Bei Hus bleibt der Druck beim Stichwechsel erhalten, die Spannung nicht. Die ändert sich ja ohnehin beim Stichwechsel.
Bei Bernina muss ich aktiv in den Modus mit dem Nähberater gehen und beide Punkte auswählen (Stoffart/Technik). Bei Hus hab ich einfach unten die Tasten oder Felder und kann auch nur die Stoffart auswählen.
Und so etwas zu benutzen heißt nicht, dass man weniger gut nähen kann. Es ist einfach eine weitere technische Funktion, die mich in manchen Bereichen schneller macht. Ich muss zum Heften nicht die Stichlänge erhöhen, das geht bei mir ja über Tasten, nicht über ein Drehrad. Einmal auf "Heften" drücken, längste Stichlänge eingestellt. Wie ich im Podcast gesagt habe, ich muss keinen Nähfussdruck anpassen, wenn ich bei der Hus den Nähberater nutze. Die Werte sind fast immer optimal.
Bei meiner Bernina ist der Druck trotzdem noch zu hoch, deswegen stelle ich da manuell ein. Und es geht hier auch schneller, wenn ich es selbst mache.
Gestern hab ich im Laden mal mit der Epic Quilt 97 genäht. Einschalten und wählen, ob Nähberater (Joy os advisor) oder eben einfach "neu starten" mit Standardwerten.
Viele haben sogar "Lightversionen" von Nähberatern. Schaut doch mal, ob eure Maschinen bei Zierstichen ein Vlies-Symbol anzeigen, bei Zierstichen die Spannung reduzieren oder einen passenden Nähfuß vorschlagen 😉