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Eine Betula für den Einstieg. Und wie zu erwarten, extrem bedienerfreundlich. Obwohl ich sonst immer vorher schon die Anleitung durch habe, hab ich es diesmal andersrum gemacht. Ich habe sie nicht gelesen. Und mit den Infos, die ich bis jetzt von ihr gehört hab, bin ich auch durchgekommen. Wichtig ist nur, den geführten Modus zu wählen. Den braucht man aber nicht lang. Dass das Einfädeln der Greiferfäden leicht ist, muss ich ja nicht mehr erwähnen. Es ist aber schon cool, dass man den Obergreifer nur mit einem Drehregler abschalten muss. Nix Handrad drehen. Einfach aufs Pedal drücken und schon ist er aus. Damit steht auch die Lufteinfädelung schon richtig. Wenn nix am Obergreifer zu machen ist, schließt sich diese mit dem Pedaldruck.
Im geführten Modus kann man gar keinen Schritt vergessen, weil man immer auf den Pfeil drücken muss.
Wie immer, ich stelle die Spannungen bei der 4-Faden-Naht etwas fester und speicher ab. Und wenn ich die Maschine neu starte, ruft sie netterweise auch gleich den zuletzt genutzten Stich auf und zwar in der gespeicherten Version (andere rufen dann den Ursprungsstich auf). Man kann sogar die manuellen Einstellungen mit abspeichern. Ja, die muss man dann ablesen, aber immerhin wird man daran erinnert.
Mir ist es schon bei den ersten Präsentationen in der Schweiz aufgefallen, dass die Nähfüße der L890 breiter sind als die der L850. Da hatte ich etwas Bedenken wegen der Wendigkeit. Bis jetzt ist es aber eher so wie bei der Nähmaschine auch (da sind die von Bernina ja auch breiter als andere): durch die größere Fläche hab ich mehr Kontrolle. Sogar beim Annähen des Ärmelbündchens auf links. Wie es bei engen Kurven ist, muss ich noch testen. Die Spitze des V-Ausschnitts war jedenfalls kein Problem.
Leider kommt die L890 mit einem schmalen Coverfuß, ich hätte mir noch den Ausgleichsfuß gewünscht. Ich meine, ich hätte ihr irgendwo als Zubehör gesehen, aber im Moment kann ich dazu nichts finden.