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Beiträge von Tanja711

    Bernina B540 Setup


    Man kann sich die 540 schön auf die eigenen Bedürfnisse einstellen, was ich auch gleich gemacht hab. Alle drei Tasten des Nähkopfs können nach Wunsch angepasst werden. Also, ob sie die Vernähstiche auf der Stelle oder hintereinander macht. Wobei auf der Stelle nicht ganz stimmt, ein Stich geht immer etwas zur Seite.

    Für die Rückwärtstaste hab ich ein bisschen gebraucht, bis ich den Unterschied zw. Rückwärts normal und stichgenau verstanden hab. Richtig wichtig ist es erst bei Zierstichen, weil die Maschine dann das Muster rückwärts näht und nicht nur weiter im Muster in die andere Richtung.

    Gefällt mir, obwohl ich das nicht so oft brauchen werde. Aber wie hieß es schon früher in der Werbung für Spülmittel: Gut zu wissen, dass ich es könnte.

    Hier mal das Display für die Einstellungen, die dauerhaft gespeichert werden:

    Juki Kirei Display Optionen

    Für den Nähfußhub hab ich da nichts gefunden. Soll ich alle Einstellungen auflisten?


    Juki NX 7 Kirei Transporteur entfernen

    Die Kirei kann man zur Geradstichmaschine umbauen und selbst dabei den Transporteur wechseln. Das geht erstaunlich einfach, aber ein bisschen aufgeregt war ich vor dem ersten Raushebeln schon.

    Die DX 3 hat keinen automatischen Nähfußhub. Nur mechanisch hinten oder Kniehebel.

    Ich habe festgestellt, dass es geht, wenn ich immer den zuletzt genähten Stich aufrufen lasse, denn dort bleibt auch diese Einstellung erhalten.

    Es ist also technisch möglich und ich hoffe mal auf ein Update.

    Zumindest hab ich jetzt alle Möglichkeiten des Einstellens durch und es scheint keine zu geben, mit der der Nähfußhub bleibt.

    Ich werde mal schauen, wie das bei der DX 5 geht.

    Da hab ich wohl während des Rollsaums das mit dem Öl überlesen...

    In meinem Handbuch zur 540 ist das obere Depot schon nicht mehr mit abgebildet. Auch bei der Anweisung in der Maschine wird das ausgelassen.

    Aber das Depot ist noch rot markiert.

    Ich habe auch schon mit Petra gesprochen und warte auf Infos. Im Moment bleibe ich beim Ölen aller Depots, besonders bei Geräuschentwicklung.

    Ich vermute, dass mal wieder einige nicht wussten, was EIN Tropfen Öl ist. Dabei gibts von Bernina doch den Punktöler...

    Auch in den Anleitungen der 570 und 590 fehlt das Ölen des oberen Depots. Bei der 770 ist es derzeit noch im PDF auf der Homepage zu finden.

    Tja, der Rollsaum muss wohl noch etwas warten. Ich habe ja keinen Rollsaumfuß von Bernina. Als ich ihn mal bestellen wollte, war er nicht lieferbar und da hab ich den Snap-On-Adapter und Janome Füsschen genommen. Das hat bei der 530 gut getan für die paar mal, als ich das brauchte.

    Ich dachte erst, ich nutze den Adapter öfter, aber die weit verbreiteten Brother-Füsschen passen zwar an den Adapter, aber die Nadel würde den Fuß treffen. Also ging nur Janome und auch nicht alle.

    Bei der 540 ist es nun so, dass die Nadel zwar grad so am Metall vorbeischrappt, aber das ist mir nicht geheuer. Ich rate daher vom Adapter bei den 9mm Stichbreiten ab. Dass man Abstriche vom Stichbild her machen muss, war mir klar, aber ich möchte jeden Nadelbruch vermeiden.

    Hier mal der vollintegrierte Differentialobertransport (oder auch: Smart Feed) von der Seite.

    Juki Kirei


    Da hab ich gleich mit ihr gekämpft. Wenn man jetzt nämlich den Nähfuß mit dem Hebel hinten absenkt, passiert folgendes:

    Juki Kirei

    Der Nähfuß geht einfach nicht ganz runter. Komplettes Absenken geht nur mit Kniehebel oder Taste.

    Wusste ich am Anfang nicht, hab einfach drauf losgenäht, was eine abenteuerliche Geräuschkulisse nach sich zog, dass ich dachte, sie ist hinüber. Die blieb dann auch ohne Smart feed (ein Krachen beim ersten und letzten Stich).

    Einpacken, nach Cham fahren und vor Petra hinstellen hat geholfen, sie lief wieder. Also wieder nach Hause und dran denken, den Hebel hinten einfach gar nicht mehr zu benutzen.

    Um das zu vermeiden, kann man die Kirei ja so einstellen, dass sie den Nähfuß nach dem Fadenschneiden anhebt. Klasse! ABER: diese Einstellung kann nicht dauerhaft gespeichert werden. Das nervt mich echt tierisch.


    Juki Kirei


    Die Bernina sollte ich ja mit dem Rollsaum testen, das ging aber nicht (erkläre ich im entsprechenden Beitrag), da ich aber dann schon eine Bluse hier liegen hatte, hab ich den Rollsaum gleich mal an der Juki gemacht. Mit einem Janome Füsschen, da ich kein anderes da habe. Geht auch, sogar sehr gut, finde ich. Der Transport des feinen Stoffes hat wirklich gut geklappt, ohne irgendwas an den Einstellungen zu ändern. Ausser den Nähfußhub ...

    Also, mir wird nachgesagt, ich würde das Gras wachsen hören. Dass eine Maschine Geräusche macht, ist ja logisch, aber mich stören besonders die Geräusche im Stillstand, die von den Stellmotoren kommen. Die sind dann je nach gewähltem Stich unterschiedlich.

    Die Kirei ist da nach dem Einschalten ziemlich laut, bis man auf das grüne Häkchen für die Nadel gedrückt hat, dann wird es wieder etwas leiser.

    Während des Nähens ist sie eigentlich eher leise, bis auf den ersten und den letzten Stich, da knackt immer etwas. Ich denke, ich werde mal ein Video dazu machen.

    Der Vergleich 5,5 mm und 9 mm ist eher für mich, denn die 530 hat ja noch 5,5 mm. Es gibt noch die neue 535, die hat 5,5 mm, aber die ist in Deutschland nicht erhältlich.

    Wie gewünscht die Ecken und Zickzackstiche:

    Bernina B540 Nahtbeispiele

    Hier Geradstich und Zickzack auf normaler Webware. Von oben passts.

    Bernina B540 Nahtbeispiele

    Von unten (rot ist Unterfaden), sieht man, dass sie Fadenspannung beim Zickzack nicht optimal ist. Da ich bei genauerem Hinsehen auch Defizite beim Geradstich gefunden habe, habe ich meine Grundeinstellung der Oberfadenspannung gleich mal etwas angepasst.

    Bernina B540 Nahtbeispiele

    Hier auf dem Kunstleder was das auch zu erkennen, ich habe mich langsam rangetastet.

    Bernina B540 Nahtbeispiele

    Die erste Naht (beim oberen Bild rechts, bei diesem links) hatte ich mit dem Teflonfuss 5,5 mm genäht, die anderen mit dem mitgelieferten Standardfuß.

    Wie zu erwarten, war der Transport dann nicht mehr so toll, aber auch nicht anders als bei meiner 530, wenn ich den Teflonfuß nicht dran habe. Ich hatte befürchtet, durch die vergrößerte Auflage wäre es schlimmer. Das ist auch ziemlich klebriges Kunstleder.

    Bernina B540 Nahtbeispiele

    Dann habe ich das Kunstleder auf Gurtband genäht, mit versenkter Nadel und gedreht.

    Bernina B540 Nahtbeispiele

    Ich weiß, welches Phänomen hulabetty meinte und jetzt beim Testen hab ich das einmal geschafft. Aber da war ich mit dem Drehen einfach etwas zu schnell für den Kniehebel und da war das auch zu erwarten.

    Bernina B540 Nahtbeispiele

    Das ist wieder die Rückseite, kein runtergezogener Oberfaden.

    Insgesamt könnte ich die Spannung noch etwas anpassen, aber das war ja jetzt nur auf die Schnelle. Zudem verwende ich ja meist oben und unten die gleiche Farbe.

    Auf der H+H hab ich sie zum ersten Mal gesehen, die Kirei von Juki. Da sich dort ein größerer Auflauf fand, musste ich natürlich auch mal ran. Obertransport und wechselbarer Geradstichtransport, das hörte sich interessant an. Als sie nun endlich im Laden ankam, hab ich mich dazu entschieden, die NX7 mal auszutesten. Obwohl mein einzige Erfahrung mit Juki bis jetzt die DX3 und HZL H60 waren, also die Kleineren.


    Juki NX 7 Kirei


    Der Start war etwas holprig. Ich war irritiert von der Geräuschkulisse und dann ließ sich der Fuß mit dem Smart Feed nicht mehr ganz absenken. Ich musste erst erfahren, dass ich dazu die Taste und nicht den Hebel hinten benutzen muss.

    Dann hab ich mich dran gemacht, eine kleine Geobag zu nähen und da konnte der Smart Feed gleich mal glänzen.

    Noch bin ich hin- und hergerissen zwischen "Oh, das ist cool" und "argh, wer denkt sich sowas aus?". Ein Wechselbad der Gefühle. Aber ich bleibe dran und werde berichten.


    Info: Ich arbeite für den Nähpark und teste für den Nähratgeber unterschiedliche Maschinen im Nähalltag.

    Für mich ist die Menge an Zierstichen auch oft unwichtig. Aber es geht mir oft so, dass gerade die, die mir gefallen, erst in der höheren Klasse zu finden sind.


    Die Fadenentfernung:

    Am Ende einer Sequenz vernäht und schneidet die Maschine und macht dann mit dem Rahmen eine Seitwärtsbewegung, um den Fadenrest aus dem Stoff zu entfernen. So entstehen keine versehentlichen Spannfäden, wo gar keine sind. Man kann ihr noch mittteilen, bis zu welcher Sprungstichlänge sie schneiden soll. Das macht sie dann auch ohne programmierten Schnitt.

    Bei den integrierten Alphabeten ist es dann so, dass man die Sprungstichlänge auf 1 mm stellen kann und selbst wenn der Einfarbmodus an ist, stickt sie jeden Buchstaben einzeln, vernäht und schneidet und am Ende ist die Stickerei auf der Vorderseite fadenfrei.

    Aber: das geht noch nicht bei der 540, du musst dich also noch ein bisschen gedulden, bis ich es zeigen kann.

    Bei der 500, die ich schon hatte, konnte ich es nicht zeigen, die hatte noch einen Fehler, der erst behoben werden musste. Aber da wir selbst unbedingt mit ihr arbeiten wollten, haben wir das in Kauf genommen.

    Oh, mein Freund, der Rollsaum.... Ich wollte den auch unbedingt mal machen, dann war der Rollsaumfuß grad nicht auf Lager. Also hab ich mir den SnapOn-Adapter bestellt und zwei Rollsaumfüßchen von Janome. Ich hatte aber schon vorher an der Husqvarna so meine Probleme mit dem Rollsaum. Vor allem stört mich, dass es nicht in der Runde geht.

    Aber ich werde das trotzdem mal versuchen, erst mal mit dem Adapter und mal sehen, ob ich den passenden Fuß von Bernina noch herbekomme.

    Nähen von Jersey interessiert mich auch. Ich mach zwar viel mit Ovi und Cover, aber manche Sachen doch lieber an der Nähmaschine.

    So, jetzt geht es endlich weiter mit der 5er Serie.


    Bernina B540


    Ich baue gerade die 540 auf. Die Unterschiede zwischen den drei Kombimodellen recherchiere ich grad noch für einen Beitrag auf dem Nähratgeber.

    Meine 530 ist schon weggepackt, aber nicht zu weit, falls ich die Unterschiede dazu auch noch dokumentieren will.

    Wenn ihr was bestimmtes wissen wollt, immer her damit. Ich werde wie immer mit ein paar Testnähten anfangen und dann aber gleich an meinen geplanten Projekten weiterarbeiten (die jetzt natürlich viel Kunstleder enthalten werden, mit vielen Lagen).

    Bettina, ich hätte tatsächlich noch Material für einen zweiten Quilt da, aber wenn ich das jetzt nochmal mache, dann für unsere andere Wohnung. Und ich bin mir sicher, dass du ne Menge toller Shirts hast. Ausserdem fehlt ja noch das Binding .... und Fäden vernähen muss ich auch noch.

    Aber ehe ich nochmal so ein Riesenteil anfange, werde ich wohl erst mal eine Geldbörse nähen. Da hast du mich nämlich per Insta drauf gebracht und das ist doch das perfekte Projekt für meine nächste Testmaschine.

    Auch die Bloggerin scheint nicht sehr gesprächig zu sein, was die Arbeitsweise angeht.

    Aber wenn man sich die großen Bilder genauer ansieht, erkennt man, dass quasi von unten nach oben gearbeitet wird, ein Band wird an das andere genäht. Das untere wird dabei eingehalten.

    Hätte ich genug Bänder da, würde ich es mal so versuchen: Bänder zurecht legen, oberstes Taillenweite plus NZG, unterstes gewünschte Rockweite plus NZG. Am besten einen Schnitt in der vollen Breite aufzeichnen und die Bänder drauflegen, auch in der Höhe eine NZG einplanen. Die Bänder verteilen und für jedes die gewünschte Länge festlegen.

    Dann von unten her beginnen, das nächstkürzere an das längere Band zu nähen, dabei auf gleichmäßiges einhalten achten. Dass das nicht immer gelingt, sieht man an den Samtbändern der Nahaufnahme. Aber was solls.

    Eigentlich finde ich es grad schade, dass ich meine Bändererbschaft verkauft und verschenkt hab, allein der Versuch wäre schon interessant.

    Letzter Tag mit der Icon!

    Und mit fällt auf den Schluss zu ein, dass ich schon lange mal einen T-Shirt-Quilt machen wollte. Dafür sammle ich schon ein paar Jahre Shirts von meinem Sohn. Für die Mädchensachen hatten wir immer Abnehmer, aber die Jungs hier sind alle älter oder viel jünger als meiner und viele seiner Shirts an manchen Stellen schon kaputt.

    Ich habe Quadrate in 26x26 cm zugeschnitten und sie mit H630 bebügelt. Genäht hab ich so grob nach dieser Anleitung:

    https://www.naehratgeber.de/tu…-top-fuer-anfaenger-7271/

    Die Streifen sind aus grauer Baumwollwebware. Als Zwischenlage hab ich mich für ein dünnes Baumwollvlies entschieden.

    Dann ging es ans Quilten. Das hab ich mit dem dynamischen Sprungfuss gemacht und auch mit dem Sensormatic Freihandfuß. Leider hab ich trotz sämtlicher Versuche auf der Rückseite immer wieder das Problem, dass Oberfaden nach unten kommt. Meist bei seitlicher Bewegung. Allerdings kann ich nicht sagen, ob es an mangelnder Übung oder an der Maschine liegt.

    Ich habe einfach entlang der Moitve gequiltet. Jetzt kommen noch die Quadrate, die nähe ich mit dem Mittelkantenfuß im Nahtschatten und muss mich heute etwas sputen, es sind noch 16 Quadrate. Aber da mit gestern bewusst wurde, dass meine B530 quasi nur halb so viel Durchgangsraum hat, muss ich die Gelegenheit noch nutzen.


    T-Shirt Quilt


    T-Shirt Quilt


    T-Shirt Quilt


    T-Shirt Quilt


    T-Shirt Quilt


    Und der Beitrag über die Richtungsstiche ist nun auch online:

    https://www.naehratgeber.de/pf…im-sequence-creator-8087/

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