Beiträge von Tanja711

    Beim Greifer kann man das machen. Das wäre bei der Janome zuerst der Haken unten am Gelenk.

    Beim Deckstich hab ich es versucht, vor allem die Feder vorne am Gehäuse bringt was. Allerdings näht sie dann nicht mehr so zuverlässig.


    Ich denke, mit dickeren Garnen ist nicht nur mehr Einstellen nötig, sondern auch irgendwann Schluss. Mit der Zeit wird sich noch rausstellen, wo man am besten einstellt und es kommt auch immer sehr auf den Stoff an.

    Was Dehnbarkeit angeht hat ja jeder so seine Vorstellung. Ich vergleiche da gern mit gekaufter Sportkleidung. Das bekomm ich hin, allerdings nehm ich dafür fünf mal Bulky Lock.

    Das, was wir so mitbekommen, reicht auch nicht für eine Statistik. Ich staune jetzt noch über die Zahlen, die ich da manchmal höre. Und könnte bei manchen Beschwerden auf die Art "Das ist ja wohl ein bekannter und weit verbreiteter Fehler" bis hin zu "Die haben alle das Problem" manchmal schon lachen. Meine Sicht auf Mängel und Produktionsmengen hat sich schon etwas verändert in den letzten Jahren.

    Und man kann damit auch nie eine Marke bewerten. Jeder macht mal Mist, die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Das kann dazu führen, dass wir uns von der Marke trennen. Oder eine Marke lieber verkaufen als die andere.

    Und auch als Händler muss man umsichtig damit umgehen. Da verstehe ich manche Kollegen nicht, die dann einfach sagen, dieses Modell kann ja nichts taugen, ohne es je selbst benutzt zu haben. Oder eine Statistik aufzustellen, wenn man nur drei Modelle im Jahr davon verkauft.

    Genau das dachte ich auch. Besonders unter dem Druck der vielen Bestellungen kann ich mir vorstellen, dass die Zeit pro Maschine verkürzt wird und dann passieren halt mehr Fehler. Allerdings darf man auch nicht immer sofort sagen, überprüfen lassen, vieles sind halt doch Anwenderfehler, vor allem weil der Deckstich noch nicht so bekannt ist (die Menge an 3550 war wirklich sehr klein, das war noch nicht mal ein Ausreißer. Ich denke da bei Produktionsproblemen an ganz andere Modelle).

    Allerdings in den zwei Fällen hier mit den Problemen nur bei bestimmten Garnen tippe ich auf eine falsche Einstellung, die kann behoben werden.

    Wenn es aber wirklich nur die zwei sind, mach ich mir noch keine Gedanken, ich kann ja zumindest abschätzen, wieviele 3000P mindestens schon in Gebrauch sind.

    Ich cover nur auf der Overlocknaht, wenn es unbedingt sein muss. Als zum Beispiel bei Stoffen, die sich eben am besten mit der Overlock zusammennähen lassen und das sind meist sehr dünne und glitschige Stoffe. Alle anderen nähe ich mit der Nähmaschine mit Seraflex im Geradstich zusammen. Besonders bei Sweat kann man sich da viel sparen, Overlocknähte sind doch immer etwas dick.

    Wenn es unbedingt Overlock sein muss, dann erhöhe ich die Schnittbreite auf 9, dann hab ich gut Material drunter und cover mit einer äußeren Nadel genau im Nahtschatten.

    Komisch, erst hast du doch geschriebenm es geht.

    Wenn nur eine Position nicht geht, ist meist die Nadel schuld, nicht der Einfädler. Mal neue rein und wirklich ganz nach oben schieben (dafür liegt ja was bei). Und wenn er mal streikt, eine Lupe nehmen und anschauen, wo der Haken landet.

    Ich musste da gestern dran denken. Am liebsten würde ich deine Janome 3000P selbst prüfen. Denn meine hat ja selbst am Jeanssaum oder über acht Lagen Strick keinen Aussetzer fabriziert. Und stramm ist da auch nichts. Denn ich mag eigentlich gerne eine feste Optik (wenn man den Greiferfaden doch mal sieht) und da brauch ich bei der Janome schon lang, bis ich es so fest hab, wie ich will.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, mit Geduld bekommt man meist mehr. Das ist wie bei Aktien, da braucht man auch Zeit :D

    Aber so grundsätzlich wird der Durchschnittspreis wohl nicht mehr so hoch sein wie früher. Schau doch mal, was in der letzten Zeit alles auf den Markt kam:

    W6 Cover

    Husqvarna Amber Air S600

    Pfaff Admire Air

    Bernina L890

    Babylock Euphoria

    und die Janome 3000

    Und bestimmt noch mehr. Je größer die Modellauswahl, desto mehr verteilt sich das Ganze. Sollten noch mehr Hersteller darauf kommen, reine Covermaschinen zu bauen, wird sich eine BLCS nicht mehr so von den anderen abheben können. Glück könntest du haben, wenn die Produktionsschwierigkeiten weiter zunehmen und die Leute nicht warten wollen.

    Gestern ging es beim Stammtisch um das Beschriften von Labels. Flexfolie auf Snappap kann ja mit der Zeit auch mal abgehen und Entgittern mag ja nicht jeder.

    Daher der Vorschlag mit den Sublimationsstiften.


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    Das war der Test, den ich gestern von Hand geschrieben habe.

    HolziSew

    Wie man sieht, wird die Farbe beim Sublimieren intensiver.


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    Und hier noch mit dem Plotter gezeichnet.

    Wie auch beim sonstigen Malen von Schriften: Es wird die Umrandung gezeichnet. Wer Schriften aus einzelnen Strichen will, muss sich "Single Line Fonts" holen.

    Ich lasse je nach Größe ausmalen oder halt nicht. Bzw. ich hab zwei Single Line Fonts.

    Da Canvas Workspace Online aber keine Windows-Schriften direkt öffnet, muss man da über die Offline-Version gehen.

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    Für die Plottix Sublimationsstifte braucht man den normalen Halter, in den dünnen gehen sie nicht ganz rein, da sie nach oben hin dicker werden. Dann muss man allerdings eine Runde Malerkrepp rum machen.

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    Hier sieht man auch nochmal, wie sich die Farbe verändert. Das war vor dem Sublimieren, oben ist das grün viel kräftiger.

    Sublimiert hab ich auf grauem SnapPap, 200 Grad, 50 Sekunden.

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