilt gekauft weil man den Wert anerkannte und ihn unbedingt haben wollte, eine Rechnung über 400 € (als Bsp.) zum Nachweis bereit hat und ihn als Geschenk versendet, sieht die Sache sicher Versicherungstechnisch anders aus. Aber das ist im besprochenen Fall unwahrscheinlich, da keine erworbenen Arbeiten zur Ausstellung geschickt werden.
die Verwendung zu Werbezwecken gefällt mir auch nicht gut. Die Versandkosten sollen auch noch selbst getragen werden? Was bekommen denn diejenigen, die den Quilt einschicken? Ruhm und Ehre will Bernina so scheint es eher für sich. Ich würde meinen Quilt unter diesen Bedingungen nicht einschicken.
Naja, Ruhm und Ehre hat man und ehrlich gesagt finde ich das als einen wichtigen Aspekt um Lust zu haben, weiter zu machen. Weil Ruhm und Ehre Ansporn sein kann und Bestätigung. Es ist auch Austausch auf künstlerischer Ebene und Quelle der Inspiration - ein Geben und Nehmen. Das gilt m.M. nach für jede Ausstellung. Man will zeigen und Feedback haben und dazu benötigt man die Gelegenheit. Egal ob es jetzt BERNINA ist oder wer Anderes - wenn man diese Gelegenheit schafft, ist das ja auch für den Veranstalter mit viel Aufwand und Verantwortung verbunden. Das macht man nicht mal so eben nebenbei und bekommt dadurch quasi was geschenkt. Jeder Veranstalter hat dabei auch eine nicht zu unterschätzende Arbeit. Ich erinnere mich an die PFAFF Aktion mit Guido Maria Kretschmar und den Taschen oder burda/prym mit den Espadrilles, die Klöppelausstellung von Alterfil oder den jährlichen Avard von Dortex mit den entsprechenden Exponaten. Es ist nicht nur "Ernte" von Aufmerksamkeit, es ist auch Aufgabe und Absicht, das Thema als Solches zu unterstützen. Jedes Jahr erleben wir das im Rahmen der Creativa mit den Sonderschauen.
Diese geplante Ausstellung ist im Rahmen der Nadelwelt in Karlsruhe, also sehr ähnlich gelagert. Ich persönlich finde es immer als eine Bereicherung von Messen, wenn man nicht nur zum kaufen animiert, sondern auch inspiriert wird. Das gibt eine Art Ruhezone und der Initiator ist ein Teil davon.
Es sind ja Unikate. LG Josefa
Eben deshalb ist jeder Einzelne sehenswert, aber nicht einfach zu versichern. Es ist vielleicht naiv von mir, aber wenn ich Angst hätte, das Versenden würde zum Verlust führen, dann würde ich eine andere Transportmöglichkeit suchen.
Losgelöst jeder Angst sind allerdings meine persönlichen Versand Erfahrungen. Es ist bisher nie etwas weg gekommen. Ich versende am Liebsten mit Hermes weil ich da genau gucken kann, wo sich meine Post gerade befindet.
Die Fotografiererlaubnis im Vorfeld zu erhalten finde ich richtig. Jede Messe muss sich präsentieren können um zu zeigen, was man anbietet. Aussteller und Besucher sollen Lust verspüren, teilzunehmen. Das geht am Besten mit Impressionen vom Messegeschehen und deshalb sind immer Fotografen unterwegs, die mal hier und mal da Bilder machen. Damit sie arbeiten können, müssen sie die Genehmigungen haben. Auch das ist dann wieder ein Stück berechtigter Ruhm und Ehre.