Beiträge von Tanja711

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    Nach der schwarzen Jacke gleich noch ein schwarzes Shirt (ja, eigentlich ist es schwarz). Einfach mein aktueller Basicschnitt zum Testen, ob mich das Umbauen nervt. Zum einen eigentlich nicht, es geht fix und ich bin jetzt nicht der "Hautpsache so viel wie möglich in kurzer Zeit nähen"-Typ. Aber ich weiß jetzt schon, dass beim Zurückbauen der linke Nadelfaden keine Spannung haben wird. Ich habs jetzt ein paar mal versucht, ich musste den immer zwei Mal einfädeln und verstehe nicht, wo ich an der Spannung vorbeifädel. Muss mal mit der Taschenlampe suchen.


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    Denn es würde mich nicht wundern, wenn die rechte Nadel öfter falsch eingefädelt wäre. Ihr wartet ja bestimmt alle schon auf mein Gemecker. Aber das find ich echt doof, dass ich zum Umfädeln der Nadeln die Klappe öffnen muss. Zumindest für die rechte.


    Trotzdem hat das mit dem Kettstich am V-Ausschnitt gut geklappt. Jetzt nicht so exakt wie mit der Nähmaschine, aber für den Fall würde ich mir den Klarsichtfuß zu legen (ich habe das angebotene Set nicht dazu bekommen, das ist nur für Kunden).

    Ich vermute den Haken bei "austauschbare LEDs". Warum? Die haben doch eine ganz andere Lebensdauer als Glühbirnen.

    Ich habe in beiden Räumen jeweils ein rechteckiges LED-Panel, das immer auf 100% steht. Die LEDs der Maschinen reichen mit eigentlich nie, da keine den Bereich links der Nadel optimal ausleuchtet.

    Und am Zuschneidetisch stört mich die Beleuchtung von hinten, da wollte ich unbedingt noch eine Schwenklampe.

    Denn an meinem Tisch mit der Nähmaschine hab ich die Shark von RMF. Die ist einfach klasse. Wirklich hell und ich kann sie mir hinziehen, wo ich sie brauche (sie beleuchtet übrigens bei Bedarf auch mein Bügelbrett).

    Zum Zuschneiden dachte ich, das wär doch was, aber dann müsste ich die Lampe umstecken. Ein zweiter Halter ist aber im Vergleich zur Lampe schweineteuer. Noch eine? Puh.

    Also eine billige Schwenkarmlampe bestellt. Und trotz guter Bewertungen und Angaben auf der Packung enttäuscht. Ich werde wohl nicht drumrum kommen, mir noch eine Shark zu holen.

    Also, ich würde sagen, einfädeln kann ich jetzt. Obwohl ich privat ja nie eine Kombi hatte, bekommt man das relativ schnell rein. Zumindest was den Wechsel von Overlocken zu Covern und umgekehrt angeht. Die 5-Faden-Naht muss noch etwas warten, hab zwar eine Jeans zugeschnitten, will mich aber nicht verzetteln. Aber bei der war es bei dem Test mit der s25 immer erst mal stressig.

    Ich arbeite mich mit dem Blouson weiter ein, jetzt ist erst mal Pause, ich musste einen RV bestellen.

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    Der Scuba ist fast 2 mm dick und sehr rutschig, daher die Nadeln. Ja, ich weiß, das sollte man so nicht machen. Aber nachdem ich vor Jahren mal eine Nadel geköpft hatte, hab ich es jetzt eigentlich im Griff. Daher auch die längeren Nadeln, fallen mehr auf.


    Ich habe viele Nähte mit der 4-Faden-Overlocknaht mit Overlockgarn in den Nadeln und Bauschgarn im Greifer genäht. Das Bauschgarn (Aeroflock) geht einwandfrei durch die Lufteinfädelung. Ich hab ein bisschen motorische Schwierigkeiten dabei. Durch die Pedalsteuerung bei der Bernina halte ich meine Fäden sonst mit der rechten Hand an das Loch, das geht jetzt schlecht, da die Taste rechts ist.


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    Aber ich gewöhne mich schon wieder um.


    Zwischendurch hab ich auf den Kettstich gewechselt zum Absteppen der Längsnaht am Ärmel.


    Was mir bis jetzt so aufgefallen ist:

    Die Fadenspannung ist mir meist zu niedrig, die Stichlänge zu kurz. Daher speichere ich alle Stiche im persönlichen Menü für mich ab.

    Die Pfaff ist für mich eher laut. Aber im Vergleich zur L850. Wenn ich das Geräusch mit der Brother 3550 vergleiche, ist sie leiser. Wobei ich das nicht mal auf die Dezibelzahl festlegen würde. Sie vibriert nicht so (wie die s25 zB), wohl durch die neue Bodenplatte, auch bei voller Geschwindigkeit.

    Die Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu drosseln habe ich noch nicht gebraucht, da das Pedal sehr genau reagiert.

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    Wir laufen uns gerade warm. Ich nähe mir einen Blouson aus Scuba mit Futter aus Wirkware. Ich bestelle gelegentlich bei Buttinette ein Paket Wirkfutter mit und verwende die gerne für sportliche Jacken. Aber anfassen mag ich das Zeug eigentlich nicht so :DUnd nähen auch ungern. Es zipfelt, lädt sich auf und zieht total schnell Fäden.

    Aber die Admire hat das nicht gejuckt.

    Probenaht: Nach Zugtest hässlich, Nadelfaden wirft Schlaufen. Problem: Tanja hat den linken Nadelfaden nicht richtig eingefädelt. Neu gemacht, Naht passt.

    Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass ich viel an den Spannungen einstellen muss. Bei der s25 ging es mir so, dass ich eigentlich immer mit der Spannung hoch musste und daher habe ich alle Stich grundsätzlich mal im persönlichen Menü gespeichert. Bis jetzt war es nur bei einem vom drei Stichen so, dass ich es lieber fester wollte.

    Da ich nun ohnehin jetzt von rot auf schwarz wechsel, hab ich schnell eine Covernaht getestet. Und das ging schnell. Nein, ich hab die Zeit nicht gestoppt. Aber zumindest hatte ich nicht das Gefühl, jetzt irgendwie Zeit zu verschwenden, weil ich das einschiebe. Ein kurzer Blick in die Anleitung, wieder vergessen, die Luftkanäle zu schließen (meine Spezialität), fertig eingefädelt, gecovert. Aber jetzt bau ich erst mal wieder zurück.

    Normalerweise bekommt man relativ früh mit, was denn so Neues kommt, aber im Moment ist alles anders. Die einen werden einfach nicht fertig, die anderen machen gar nichts Neues oder es kommt dann ganz fix. So ging es mir mit der Admire. Als die Online-Vorstellung war, hatte ich zwar so im Hinterkopf, da war doch schon mal was angekündigt, aber man kann sich ja nicht alles merken. Jedenfalls wurde sie uns vorgestellt und kurz drauf kamen schon die ersten Maschinen an.

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    Ich habe gleich die Gelegenheit ergriffen und meine Overlock und die Cover zum Kundendienst abgegeben. Damit ich auch ja nicht in Versuchung komme, sondern immer umbaue. Denn das ist ja oft die Frage bei den Kombis. Wie einfach geht der Wechsel?

    Die Fakten: Die Admire Air 7000 ist eine Coverlock mit Lufteinfädelung und 5 Fäden. Farbtouchdisplay, Freiarm, Anschiebetisch, 7mm Schnittbreite und integrierter Konverter.


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    Bei mir siehts aktuell aus wie bei einem Mädchen. Schon beim Maker dachte ich mir, warum bekomm ich als Testgerät ROSE, aber man muss halt nehmen, was da ist. Und dann kommt noch eine Coverlock in lila dazu. Mir wäre es am liebsten, alle meine Maschinen wären weiß, schwarz oder silber. Aber das nur so am Rande.


    Die Admire war beim auspacken sehr kalt, also hab ich sie erst mal kurz stehen lassen und beim Einschalten gab es dann gleich zwei Überraschungen. Sie verlangt nach Anheben des Nähfußes und ich finger an der falschen Stelle rum. Wo ist der Hebel? Rechts. Okay, ist ja nicht neu. Aber für mich steht er auch noch auf dem Kopf. Das wird Gehirntraining, ich sehs schon.

    Und ihre Aktivitäten macht sie lautstark bemerkbar (beim Einschalten). Die Ähnlichkeit zur 4.0 und auch zur Hus S25 sind unverkennbar. Das dauert ein paar Sekunden, dann ist sie einsatzbereit.

    Prüfe mal die Unterfadenspannung.

    Hier bei Hus zu sehen, geht aber bei allen CB Greifern ähnlich.

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    Ich würde gerne helfen. Aber Jeansfaden sagt mir erst mal zu wenig und bei "alles probiert" weiß ich nicht so recht, was ich noch vorschlagen soll. Und was sind bei dir verschiedene Nadeln?

    Danke für die Anleitung! Bis auf Poppler und die Feineinstellung kannte ich es zwar schon, aber eine Aufffrischung kann nie schaden, da ich es selten mache. Inkscape nutze ich nur dazu oder für den umgekehrten Fall (hab einen DIN A1 Drucker).

    Was ich dich aber fragen will:

    Hast du einen Tipp für Schnittmuster, die sich gegenseitig verdecken? Bei Pattydoo zum Beispiel kann man die Linien nicht aneinander legen, weil das PdF bis zum Rand mit einem Gitter versehen ist. Hab ich gelegentlich auch bei anderen Schnittmustern ohne dieses Gitter.

    Tja, nur läßt sich eine pdf-Datei bei einem spontanen Wutausbruck nicht in die Ecke pfeffern.

    DAS ist natürlich ein Argument :biggrin:


    Ich verstehe beide Seiten. Eine gedruckte Anleitung ist wertig. Andererseits ist es auch viel Papier umsonst, wenn sie eh nicht gelesen wird. Und das ist leider viel zu oft der Fall.

    Bei Bernette verstehe ich es fast noch, aber auch bei der Hus Epic 2 ist keine gedruckte Version dabei und da gibt es noch nicht mal ein PDF! Man kann die Anleitung ausschließlich in der Maschine aufrufen. Es geht also immer schlimmer.


    Bei Bernette war es bereits nötig, die Anleitung zu überarbeiten, weil sie das Anwählen des Stickfußes vergessen hatten. Aber immerhin gibt es eine Druckversion, ich weiß allerdings grad nicht, was sie kostet.

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