Vergiß den Fadenlauf, der ist bei PW ziemlich wumpe.
Wenn, dann schneid nach Muster, bei sehr kleinteiligen all-over Mustern auch einfach quer durch, wie Du die Stücke halt grad brauchst.
Formstabil wird das hinterher durch die vielen kleinen Stücke - und das sandwichen und danach quilten.
(Das war mal bei den Gebrauchsquilts reine Resteverwertung. Da wurden die noch guten Stücke aus dem abgetragenemn Kleidungsstücken rausgeschnitten und neu zusammengesetzt. Selten, das da auf den Fadenlauf geachtet werden konnte - das hätte meist unnötigen Verschnitt bedeutet. Dafür waren die Reste dann wieder zu kostbar: Also nimm, wie's ist, und verstepp es in mindestens doppelter Lage. ![]()
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Was anderes waren die Geschenkequilts zum einlagern und gelegentlichem Vorführen - dafür wurden dann auch schon mal extra Stoffe angeschafft und auch so Sachen wie Fadenlauf beachtet.
Je reicher die Verschenker, desto eher extra dafür gekaufte Stoffe, und desto eher auch ein durchgehendes Konzept im Quilt. (Das sind dann heute die Schätze im Museum...)
Aber meist waren die verwendeten Stoffstücke eh so klein, und so zahlreich, das sich irgendwie schräg liegende Fadenläufe letztlich gegenseitig aufhoben, und es auch bei reiner Resteverwertung sehr stabile Decken gab.)

