Beiträge von Tanja711

    Husqvarna-Brilliane-75Q-Quilten.jpg


    Ich gewöhne mich so langsam an das Quilten mit der Brilliance. Damit ich mich auf die Maschine konzentrieren kann, hab ich das Quiltmuster mit dem Plotter und einem wasserlöslichen Stift vorgezeichnet. Markenübergreifend hab ich dazu ein Stickmuster aus der B790 geholt :)

    Die Fadenspannung ist jedenfall immer einwandfrei, egal wie und wie oft ich anhalte. Das ist für mich ein echter Pluspunkt.

    Ich denke, die 7 mm bei Pattydoo kommen daher, weil ihre Overlock ohne Abschnitt 7 mm breit näht. Das heißt, sie benutzt das Messer als Anschlag.

    Ich selbst mag so kleine NZG bei Kleidung gar nicht. Mein Standard ist 1 cm. Und das passt perfekt, denn meine L460 hat genau 1 cm, wenn ich mich an der rechten Spitze des Nähfußes orientiere und die linke Nadel drin ist. Dass das nicht bei jeder Overlock so einfach ist, hab ich erst bei der Janome 2000D gemerkt, da hätte ich auf eine andere NZG wechseln müssen, oder eine Führung benutzen.

    Du musst das für deine Maschine festlegen. Such dir einen Orientierungspunkt (wenn es das Messer ist, denke daran, wenn du es verstellst) und lege dann die NZG fest.


    Allerdings sollte jede Overlock fähig sein, mehr als ein paar mm abzuschneiden. Auch die 3034 D. Der Streifen wird einfach nach rechts geschoben und landet im Abfallbehälter.

    Wenn man schon eine Nähmaschine hat, die einem was mitteilt, sollte man das auch annehmen. Und nicht so klugscheißerisch arbeiten wie ich. Ich dachte, 3 mm dicker Filz sei stabil genug, da brauchts kein Vlies.

    Husqvarna-Applikationsstiche (1).jpg


    Das kleine Symbol neben der Nadel bedeutet "Vlies verwenden". Eigentlich auch logisch. Hilft schon bei normalen Zierstichen und diese sind ja noch überbreit.

    Was dabei rauskommt, sieht man:


    Husqvarna-Applikationsstiche (2).jpg


    Links ohne Vlies, rechts mit.

    Zusätzlich hab ich wieder ne Zeit gebraucht, bis ich raus hatte, wie nah ich den Stoff an die Nadel legen muss. Der wird von hinten unter den Nähfuß gelegt. Laut Anleitung "bis an die Nadel", aber für ein schönes Ergebnis muss man ihn so nah hinlegen, dass er eine kleine Beule macht, die sich erst hinlegt, wenn die Nadel wieder aus dem Stoff rausgeht.

    Ich hab jedenfalls jetzt ein frühlingshaftes Lesezeichen. :)

    Ich habe neulich einen Artikel über den Dreifachgeradstich geschrieben. Der immer wieder zum zusammennähen von Jersey benutzt wird. Als ich die besser geeigneten Stiche aufgelistet habe, habe ich überlegt, wie ich das damals am Anfang gemacht habe. Wie ich auf den Stretchstich gekommen bin, ich hab mir ja alles selbst beigebracht oder mich zumindest selbst informiert durch oft stundenlanges recherchieren.

    Als ich an der Brilliance ein Shirt zusammennähen wollte, ist es mir wieder eingefallen:


    Husqvarna-Nähberater.jpg


    Der Husqvarna Nähberater hat mich drauf gebracht. Unten sieht man sieben Stoffarten: Webware dünn, Webware mittel, Webware dick, Wirkware dünn, Wirkware mittel, Wirkware dick, Leder.

    Darunter die Nahtarten:

    Zusammennähen, Versäubern, Zusammennähen und versäubern, Heften, Blindstich, Säumen und Knopflöcher.

    Man wählt die Stoffart, die am besten passt, eine Nähtechnik muss man nicht auswählen. Sie passt dabei gleich den Fussdruck und Stichlänge an, wenn man eine Nähtechnik auswählt, schlägt sie eine geeignete vor, wenn es geht. Denn wählt man Leder und Blindstich, kommt eine Fehlermeldung.

    Wählt man zum Beispiel "Elastisch normal" (=Wirkware mittel) und Zusammennähen, wählt sie den Stretchstich wie im Bild. Und schlägt eine passende Nadel vor.

    So hab ich quasi nähen gelernt ;)

    Bei der Ruby hat mich das gestört, dass ich den Nähberater über das Menü aufrufen musste, bei der Brilliance liegt er endlich wieder dauerhaft auf dem Bildschirm. Aber man kann sich auch zu sehr dran gewöhnen, ich hatte nach der Topaz oft Probleme, weil ich den Nähfußdruck nicht angepasst hatte. Das hat ja die Maschine immer für mich gemacht.

    Die Ananas ist von Emblibray aus einer Serie mit "Watercolor" im Namen. Davon hab ich schon mehrere andere Dateien und finde sie alle klasse. Die sind ihr Geld wert.

    Ich spanne sie auf einen Keilrahmen und hänge sie an die Wand.


    Also, wenn das in den Kleinanzeigen keine PLUS ist, lohnt sich das auch überhaupt nicht. Die 790 liegt jetzt bei 5500 und da nützen auch die ganzen Füsschen nichts. Da einen Käufer zu finden, wird schwierig.

    Manchmal schwirrt einem eine Idee im Kopf rum und man ist ganz begeistert. Mir geht es dann aber oft so, dass ich mich auf halber Strecke frage, was ich mir da wieder in den Kopf gesetzt habe ... Aber jetzt wird es durchgezogen.

    Ich nähe mir einen Blazer Sable aus Fischgratflanell mit Kunstledereinsätzen und Paspeln.

    Natürlich mit der Brilliance. In meiner Erinnerung klappte das Einnähen von Paspeln mit dem mitgelieferten RV-Fuß immer sehr gut. Entweder meine Ansprüche sind gewachsen, oder die Kunstlederpaspel macht, was sie will, aber ich bekomm sie nicht so schön eingenäht, wie gewünscht.

    Paspelfuß hab ich leider keinen passenden da.

    Also, ich hab schon einige Nähfüße da, teils auch aus einem Billigsortimentskasten, aber die passen leider nicht an Husqvarna. Zumindest nicht so, dass ich damit beruhigt nähen kann, denn die Löcher für die Nadel sind immer etwas zu weit vorn und teilweise schrappt die Nadel dann am Fuß entlang.

    Da ein Paspelfuß erst nächste Woche da wäre, nähe ich die Paspel jetzt mit dem Blindstichfuß an. Klappt soweit ganz gut, solang noch eine Lage Stoff drüber ist, denn das Kunstleder ist extrem klebrig.

    Husqvarna-Viking-Briliance-75Q-Test(6).jpg


    Naja, mal sehen, ob das am Ende so aussieht, wie ich mir das gedacht habe.

    Sie hat sich wieder eingeschmeichelt.... Hier erst mal das Problem:

    Husqvarna-Viking-Brilliance-75Q-Test (3).jpg

    Das ist die Innenseite. Man sieht schön das Knäuel der Oberfadens.


    Dann kam das Wachstuch, bei dem die kleine Pfaff streikte.

    Husqvarna-Viking-Brilliance-75Q-Test(5).jpg

    Hier treffen folgende Lagen aufeinander: RV, Style-Vil, 6 Lagen Wachstuch, 2 Lagen Futter.

    Die Brilliance hat ohne Mucken drüber genäht. Mit Teflonfuß, Einstellung auf Webware dick, zusammennähen.

    Eine andere Stelle des Rucksacks (oben):

    Husqvarna-Viking-Brilliance-75Q-Test (4).jpg

    In diesem Fall wäre für mich die Hus besser als die Pfaff, selbst mit IDT. Aber:

    Husqvarna-Viking-Brilliance-75Q-Test (2).jpg

    Diese kleinen Schlaufen des Oberfadens, die man auf der Rückseite sieht, hätte ich imt der Bernina nicht.

    Ich finde, das ist aber im Preis-/Leistungsverhältnis gesehen vollkommen okay und wenn ich mich noch ein bisschen mit den Einstellungen beschäftige, bekomm ich auch das hin.

    Es ist einfach unglaublich für mich. Ich habe genau dieselben Probleme, die ich damals mit der Topaz hatte.

    Ich nähe an einer Tasche aus Kunstleder. Begonnen hab ich sie mit der Pfaff Ambition 620 und die hat zu meinem Erstaunen mit Aerofil 35 ohne Probleme die Nähte abgesteppt, mit einer 90er Universalnadel.

    Mit der Brilliance musste ich drei verschiedene Nadeln versuchen, bis es geklappt hat, das Nähgeräusch ist nicht schön (als würde das Garn innen schaben) und sobald eine Nahtkreuzung kommt, hab ich unten Schlaufen vom Oberfaden. Genau diese Probleme haben mich damals dazu bewogen, die Topaz 30 gegen die Bernina 530 zu tauschen.

    Ich nähe aber eigentlich mehr Kleidung und ich hoffe echt, dass die Brilliance da bei den dünnen Stoffen wieder was gut machen kann.

    Aber erst mal muss ich meinen Rucksack fertig nähen. An dem ist die Ambition gescheitert, als ich bei vier Lagen Wachstuch, RV, StyleVil und Futter angekommen bin. Allerdings habe ich gerade beschlossen, dass ich es mit der Brilliance nur einmal versuche. Ich habe keine Lust, mein schönes Wachstuch zu löchern und wenn sie das nicht schafft, muss ich ihn halt mit der Bernina 790 fertig nähen und die Reste des Materials nehm ich für Tests an der Hus.

    Natürlich kann man den Fuß mit der Taste anheben, aber man muss halt auch die richtige Taste drücken. Ich bin es gewöhnt, dass es für heben und senken nur eine Taste gibt und habe auf die Senken-Taste gedrückt statt auf anheben.

    So habe ich das zweite Feld heute auch gequiltet und es lief schon viel besser. 51212952_1991035634278496_8952669585446797312_n.jpg

    Zusammennähen war dann auch ein Klacks, die Brilliance hat den Saum des Hotelverschlusses sauber abgesteppt und das Zusammennähen war wie gewohnt einfach und vor allem schnell.

    Das kenne ich auch schon gut:

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    Wenn die Meldung das erste Mal kommt, ist noch diese Reserve drauf. Dann sollte man das Popup nicht wegdrücken, sonst kommt es immer wieder. Ich brauche das dann nämlich trotzdem noch auf. Mit der Zeit kann man auch abschätzen, wie lange das noch reicht.

    Auch wenn das eine sichere Variante ist, kommt mir die erste Meldung zu früh. Aber das ist Geschmacksache.

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