Hm, das ist doch aber keine Nähmaschine ![]()
Beiträge von Tanja711
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So, hier die Bilder:
Juki-Cover-Nahttechnik-Montageplatte (1).jpg
Mit der richtigen Platte geht fast alles. Normalerweise bevorzuge ich Originalzubehör und meide Behelfsformen. Aber die Auswahl ist ja nicht gerade groß. Eigentlich gibt es als wirklich lohnendes Zubehör nur die Einfasser, aber: Bei den Juki Einfassern kann man den hinteren Umschlag nicht verstellen. Das brauch ich aber zwecks Pedanterie.
Also habe ich mir bei Nahttechnik die Montageplatte bestellt, die ich auch schon für meine Janome hatte, aber mit Bohrungen für die Juki. Passt perfekt.
Juki-Cover-Nahttechnik-Montageplatte (2).jpg
Nein, ich hab nichts an den Augen, das ist nur ein Test mit dem, was grad rum lag. Gnädigerweise auch ohne Fadenriss beim Bauschgarn. Man möchte sie fast als launisch bezeichnen. Aber der Symptomatik nach ist die mittlere Fadenspannung defekt und schließt nur an ungeraden Tagen ab dem dritten Kaffee. (Ernsthaft: Es wird ein Bauteil ausgetauscht).
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Ich denke auch, dass außer der Optik und dem Säumer keine weiteren Unterschiede auftauchen werden. Der Säumer, naja. Die Teile mochte ich eh noch nie, aber ich werde es natürlich weiter versuchen.
Das Problem mit dem Bauschgarn ist in Arbeit, wenn es das gewünschte Ergebnis bringt, werde ich berichten.
Allerdings stellt sich mir gleich die Frage, welche Janome du hattest. Denn die 2000er muss anstandslos weiternähen, auch ohne Absenken mit dem Handrad.
Das mit dem Bandeinfasser wird auch besser, Fotos zeig ich euch gleich, wenn FB wieder erreichbar ist.
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So, die Antwort kam ebenso fix wie spartanisch:
Die Nahtzugabe beträgt 0,5 cm an beiden Teilen.
Ich will mich mal nicht loben, aber ich hätte dazu vielleicht noch geschrieben, welche Stelle der Kappnaht dann die spätere Mitte bildet. Könnte ja sein, dass das jemand anders haben möchte. Ich spule weiter.
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So, unzählige Quadrate später habe ich für mich eine funktionierende Lösung gefunden. NZG = benötigter Überstand, und zwar beidseitig. Dann liegt die zweite Naht (also die neben der Bruchkante) am Ende genau in der Mitte.
Ich werde mich jetzt an richtige Projekte machen, mal sehen, wie ich klar komme.
Trotzdem hab ich mal bei Bernina angefragt, auf die Antwort bin ich gespannt.
Weiteres Problem: Die ersten Naht ist von links sichtbar, aber ich nähe Jeans gerne mit dickem Garn. Ich geh dann mal Unterfaden aufspulen.
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Ja, ich habs probiert und einfach die Nahtlinie angezeichnet, aufgetrennt und nachgesehen. Das passt dann schon. Aber ich wollte halt wissen, ob ich mir meiner Vermutung richtig liege. Es gibt ja auch noch mehr Kapper, ich hätte zum Beispiel noch gerne eine Zwischengröße und muss dafür wohl auf einen anderen Hersteller zurückgreifen. Daher wüsste ich einfach gern, wie ich am besten die benötigte NZG ermittle.
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Ich hab mal wieder einen Knoten im Hirn .... Ich habe hier den Kapper Nr. 70 für 3 mm breite Kappnähte. Das klappt erstaunlich gut, vor allem bei feiner Viskosewebware. Bis jetzt hab ich ihn für meinen Stufenrock benutzt, um die Stoffbahnen anzusetzen, da ist die Nahtzugabe ja nicht so wichtig. Aber ich möchte jetzt an eine Bluse.
Laut Anleitung soll die untere Lage 5 mm überstehen und sie wird ja über die obere Lage geschlagen. Folglich muss die obere Lage 5 mm weniger NZG haben. Aber was ist die Ausgangs-NZG?
Ich habe ein paar Probenähte gemacht und würde sagen, es sind 8 mm. Denn die obere Lage wird bei ca. 3 mm erfasst. Sehe ich das richtig? Dann müsste das heißen, da es der Kapper für 3 mm breite Nähte ist, dass die Breite plus der Umschlag die NZG bildet und folglich müsste man für den Kapper Nr. 71 1,6 cm Ausgangs-NZG nehmen, da er eine Fertigbreite von 6 mm nähen soll und 1 cm Überstand gebildet werden sollte.
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Hier noch die zwei Shirts, die zur Einstimmung genäht hab. Beides Scarlett von Pattydoo, hier aus einem Viskosejersey von Enemenemeins.Juki-Cover-Test-Pattydoo (4).JPG
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Juki-Cover-Test-Pattydoo (7).JPG
Und hier der Jersey mit den Goldtupfen. Endlich alle.
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Juki-Cover-Test-Pattydoo (10).JPG
Hier sieht man schön, was passiert, wenn die Nadel auf einen Tupfen trifft. Aber es gab keine Aussetzer.
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So, weiter gehts mit den optionalen Teilen

Aktuell übe ich mit dem Ruffler.
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Zum Einarbeiten erst mal nur Tüll. Meine Nichte braucht was für die Kostümkiste. Für die beiden linken Röcke hab ich mit dem Ruffler aus Tüll einfach drei rechteckige Stücke gefaltet und dann zusammen (oder einzeln) mit einem Band eingefasst.
Ganz so easy ist das nicht mit dem Ruffler (der ist so klobig) und ich hätte mehr Faltentiefe erwartet, aber ich hab trotzdem ein paar Projekte in Planung.
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Die Voreinstellungen von Embird sind eigentlich ganz gut, Unterlegstiche macht das Programm gleich rein, es sei denn, du willst das nicht.
Aber davon abgesehen ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen und ohne Üben und Fehler machen lernt man auch Digitalisieren nicht, egal mit welcher Software.
Ich habe für meine ersten Versuche mit Embid einen Onlinekurs von Silke Hupka genutzt, das hat mir sehr geholfen.
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Dachte ich auch. Hab das dann auf verschiedenen Positionen versucht, ging aber nicht ab.
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Es ist ein Wechselbad der Gefühle. Der Ausgleichsfuß erfreut mich immer wieder, es war noch nie so einfach, Saumabschlüsse oder auf Overlocknähten zu covern.
Aber dann spinnt sie plötzlich und zerreißt mir mein geliebtes Bulkylock an den Nadeln. Mal rechts, mal Mitte. Am nächsten Tag läuft es wieder. Dafür gibt dann an der linken Nadel wieder diese Schwankungen, obwohl diesmal alles korrekt eingefädelt ist. Ich war kurz davor, die Maschine zu zerlegen. Aber ehrlich gesagt, hat sie sich vehement geweigert, die Regler der Fadenspannung abzugeben.
Falls jemand einen Tipp hat, wie die Dinger abgehen, immer her damit.
Weil es dann bei den Probenähten schnell gehen muss, kommt es schon mal vor, dass ich schwungvoll am Stoff ziehe, nachdem ich die Nadelfäden durchtrennt hab. Dabei hab ich mir mehrmals den Stoff zerrissen. Die rechte Nadel hat mir einfach ein Loch reingehauen.
Ich dachte, ich hätte nicht immer am höchsten Punkt angehalten, aber dann hab ich das Lineal ausgepackt und festgestellt:
Steht die Maschine am höchsten Punkt, ist unter der tiefsten Nadelspitze 6 mm Platz. Bei meiner Brother, die ja für wenig Platz unter dem Fuß bekannt ist, sind es 9! Es ist also nicht nur wichtig, wie hoch der Fuß geht, die Nadeln müssen auch dazu passen.
So ganz nebenbei fiel mir auf, dass bei der Juki die rechte Nadel die tiefste ist und bei der Brother die linke. Aber ist eigentlich klar, der Greifer kommt ja von der anderen Seite.
Was mir bei solchen Problemen immer wieder auffällt: Man findet relativ wenig Infos im Netz über die MCS 1800, die MCS 1500 und auch kaum was über die Bernina L220. Also nichts, was mir jetzt groß helfen würde. Meist lande ich auch beim Googeln immer wieder hier. Aber warum? Gibt es davon weniger oder haben die Leute weniger Probleme?
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So, hier mal die Pedalreaktion in einem Video:
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Ich versuch mich ja immer wieder im FMQ. Aber ich kanns nicht. Was soll, man muss nicht alles können. Rulerwork ist mir da schon lieber. Zwischendurch muss aber auch einfach mal der normale Nähfuß ran.
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Und mal ehrlich, das ist doch auch schön, oder? Drei Stiche aus dem Quiltmenü, einfach abwechseln in Reihen genäht.
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Nein, ein genaues Datum ist mir nicht bekannt. Gewöhnlich gibt es diese Sachen bei uns aber immer im Herbst des gleichen Jahres, wenn es im Frühjahr in Amerika zu haben ist.
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Also, sie schafft 1300 Stiche pro Minute. Wobei ich das bestimmt noch nicht erreicht hab. Ich bin kein Raser. Da ich aber eh die Reaktion vom Pedal noch genauer testen will, werd ich es mal versuchen.
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Zu heiß zum covern? Bei uns hatte es gestern 36 Grad.
Nach dem ersten Erfolg mit dem Bandeinfasser hat nichts mehr geklappt. Ich hab nur neue Farben eingefädelt, plötzlich rutsche erst das Band weg, dann Fadenriss. Dadurch Greifer ausgefädelt. Und da ich den Einfasser nicht einfach wegklappen konnte (die Stellung war ja perfekt), war ich dann doch etwas genervt.
Mit anderen Schrauben bekomm ich ihn vielleicht besser hin, daher habe ich das Projekt universeller Einfasser vertagt und das Shirt mit der weiter oben gezeigten Technik fertig genäht. Und ich kauf nie mehr einen Stoff mit solchen Plastiktupfen.
Das hat dann auch wieder gut geklappt. Ebenso der Saum, noch ohne Saumführung (ich hatte keinen Bock mehr auf Zubehör).
So, jetzt ist erst mal wieder zuschneiden angesagt. Irgendwelche Wünsche, was dabei sein soll?
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Ich mag Ruler schon. Hier sieht man drei Techniken auf einmal. Hinten einfache gerade Linien mit dem OTF, vorne in schwarz Zierstiche mit dem Kreisnäher, in grün Kreise mit dem Ruler.
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Ich wurde vor nicht allzu langer Zeit von einer Kollegin desensibilisiert 😁
Seitdem achte ich gar nicht mehr auf die Marke, sondern nur auf das Gesamtpaket. Und da hab ich dann sogar eine Aussage getroffen, die mich eventuell einiges an Geld kosten kann 😂
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Mensch, das mit dem Klebevlies ist ne gute Idee. Das werd ich beim nächsten Teil gleich mal testen, danke.
So sieht der Kreisnäher alleine aus, wie ich ihn meist benutze.
Es geht aber auch andersrum.
Der Stoff wird auf den Dorn gesteckt, dieser wird mit einer Kappe abgedeckt (ja, das sollte man machen, das tut weh).
Der Dorn ist dann in verschiedenen Positionen verschiebbar.
Grad teste ich verschiedene Zierstiche als Halbkreise.
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