… und hat Zeit und Lust, sich zu treffen?
Liebe Grüße
Schnägge
… und hat Zeit und Lust, sich zu treffen?
Liebe Grüße
Schnägge
[…] gibt es wirklich Menschen, die das glauben?
Das ist anzunehmen.
Wahrscheinlich gar nicht so wenige. Und viele andere, die es lesen und sich nichts weiter dabei denken, es eben hinnehmen.
Am einfachsten wäre es, wenn es nicht zu umständlich ist, wenn Du Dir von den Urhebern das Ok schriftlich geben läßt. Bei meinen Avatarbild ( ist zwar ein anderes Thema;) habe ich es mir auch schriftlich geben lassen, dass ich es im Forum nutzen darf. Das ging ganz unkompliziert per Mail.
Genau so etwas hatte / habe ich vor. Ich denke und hoffe auch, dass es unkompliziert gehen wird, zumindest im einen Fall. – wir werden sehen … (und wenn es eine Ablehnung gibt, ist es auch kein Weltuntergang, sondern dann ist es halt so. Wer nicht fragt, der nicht gewinnt.)
Meine Frage bezog sich auf das Forum. Was und wo und wie ist hier der richtige Platz?
Konkret: Ich habe hier zwei Hefte „Schaffhauser Wolle / Spinnerin-Wollen“ daliegen. Die sind in einem schmalen Hochformat, Breite 15 cm, Höhe 30 cm, Umfang jeweils ca. 130 Seiten, in etwa eine Seite pro Kleidungsstück / Anleitung.
Das ist eine ganze Menge.
Das andere, was interessant ist, ist ein Heftel, das vom Reichsbund des Textil-Einzelhandels in den dreißiger Jahren herausgegeben wurde. Dieses Exemplar ist mit der Adresse von Woll-Richter in der Drakestraße 44 in Lichterfelde West bedruckt.
Es ist eine Verantwortliche für den Inhalt benannt, und dass die Bildrechte beim Otto Beyer Verlag in Leipzig sind. Da komme ich wahrscheinlich eher über den Verlag weiter.
Format: etwas höher als A5, Umfang ca. 30 Seiten. Nicht so konkrete Masche-für-Masche-Anleitungen, eher, wie etwas grundsätzlich zu arbeiten ist, beispielhaft.
Ich finde irgendwie, wenn ich mir die Arbeit mache a) die Firma Schoeller Textiles bzw. den Otto Beyer Verlag oder Nachfolger anzuschreiben, b) den ganzen Kram einzuscannen und aufzubereiten,
dann sollte es in einer Form und „Darreichungsform“ geschehen, die für möglichst viele sinnvoll und handhabbar ist.
Deswegen habe ich hier ganz offen meine Frage formuliert.
Anouk, so hatte ich das mit den Fristen auch im Kopf – aber es ist sehr gut, wenn es hier gleich dabei steht. Die Frage kommt ja immer wieder.
Liebe Grüße
Schnägge
ich warte gespannt, wer von euch sieger bleibt *s*
Ich hab die Hefte gefunden (finden lassen). Aber Sieger sind die Kartons geblieben.
Also die Hefte waren noch hier oben, bei dem freundlichen älteren Herrn, wo ich mein Arbeitszimmer habe …
Fünfziger Jahre sind zwei Hefte von Schaffhauser Wollen.
Und dann gibt es noch ein kleines Heftel von Ende der dreißiger Jahre. Was Strampler angeht, sehe ich da keine großen Unterschiede.
Jetzt weiß ich nur nicht, wie wir sinnvoll mit den Urheberrechtsfragen umgehen können. Theoretisch und ganz grundsätzlich wären die Sachen ziemlich sicher noch geschützt.
Ich hab dazu mal einen eigenen Thread aufgemacht.
Liebe Grüße
Schnägge
Hallo rundum,
ich habe hier das eine oder andere alte Handarbeitsheft. Das kommt dann immer wieder ins Spiel, z.B. hier, wo Anouk nach Puppenkleidern aus den Fünfzigern fragt. Bei Hägars Fahrradbekleidungs-Thread hatten wir es auch schon.
Grundsätzlich möchte ich das Material gerne zur Verfügung stellen und nicht immer nur den Mund wässrig machen.
Ich kann mir vorstellen, bei den wahrscheinlichen Rechtsnachfolgern Anfragen zu stellen, ob wir es hier auf hobbyschneiderin.net zur Verfügung stellen dürfen.
Den Aufwand möchte ich mir aber erst machen, wenn wir hier im Forum wissen, wie und in welcher Form wir das Material sinnvoll zur Verfügung stellen können?
Was kann und will das Forum in dieser Hinsicht „leisten“? Wäre unser Download-Bereich der richtige Platz, die eingescannten Anleitungen als PDF zur Verfügung zu stellen?
Liebe Grüße
Schnägge
Hallo alle,
das mit Beruf und Berufung war mir auch eingefallen. Und damit ist Beruf / Berufung irgendwie zumindest sehr ähnlich strukturiert – wie soll ich sagen: fürs Emotionsmanagement? – wie Liebe.
Liebe ist ein großes Wort. Und wir sind da wahrscheinlich alle widersprüchlich geprägt. Einerseits sollen wir alles, was wir tun, mit Liebe tun. Aber andererseits sollen wir auch nicht leichtfertig mit so Großartigem umgehen …
Und: wir sind bei der Diskussion sehr nahe an der anderen, noch grundsätzlicheren Frage, was denn Liebe überhaupt ist – oder auch idealerweise sein sollte. „Liebe fragt nicht nach Gegenleistung“. – Wirklich? – Dann ist es sehr einfach und auch sehr praktisch, Sachen zu lieben.
Wenn ich anfange, Menschen zu lieben, wird es kompliziert.
Damit ist nicht gesagt, dass diejenigen, die mit Menschen arbeiten, ihre Arbeit nicht mit ähnlichem Engagement machen wie andere, die mit Dingen arbeiten und das als „Liebe“ oder „mit Liebe“ bezeichnen. Und wahrscheinlich „lieben“ sie auch irgendwo, irgendwie die Menschen, mit denen und für die sie da arbeiten. Aber es sei ihnen zugestanden, dass sie mit dem Begriff sehr viel vorsichtiger umgehen.
Liebe Grüße
äh nein: nachdenkliche Grüße
von Schnägge
Motzen nicht, aber ein Bild im Ganzen wäre noch ganz nett gewesen.
Schließe mich vollumfänglich an. Und ergänze für meinereiner: es ist bei mir schlichte Faulheit, dass ich nicht die Einzelteile (wirklich sehr schön!) im Kopf zusammenpuzzeln mag.
Liebe Grüße
Schnägge
Es tat sich da eine tiefgehende Meinungsverschiedenheit mit meinen Kartonstapeln auf. Ich war mir sicher, in welchem Karton ich gucken muss, die Stapel sehen das anders. Bis jetzt nicht gefunden, auch nicht in einigen weiteren Kartons. Es muss aber da sein, für Hägars Radbekleidungsfragen hatte ich die Teile noch … Ich suche weiter.
Liebe Grüße
Schnägge
eben, ich hatte auch sofort diese hübschen Retro-Teile im Kopf … Aber diesen Thread zu klassischer Fahrradbekleidung kann borstolone ja fast nicht kennen. – Oder schon alles gelesen? ![]()
Liebe Grüße
Schnägge
Andere Meinung: Ein Biketrikot wird aus Trikotage sein, also Wirkware. Ein altes Trikot wird in der Form ähnlich verändert sein wie die berühmten (ausgebeulten) Lieblingsjeans. Das ist für ein Newbee, als das sich borstolone selbst bezeichnet, schon eine ziemliche Herausforderung.
Deswegen lieber das vorhandene Trikot „analysieren“ – was ist das für ein Schnitt, wie ist das gemacht? – nach einem ähnlichen Schnitt in der passenden Größe suchen, das erst einmal zum Test nähen und, wenn das passt, die Veränderungen oder Ergänzungen mit „einbauen“, die das Trikot charakteristisch machen.
borstolone: kannst du Bilder von dem Biketrikot einstellen? Einigermaßen flach ausgebreitet oder noch besser: am Leib.
Liebe Grüße
Schnägge
Hm, ich habe einiges an Strickheften aus der Zeit. Das sind dann zwar Kindersachen, aber verkleinern dürfte für dich nicht wirklich das Problem sein, oder?
Ich guck mal bei Gelgenheit …
Liebe Grüße
Schnägge
Ich finde, du definierst das L-Wort zu eng. Ich halte es z.B. auch für ein sehr wichtiges Gewürz. Sollte in keiner Speise fehlen.
Und ehrlich? Wennschon würde mich das Herzblut mehr stören (iii, das gibt so hässliche Flecken. Und di mog koaner …)
Liebe Grüße
Schnägge
Schnägge, WollKREPP ist m.E. nicht WARM ...
Ja. Ich bin wirklich nicht die Wollstoffe-Fachfrau. Deswegen würde ich ja auch nur nach Griffprobe einkaufen.
Liebe Grüße
Schnägge
Ich suche einen Winterstoff für ein (Über)Kleid. Also ein Kleid, welches über ein Shirt und (Strumpf)Hose getragen wird zum warm halten (indoor).
Mir schwebt da irgendwas weich fallendes, warmes vor. Es darf (ausnahmsweise) auch echtes Schaf oder Tierfell enthalten. Nur bitte kein hochprozentiges Polytierchen >40/50%.
Grins. Du wolltest doch nicht etwa dein Retro-Kleid als Winter-Haus-und-Überkleid gestalten?
Ich oute mich denn mal: in die Richtung gingen meine Gedanken.
Ob ich dann mitnähe (dann melde ich mich auch im korrekten Fred), hängt bei mir davon ab, ob ich passenden Stoff noch finde. Im Prinzip gibt es schon schöne dünne (also nicht zu dicke) und weich fallende Wollstoffe. Ob die für unser schmales Budget erschwinglich sind, ist eine andere Frage und wird sich weisen müssen …
Flanell, Wollkrepp … weiß gar nicht, wie die alle heißen. Ich würde halt nach Griffprobe gehen. Das geht natürlich nur, wenn man wo direkt einkauft, für Versandhandel muss man sich erst mal Proben bestellen.
Liebe Grüße
Schnägge
Ergänzung: Bei Wollstoff geht es wahrscheinlich nicht gut ohne Futter.
So. Fertig.
Beweisbild gibt’s in der Galerie, hat der Haus- und Hoffotograf grade noch gemacht.
Interessant, wie ich es immer wieder schaffe, im Herbst dann doch noch das eine oder andere Sommerkleidungsstück fertig zu bekommen. Auf dem Schnitt steht ein Datum: 22. Juni 2013. Also genau ein Vierteljahr. Dafür, dass ich immer mal weg war oder anderes zu tun hatte, finde ich das gar nicht so schlecht, auch wenn eine sich natürlich nicht von vorneherein vorstellt, dass sie für eine Kurzarmbluse ein Vierteljahr braucht …
Liebe Grüße
Schnägge
Handtücher: Zuerst fiel mir ein Galeriebild aus den letzten Tagen ein, wo jemand ein Kuschelshirt für ein Kind aus Frottee gemacht hat. Aber soviel Kuschelshirts braucht ihr nicht, also siehe Kristina.
Ich habe mal eine Decke aus zwei Lagen Frottee gemacht – so als Überdecke im Bett, wenn es gegen Morgen kühl wird und mensch schnell noch was drüber braucht, oder als Sofa- und Kuscheldecke oderoderoder.
Bei mir waren das einfach zwei Bahnen Frottee verstürzt und die Kanten nochmal abgesteppt, keine weitere Einlage oder sonstige Füllung drin. Sowas kann ich mir auch gut im Handtuchpatchwork vorstellen.
Liebe Grüße
Schnägge
...ich dachte so an 25 bis max. 30 mm ....
Das finde ich ein vernünftiges Maß. Eher bei den 30mm. Nicht wegen Leiern oder so, sondern weil der Walk ein gewisses Volumen hat und es dann einfach die Frage ist, was sich „richtig“ greift.
Ich denke nicht, dass große Knopflöcher generell mehr leiern oder so. Ich hätte allenfalls Angst, dass die Knopflöcher so riesig werden, dass es dann reinzieht.
Das erinnert mich daran, dass ich wo gesehen habe (Lieselotte Kunder?), dass ein Knopfloch für einen sehr großen Knopf gewinkelt gearbeitet wurde, also wie eine Pfeilspitze.
Liebe Grüße
Schnägge
Was ist „normal groß“? Für Walk dürfen Knöpfe schon großzügig groß sein.
Wenn es stilistisch passt, sind Paspelknopflöcher mit Webstoff eine Option.
Oder eine Patte aus Leder / Kunstleder aufnähen und die Öffnung runherum schmalkantig absteppen (also Walk und Leder rund um den Schlitz zusammensteppen).
Oder eine Analogie zum Gegenknopf: Auf der Rückseite ein Stück Webstoff in einer gefälligen Form aufapplizieren. Entweder mit Handstichen, damit sie auf der Vorderseite unsichtbar sein können, oder einfach nur aufgesteppt, dann darf die Stepplinie auch vorne zu sehen sein. Beim Aufsteppen entweder gleich so anlegen, dass der Stoff ausfransen darf und soll. Oder aus nicht-so-dickem Stoff die Form rechts auf rechts zusammennähen, wenden, und das dann aufapplizieren.
Und dann kannst du in das Sandwich vorne-Walk / hinten-Webstoff ein Knopfloch ganz normal arbeiten.
Liebe Grüße
Schnägge
Auch ich muss nicht nackt gehen. Insofern grummle ich nur allenfalls mal über mich, wenn ich eine Nachtschicht eingelegt habe und sich dann Rückenschmerzen oder ähnliches einstellen. Das ist aber sehr selten.
Dass mit Elan und Vorfreude genähte Teile dann doch nicht so (zu mir) passen, wie ich mir das vorgestellt hatte, kenne ich auch. Das ist aber kein Grund, mit meinem Tun (selber Herstellen / Handarbeiten) ansich zu hadern, sondern ich begreife das eher insgesamt als eine Herausforderung.
Was ich allerdings an mir selber beobachte: Dass ich mich bei Schwierigkeiten ganz still wegdrücke … Ich wäre wahrscheinlich viel produktiver, wenn ich nicht immer so lange „Kunstpausen“ einlegen würde, wenn ich entweder noch nicht klar habe, wie ich etwas machen will, oder es eben tatsächlich im Prozess Schwierigkeiten gibt.
Aber ich muss ja nicht produktiv sein. Siehe oben.
Liebe Grüße
Schnägge
ja nee - is klaaar
...
Ich relativiere: Wer weiß, der Schlitzbesatz ist ja mit Steife versehen, da würde es vielleicht sogar gehen. (Aber um den Schlitzbesatz drauf zu kriegen, habe ich einiges an Handnähten gemacht. Und gaaaaanz vorsichtig.)
Kleid sieht sehr interessant aus. Was hast du für Stoff(qualität) dazu?
miaunikate: Hoffentlich weiß deine Tochter es zu würdigen!
Liebe Grüße
Schnägge

