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Beiträge von Tanja711

    Ich versteh jetzt das Problem nicht. Für mich war das sehr schwer, mit dem rechten Fuß das Pedal UND mit dem rechten Knie den Kniehebel zu bedienen. Knie raus, Knie rein, Fuß runter, Fuß hoch, Knie raus usw.

    Jetzt geb ich mit dem linken Fuß Gas und kann schon während des Loslassens mit dem rechten Knie den Kniehebel anheben. Zwei Bewegungen, die ineinander übergehen und ich sitze trotzdem schnurgerade dabei.

    Ich mein wirklich den linken Fuß. 😁 Und das ist gar nicht so schwer.

    Und es gibt schon Unterschiede bei den Maschinen, nicht nur seitlich, auch in der Tiefe. Aber ich komme mittlerweile mit allen so ziemlich klar.

    Da hab ich auch noch zwei Sachen anzumerken:

    Als ehemaliger Kniehebelverweigerer mein Tipp: Mal andere Tischhöhe versuchen und das Fußpedal nach links stellen. Mein Rücken dankt es mir. Und das mit dem Pedal links hilft bei allen Maschinen mit Kniehebel (bei mir).

    Zum Garn: Meiner Meinung nach liegt das auch viel an der Kone und der Wicklung. Meine Brother mochte nur Garn, das sich nach vorne abwickelte, das kann man ja nicht bei allen Konen beeinflussen. Das stand aber auch so in der Anleitung, wenn ich mich recht erinnere.

    Seit ich festgestellt habe, dass Marathon mal so und mal so gewickelt ist, ist diese Marke bei mir eh durch.

    Dann gibt es bei Madeira das Problem, dass bei abnehmender Menge der Faden manchmal ins Stocken gerät (durch die tiefe Form der Spule). Meine Bernina mag das gar nicht und produziert da schon mal Aussetzer.

    Die Spulen von Gütermann muss man unbedingt mit der geriffelten Seite nach unten bzw. hinten einlegen, was ich gern mal vergesse.

    Mal abgesehen von Metallicgarnen mag ich diese Sätze auch nicht "Meine Stickmaschine mag nur xxxx". Es ist eine Maschine und mit einem hochwertigen Garn wird gestickt, egal welche Marke. Wenn ich für optimalen Garnablauf sorge und alles andere passt (Nadel, Vlies, Stickdatei) dann wird gefälligst auch gestickt. Mein Sortiment besteht aus 6 Marken und ich überleg doch nicht, welche meine Maschine haben will oder kaufe neu, nur weil ich das Modell wechsle.

    Juki-Einfasser-breit.jpg

    Sonst fasse ich ja eigentlich weniger ein, aber da gerade das bei den Cover immer wieder gefragt wird, wird der Kleiderschrank der Nichte halt gefüllt. Hier hab ich den Einfasser mit 38 mm Ausgangsbreite benutzt, der hinten nicht umschlägt. Als Garn Bulky Lock 80. Da bin ich mir noch nicht sicher, wie die Juki das findet.

    Juki-Bulkylock-Saum.jpg

    Bei zwei Nadeln und einem Saum gefällt mir die Rückseite nicht so (hier schlecht zu sehen, da aufgrund von Fehlplanung ne Overlocknaht drunter ist). Aber wenn ich rumstelle, tut sich entweder gar nichts, oder mir reißt ein Faden.

    Mit drei Nadeln ist mir dann die mittlere Nadel gebrochen. Raus und mit zwei Nadel breit, alles easy. Einfasser ran, auch alles ohne Probleme. Sogar das gekräuselte Band hat sie einfach mit eingefasst.

    An den Trägern hab ich nur Avalon, weil ich sonst die Länge der Träger nicht richtig abschätzen kann. Sie näht das Band auch ohne Stoff dazwischen anstandslos zusammen.

    Allerdings störte mich mal wieder der fehlende Platz rechts der Nadel. An meiner Brother hätte ich ich einiges andersrum gemacht, aber hier geht das ja nicht (oder nur mit Geknülle).

    Nanne, es gibt aber noch eine dritte Version. Bei mir ist nur das Bügeleisen mit dem Generator verbunden, damit kann man jeden beliebigen Tisch benutzen. Ich hab mir einen mit Absauger separat dazu gekauft. Dann gibt es die, bei denen alles miteinander verbunden ist.

    Ich werde meine aktuelle Bügeleinheit nicht wegwerfen. Ich habe zwei Wohnungen und in der anderen aktuell nur ein normales Bügeleisen. Es wird also nur durchgetauscht.

    Ja, ich meine ein Teil, bei dem sich der Tank unten am Bügelbrett befindet und bei dem das Bügelbrett Dampf absaugt und auch bläst.

    Da ist die Auswahl dann ja nicht mehr so groß, aber die Unterschiede liegen wohl doch im Detail.

    Wir haben hartes Wasser und daher mische ich laut Anleitung. Verkalkt ist mein Gerät nicht so, zumindest sieht dieses Kalkfangteil nicht so aus, aber trotzdem kam gestern beim Durchdampfen viel braunes Bröselzeugs aus den hinteren Dampfaustrittslöchern.

    Ich hab ein Siemens SL47 und ich finde es eigentlich auch noch zu groß, ich hätte es gerne handlicher.

    Eigentlich wollte ich mir zu meinem 40. eine tolle Nähmaschine gönnen. Es hat sich aber so ergeben, dass ich die schon vorher ergattern konnte. Daher fiel meine Wahl jetzt auf eine neue Bügelstation. Grad eben hat mir meine nämlich mal wieder einen Waschgang extra beschert, weil aus den Dampfaustrittslöchern Dreck kam. Und das, obwohl ich regelmäßig reinige. Sie hat auch noch ein paar andere Macken und war halt doch nur (mal wieder) am falschen Ende gespart.

    Ich hab ja noch etwas Zeit, aber bis der erste fragt, möchte ich konkret sagen können, was ich mir kaufen möchte (also warum man mir Geld schenken soll).

    Es ist mir klar, dass da jeder andere Ansprüche hat, aber lasst mich doch einfach mal wissen, welche Erfahrungen ihr so gemacht habt. Was ihr nie wieder kaufen würdet oder was euer persönlicher Wunsch wäre.

    Denn gut gebügelt ist ja schließlich halb genäht. :biggrin:

    Ich hänge etwas hinterher. Aber wenns mir mies geht, kann ich nicht kreativ sein (mein Kater ist seit zwei Wochen spurlos verschwunden). Wenn ich zwischendurch abgelenkt bin, komm ich dann doch zu was. Also gehts jetzt hier mal ein bisschen weiter.

    Einfasser und Hohlsaum.jpg

    Die Juki hat eine Runde in der Werkstatt gedreht und läuft nun anstandslos. Also, bis jetzt, ich hab noch nicht alle Techniken durch. Aber zumindest das Einfassen klappt ohne Probleme.

    Für mich ungewohnt ist der Metallfuß. Obwohl ich bei der Bernina nur mit dem Metallfuß nähe, hätte ich an der Cover doch lieber einen Klarsichtfuß. Allerdings bräuchte ich das nicht, denn die Juki kommt (bei richtiger Montage des Einfassers) nicht von der Spur ab, wohl dank des Ausgleichsfußes.

    Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber der Einfasser ist nicht von Juki. Den hab ich zu Anfang meiner Coveritis mal aus Amerika bestellt. Die Montageplatte ist von Nahttechnik und extra für die Juki (da brauchen alle Juki die gleiche und auch die Bernina L220). Auch über die Ziernaht ist sie einfach drüber.

    Ein Beitrag und ein Video zum Rollsaum ist gerade in Arbeit. Ich habe die Dinger früher gehasst, mittlerweile komm ich gut damit klar. Kommt aber auch sehr auf den Stoff an.
    Bei dem Snap-On-Adapter musst du aber trotzdem sehr aufpassen, ob die Füßchen ranpassen. Praktischer finde ich da die Verlängerung (wie in dem Beitrag vom Nähratgeber), an die schraube ich eine universelle Snap-On-Halterung und dann passen so ziemlich alle gängigen Snap Ons ran.

    Ich dachte das auch. Es kommt natürlich auf das Kunstleder an. Aber durch die Vertiefung am Fuß ist der Druck nicht zu stark. Gleichzeitig teste ich gerade noch ein Hilfsmittel gegen das Klebenbleiben. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich das der Allgemeinheit mitteilen will. Oder ob ich mir mal eine Testgruppe zusammensuche.

    Hier noch was zum Stufenrock:

    Kapper70.jpg


    Die einzelnen Stoffbahnen hab ich mit dem schmalen Kapper zusammengenäht.


    Rollsaumfuß.jpg


    Und den Abschluss mit dem Rollsaumfuß. Ich hab extra einen größeren genommen, da ich ja wusste, dass zwei Nahtübergänge dabei sein werden. Da mach ich immer noch mit dem Rollsaumfuß von Janome am Snap-On-Adapter. Als ich nämlich einen Rollsäumer brauchte, war der von Bernina grad nicht lieferbar und die Sohlen von Janome passen an den Adapter. Die meisten anderen Snap-On-Sohlen haben das Stichloch zu weit vorne für Bernina.

    Ottobre-Juki-Kirei.jpg

    Normalerweise näh ich ja nicht für Kinder. Aber zum Testen sind die kleinen Dinger einfach besser ;)

    Also bekommt die Nichte dieses Set nach einem Schnitt aus der Ottobre 3/19.

    Die Einfassungen sind ohne Bandeinfasser gemacht (aber das Problem ist mittlerweile gelöst, es folgen bald Bilder MIT Einfasser), die Ziernähte sind mit Bulkylock genäht. Die Rüschen hat der Ruffler an der Bernina mit wasserlöslichem Garn vorgenäht und dann wurde mit Overlock und Cover weitergearbeitet. So langsam werd ich warm mit ihr.

    Auch das Covern des Gummibundes der Leggings ging ganz easy, ohne Nadelwechsel oder sonstwas.

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