Beiträge von Tanja711
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Ich konnte nun meine 590, eine andere 590 und die 790 PLUS vergleichen.
Fazit: Meine 590 hat ein Problem. Das Geräusch im Stillstand ist definitiv zu laut. Bei der anderen konnte ich es auch hören, aber nur mit dem Ohr an der Maschine und wenn alles außenrum still war.
Die Oberfadenspannung passte bei mir auch nicht, ob es an der Adaptiven Fadenspannung liegt, ist noch nicht klar.
Die Balance muss eingestellt werden, denn das berühmte Kamel hat bei der anderen 590 auf Anhieb geklappt.
Ich bin gespannt, was der Techniker sagt.
Dann zur 790 PLUS.
Ich weiß es immer noch nicht. Die Größe stört mich nicht mehr (mir waren 7er immer zu groß, daher hab ich mich so auf die 5er gefreut). Gut, sie hätte noch den Quertransport und eine größere Stickfläche. Die Stickfläche fände ich praktisch, den Quertransport muss ich jetzt nicht haben, aber es ist schön, wenn er in dem seltenen Fall, in dem ich in bräuchte, da ist.
Aber: so gleich sind sich die 590 und die 790 meiner Meinung nach doch nicht. Es gibt so Kleinigkeiten, die bei der 790 nicht so gut gelöst sind. Bzw., wo die 590 besser ist.
Die 590 hat rechts neben dem Nähfuß einen Fadenscheider. Man fädelt also das Garn durch den Einfädler, vor die Nadel und schneidet es rechts ab. Es hat nun die ideale Länge zum Einfädeln. Dieser fehlt bei der 7er Serie. Blöd, wenn man sich da schon dran gewöhnt hat.
Wesentlich größerer Unterschied:
Die 590 hat einen kapazitiven Touchscreen, die 790 einen resistiven.
Wer das nicht kennt:
Das Display der 590 ist hart (Glas), wie bei einem aktuellen Smartphone. Man bedient es mit der Fingerspitze oder einen Touchpen mit Gummikuppe.
Das Display der 790 ist etwas weicher, da es aus einem Kunststoff besteht. Man kann es mit den Fingern bedienen, aber auch mit dem Fingernagel und einem Hartplastikstylus.
Mein erster Gedanke: Och nö, so ein oller resitiver Touchscreen.
Ich mag die eigentlich nicht. Bei mir ist alles kapazitiv. Weil schärfer und pflegeleichter.
Aber dann fiel mir ein, dass ich mich bei der 590 schon geärgert hab, dass ich zum Anpassen des Nähfußdrucks beim Quilten immer wieder die Handschuhe ausziehen musste. Bei resitiven Touchscreen muss man das nicht, der geht auch mit Handschuhen.
Und beim Tippen mit dem Fingernagel trifft man eben auch kleine Felder aufs erste Mal.
Vielen fällt der Unterschied gar nicht auf, aber ich finde es wichtig, dass man das weiß. Leider ist es auch bei Bernina nirgends zu lesen.
Das wars vorläufig von der 5er Serie von mir, ich habe jetzt keine mehr hier stehen.
Gestern hab ich die 475 mitgebracht, soll ich dazu einen neuen Beitrag starten?
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Das geht bei einigen Maschinen auch ohne extra Stickmuster.
https://www.naehratgeber.de/ge…pfaff-creative-icon-7204/
Die Pfaff Creative Icon kann die Knopflöcher im Stickmodus sogar so bearbeiten wie im Nähmodus.
Die neueren Berninas, also die 570, 590, 790 können das auch. Ich weiß jetzt grad nicht alle Modelle, aber das kann man unter anderem auch im Simulator testen. Eigentlich kann es jede Stickmaschine, die Nähstiche im Stickmodus aufrufen kann, mal mehr oder weniger komfortabel.
Ich mach das sehr gern, vor allem bei Jeans. Durch den dicken Bund hatte ich immer Probleme mit den Automatikknopflöchern und einem symmetrischen Augenknopfloch.
Bei reinen Stickmaschinen besteht leider nicht die Möglichkeit, über den Nähmusterspeicher zu gehen. Dann könnte man die aber auch selbst erstellen, man weiß ja vom Nähen, wie ein Knopfloch aufgebaut ist und zumindest das Standardknopfloch ist ja ziemlich einfach.
Wenn ich mich recht erinnere (ich kann das grad nicht nachprüfen), kann man mit der Bernina Software Knopflöcher erstellen, da sind schon acht fertige enthalten. Du könntest dir die Testversion runterladen und es mal ausprobieren.
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Also das, was ich als einfaches Anknoten bezeichne. Danke dir!
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Heute festgestellt: Wenn man den Faden nicht weit genug durch die Spannung gezogen hat und er kommt beim Pusten nicht vorne raus, kann man nachziehen und gleich nochmal pusten. Man muss also nicht den Faden wieder rausziehen und neu in die Öffnung stecken.
Aber: Das geht nicht mit Bauschgarn. Also, normal durchblasen schon, nur nicht nachschieben.
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Ich nutze dieses Garn gerne und regelmäßig. Eigentlich hefte ich alles damit. Ich hasse zupfen! Vor allem beim Säumen von Jeans ist es echt hilfreich, damit der Saum auch beim Hochkrempeln perfekt aussieht.
Ich nutze ihn als Ober- und Unterfaden. Bis jetzt nur auf der Bernina B530. Spannung musste ich noch nie verstellen, der Faden ist bei normaler Geschwindigkeit auch noch nicht gerissen.
Ich kenn es nur von Madeira.
Was man noch beachten muss: Die betreffende Unterfadenspule markieren oder gesondert aufbewahren, wie auch wasserlösliches Vlies am besten verpackt, damit es nicht austrocknet.
Und beim Nähen von Hand nicht den Faden mit dem Mund befeuchten

Rückstände hatte ich noch nie, aber bei mir landet alles in der Waschmaschine.
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Ich glaube, hier geht es um die Spulenhalterung, nicht um den Greifer.
Die senkrechte Spulenhalterung nutze ich nur im Notfall und wenn, dann mit Unterlegscheibe. Dann dreht sich die Spule auch nicht mit Schwung.
Was sagt der Händler zu den Problemen?
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308 und 304 hab ich auch, und da ist es wie bei dir. Mal einer, mal zwei, mal drei Stiche. Manche Vervielfältigungen erklären sich dadurch, dass man ja wie beim "Haus des Nikolaus" nicht absetzen kann, aber wirklich schön sind die Stiche so dann nicht. Das hätte man sicher besser programmieren können.
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Ich hatte die 570 zum testen und es gibt einen Beitrag von mir über die 5er Serie, da kannst du gerne nachschauen.
Meine 570 hat fast alles anstandslos genäht. So gut, dass ich sie am liebsten wieder geholt hätte, als ich die 590 bekommen hab. Denn die macht mir einige Probleme und muss auch mal in die Werkstatt.
Zu deinen Problemen im Einzelnen:
Schmutz im Greifer: Wenn du noch nicht viel genäht hast, verstehe ich deine Irritation. Das sollte so nicht sein.
Stiche im Speicher: Die genaue Anzahl kenne ich nicht, aber ja, das ist bei Bernina immer so. Die Stiche stammen von der Kontrolle. Bernina könnte die Stiche auch einfach danach löschen, aber sie stehen dazu, dass alle Maschinen probegenäht werden. Und es kann auch nachvollzogen werden, wo genau sie kontrolliert wurde, über die Seriennummer.
Unterfadenspannung: Das Gefühl hab ich bei der 590 auch und selbst nachstellen hat aber nichts gebracht. Ich habe an einer Topaz oft an der Unterfadenspannung rumgedreht und es gab immer einen Effekt. Das will ich selbst auch nochmal abklären.
Fadenschneider: Kann ich so nicht sagen, ich hatte NIE Probleme, bei keinem Schnitt. Sollte also behebbar sein.
Dekorstiche: Näh ich nachher mal, die Nummer müssten ja gleich sein bei der 590.
Was haltet ihr von der Maschine?
Mir hat sie gefallen und das, was du so schreibst, klingt für mich nach einen spezifischen Problem deiner Maschine, sollte also behebbar sein.
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Das Thema war ja schon mehrmals aktuell.
Hier, was Bernina dazu sagt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
da unsere Nähmaschinen der Isolations- Schutzklasse II entsprechen und somit keinen Kontakt zur Schutzerde haben, kommt es bei eingesteckter Nähmaschine immer wieder zu diesem Effekt.
Dieser entsteht bei schutzisolierten Geräten am Stromnetz durch kapazitive Kopplung im Netzteil und fliesst bei Berühren von Metalloberflächen über den Körper ab. Der sogenannte Berührstrom darf laut der Europäischen Norm EN62638 Ed.1 (früher VDE 0701/0702) 0.5 mA nicht überschreiten. Bei unseren Nähmaschinen wird diese Spannung im Rahmen der Zulassung überprüft und gemessen.
Ich selbst hab bis jetzt bei Bernina nie etwas gespürt, aber ich würde den Strom auch eher hören als spüren. Ich mag die Metallabdeckung des Armes nicht und ich wünsche mir immer, dass es auch höhere Modelle mit Plastikabdeckung geben würde.
Bei anderen Nähmaschinen hatte ich das schon mal, sogar richtiges Bitzeln. Damals lag es einfach an meinen Schuhen, ich trug zu der Zeit nur Crogs. Schuhe aus, bevor ich an die Maschine bin, weg. Oder kurz ans metallene Tischbein fassen, entladen.
In meiner Lehre wurde ich sogar beschuldigt, eine bestimmte Maschine immer wieder zu beschädigen. Sobald ich dran war, stieg sie regelmäßig aus. Irgendwann stellte sich raus, dass ich einfach zu geladen war. Es wurde dann auf eine spezielle Matte gestellt, alles gut.
Ich habs nicht so mit Strom, als das in der Schule dran war, hatte ich gar so meine Phase
Aber ich glaube, dass das Problem mit dem Berührstrom sehr von der Umgebung abhängt, wo die Maschine steht und es auf den Benutzer ankommt.Das heißt nicht, dass ich das kleinreden will. Wer das spürt und ein Problem damit hat, sollte sich wirklich an den Händler wenden, es wird sich sicher eine Lösung finden. Vor allem bei einer neuen Maschine muss man das nicht hinnehmen, das ist für mich genauso, als würde man sich am Nähgeräusch oder an der Menüführung stören. Eine Nähmaschine soll Spaß machen und keine Angst.
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Der UVP ist 1099 Euro.
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Jetzt gehts in Detail:
Ich habe noch einen Unterschied zwischen der B590 und der B790PLUS gefunden:
Bernina-B590-Nutzstiche (2).png
Die Stiche 39 und 40 sind Covereffektstiche. So kann man die Optik einer Cover imitieren. Klappt sogar ganz gut, finde ich. Für mich kein Kriterium, ich cover privat immer mit der Brother CV 3550. Aber wenn jemand keine Cover hat .... Jedenfalls hat die 790 diese Stiche nicht (kann natürlich mit einem Update noch kommen), nur die B880 hat diese Stiche auch.
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Also, der Dickentest verlief schon mal gut. Das ist eine Art Kunstlederjersey mit Fellabseite. Ganz einfach war er nicht zu verarbeiten, aber ich wollte unbedingt mit der Overlock nähen, damit die Dehbarkeit erhalten bleibt.
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Übrigens, es gibt schon für alle drei 4er Modelle die Simulatoren, da könnt ihr euch prima anschauen, was sie können.
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Mich juckts ja in den Fingern, das mal zu versuchen. Aber zwei Dinge halten mich davon ab: Ich komm schon mit Inkscape nicht gut zurecht und ich hab grad die Bernina V8 richtig zu Laufen gebracht, da hab ich keinen Kopf für ein weiteres Programm und auch Angst, dass dann wieder was nicht richtig funktioniert. Aber ich lese auf jeden Fall weiter mit.
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Keine Ahnung. Ich halte mich selbst nicht für besonders kreativ. Meist beginne ich Projekte damit, dass ich was bestimmtes Testen muss oder ich eine neue Technik erlernen will. Und während der Entstehung kann sich ein Projekt auch mal sehr verändern.
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Gestickt habe ich auch. Nachdem ich bei den Vorhängen ein bisschen Probleme mit dem Avalon hatte (ich habs nie ordentlich eingespannt bekommen), bin ich auf Avalon fix umgestiegen und da stickt die 590 auch wieder ohne was einzustellen.
So ist diese Shadowbox entstanden und ich hab gleich mal ein paar Meter Vlies nachgeordert, da gibts auch ein Weihnachtsmotiv und das werden meine Geschenke dieses Jahr.
Dann hab ich mir die Testversion der V8 runtergeladen und ein bisschen mit dem Globeeffekt gespielt. Aus dem Probestück wurde dann ein kleiner Läufer.
Bei der Kugel mit dem Knötchenstich war es doch etwas viel für Kunstleder, das nur mit Klebevlies befestigt war. Wieder was gelernt.
Auf Kunstleder hat die 590 jedenfalls anstandslos gestickt, beim echten Leder heute nicht so. Eine Nadel ging drauf. Ich dachte, ich nehm eine Superuniversal wegen dem Klebevlies, aber die war schnell dahin. Die Titan Gold hat das Motiv dann einwandfrei fertig gestickt.
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Seit einiger Zeit steht bei mir die Janome Airthread 2000D. Da ich zu der Zeit, als sie kam, grad Probleme mit meiner L460 hatte, war ich wirklich gewillt, im Ernstfall auszutauschen. So viel schon mal vorweg: Nein, das werde ich nicht tun. Aber nicht, weil eine besser wäre als die andere. Das muss jeder selbst wissen.
Was ist neu an der AT 2000? Klar, die Lufteinfädelung. Ich nehme an, das Patent von Babylock ist abgelaufen und Janome ist gleich mal vorgeprescht. Dementsprechend skeptisch war ich. Meine erste Begegnung (nach der H+H) hatte ich mit dieser Overlock dann auch gleich noch auf dem Lillestofffestival und hatte somit null Vorbereitungszeit. Tja, das ging dann auch nicht ohne Hilfe bzw. Bedienungsanleitung. Aber nachdem ich es verstanden hatte, lief es wie am Schnürchen. Ich hatte vorher noch nie mit Lufteinfädelung gearbeitet.
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Hinter der Klappe verbergen sich einige Hebel. Der untere muss auf Einfädeln stehen, der Hebel für die Luft oben und der richtige Greifer muss ausgewählt werden. Dann noch am Handrad drehen, bis die Kanäle sich schließen und den Faden in eins der Löcher, Hebel runter und drin ist der Faden.
Ich hab das natürlich gleich mal mit Bauschgarn probiert. Kein Problem, ganz easy. Für spezielle Fälle liegt noch ein Draht bei, aber der liegt mir nicht so. Ich knote dann lieber an.
Man muss die Maschine dann wieder auf "nähen" umstellen, aber das kann man nicht vergessen, da die Klappe auf "einfädeln" gar nicht zu geht.
Für die Nadeln gibt es auch noch einen Einfädler, der funktioniert ähnlich wie auch bei anderen Overlocks für die rechte und die linke Nadel.
Ich werde euch hier über meine Erlebnisse mit der AT 2000 berichten. Wenn ihr was bestimmtes wissen oder sehen wollt, schreibt es einfach hin, sie bleibt bis Mitte November noch hier.
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Nicht dass ihr denkt, ich benutze die 590 nicht:
Ich habe eine Jeans genäht. Die Auswahl der Zierstiche für die Tasche war echt schwer. Ich hab mit Gütermann extra stark genäht, das war zwar beim Geradstich und Dreifachgeradstich kein Problem, aber bei den Zierstichen hab ich ein paar erwischt, die waren einfach zu dicht für dickes Garn.
Dabei hab ich auch die Funktion "Verdreifachen" getestet und "nur jeden zweiten Stich". Das gibt tolle Effekte, ist aber wirklich nicht mit jedem Garn möglich.
Praktisch finde ich, dass man die Stiche überschreiben kann und durch das gelbe i auch daran erinnert wird. Seltsam fand ich, dass das Feld für den Dreifachstich manchmal einfach verschwunden ist. Normal, wenn es bei einem Stich nicht geht, ist es ja grau. Ich habe dann mal den Stich gewechselt, bin wieder zurück und das Feld war wieder da.
Dann hatte jemand Probleme mit dem Kamel. War mir noch nicht aufgefallen, ich mag diese kleinen Zierstiche nicht. Jedenfalls wurde das Kamel auch bei mir aufs erste Mal nichts. Ein Fall für die Balance. Ich musste schon grinsen, am Tag zuvor hab ich nach einem Beispielstich für die Balance gesucht und keinen gefunden, sie wurden alle schön.
Auf jeden Fall hat die Anpassung der Balance geholfen. Allerdings musste ich sie auf -21 stellen, was mir dann doch ziemlich viel vorkommt.

