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Beiträge von Aline

    Das karierte Maiglöckchen mit den rosa Herzchen auf den Blättern was Du da suchst... muss erst noch gezüchtet werden.

    Da waren die Leute bei W6 sehr ehrlich - auch wenn die Antwort nicht die von Dir gewünschte war.


    Aber: Ich würde jetzt, nach Deiner Präzisierung, tatsächlich in Richtung Pfaff 138 gehen. Wenn es nur 1 Maschine sein darf, müssen irgendwo Kompromisse sein.

    Und ich würde da jetzt eher auf die Händelbarkeit der schweren Materialien gucken - für das "leichte Flutschzeug" kannst Du Dir notfalls noch demnächst mal was kleines neumodisch-flottes zulegen - so 'ne Pfaff 138 kostet ja nicht sooo viel. Und kann vergleichsweise gut selbst instandgesetzt und aufgerüstet werden...

    (Am präzisesten lassen sich die Maschinen mit Tretantrieb bedienen, aber mit Motor ist schon bequemer. Und sobald man elektrifiziert, kann man sich auch so ettliches an elektronischem Regel-Schnichschnack dranbauen.)


    Btw. Ein großer Tisch, in den die Nähmaschine eingelassen ist, ist - außer beim Schuhe nähen - in den allermeisten Anwendungsfällen deutlich flexibler nutzbar und bequemer für's arbeiten. Dann liegt das Material nämlich auf, und zieht nicht nach irgendeiner - und grundsätzlich zur falschen - Seite weg.

    Letzteres. :knuddel:


    Aber man kann auch Dummies/Torsos nähen. Also Musterstücke, die genau die Gefahrenstelle enthalten und sonst nix.


    Ich wäre persönlich für einfach dann üben, wenn der "Angstgegner" eh anfällt.

    Langsam, mit Buch (oder meinethalben Tablet/Smartphone zum Videogucken) daneben, und dann einfach stur und langsam machen.

    Muss nicht perfekt werden - nur funktionieren und halten.

    (Das, was man in Kaufkleidung an Nähten bewundern kann, ist auch nur sehr begrenzt mit Nähkunst beschreibbar...)

    Ich sag's mal so:

    Hosen und Jacken - und Stadtrucksäcke sind 1 Maschine.

    Und da gibt's auch abseits von Bernina ganz viele Nähmaschinen. Elna, Janome, Juki, Brother, Pfaff, Husqvarna (Singer in der Preisklasse > 500 € auch)...

    Die können alle gut geradeaus und auch langsam. Elektronische Steuerung inclusive.

    Passende Nadeln sind da auch kein Problem. (Nadelbruch heißt im Regelfall: die Nadel passte nicht zum Nähmaterial. Meist einfach zu dünn...)


    Zelt und (brauchbare Sport)Rucksäcke klingen mir nach 'ner 2. Maschine.

    Und da wird's schwierigst, in Deinem Budget zu bleiben.

    Oder genauer: Eine Nähmaschine, die Zelt- und Rucksackmaterialien mit Gurten, ggf. mehrlagig die Gurte, sauber schafft, wird alleine schon teurer als Deine 850 € kommen.

    (Sailrite?, oder eins von den alten Eisenschweinen, die kledet schon erwähnt hat.)


    Industrienähmaschine ist ersteinmal ein hübscher Begriff.

    Bei genauer Betrachtung: Die Industrie braucht Hochleistungsmaschinen, die genau 1 Sache perfekt können. Und das bitte schnell. Und praktisch pausenlos.

    Sprich, da werden gerne mal 4000 - 5000 Stiche die Minute durchgeführt - langsam ist da gar nix. (Haushaltsnähmas machen max. so 800 - 1200 Stiche/Minute, und sind noch weiter abbremsbar...)

    Also Elli kann ich das auch machen lassen, mitten im laufenden Stich die Zickzackbreite und/oder Länge ändern - aber nicht über den Kniehebel. Ich dreh dann halt am Knöpfchen. Ist etwas frickelig, aber geht.


    (Elna Excellence 720 pro)


    (ich spiel halt manchmal gerne. Brauchen tu ich sowas eigentlich nicht, aber gucken, was die Technik mitmacht, tu ich ab und zu schon gerne...)

    (Je nach Fütterung mieft ein Katzenklo auch nicht, wenn Katz großes Geschäft macht...

    Da kann man nebensitzen - da weht einen nix an.)


    Und es gibt gar nicht so wenige Katzen, die mit ihrem Personal durch die Weltgeschichte gondeln.


    Persönlich kenn ich aber leider nur eine , die ihre Leute regelmäßig zum Dauercamping-Stellplatz begleitet. Und dort komplett anderes Verhalten - grad auch was das Kaklo anlangt - zeigt, als zu Hause...

    (Auf dem Camping-Platz muss es das mit feinem Bentonit gefüllte Kaklo sein - hier zu Haus setzt sie keine Pfote in sowas. Selbst bei desundheitsbedingtem hausarrest - Frauchen hat dann billige Blumenerde gekauft. Das war madamchen dann genehm...)

    Für jemanden, der am besten von seiner Bekleidung nicht berührt wird, geht enger nicht wirklich.

    Außerdem sind die Seitennähte nur gesteckt - mit den Nahtzugaben nach außen - da verschwindet noch rote Fläche, wenn's genäht ist.


    Für eine legere Bluse würd sogar ich es so lassen - und ich mag meine Kurven zeigen und hab kein Problem mit Kleidung auf der Haut wahrnehmen.

    Nähst Du den auf unverstärktem Jersey?


    Ich säum ja immer mit mindestens Stickvlies untergeheftet, oft auch beidseitig, also drunter und drüber, der Jersey liegt dazwischen.

    Kein Obertransport - der hakt beim Rückwärtsstich. Aber den Füßchendruck ggf. lockern...


    (Und solange ich noch das hauchzarte auswaschbare Soluweb habe, oft mit dem in den Saum gedampfbügelt. Auf dem Brett läuft der Transport dann auch problemlos...)

    Wieviel Design- und Bewegungsweite steckt in dem Schnitt?

    Oder anders gefragt: Sind die Maße von PD Körpermaße oder die Umfangmaße vom fertigen Teil?


    Wenn das Körpermaß 106 ist, Dein BU 107 - dann würde ich erst mal den Schnitt ausmessen, bevor ich gleich auf die nächst größere Größe geh...

    Guck mal bei janome und elna.

    (Juki, Brother, HUS, Pfaff, auch Singer ab 3-400 €, bernette...) wenn Du von der HUS kommst, müssten Hus/Pfaff/Singer Dir in der bedienung bekannt vorkommen, ebenso die janomes und elnas.


    Genähte Zierstiche können die Computer-Maschinen über 300 € in der Regel schon, die Plätze auf dem Chip tun den Herstellern nicht weh, und sie sind als nettes Verkaufsargument inzwischen ja etabliert.

    Persönlich würd ich in dem Bereich dann auf den Compi drin und die Zierstiche verzichten, und 'ne mechanische in der Preisklasse bevorzugen: Da ist die Chance auf die bessere Mechanik dann höher.


    Ab 500 € hat's eh nur noch Compis mit Nähfunktion...


    Btw. ich näh im oberen Stück der Skala - ich hab 'ne Elna excellence 720 pro. Aber auf diese ~1800 €-Maschine musste ich auch länger sparen - und solange hab ich meine alten Schätzchen weitergenudelt. Die nähten ja noch, wenn auch zunehmend frustbringender...


    Aus reiner Neugier - und weil eines der 3 "alten Schätzchen" hier eine Husqvarna Lily 540 war und ist (näht noch, hält nur den eingestellten Füßchendruck nicht zuverlässig, & hat auch sonst ein paar Alterserscheinungen): Wenn Du was in einigermaßen der Qualität und der Zuverlässigkeit haben willst, wie 'ne Hus vor >20 Jahren: Den damaligen Preis 1:1 in €... und dann +/- 150 bis 200 € und Du hast schon mal Deinen Preisbereich.

    Naja, 240 im Quadrat und 'ne HUS 20... das geht. (Es war Gewürge.)


    Bequem: so bis 1 m im Quadrat.

    1,40 ² geht auch noch - aber wird auch mit 'ner Elna excellence 720 pro schon etwas lästig.


    Dein Maß geht - aber denk vorher gut über Deine Steppwege nach, hefte mit Sprühkleber und/oder Nadel und Faden, und falte/rolle das Werkstück. Und stell Dir Stoffauflagen - zusätzlich - bereit. Je weniger die Decke irgendwo runterhängen kann, desto besser.


    (Was versprichst Du Dir von der Damast-Tischdecken-Zwischenlage?

    Spontan seh ich da außer zusätzlichem Gewicht absolut keinen Effekt - wenn Du Nahtzugaben der Oberseite abfedern willst: Das geht mit Damastgewebe nicht.

    Dann eher den - nicht zu dünnen - Flanell entweder pur oder als Zwischenschicht. Dann den Damast nach ganz unten...)

    Jupp.

    Und wird unter leichtem Druck noch dünner. Braucht eine vergleichsweise enge Steppung (sonst reißt es unter seinem Eigengewicht), und ist weder winddicht, noch wirklich nett bei hoher Luftfeuchtigkeit. (Wird klamm und bleibt es auch.)

    Für eine Sommersteppdecke durchaus sehr schön, für eine Jacke nicht wirklich... wäre mir schade um die Arbeit an der Jacke.


    Ich würd Dir für Deinen Zweck auch das Meida an's Herz legen mögen. Oder eben Wollwatteline, wobei meida eben auch die Winddichte bringt. Watteline lässt Wind durchpfeifen, das kann bei 'ner Übergangsjacke den Gebrauchswert schon einschränken.

    Meida kann lose hängend (Schnittkanten versäubern!) verarbeitet werden, Wollwatteline muss vollflächig mit dem Oberstoff (notfalls auch mit dem Futterstoff) verbunden werden.

    Futter ist bei beiden Pflicht, aber beim Meida als Zwischenlage kannst Du beim Futter dann rein auf Schönheit achten, bei Wollwatteline brauchst Du da dann ggf. eben die zusätzliche Winddichtigkeit...

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