Beiträge von Tanja711

    Ich finde, man kann sich wünschen, dass die Simulatoren auf Mac laufen, aber rückständig finde ich etwas übertrieben. Welcher anderer Hersteller bietet denn noch Simulatoren für Endkunden an? Ich kenn keinen.

    Da darf man es sich als Hersteller dann schon mal einfach machen und das Betriebssystem anbieten, auf das die anderen Produkte auch ausgelegt sind.

    Bernina bietet die ja nicht an, damit man sich Zierstiche runterlädt, sondern dass man sich für ihr Produkt entscheiden kann.

    Allerdings ist die Frage, wie viele das tun. Sowas kostet ja auch Geld. Macht man es für Mac, ist die nächste Frage "Und mein Ipad?".

    Hier hab ich das beschrieben:

    Der Termin wird nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt definiert, da die Stadt auch nicht immer so fix ist mit dem verkaufsoffenen Sonntag. Es ist bis jetzt aber immer der zweite oder der dritte Sonntag im Oktober.


    Und der Singer hat 60 cm, nicht 70, genaugenommen sind es 24 Inch, also 60,96 cm. Aber das wollen wir erst noch selbst testen, wie weit er wirklich bis zum Rand schneidet.

    Zum Ruf/Qualität: Auch das wird sich zeigen. Es hätte ja auch Pfaff oder Husqvarna drauf stehen können, da alle drei Marken über MySewnet damit arbeiten. Vielleicht wäre es in Deutschland auch besser gewesen, ihn unter MySewnet laufen zu lassen, aber in Amerika findet Singer wohl den besten Anklang.

    Auf der Hausmesse hab ich gehört "Der ist schwerer als alle aktuellen Singer-Nähmaschinen." Ja, stimmt.

    Aktuell sind mir keine Ausfälle bekannt, aber was die Toolbox angeht, hab ich leider ne schlechte Nachricht. Die läuft zum Jahresende aus.

    Also, wer sie installiert hat, kann sie weiter nutzen, aber ab nächstes Jahr keine neue mehr aktivieren (wer also noch ne Gratisversion hat, schnell erledigen) und ich würde sagen, ab einer gewissen Zeit wird es auch keine Anpassungen mehr an neue Rechner/Rechnerupdates geben.

    Online wie die letzten Jahre und offline gleichzeitig geht einfach nicht.

    Sich vor den Rechner zu setzen und darauf zu warten, dass man 8 Stunden mit dem Wunschprogramm (am besten noch mit minutengenauer Vorankündigung, dass man ja nicht umsonst zu lange zusieht) berieselt wird, ist natürlich eine schöne Vorstellung.


    Ich falle jedenfalls jetzt ins Bett und möchte mich bei allen Hobbyschneiderinnen bedanken, die heute den teils weiten Weg auf sich genommen haben und morgen nochmal kommen 😉

    Es war eine megatolle Stimmung!

    Hedi

    Die neuen Großen können ja aber auch Sachen, die nicht einfach nur Sticken auf Stoff sind, zB das Bändereffekt-Set, beidseitig sticken, hat Drehrahmen, kann Nähstiche sticken usw., da ist es schon hilfreich, wenn ich mir von der Maschine vorab was einstellen lassen kann. Sie zeigt halt dann den passenden Stickfuß an, den Rahmen, wann man was anbauen muss usw.


    Oder wenn ich an die Bernette 7er denke: Da ist ein Herz als Stickmuster enthalten, das wird so oft auf Jeans oder gar Frottee gestickt, dabei ist es ein FSL Motiv. Schon ist die Nadel dahin oder die Leute denken, irgendwas funktioniert nicht, weil die Satinstiche viel zu dicht sind. Keiner schaut in die Anleitung, was da beim dem Muster dran steht. Da ist das Symbol für FSL dran. Würde die Maschine das beim Laden anzeigen, wäre vielen Anfängern echt geholfen.

    Nochmal: Man muss den nicht benutzen und er schreibt auch nichts vor. Alle Einstellungen sind Vorschläge. Je nach Hersteller funktioniert er anders, beim einen werden Teileinstellungen auch bei Stichwechsel übernommen, andere können nur den einen vorgeschlagenen Stich. Bei Janome geht bei manchen Techniken ohne den Nähberater gar nichts, man wählt damit zum Beispiel den ASR für Rulerwork aus, anders kommt man nicht dahin.

    Bei Hus bleibt der Druck beim Stichwechsel erhalten, die Spannung nicht. Die ändert sich ja ohnehin beim Stichwechsel.

    Bei Bernina muss ich aktiv in den Modus mit dem Nähberater gehen und beide Punkte auswählen (Stoffart/Technik). Bei Hus hab ich einfach unten die Tasten oder Felder und kann auch nur die Stoffart auswählen.

    Und so etwas zu benutzen heißt nicht, dass man weniger gut nähen kann. Es ist einfach eine weitere technische Funktion, die mich in manchen Bereichen schneller macht. Ich muss zum Heften nicht die Stichlänge erhöhen, das geht bei mir ja über Tasten, nicht über ein Drehrad. Einmal auf "Heften" drücken, längste Stichlänge eingestellt. Wie ich im Podcast gesagt habe, ich muss keinen Nähfussdruck anpassen, wenn ich bei der Hus den Nähberater nutze. Die Werte sind fast immer optimal.

    Bei meiner Bernina ist der Druck trotzdem noch zu hoch, deswegen stelle ich da manuell ein. Und es geht hier auch schneller, wenn ich es selbst mache.

    Gestern hab ich im Laden mal mit der Epic Quilt 97 genäht. Einschalten und wählen, ob Nähberater (Joy os advisor) oder eben einfach "neu starten" mit Standardwerten.

    Viele haben sogar "Lightversionen" von Nähberatern. Schaut doch mal, ob eure Maschinen bei Zierstichen ein Vlies-Symbol anzeigen, bei Zierstichen die Spannung reduzieren oder einen passenden Nähfuß vorschlagen 😉

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